Hallo Forum, Weiß jemand, wie man den Reset-Pin beim Tiny13A korrekt beschaltet? Welchen Widerstand sollte man verwenden, um den Reset-Pin (Active low) auf VCC zu legen ? Wie muß/kann dann ein ext. Programmiergerät funktionieren ISP ? Danke für alle Antworten !
siehe: https://www.mikrocontroller.net/attachment/22062/Grundschaltung.JPG Die Grundbeschaltung ist eigentlich bei jedem AVR die selbe.
Meistens keine, dass ist bei den neueren Typen nur noch in Sonderfällen nötig. Der interne Pullup reicht eigentlich aus und die Beschaltung mit 10k und 100nF kann hinderlich sein wenn man z. B. Debugwire nutzen möchte. Gruss Matthias
Mittlerweile spare auch ich mir jegliche Resetbeschaltung an den Tinys und Megas - man braucht sie einfach nicht. Nur die Xmegas sind da etwas empfindlicher. Ich fuse allerdings auch immer die längste Startup Zeit, weil mir die immer reicht.
Matthias S. schrieb: > Mittlerweile spare auch ich mir jegliche Resetbeschaltung an den > Tinys und Megas. Genau. Verzichte drauf. Nutz den Reset-Pin lieber als zusätzlichen IO-Pin ;-)
Zuerst vielen Dank für die Antworten ! Apropos nutzen von RESET-Pin als I/0. Ich habe im Datenblatt gelesen,daß dies nur eingeschränkt möglich sein soll wegen dem open-drain ! Was hat es damit auf sich?
Mathias schrieb: > Zuerst vielen Dank für die Antworten ! > > Apropos nutzen von RESET-Pin als I/0. Ich habe im Datenblatt gelesen,daß > dies nur eingeschränkt möglich sein soll wegen dem open-drain ! > > Was hat es damit auf sich? Vor allen Dingen kannst du ihn dann nicht mehr über ISP programmieren. Wenn du keinen HV-Programmer hast, dann vergiss ganz schnell, dass du jemals von dieser Möglichkeit gehört hast. mfg.
Thomas E. schrieb: > Vor allen Dingen kannst du ihn dann nicht mehr über ISP programmieren. Ach was. Am Pin muß doch zum Programmierzeitpunkt nichts aktives draufsein. Zur Not eben steckbar...
Mathias schrieb: > Apropos nutzen von RESET-Pin als I/0. Ich habe im Datenblatt gelesen,daß > dies nur eingeschränkt möglich sein soll wegen dem open-drain ! > > Was hat es damit auf sich? Zum Thema eingeschränkte Verwendung als Output schau mal hier: Beitrag "Attiny13 - PB5 (RST) als output zu schwach um LED zu steuern?" Als digitaler Eingang samt PinChangeInterrupt-Fähigkeit und analoger Eingang uneingeschränkt einsetzbar!
Moby A. schrieb: > Ach was. Am Pin muß doch zum Programmierzeitpunkt nichts aktives > draufsein. Zur Not eben steckbar... Auch wenn du das steckbar machst, ändert das doch nichts daran, daß der Reset-Pin nicht mehr existiert, weil du ihn wegprogrammiert hast. Aber für die Funktion des ISP ist der Reset Voraussetzung.
?!? schrieb: > weil du ihn wegprogrammiert hast. Ja. Logo. Steckt ja ne Fuse dahinter. Also als IO-verwendbar eben nur wenns Programm schon 100%ig steht. Aber kein Ding der Unmöglichkeit ;-)
Moby A. schrieb: > ?!? schrieb: >> weil du ihn wegprogrammiert hast. > > Ja. Logo. > Steckt ja ne Fuse dahinter. > Also als IO-verwendbar eben nur wenns Programm schon 100%ig steht. > Aber kein Ding der Unmöglichkeit ;-) Sehe gerade eine bemerkenswerte Fußnote im Datenblatt Tiny13A S.26: "If the RSTDISBL Fuse is programmed, ... start-up time will be increased to 14CK+4ms to ensure programming mode can be entered" Dann lässt sich der Reset-Pin also doch ohne sich via ISP permanent auszusperren als IO-Pin nutzen!
Johannes schrieb: > Oder einen UART Bootloader nutzen :) Na ja, dafür ist das Ding mit seinen wenigen Ressourcen denkbar schlecht vorbereitet ;-)
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