Hallo, ich würde gerne für spätere Projekte einmal gerne ausprobieren mit einem AVR-Mikrocontroller (zum Test auch gerne erstmal mit nem Arduino) ein txt.-Dokument auf einem USB-Stick zu erstellen und dort Daten zu speichern. Ist das erstmal allgemein möglich? Ich brauche ja dann noch sicherlich Module, an denen ich dann den USB-Stick Anschließen kann? Würde mich sehr über Hilfe und Tipps freuen. Viele Grüße Florian
Florian D. schrieb: > Ich brauche ja dann noch sicherlich Module, an denen ich dann den > USB-Stick Anschließen kann? Ja, einen USB-Host.
Okay. danke, wenn ich jetzt mal Preis mäßig nach dem schaue, zahlt man für den ja knapp 30€. Kannst du den empfehlen? oder gibt es da auch noch andere Modele, die man evtl. auch besser in ein Gehäuse einbauen kann ohne das Gehäuse jetzt z.B. vom VDRIVE2 aufschrauben zu müssen
SD-Karte wäre ein deutlich einfacherer Weg. Zumindest wenn es nur darum geht, Daten auf einem Speicher zu schreiben und dann woanders hin zu tragen.
Es gibt auch viele Lösungen, wo man auf dem Atmel selbst das USB-Protokoll implementiert hat. Such doch mal im Forum nach "AVR USB".
SD-Karte wäre natürlich auch möglich. Dazu hab ich schon mehrere Module gesehen. Weiß aber nicht was die auf ebay teilweise taugen. Hast du da Erfahrung und kannst was empfehlen?
?!? schrieb: > Es gibt auch viele Lösungen, wo man auf dem Atmel selbst das > USB-Protokoll implementiert hat. Such doch mal im Forum nach "AVR USB". Ja, als device. Funktioniert aber nicht, wenn man da einen USB-Stick ansteckt :-) AT90USB647/1287 wäre ne Variante.
Von ELV gab's mal 'ne Platine STI 100 mit einem Vinculum-Chip von FTDI. Da konnte man einen USB-Stick mit FAT-Dateisystem ranhängen. Die Baugruppe wurde über die serielle Schnittstelle mit dem µC verbunden.
meintest du mit "AT90USB647/1287 wäre ne Variante." ein SD-Karten Adapter? Finde da nicht wirklich sehr viel drunter. Nicht mal bei ebay.
Florian D. schrieb: > Finde da nicht wirklich sehr viel drunter. Nicht mal bei ebay Dann such doch mal bei Atmel.
Bei ist außer einer Beschreibung groß auch nichts. Und mir wäre es auch lieber, wenn es möglich wäre, sowas (auch über ebay) aus Deutschland zu bekommen.
H.Joachim S. schrieb: > ?!? schrieb: >> Es gibt auch viele Lösungen, wo man auf dem Atmel selbst das >> USB-Protokoll implementiert hat. Such doch mal im Forum nach "AVR USB". > > Ja, als device. Funktioniert aber nicht, wenn man da einen USB-Stick > ansteckt :-) > Ich denke da z.B. an die Application Note AVR4950 "USB Host Stack". Bin ich da im Irrtum?
Ich les immer nur ebay. Ist das jetzt auch ein Elektronik fertiger. Mikrocontroller einsetzen und alles nur bei ebay haben wollen am besten als Fertiglösung passt irgendwie nicht zusammen.
Florian D. schrieb: > meintest du mit "AT90USB647/1287 wäre ne Variante." ein SD-Karten > Adapter? Finde da nicht wirklich sehr viel drunter. Nicht mal bei ebay. Nein aber diese beiden µCs kann man als USB Host benutzen und damit solltest du dein ursprüngliches Ziel, einen USB Stick zu beschreiben, erreichen können.
Florian D. schrieb: > ich würde gerne für spätere Projekte einmal gerne ausprobieren mit einem > AVR-Mikrocontroller (zum Test auch gerne erstmal mit nem Arduino) ein > txt.-Dokument auf einem USB-Stick zu erstellen und dort Daten zu > speichern. möglich ja, leichter auf einem raspberryPI (der alte A wäre auch billiger, wenn es noch mit IO und ADC gehen soll stellt man dem am GPIO einen Atmel zur Seite) Atmel Arduino bietet sich eher für SD Karten mit SD Shield an USB Host ist nicht so leicht einzubauen wenn man gerade anfängt.
Also allein von der Größe und Schwierigkeit her würde ich dann eben doch zu einem SD-Shield tendieren. Ist es da egal was man für eines nimmt?
Florian D. schrieb: > Also allein von der Größe und Schwierigkeit her würde ich dann eben doch > zu einem SD-Shield tendieren. Ist es da egal was man für eines nimmt? Machs doch einfach so: http://www.instructables.com/id/Cheap-DIY-SD-card-breadboard-socket/
Danke für die sehr hilfreiche Antwort! Ich meinte damit ob es da Unterschiede gibt und ob man darauf achten sollte bei meinem vorhaben.
Florian D. schrieb: > Ist es da egal was man für eines nimmt? wenn du nicht verdrahten willst nimm eines was man direkt aufstecken kann :-) Der Arduino mit atmega328p ich glaube der UNO wäre der kleinste, da kann dir evtl. der Speicher schnell zu eng werden und nur 2k RAM für Puffer! Der Arduino mit mega2560 hat immerhin 8kB RAM und aus China ist der auch nicht teuer um 12,-€
@ Thomas Z.: Ansich wäre des eine Möglichkeit, wenn ich einen Adapter verwende und eine MicroSD Karte verwende.
Florian D. schrieb: > Danke für die sehr hilfreiche Antwort! Ich meinte damit ob es da > Unterschiede gibt und ob man darauf achten sollte bei meinem vorhaben. Dazu gibt es haufenweise Threads und sogar einen Artikel: https://www.mikrocontroller.net/articles/MMC-_und_SD-Karten
Wenn du den Mikrocontroller mit 3,3V versorgst, kannst due SD Karten direkt anschließen, ohne irgendwelche Adapterplatinen. Auf einen anständigen Sockel sollte man natürlich nicht verzichten. Obwohl ich irgendwo gelesen habe, dass man SD Karten sogar zwischen die Stifte von zwei-Reihigen Stiftleisten klemmen kann.
Fischl.de hat sowas. Habe noch einige Platinen davon, nur mit 8pin SPI Speicher, max 64 MByte und einige LEDs sowie optionalem Wandler auf 5V sowie optionalem rs232/485 Treiber. Auch fischl müsste noch welche haben, einfach mal Anfragen. Komplettpreis ist unter 10€..
Usb als Protokoll an sich ist schon nicht so einfach. Beim Stick kommt zusätzlich noch das USB-Massenspeicher Protokoll oben drauf, welches sich an SCSI orientiert. Und darüber kommt noch einmal das FAT-Filesystem. Das ist für einen kleinen AVR doch schon einiges an Code und benötigtem Pufferspeicher. Probier das ganze doch mal an einem PC, indem du nur versuchst über z.B. Libusb den Stick anzusprechen. Da kann man zumindest mit Wireshark mit debuggen uns sieht, was passiert.
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