Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik µC soll Daten auf einem USB-Stick speichern?!


von Flo D. (floflovaldo)


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Hallo,

ich würde gerne für spätere Projekte einmal gerne ausprobieren mit einem 
AVR-Mikrocontroller (zum Test auch gerne erstmal mit nem Arduino) ein 
txt.-Dokument auf einem USB-Stick zu erstellen und dort Daten zu 
speichern.

Ist das erstmal allgemein möglich?

Ich brauche ja dann noch sicherlich Module, an denen ich dann den 
USB-Stick Anschließen kann?

Würde mich sehr über Hilfe und Tipps freuen.

Viele Grüße

Florian

von Host (Gast)


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Florian D. schrieb:
> Ich brauche ja dann noch sicherlich Module, an denen ich dann den
> USB-Stick Anschließen kann?

Ja, einen USB-Host.

von Holger Z. (boomboommagic)


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VDrive2 z.B.

von Flo D. (floflovaldo)


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Okay. danke, wenn ich jetzt mal Preis mäßig nach dem schaue, zahlt man 
für den ja knapp 30€. Kannst du den empfehlen? oder gibt es da auch noch 
andere Modele, die man evtl. auch besser in ein Gehäuse einbauen kann 
ohne das Gehäuse jetzt z.B. vom VDRIVE2 aufschrauben zu müssen

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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SD-Karte wäre ein deutlich einfacherer Weg. Zumindest wenn es nur darum 
geht, Daten auf einem Speicher zu schreiben und dann woanders hin zu 
tragen.

von ?!? (Gast)


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Es gibt auch viele Lösungen, wo man auf dem Atmel selbst das 
USB-Protokoll implementiert hat. Such doch mal im Forum nach "AVR USB".

von Flo D. (floflovaldo)


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SD-Karte wäre natürlich auch möglich. Dazu hab ich schon mehrere Module 
gesehen. Weiß aber nicht was die auf ebay teilweise taugen. Hast du da 
Erfahrung und kannst was empfehlen?

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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?!? schrieb:
> Es gibt auch viele Lösungen, wo man auf dem Atmel selbst das
> USB-Protokoll implementiert hat. Such doch mal im Forum nach "AVR USB".

Ja, als device. Funktioniert aber nicht, wenn man da einen USB-Stick 
ansteckt :-)

AT90USB647/1287 wäre ne Variante.

von Host (Gast)


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Von ELV gab's mal 'ne Platine STI 100 mit einem Vinculum-Chip von FTDI. 
Da konnte man einen USB-Stick mit FAT-Dateisystem ranhängen. Die 
Baugruppe wurde über die serielle Schnittstelle mit dem µC verbunden.

von Flo D. (floflovaldo)


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meintest du mit "AT90USB647/1287 wäre ne Variante." ein SD-Karten 
Adapter? Finde da nicht wirklich sehr viel drunter. Nicht mal bei ebay.

von Host (Gast)


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Florian D. schrieb:
> Finde da nicht wirklich sehr viel drunter. Nicht mal bei ebay

Dann such doch mal bei Atmel.

von Flo D. (floflovaldo)


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Bei ist außer einer Beschreibung groß auch nichts. Und mir wäre es auch 
lieber, wenn es möglich wäre, sowas (auch über ebay) aus Deutschland zu 
bekommen.

von ?!? (Gast)


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H.Joachim S. schrieb:
> ?!? schrieb:
>> Es gibt auch viele Lösungen, wo man auf dem Atmel selbst das
>> USB-Protokoll implementiert hat. Such doch mal im Forum nach "AVR USB".
>
> Ja, als device. Funktioniert aber nicht, wenn man da einen USB-Stick
> ansteckt :-)
>
Ich denke da z.B. an die Application Note AVR4950 "USB Host Stack". Bin 
ich da im Irrtum?

von Bernd H. (bhallinger) Benutzerseite


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Ich les immer nur ebay.
Ist das jetzt auch ein Elektronik fertiger.

Mikrocontroller einsetzen und alles nur bei ebay haben wollen am besten 
als Fertiglösung passt irgendwie nicht zusammen.

von Sebastian V. (sebi_s)


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Florian D. schrieb:
> meintest du mit "AT90USB647/1287 wäre ne Variante." ein SD-Karten
> Adapter? Finde da nicht wirklich sehr viel drunter. Nicht mal bei ebay.

Nein aber diese beiden µCs kann man als USB Host benutzen und damit 
solltest du dein ursprüngliches Ziel, einen USB Stick zu beschreiben, 
erreichen können.

von Joachim B. (jar)


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Florian D. schrieb:
> ich würde gerne für spätere Projekte einmal gerne ausprobieren mit einem
> AVR-Mikrocontroller (zum Test auch gerne erstmal mit nem Arduino) ein
> txt.-Dokument auf einem USB-Stick zu erstellen und dort Daten zu
> speichern.

möglich ja, leichter auf einem raspberryPI (der alte A wäre auch 
billiger, wenn es noch mit IO und ADC gehen soll stellt man dem am GPIO 
einen Atmel zur Seite)

Atmel Arduino bietet sich eher für SD Karten mit SD Shield an
USB Host ist nicht so leicht einzubauen wenn man gerade anfängt.

von Flo D. (floflovaldo)


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Also allein von der Größe und Schwierigkeit her würde ich dann eben doch 
zu einem SD-Shield tendieren. Ist es da egal was man für eines nimmt?

von Host (Gast)


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Florian D. schrieb:
> Ist es da egal was man für eines nimmt?

Nein, es muss schon von ebay kommen.

von Thomas Z. (thomas_z41)


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Florian D. schrieb:
> Also allein von der Größe und Schwierigkeit her würde ich dann eben doch
> zu einem SD-Shield tendieren. Ist es da egal was man für eines nimmt?

Machs doch einfach so: 
http://www.instructables.com/id/Cheap-DIY-SD-card-breadboard-socket/

von Flo D. (floflovaldo)


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Danke für die sehr hilfreiche Antwort! Ich meinte damit ob es da 
Unterschiede gibt und ob man darauf achten sollte bei meinem vorhaben.

von Joachim B. (jar)


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Florian D. schrieb:
> Ist es da egal was man für eines nimmt?

wenn du nicht verdrahten willst nimm eines was man direkt aufstecken 
kann :-)

Der Arduino mit atmega328p ich glaube der UNO wäre der kleinste, da kann 
dir evtl. der Speicher schnell zu eng werden und nur 2k RAM für Puffer! 
Der Arduino mit mega2560 hat immerhin 8kB RAM und aus China ist der auch 
nicht teuer um 12,-€

von Flo D. (floflovaldo)


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@ Thomas Z.: Ansich wäre des eine Möglichkeit, wenn ich einen Adapter 
verwende und eine MicroSD Karte verwende.

von Thomas F. (igel)


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Florian D. schrieb:
> Danke für die sehr hilfreiche Antwort! Ich meinte damit ob es da
> Unterschiede gibt und ob man darauf achten sollte bei meinem vorhaben.

Dazu gibt es haufenweise Threads und sogar einen Artikel:

https://www.mikrocontroller.net/articles/MMC-_und_SD-Karten

von Stefan F. (Gast)


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Wenn du den Mikrocontroller mit 3,3V versorgst, kannst due SD Karten 
direkt anschließen, ohne irgendwelche Adapterplatinen.

Auf einen anständigen Sockel sollte man natürlich nicht verzichten. 
Obwohl ich irgendwo gelesen habe, dass man SD Karten sogar zwischen die 
Stifte von zwei-Reihigen Stiftleisten klemmen kann.

von chris (Gast)


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Fischl.de hat sowas. Habe noch einige Platinen davon, nur mit 8pin SPI 
Speicher, max 64 MByte und einige LEDs sowie optionalem Wandler auf 5V 
sowie optionalem rs232/485 Treiber.
Auch fischl müsste noch welche haben, einfach mal Anfragen. 
Komplettpreis ist unter 10€..

von PittyJ (Gast)


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Usb als Protokoll an sich ist schon nicht so einfach.
Beim Stick kommt zusätzlich noch das USB-Massenspeicher Protokoll oben 
drauf, welches sich an SCSI orientiert. Und darüber kommt noch einmal 
das FAT-Filesystem.
Das ist für einen kleinen AVR doch schon einiges an Code und benötigtem 
Pufferspeicher.

Probier das ganze doch mal an einem PC, indem du nur versuchst über z.B. 
Libusb den Stick anzusprechen. Da kann man zumindest mit Wireshark mit 
debuggen uns sieht, was passiert.

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