Eventuell können dreiphasige Schaltnetzteile wie z.B. aus der Baureihe
Siemens Sitop Modular für solche Eingangsspannungen geeignet sein, da
sie mit bis zu 500V Wechselspannung betrieben werden dürfen. Inwiefern
sie gleichspannungsfest sind, müsste eine Anfrage bei Siemens ergeben.
Das große Problem ist dabei aber wahrscheinlich nicht die Elektronik,
sondern ggf. Schmelzsicherungen, die nicht in der Lage sind, einen
Kurzschluss bei 600V zu trennen, sondern stattdessen lieber einen
beständigen Lichtbogen zünden.
Leider gibt es die Sitop-Netzteile nicht für 16V, sondern nur für 12V
oder 24V, wobei man die 12V-Version per Trimmpoti bis knapp unter 16V
hochdrehen kann.
Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit Netzteilen dieser Baureihe
gemacht, d.h. sowohl für die Versorgung von SPS als auch Antrieben und
auch in einphasig und dreiphasig. Die dreiphasige Ausführung
funktioniert definitiv auch mit einer "ein-zweiphasigen Sparschaltung",
d.h. 230V gegen -170V, wobei die -170V per Regeltrenntrafo erzeugt
werden. Das dazugehörige Adapterkabel 2*Schukostecker auf CEE-Kupplung
habe ich mit einem entsprechenden Warnschild versehen (und im
hypothetischen Giftschrank eingeschlossen...).