Hallo, ich würde gerne mehrere Sensoren (Temperatur etc) auslesen und hübsch visualisieren. Das ganze soll nicht am PC ausgegeben werden, sondern vom µC direkt an ein Display weitergeleitet werden. Um mögliche Erweiterungen einzubeziehen wäre zB die Möglichkeit für einen Internetzugang über eine SIM Karte ebenfalls zu berücksichtigen. Gleich vorweg: Programmierkenntnisse sind zu Genüge vorhanden (leider bin ich beim Hardware Teil nicht so fit.) Es gibt für solche Anwendungsfälle etliche vorgefertigte Boards, wo man die Bauteile nur mehr anschließen müsste (abgesehen vom programmieren). Da würden mir ad hoc Arduino, Raspberry Pi oder diverse andere Boards einfallen. Soweit ich das bei Internetrecherchen richtig verstanden habe, gibt es auch die Möglichkeit direkt Android darauf laufen zu lassen. Nun zu meiner Frage: Im ersten Schritt wäre nur die Visualisierung wichtig, ohne zusätzliche Features. Sind solche gekauften Boards hier richtig, oder sollte man dafür einfach einen passenden µC nehmen und die Schnittstellen selber implementieren? Bzw. stellt sich vor allem die Frage, ob beispielsweise ein Raspbery Pi nicht etwas Overkill wäre. Mit "richtig" meine ich hier vorrangig die Geldfrage, denn die Zeit zum basteln ist durchaus vorhanden. lg Stefan
Was für ein Display soll das sein? HDMI-Monitor? 1-zeiliges LC-Display? Was ganz anderes? Je nach Display würde ich was anderes empfehlen.
Es sollte die Möglichkeit bieten das ganze grafisch darzustellen. Blöd gesagt sollten stark anpassbare Diagramme möglich sein, wie man es aus C# oder Java kennt. Deswegen waren meine Gedanken zu Beginn auch bei Raspberry etc, da ich hier ein Betriebssystem installier und dann müsste das mit Java und entsprechendem Display hinhaun. Beispielsweise über HDMI
Stefan schrieb: > ich würde gerne mehrere Sensoren (Temperatur etc) auslesen und hübsch > visualisieren. Das ganze soll nicht am PC ausgegeben werden, sondern vom > µC direkt an ein Display weitergeleitet werden. Ein passendes Display trägst du wahrscheinlich immer bei dir in der Tasche - sogar schon mit passendem Interface und Prozessor mit ausreichend Leistung für die Visualisierung. Warum schickst du die Daten nicht über WLAN/Webserver und visualisierst das auf dem Smartphone?
Wolfgang schrieb: > Ein passendes Display trägst du wahrscheinlich immer bei dir in der > Tasche - sogar schon mit passendem Interface und Prozessor mit > ausreichend Leistung für die Visualisierung. > > Warum schickst du die Daten nicht über WLAN/Webserver und visualisierst > das auf dem Smartphone? Weil ich das Display gerne fix verbauen würde und das ganze nicht über Handy/Tablet lösen möchte. Die Monitorgröße sollte leicht skalierbar sein. Im Optimalfall über HDMI, sodass quasi man einen beliebigen Monitor/Bildschirm/Display anschließen kann.
Fix verbauen und skalierbar. Also mit optischem Zoom!? Mach erst mal EINEN Prototypen, dann kannst du dir überlegen wie's weitergehen soll. Raspi2 kann bis FullHD mit 60Hz. Das kann als TV schon mal 1m Diagonale sein. Reicht als Kühlschrankdisplay auch im Altersheim ;-)
Bastler schrieb: > Fix verbauen und skalierbar. Also mit optischem Zoom!? > Mach erst mal EINEN Prototypen, dann kannst du dir überlegen wie's > weitergehen soll. Raspi2 kann bis FullHD mit 60Hz. Das kann als TV schon > mal 1m Diagonale sein. Reicht als Kühlschrankdisplay auch im Altersheim > ;-) Genau so möchte ich auch vorgehen :) Meine Frage war nur, ob ich das selber zusammenbasteln soll oder mir gleich einen Raspberry oder ähnliches holen soll. Aber da ich ihn mir sowieso zum herumspielen hole, werd ich das auch gleich damit probieren. Danke für die Antworten
Was ist denn die kleinste/billigste Kiste mit HDMI, ordentlicher Graphik und einfach programmierbar? Genau, der Himbeerkuchen!
Stefan schrieb: > Wolfgang schrieb: >> Warum schickst du die Daten nicht über WLAN/Webserver und visualisierst >> das auf dem Smartphone? > > Weil ich das Display gerne fix verbauen würde und das ganze nicht über > Handy/Tablet lösen möchte. Die Monitorgröße sollte leicht skalierbar > sein. Aha. Du möchtest also das Display "fix verbauen" aber trotzdem "leicht skalierbar" sein. BULLSHIT! Tip: Beim Design von µC-Lösungen ist das Ziel eher nicht "Flexibilität in alle Richtungen" sondern eher "Beschränkung auf das wesentliche". Wenn du dir prinzipiell immer alle Richtungen offen halten willst, kommst du nie zu einer schlanken Lösung. Deine Denkweise ist typisch für einen BWLer. Jeder Techniker würde sich dafür schämen!
Axel S. schrieb: > Wenn du dir prinzipiell immer alle Richtungen offen halten willst, oder anders gesagt, wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein. also klein TFT 2,8" Arduino mega2560 mit aufgestecktem TFT shield. oder groß raspi mit TV am HDMI (OK OK es gibt auch erst mal zum üben TFT Shield zum Aufstecken auf dem PI) http://www.watterott.com/de/PiTFT-Assembled-320x240-28-TFTTouchscreen-for-Raspberry-Pi
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