Passender µC

Gast #4236379
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Hallo,

ich würde gerne mehrere Sensoren (Temperatur etc) auslesen und hübsch 
visualisieren. Das ganze soll nicht am PC ausgegeben werden, sondern vom 
µC direkt an ein Display weitergeleitet werden. Um mögliche 
Erweiterungen einzubeziehen wäre zB die Möglichkeit für einen 
Internetzugang über eine SIM Karte ebenfalls zu berücksichtigen. Gleich 
vorweg: Programmierkenntnisse sind zu Genüge vorhanden (leider bin ich 
beim Hardware Teil nicht so fit.) Es gibt für solche Anwendungsfälle 
etliche vorgefertigte Boards, wo man die Bauteile nur mehr anschließen 
müsste (abgesehen vom programmieren). Da würden mir ad hoc Arduino, 
Raspberry Pi oder diverse andere Boards einfallen. Soweit ich das bei 
Internetrecherchen richtig verstanden habe, gibt es auch die Möglichkeit 
direkt Android darauf laufen zu lassen.

Nun zu meiner Frage: Im ersten Schritt wäre nur die Visualisierung 
wichtig, ohne zusätzliche Features. Sind solche gekauften Boards hier 
richtig, oder sollte man dafür einfach einen passenden µC nehmen und die 
Schnittstellen selber implementieren? Bzw. stellt sich vor allem die 
Frage, ob beispielsweise ein Raspbery Pi nicht etwas Overkill wäre. Mit 
"richtig" meine ich hier vorrangig die Geldfrage, denn die Zeit zum 
basteln ist durchaus vorhanden.

lg Stefan
Gast #4236400
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Es sollte die Möglichkeit bieten das ganze grafisch darzustellen. Blöd 
gesagt sollten stark anpassbare Diagramme möglich sein, wie man es aus 
C# oder Java kennt. Deswegen waren meine Gedanken zu Beginn auch bei 
Raspberry etc, da ich hier ein Betriebssystem installier und dann müsste 
das mit Java und entsprechendem Display hinhaun. Beispielsweise über 
HDMI
Gast #4236445
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Stefan schrieb:
> ich würde gerne mehrere Sensoren (Temperatur etc) auslesen und hübsch
> visualisieren. Das ganze soll nicht am PC ausgegeben werden, sondern vom
> µC direkt an ein Display weitergeleitet werden.

Ein passendes Display trägst du wahrscheinlich immer bei dir in der 
Tasche - sogar schon mit passendem Interface und Prozessor mit 
ausreichend Leistung für die Visualisierung.

Warum schickst du die Daten nicht über WLAN/Webserver und visualisierst 
das auf dem Smartphone?
Gast #4236492
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Wolfgang schrieb:
> Ein passendes Display trägst du wahrscheinlich immer bei dir in der
> Tasche - sogar schon mit passendem Interface und Prozessor mit
> ausreichend Leistung für die Visualisierung.
>
> Warum schickst du die Daten nicht über WLAN/Webserver und visualisierst
> das auf dem Smartphone?

Weil ich das Display gerne fix verbauen würde und das ganze nicht über 
Handy/Tablet lösen möchte. Die Monitorgröße sollte leicht skalierbar 
sein. Im Optimalfall über HDMI, sodass quasi man einen beliebigen 
Monitor/Bildschirm/Display anschließen kann.
Gast #4236495
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Fix verbauen und skalierbar. Also mit optischem Zoom!?
Mach erst mal EINEN Prototypen, dann kannst du dir überlegen wie's 
weitergehen soll. Raspi2 kann bis FullHD mit 60Hz. Das kann als TV schon 
mal 1m Diagonale sein. Reicht als Kühlschrankdisplay auch im Altersheim 
;-)
Gast #4236506
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Bastler schrieb:
> Fix verbauen und skalierbar. Also mit optischem Zoom!?
> Mach erst mal EINEN Prototypen, dann kannst du dir überlegen wie's
> weitergehen soll. Raspi2 kann bis FullHD mit 60Hz. Das kann als TV schon
> mal 1m Diagonale sein. Reicht als Kühlschrankdisplay auch im Altersheim
> ;-)

Genau so möchte ich auch vorgehen :) Meine Frage war nur, ob ich das 
selber zusammenbasteln soll oder mir gleich einen Raspberry oder 
ähnliches holen soll. Aber da ich ihn mir sowieso zum herumspielen hole, 
werd ich das auch gleich damit probieren.

Danke für die Antworten
#4236664
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Stefan schrieb:
> Wolfgang schrieb:
>> Warum schickst du die Daten nicht über WLAN/Webserver und visualisierst
>> das auf dem Smartphone?
>
> Weil ich das Display gerne fix verbauen würde und das ganze nicht über
> Handy/Tablet lösen möchte. Die Monitorgröße sollte leicht skalierbar
> sein.

Aha. Du möchtest also das Display "fix verbauen" aber trotzdem "leicht 
skalierbar" sein. BULLSHIT!

Tip: Beim Design von µC-Lösungen ist das Ziel eher nicht "Flexibilität 
in alle Richtungen" sondern eher "Beschränkung auf das wesentliche".

Wenn du dir prinzipiell immer alle Richtungen offen halten willst, 
kommst du nie zu einer schlanken Lösung.

Deine Denkweise ist typisch für einen BWLer. Jeder Techniker würde sich 
dafür schämen!
#4236675
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Axel S. schrieb:
> Wenn du dir prinzipiell immer alle Richtungen offen halten willst,

oder anders gesagt, wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein.

also klein TFT 2,8" Arduino mega2560 mit aufgestecktem TFT shield.

oder groß raspi mit TV am HDMI (OK OK es gibt auch erst mal zum üben TFT 
Shield zum Aufstecken auf dem PI)
http://www.watterott.com/de/PiTFT-Assembled-320x240-28-TFTTouchscreen-for-Raspberry-Pi

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