Hi, es gibt ja Quarze mit hoher Bauform http://www.conrad.de/ce/de/product/168726/Quarz-fuer-allgemeine-Anwendungen-Frequenz-12-MHz-Bauform-HC-18U49U-B-x-H-114-mm-x-1346-mm?ref=searchDetail und welche mit geringerer Bauform http://www.conrad.de/ce/de/product/155797/Quarz-HC494H-Serie-Crystal-EuroQuartz-3579545MHZ-HC494H-30504018PFATF-Frequenz-3579545-MHz-B-x-H-x-T-1026-x?ref=searchDetail gbit es zwischen diesen einen Unterschied? Also für mich nehmen die mit der hohen Bauform nur unnötig platz weg. Die länge und breite ist bei beiden ja gleich. Und auch gleiche Frequenzen gibt es in beiden Bauformen (nicht jetzt bei diesen). Also, gibt es da noch iergendwelche weiteren Unterischiede? Frank
Frank schrieb: > Also, gibt es da noch iergendwelche weiteren Unterischiede? Hat man bei den Quarzen kein Datenblatt hinterlegt? Wenn doch, ist es unleserlich? Wenn es doch leserbar ist, könnte man die Daten vergleichen? Fragen über Fragen ....
Bei der hohen Bauform ist eine größere Quarzscheibe drin. Da hat der schwingende Bereich eine deutlich größere Fläche. -C0 (Kapazität außerhalb der Resonanz) ist proportional zur Fläche größer - C1, L1 sind proportional zur Fläche größer. -Die relativen Verluste sind geringer, da weniger Energie von schwingenden Bereich weg zum Rand driftet. Das verläuft proportional zum Umfang und nicht zur Fläche. Auch die andren Verluste sind bei größerer Scheibe (relativ) geringer -Die Halterung ist näher am schwingenden Bereich und stört stärker. -Die notwendige Genauigkeit bei der Aufdampfung der "Platten" ist nicht so groß. - Beim Schleifen/Läppen ist die plaparallele Form leichter einzuhalten. Generell gesagt, einen guten Quarz herzustellen ist bei größerer Scheibe deutlich leichter. Mit Datenblättern können die meisten Kunden eh nichts anfangen, die Quarze in der Digitaltechnik (Takterzeugung) brauchen keine strenge Anforderungen zu erfüllen, was Genauigkeit und Konstanz betrifft. Hauptsache, der Oszillator des Kontrollers schwingt damit. Datenblatt haben nur Quarze, die diese Daten auch einhalten können. Und das sind dann keine für zehn Cent das Stück.
Ein Vergleich der Datenblätter erweckt eher den Eindruck: Der hohe Quarz stammt aus einer Zeit, als Datenblätter noch mit Rapidograph gezeichnet wurden.
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