Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welcher Ferritringkern für gekoppelte Induktivität?


von Der Wickler (Gast)


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Hallo Leute,

ich will eine gekoppelte Speicher-Induktivität selber wickeln.

Meine elektrischen vorgaben sind: 100kHz Schaltfrequenz und mind. 10A 
Sättingungsstrom und mind. 22µH - ich weiß, das wird nicht sehr klein.

Allerdings habe ich keine Ahnung, was für einen Kern ich brauche!
Ich habe bereits "irgend" einen Kern aus einem alten Netzteil neu 
bewickelt, der wurde jedoch ordentlich warm. Und das kann ich mir nicht 
mit dem Leitwert des Drahtes erklären. Von daher gehe ich von einem 
falschen Kern aus.

Jetzt habe ich aber hier 
(http://www.tme.eu/de/katalog/ringferritkerne_100441/?search=ferrit) mal 
durchgestöbert, aber keinen Anhaltspunkt dazu gefunden, was passen 
könnte außer dem Durchmesser... :-/

Könntet ihr mir da einen Tipp geben?

PS
Gibt es eine Möglichkeit meine "Recycling" Kerne irgendwie zu vermessen?

Vielen Dank

von Bernd K. (bmk)


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Dieser Kern sollte passen:

http://www.tme.eu/de/details/mp-092160/ringferritkerne/arnold/mp-092160-2/

Das Kernmaterial MPP ist bekannt für geringe magnetische Verluste.
Bewickelt mit 20 Wdg 1,6mm CuL ergibt das rd. 47 µH welche bei 10A
auf etwa die Hälfte absinken. DCR ist etwa 6 mOhm und ergibt bei
10A nur 0,6W Verlust.

von max2 (Gast)


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<<Gibt es eine Möglichkeit meine "Recycling" Kerne irgendwie zu 
vermessen?

10 Wdg auf den Kern und mit 10nF parallel einen Schwingkreis bilden und 
mit 10KOhm nom Funktionsgenerator anstoßen. Aus der Abklingfrequenz 
erhäst du L bzw. den AL >
Wert


Nimm E oder ETc Kerne.

von Falk B. (falk)


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Siehe Spule.

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