Netzgerät für Schrittmotoren

Gast #4239560
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo,
Ich bin gerade am Bau einer einfachen CNC fräse, als Micro Controller 
benutze ich einen Arduino Uno und benutze den Big easy Driver um meine 
Schrittmotoren anzusteuern.  Anfangs habe ich kleine Nema 17 
Schrittmotor benutzt, für welche eine Spannung von ca.12 V und ein 
Phasen Strom von 0.3A empfohlen wird. Diese Motoren liefen gut, 
allerdings wollte ich etwas mehr Drehmoment haben und habe mir eine 
größere Version gekauft (hier das Daten Blatt 
http://cdn.sparkfun.com/datasheets/Robotics/42BYGHM809.PDF). Wenn ich 
das Netzgerät benutze, welches ich bislang für die kleinen Motoren 
benutzt habe fangen die Motoren im stillstad laut an zu surren. Was für 
ein Netzgerät ist in meinem Fall sinnvoll? Oder wo kann das surren 
herkommen?
#4239588
Lesenswert?
• ▲
▼
Oje, du kaufst aber auch erst bevor du dich schlau liest, was ?

Kein Mensch verwendet 12V Schrittmotoren, wenn er etwas schnell bewegen 
will, sondern immer Schrittmotoren mit deutlich geringerer Spannung (und 
damit deutlich geringerer Induktivität) an stromgeregelten Endstufen 
(möglichst noch im Mikroschritt).

Offenbar hast du so was sogar, auch wenn du NATÜRLICH nicht schreibst 
welche Schrittmotortreiber du gekauft hast, denn das fiepen klingt nach 
der Stromregelung. Die ist Absicht, man kann sie nicht beheben, (ggf. 
nur in der Frequenz verändern).

Hier steht, wie man die Leistung des Netzteil berechnet

http://de.nanotec.com/support/faq/ (Plug & Drive Motore und 
Motorcontroller:Welches Netzteil ist erforderlich ?)

und ein paar Grundlagen zu Schrittmotoren

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.10
Gast #4239625
Lesenswert?
• ▲
▼
Auch wenn die Chopper-Frequenz unhörbar hoch ist - die Einschaltzeiten 
schwanken leicht und ergeben dann hörbare Frequenzen.

Einfach mal ausprobieren, an welcher Microstep-Positionen er am 
wenigsten surrt.

Bei anderen Treibern kann man den Strom per Software einstellen - bei 
Stillstand weniger Strom ergibt weniger surren.

Oder das surren einfach ignorieren.
Gast #4239900
Lesenswert?
• ▲
▼
Nicht so ganz richtig. Die Angabe 3V ist eigentlich ziemlich unsinnig.

Die alten 12V Motoren wurden wirklich mit 12V betrieben. Für die 
heutzutage üblichen 3V Motoren nimmt man eine hohe Spannung und 
Strombegrenzung.

Könnte da das Problem liegen? Das Netzgerät auf die kleinste Spannung 
eingestellt und die Strombegrenzung deines big easy Drivers arbeitet nur 
mehr unregelmäßig?
Gast #4239913
Lesenswert?
• ▲
▼
wahrscheinlich irgendetwas in der Art, wobei ich das mit der 
Nennspannung noch nicht ganz verstanden habe. Aus meinem Netzgerät kann 
ich bis zu 600mA bekommen auf dem datenblatt der Motoren sind 1,7A 
angegeben.
Gast #4240020
Lesenswert?
• ▲
▼
Nennspannung bei Schrittmotoren ist wirklich Unverständlich. Heutzutage 
braucht man ja nur den Nennstrom und das Diagramm mit 
Frequenz->Drehmoment. Nennspannung einfach ignorieren.

Der Strom, den das Netzgerät liefern muss, ist gar nicht so einfach zu 
berechnen. Durchaus möglich, dass dein 600mA Netzteil für den 1.7A Motor 
ausreicht. Oben wurde bereits die Nanotec FAQ verlinkt.

Einfach mal den Strom am Poti auf der Treiberplatine verändern. Das 
surren sollte dabei gleichmäßig lauter/leiser werden. Man sollte hören, 
wenn das Netzteil überlastet wird.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.