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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 3 Pol Kabeltester - wie relalisieren?


Autor: bastler (Gast)
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Hallo,
ich will mir einen kleinen Kabeltester für XLR Kabel (3Polig) bauen.
Ich will den Tester aber "zweigeteilt" aufbauen, nicht wie die ganzen 
billigtester, dass man beide Kabelenden in den Tester stecken muss.

Meine Idee ist ein Stecker, den ich auf die eine Seite stecke und den 
Tester selbst auf der anderen Seite.

Meine bisherige Idee, wobei ich noch etwas hilfe benötige:

Im Tester eine Spannung an Pin1 anlegen.
Im Stecker über je einen Widerstand Pin1 mit Pin2/Pin3 verbinden.

Nun soll im Tester je eine LED leuchten, wenn der Strom über den 
Widerstand an Pin 2/3 wieder ankommt.

Soweit ist das ja kein Problem.

Nun hätte ich aber gerne, dass eine andere LED leuchtet, wenn der Strom 
nicht über den Widerstand im Stecker fließt, sondern direkt.
(also zB. durch ein defektes Kabel Pin1 und Pin2 direkt ohne Widerstand 
verbunden sind.
Damit könnte ich also Kabel mit einem Kurzschluss erkennen.

Kann mir jemand sagen, wie ich soetwas realisieren könnte?

Vielen Dank!

Autor: Tcf Kao (tcfkao)
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Mache doch einfach auf einer Seite zweide Dioden dran, z.B. mit der 
Kathode gemeinsam an einem Pin. Auf der anderen Seite kannst Du dann je 
nach angelegter Polarität Durchgang, Unterbrechung und Kurzschluss 
testen...

Autor: BT (Gast)
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Hallo,

also ganz naiv würde ich einfach mal den Spannungsabfall zwischen de 
jeweiligen Adern bei angelegter Spannung (--> kurzschlussfest bzw 
-schutz Z.bsp Vorwiderstand) und besagten Widerständen messen.

Dann entscheidet ein Programm / Logik wie das angezeigt wird.

Man könnte auch andere Vorschläge bringen, wenn man wüsste wie es um 
Kenntnisstand und Ausrüstung steht.


Gruß
BT

Autor: Chris L. (kingkernel)
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Ich habe das folgendermaßen gelöst:
Ein kleiner Tiny hat auf jeweils einem der 3 Pins (Bei Mir waren es 4, 
da das Kabel voll belegt war)einen kurzen Impuls ausgegeben. Die 
restlichen Pins wirkten da als Bezugsmasse. Auf der anderen Seite wusste 
ich nun mit einem zweiten Tiny, auf welcher Leitung der Impuls ankam und 
konnte entsprechend Durchgang detektieren.
Weiter habe ich die Impulse für jede Leitung unterschiedlich lang 
gemacht, sodass ich sie von einander unterscheiden kann. So war ich in 
der Lage Durchgang, getauschte Adern oder kurzschlüsse zu erkennen.

Eine weitere mögichkeit wäre es für dich, einfach einen 
Netzwerkkabeltester zu modifizieren, die gibt es für unter 20Euro als 2 
geteiltes Set

Autor: bastler (Gast)
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Mir wäre es am liebsten ohne groß Mikrocontroller o.ä.
am besten wäre "so einfach wie möglich"...

Ausrüstung ist würde ich mal sagen fast alles vorhanden, mit 
Mikrocontrollern habe ich aber noch nicht gearbeitet.

Autor: Chris L. (kingkernel)
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Dann kannst du auch einen NE555 und einen CD4017 nehmen und damit eine 
Art lauflicht bauen. Die Signale gibts du auf die 3 Pins und über Dioden 
auf der anderen Seite baust du dir deine künstliche bezugsmasse für die 
LED's

Autor: bastler (Gast)
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NE555 hört sich gut an.
Wie genau mache ich das mit den Dioden als Bezugsmasse?
Hättest du da vielleicht einen Schaltplan für mich? Das wäre super!

Autor: Chris L. (kingkernel)
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Hier mal ein kleiner Schaltplan, Die Widerstände sind für 9V ausgelegt. 
Wenn du CMOS-Bauteile nimmst, kannst du die Schaltung sogar direkt aus 
einem 9V-Block speisen, ohne Spannungsregler.
Den Teil mit dem NE555 und dem CD4017 habe ich jetzt nicht gezeichnet, 
da finden sich im Netz genug fertiger Schaltpläne

Autor: Dirk D. (dicky_d)
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Chris L. schrieb:
> Hier mal ein kleiner Schaltplan, Die Widerstände sind für 9V ausgelegt.
> Wenn du CMOS-Bauteile nimmst, kannst du die Schaltung sogar direkt aus
> einem 9V-Block speisen, ohne Spannungsregler.
> Den Teil mit dem NE555 und dem CD4017 habe ich jetzt nicht gezeichnet,
> da finden sich im Netz genug fertiger Schaltpläne

Ich würde da noch Leds am Sender Anbringen so kann man vertausche Adern 
schneller erkennen.
Ausserdem würde ich nicht den ersten Freien Ausgang sondern den 2ten 
nehmen, so kann man auch ohne Sicht auf den Sender erkennen dass die 
Adern nicht durch rotiert sind.

Zur Erklärung:

das Kabel ist so Verbunden:

1 - 2
2 - 3
3 - 1

Jetzt stecke ich den Sender an, schalt ein, stecke dann den Sender ein.

Kann ich beide Geräte sehen sehe ich dass die LEDS nicht zueinander 
passend aufleuchten.

Sehe ich nur den Empfänger kann ich zumindest an der folge erkennen ob 
alles stimmt.

richtig Wäre: 1 2 3  1 2 3 
In dem Fall hätten wir aber 2 3 1  2 3 1 
Ohne den Takt mit der Pause sind die nicht zu unterscheiden.


Die Ganzen billigen Kabeltester für RJ45/11 machen das so, das klappt 
ziemlich zuverlässig.

Wo wir da grade sind, willst du , bastler, das unbedingt selber bauen 
weil du das selber bauen willst, oder willst du was haben und hast 
nichts günstiges gefunden?
Kabeltester for RJ45/11 gibts für knapp 10€ bei Amazon.
Damit kann man mit nem Adapter praktisch alles testen was maximal 9 
Kontakte hat.

Autor: bastler (Gast)
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Wie du schon geschrieben hast, geht es mir dabei auch ums "Bauen selbst"

Verpolung der Kabel muss nicht unbedingt berücksichtigt werden.
Meine Kabel sind definitiv alle richtig gepolt.

Es geht nur bei dem ein oder anderen Auftritt mal ein Kabel kaputt, weil 
jemand darüber stolpert, daran zieht etc. ohne, dass man es von außen 
sieht.

Daher geht es nur darum zu checken, ob die richtig gepolten Kabel noch 
intakt sind.

Autor: Dirk D. (dicky_d)
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Okay, dann auf zum Selbstbau :)
...Aber zumindest einen Ausgang leer lassen kostet nichts extra.
Viel Spaß beim Bauen :)

Autor: bastler (Gast)
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So okay... ich habe nun noch einiges herumexperimentiert und die wohl 
für mich beste Lösung gefunden.
Funktioniert soweit perfekt. Ich hänge mal einen gezeichneten Schaltplan 
an.

Pin1 Kabel ist mit Masse verbunden.
Ist nun so, dass ich einfach im Stecker eine LED mit Vorwiderstand 
verbaut habe jew. von Pin1 an Pin2/3.

Im Tester ist eine gelbe LED und eine rote LED vor der noch eine weitere 
Diode sitzt parallelgeschaltet.
Vor der kompletten Schaltung natürlich nochmal ein Widerstand.

Ist nun ein Kabel in Ordnung, leuchten beide gelben LEDs (also in Tester 
und Stecker). Ist ein Kabel kurzgeschlossen, leuchtet im Tester die 
gelbe und rote LED und im Stecker leuchtet die gelbe LED nicht.

Leuchtet ein gelbes LED-Paar nicht, ist das jew. Kabel kaputt.
Leuchtet keine LED ist wahrscheinlich das Kabel an Pin1 defekt. (oder 
beide anderen, was aber eher unwahrscheinlich ist... bzw. ist es dann 
sowieso egal, weil ich das komplette Kabel dann durchchecken muss.)

Im Anhang auch noch zwei Bilder mit der Schaltung schnell auf dem 
Steckbrett aufgebaut.
Die Werte etc. sind einfach grob geschätzt, funktioniert so aber 
perfekt.
(betrieb mit 9V).

Autor: Max (Gast)
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Alle deine LED's sind in Sperrichtung eingezeichnet!

Autor: bastler (Gast)
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Jo habe ich beim aufbauen eben auch bemerkt...  die Spannungsquelle ist 
verpolt eingezeichnet. Ich hatte + auf Pin1 vom Kabel und nicht Masse

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Ich würde das so machen:
bastele Dir einen 9V Rechteck-Generator, meinetwegen mit NE555 und 
dahinter folgende Schaltung:
                                                      
                                         +---|<|----| rot
                     gelb                |
                 +---|>|----o........o---+---|>|----| grün
          470    |
10Hz o---[===]---+
                 |
                 +---|<|----o........o---+---|<|----| grün
                     gelb                |
                                         +---|<|----| rot

GND |-----------------------o........o--------------|

Am Sender zeigen die gelben LED's an, ob die Kabel Kontakt haben. Sie 
könnten allerdings vertauscht oder mit GND kurzgeschlossen sein, das 
siehst du dort nicht.

Am Empfänger zeigen die grünen LED's an, dass die jeweilige Ader richtig 
verbunden ist und nicht mit GND kurzgeschlossen ist.

Rot bedeutet, dass die Leitungen vertauscht sind.

Rot+Grün bedeutet, dass die Leitungen miteinander kurzgeschlossen sind.

Autor: Dirk D. (dicky_d)
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Stefan U. schrieb:
> Ich würde das so machen:
> bastele Dir einen 9V Rechteck-Generator, meinetwegen mit NE555 und
> dahinter folgende Schaltung:
>
>
>                                          +---|<|----| rot
>                      gelb                |
>                  +---|>|----o........o---+---|>|----| grün
>           470    |
> 10Hz o---[===]---+
>                  |
>                  +---|<|----o........o---+---|<|----| grün
>                      gelb                |
>                                          +---|<|----| rot
> 
> GND |-----------------------o........o--------------|
> 
>
> Am Sender zeigen die gelben LED's an, ob die Kabel Kontakt haben. Sie
> könnten allerdings vertauscht oder mit GND kurzgeschlossen sein, das
> siehst du dort nicht.
>
> Am Empfänger zeigen die grünen LED's an, dass die jeweilige Ader richtig
> verbunden ist und nicht mit GND kurzgeschlossen ist.
>
> Rot bedeutet, dass die Leitungen vertauscht sind.
>
> Rot+Grün bedeutet, dass die Leitungen miteinander kurzgeschlossen sind.

Steh ich grade auf dem Schlauch?
Wie soll oben die Rote LED leuchten?

                 G         R
10Hz o--[===]---|>|-------|<|--|

Wenn ich nichts Übersehe wird da nichts Leuchten oder?

(und unten leuchten Beide gleichzeitig :) )

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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Dirk D. schrieb:
> (und unten leuchten Beide gleichzeitig :) )

Bei rot und grün parallel - unten - leuchtet nur die rote.

: Bearbeitet durch User
Autor: Max (Gast)
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Die unteren LED's werden nie leuchten, weil sie entweder in Sperrichtung 
betrieben werden oder auf beiden Seiten GND haben und die obere Rote 
wird auch nie leuchten (Gleicher Grund wo die unteren LED's)
Der NE555 gibt ein Rechtecksignal von 0V bis 9V aus, nicht von -9V bis 
9V

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ich glaube, ich würde meinen Billig-LAN-ISDN-xxx-Kabeltester aus der 
Schublade holen und mir 2 Adapter XLR auf RJ11 oder RJ45 bauen...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Max (Gast)
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War auch unsere Idee, aber er will Basteln und was dazu lernen. Ich 
unterstütze so ein Engagement gern!

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Steh ich grade auf dem Schlauch?
> Wie soll oben die Rote LED leuchten?

Sehr aufmerksam.
Die untere rote LED habe ich falsch herum eingezeichnet.

So war es gedacht:
                                                      
                                         +---|<|----| rot
                     gelb                |
                 +---|>|----o........o---+---|>|----| grün
          470    |
10Hz o---[===]---+
                 |
                 +---|<|----o........o---+---|<|----| grün
                     gelb                |
                                         +---|>|----| rot

GND |-----------------------o........o--------------|

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris L. (kingkernel)
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Die Roten LED's werden niemals Leuchten, da die in Reihe geschalteten 
Gelben LED's in Sperrrichtung betrieben werden sollen. Das kann nicht 
funktionieren!!
Und die unteren werden niemals Funktionieren, da die LED's von beiden 
Seiten GND bekommen
Die einzigen LED's die jemals leuchten werden sind die obere Gelbe und 
Grüne

: Bearbeitet durch User
Autor: bastler (Gast)
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Ich habe nun die Schaltung, wie ich sie oben entworfen habe, komplett 
aufgebaut.
Funktioniert wunderbar und ist genau das, was ich wollte :)
Einfacher geht wohl kaum und es erfüllt perfekt seinen Zweck.

Trotzdem Danke für die Hilfe.
Falls Interesse besteht kann ich gerne noch ein Bild von Endprodukt 
posten.

Autor: npn (Gast)
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Chris L. schrieb:
> Die einzigen LED's die jemals leuchten werden sind die obere Gelbe und
> Grüne

...und in der anderen Halbwelle die unteren (gelb und grün). Und bei 
einam Aderschluß leuchten auch die roten.

Da liegt Wechselspannung an!

Autor: eProfi (Gast)
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Ein Kondensator in Reihe zum 470 Ohm bewirkt Wunder, dann geht es auch 
mit einem 555.

Ich hätte an einem Ende zwei verschiedene Widerstände eingebaut. Im 
Tester auf diese Widerstandeswerte testen.

Was aber viel wichtiger ist: einen schlechten Übergang (Kratzer) zu 
erkennen.
Das mache ich mit einem Kopfhörer, geht z.B. beim Can-Bus, der bei uns 
über viele Stecker läuft, wunderbar. Im ausgeschalteten Zustand am einen 
Ende des Busses ein mA (9V-Akku mit Widerstand an Stelle des 120 
Ohm-Abschlusses) einspeisen, am anderen Ende Kopfhörer, und dann die 
Stecker / Kabel bewegen. Wenn es "kratzt", Fehler gefunden :-)

Autor: bastler (Gast)
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Danke für die Tipps, aber das ist für mich total 
uninteressant/unwichtig.

Mir würde schon ein Tester mit "geht/geht nicht" Anzeige reichen.
Wenn irgendetwas kaputt ist, zerlege  ich die Stecker sowieso.

Mir geht es nur darum bei einem Aufbau auf er Bühne flott 1-2 Kabel 
durchzuchecken, wenn mal ein Mikro nicht geht.
Da ist das alles übertrieben, es muss einfach nur unkompliziert und 
schnell sein.
Ist das Kabel kaputt, wird es sowieso einfach nur ausgetauscht und dann 
Zuhause in der Werkstatt genauer betrachtet... da brauche ich den Tester 
dann garnicht mehr.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> Ein Kondensator in Reihe zum 470 Ohm bewirkt Wunder, dann geht es
> auch mit einem 555.

So war's auch gedacht. Bzw. mit bipolarer Stromversorgung.

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> das ist für mich total uninteressant/unwichtig.
> Mir würde schon ein Tester mit "geht/geht nicht" Anzeige reichen.

2 x grün = geht. Alle anderen Anzeigen bedeuten: geht nicht.


Klar kann man das mit einer einzigen LED anzeigen, aber messen muss man 
die möglichen Fehler trotzdem.

Außerdem wirst du bei einer einzigen LED früher oder später zweifeln, ob 
die Batterien deines Meßgerätes noch gut sind. Du kannst ja die gelben 
LED's weg lassen. Dann hast du zwei grüne für "gut" und zwei rote für 
"schlecht". Ist doch prima, was will man mehr?

Autor: Stefan Us (stefanus)
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> was will man mehr?
oder: Was will man weniger?

Mir ist gerade eingefallen, dass es ja auch diese zweifarbigen LED's 
gibt. Wenn du die nimmst, hast du sogar nur zwei LED's. Weniger wäre 
sinnlos, denn es sind ja auch zwei Leitungen (+ Schirm), die getestet 
werden.

Autor: Anna Bolika (anna_b204)
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Mal ein altes Thema aufwärmen um kein neues zu starten...

Halli Hallo,

ich bin Tom und gerade am verzweifeln. Ich arbeite am Theater als 
Bühnentechniker und muss täglich massig Lampen hängen und 
Instrumente/Mischpulte verkabeln. Nicht selten kommt es vor, wenn man 
die Lampe gehangen hat, 20m XLR Kabel verbaut (in 5 Meter Höhe) diese 
aber nicht leuchtet. Entweder ist das Leuchtmittel defekt (was man 
schnell testen kann) oder das Kabel hat sich verabschiedet.

Die Kabel werden eigentlich regelmäßig getestet. Dennoch kommt es vor 
das mal ein defektes Kabel durchs Raster fällt. Um nun das Kabel nicht 
wieder komplett abzunehmen ist es praktisch einen zweiteiligen 
Kabeltester zu haben. einfach an die beiden Enden des Kabels gesteckt 
und an einer Seite wird per LED angezeigt ob das Kabel ok ist oder eben 
eine Macke hat.

Diese Kabeltester sind sehr teuer und sehr begehrt in meinem Beruf. 
Daher verschwinden diese auch recht schnell. Mittlerweile ist mein 3er 
Kabeltest verschwunden. Da ich nicht immer 80€ ausgeben möchte, habe ich 
mich gefragt ob man sowas nicht selber bauen kann.

Hier mal ein kleiner Link was ich gerne basteln möchte. Es kann ruhig 
etwas größer werden.

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/8...

Wichtig ist mit dabei die Indikation des Fehlers per LED wie beim 
Original!

https://www.pastore.pl/1583-thickbox_default/sound...



schon mal vielen Dank für eure Antworten.

P.s.: ich habe google tausende male durchsucht nach Projekten. Sei es 
XLR Tester oder Netzwerk tester. keine hat eine exakte Anzeige was mit 
dem Kabel los ist. lediglich geht/geht nicht.

Beste Grüße, Tom

Autor: Limi (Gast)
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Hallo Tom

Ein neuer Beitrag wäre besser gewesen.

Welches ist die höchste Spannung an diesen Kabeln? 230V?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Limi schrieb:
> Welches ist die höchste Spannung an diesen Kabeln? 230V?
Die sind bei der Prüfung spannungsfrei, an einem Ende steckt der Sender, 
am anderen der Empfänger:
http://soundtools.com/products/sniffersender/xlr.php

Ich würde mal einfach drei Dual-Color-LEDs zwischen die drei Leitungen 
schalten und dann ein passendes Signalmuster durch die drei Leitungen 
multiplexen. Da kommt sicher schon was Verwertbares dabei heraus. Und 
letztlich müssen beim fehlerfreien Kabel einfach 3 grüne LEDs 
leuchten...

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Limi (Gast)
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Bei zwei oder mehr Kabeln ist eine Verwechslung schnell passiert. Darum 
möchte ich den Verwendungszweck der Kabel geklärt haben. Nicht dass 
versehentlich noch eine gefährliche Spannung an eine Bastellösung 
gelangt.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Limi schrieb:
> Darum möchte ich den Verwendungszweck der Kabel geklärt haben.
An XLR-Kabeln würde niemand eine Spannung von über 10V vermuten. Und 
wenn einer mehr drauflegt, dann sollte man den Abwatschen dürfen. Denn 
quasi sofort steckt einer das 400€-Mikrofon an so ein Kabel an...

Autor: Anna Bolika (anna_b204)
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...wie man es macht, macht man es falsch. :-) Also bezogen auf das 
aufleben lassen dieses Threads. Kann/soll ich vielleicht doch ein neues 
Thema eröffnen dafür?

Danke schon einmal an die antworten.

@limi und @lothar es können zwischen 9-48v fließen (Phantompower vom 
Mischpult) Zum Bsp. wenn ich ein Multicore/Snake(24 Kanäle oder mehr 
werden in einem dicken Kabel verlängert am Ende ist eine Verteilerdose) 
schnell testen möchte gebe ich auf alle Kanäle am mixer Phantomstrom und 
steck den empfänger einfach in die einzelenen steckplätze am multicore.

vorwiegend möchte ich aber einzelene stromlose nf-kabel testen. Die sind 
auf den steckern wie folgt belegt

Pin 1. Schirm
Pin 2. heiß (+)
Pin 3. kalt (-)

Manchmal haben wir praktikanten die den ganzen Tag unsere Kabel löten, 
da passiert es schnell mal das man da was vertauscht bei der monotonen 
arbeit... oder es bricht mal eine Lötstelle... oder oder oder... :-)

Ich habe keine Ahnung wie ich das realisieren soll um genau das 
angezeigt LED Indikator Schema zu erreichen wie beim original. Ein Rj45 
Tester mit Adapter ist keine alternative für mich. Sorry das ich dort so 
verkopft bin.

Autor: chris (Gast)
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bei XRL Kabel sind Spannungen von 48V normal, unbelasted 52V, nennt sich
Phantomspeisespannung. Generell limitiert auf ca 14mA es gibt aber 
Geräte mit
höherem Stromverbrauch, da sind dann 2x 1k Widerstände drin, bei 
Kurzschluss
also 500 ohm.

Steuergeräte haben meistens 5 Pol, aber die 5Pol->3Pol adapter sind sehr 
gebräuchlich, wie auch die Ethernet Kabel auf 5Pol inkl passiver POE mit 
24V.
Ab und zu sieht man auch 5pin XRL mit Speisespannung auf pin 4+5.
So braucht man dann keine Extra Versorgung und Verkabelung.

Es gibt aber auch Led Lampen welche mit 1.5A und 48V  über XRL
Kabel laufen.
Viele Mischpulte haben einen Lautsprecherausgang in XRL mit 200W 4 Ohm, 
also
ca 28V .
220V wird aber niemand freiwillig da draufgeben.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Anna B. schrieb:
> Ich habe keine Ahnung wie ich das realisieren soll um genau das
> angezeigt LED Indikator Schema zu erreichen wie beim original.
Mich würde das "Original" da nicht weiter scheren. Denn beim "Original" 
ist das ganz offensichtlich auch nur "so hingeworden", weil einige 
Fehlerzustände mit der gleichen Anzeige angezeigt werden.
Wenn du das Verhalten des "Originals" willst, dann musst du noch eines 
der "Originale" kaufen und das nachbauen...

> wenn ich ein Multicore schnell testen möchte gebe ich auf alle Kanäle
> am mixer Phantomstrom und steck den empfänger einfach in die einzelenen
> steckplätze am multicore.
Und was zeigen die LEDs dann an? Dieses Muster ist ja nicht in der 
Tabelle aufgeführt.

Autor: Der Superlöter (Gast)
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Deine Beschreibung ist mangelhaft! Ein XLR Kabel dreipolig ist nämlich 
vierpolig!

Signal (R)
Masse
Signal (L)
Schirm

Autor: Der Superlöter (Gast)
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Deine Beschreibung ist mangelhaft! Ein XLR Kabel dreipolig ist nämlich 
vierpolig!

Signal (R)
Masse
Signal (L)
Schirm

Der Superlöter schrieb:
> Deine Beschreibung ist mangelhaft! Ein XLR Kabel dreipolig ist
> nämlich
> vierpolig!
>
> Signal (R)
> Masse
> Signal (L)
> Schirm

So, und nun kombiniere mal ALLE Möglichkeiten durch

Autor: Der Superlöter (Gast)
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Deine Beschreibung ist mangelhaft! Ein XLR Kabel dreipolig ist nämlich 
vierpolig!

Signal (R)
Masse
Signal (L)
Schirm

Der Superlöter schrieb:
> Deine Beschreibung ist mangelhaft! Ein XLR Kabel dreipolig ist
> nämlich
> vierpolig!
>
> Signal (R)
> Masse
> Signal (L)
> Schirm

So, und nun kombiniere mal ALLE Fehler Möglichkeiten durch

Autor: Achim Brossinski (bobdylan)
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Der Superlöter schrieb:
> Ein XLR Kabel dreipolig ist nämlich
> vierpolig!

Falsch. In jeder Hinsicht, auch wenn du es noch weitere 5 mal hier 
hinschreibst.

Ein XLR-Kabel dient der symmetrischen Signalübertragung; L und R gibt es 
da nicht. Der Schirm liegt auf Pin 1, das Signal (einmal um 180° 
phasengedreht) auf Pin 2 und 3.

: Bearbeitet durch User
Autor: Der Superlöter (Gast)
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Datt is joppe wie büxe

Autor: Lothar K. (megastatic)
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Achim B. schrieb:
> Der Superlöter schrieb:
>> Ein XLR Kabel dreipolig ist nämlich
>> vierpolig!
>

Das ist Quatsch!
Ein XLR-"Kabel" ist dreipolig!
(ich meine Audiosignal- oder DMX-Kabel)

Ein dreipoliger XLR-"Stecker" hat 4 Anschlüsse (Pin 1 2 3 und Gehäuse)
Das Steckergehäuse wird entweder nicht angeschlossen oder auf Pin 1 
gebrückt, meist senderseitig.

Autor: Der Superlöter (Gast)
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Lothar K. schrieb:
> Achim B. schrieb:
>> Der Superlöter schrieb:
>>> Ein XLR Kabel dreipolig ist nämlich
>>> vierpolig!
>>
>
> Das ist Quatsch!
> Ein XLR-"Kabel" ist dreipolig!
> (ich meine Audiosignal- oder DMX-Kabel)
>
> Ein dreipoliger XLR-"Stecker" hat 4 Anschlüsse (Pin 1 2 3 und Gehäuse)
> Das Steckergehäuse wird entweder nicht angeschlossen oder auf Pin 1
> gebrückt, meist senderseitig.

O.K. also doch vierpolig!!!

Egal!

Kurzschlußstecker

Nimm den Transistortester von Kübbeler und der Drops ist gelutscht.

Autor: Anna Bolika (anna_b204)
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Kann mich nur anschließen. Normales mikrofonkabel hat 2 Adern + Schirm 
und werden wie folgt belegt

1 Schirm
2 heiß (+)
3 halt (-)

Wegen dem Transistortester werd ich mal schauen.

@lothar mich interessiert lediglich die Anzeige der Leds. Ob die Technik 
die gleich ist und ob der anders aussieht ist mir dabei egal. 🙂

Autor: Limi (Gast)
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Hier ist eine vereinfachte Schaltung. Links habe ich die Phantomspeisung 
von https://de.wikipedia.org/wiki/Phantomspeisung#/med... 
nachgebildet. Rechts ist der Messadapter dargestellt.

Folgendes kann nicht detektiert werden:
- Kurzschluss zwischen 2 und 3
- Vertauschung von 2 und 3

Bei einer symmetrischen Phantomspeisung sehe ich keine Möglichkeit eine 
Vertauschung von 2 und 3 zu detektieren. Einen Kurzschluss könnte man 
mit asymmetrischer Belastung erkennen.

Entspricht die symmetrische Phantomspeisung der Realität?

Autor: Michael W. (Gast)
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Ich weiß ja nicht... bei DEM Preis noch so'n Aufriss zu machen:

https://www.thomann.de/de/millenium_mct20.htm?ref=...

Falls die Auswahl nicht reicht:

https://www.thomann.de/de/search_dir.html?sw=kabeltester

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael W. schrieb:
> Ich weiß ja nicht... bei DEM Preis noch so'n Aufriss zu machen:
> 
https://www.thomann.de/de/millenium_mct20.htm?ref=...
Du hast den Tester, um den es initial geht, aber nicht genauer 
angeschaut? Und auch keinen Post im Thread gelesen?

> Falls die Auswahl nicht reicht: ...
Ja, um genau den hier geht es:
https://www.thomann.de/de/sound_tools_xlr_sniffer_...
Und letztlich den:
http://soundtools.com/products/sniffersender/xlr.php

Anna B. schrieb:
> @lothar mich interessiert lediglich die Anzeige der Leds. Ob die Technik
> die gleich ist und ob der anders aussieht ist mir dabei egal. 🙂
Naja, die Anzeige des Soundtools ist offenbar auch nur "so hingeworden". 
Denn wenn schon, dann wäre es doch super, zwischen "Pin 2-3 SWAP" und 
Pin "2-3 SHORT" unterscheiden zu können...
http://soundtools.com/products/sniffersender/image...
Denn die tatsächlich nur 8 unterschiedlichen Zustände, die der 
Soundtools-Stick anzeigen kann, kann man auch mit 2 zweifarbigen LEDs 
anzeigen. Oder man könnte auch noch die Mischfarbe "gelb" für sinnvolle 
Infomationen nehmen.
Wenn man also schon ein Messgerät extra entwickelt, dann gleich richtig. 
Oder ist diese Anzeige inzwischen sowas wie ein "Standard", den alle auf 
der Bühne kennen?

Autor: Anna Bolika (anna_b204)
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@michael w

 Danke für die Links aber der erste den du gezeigt hast ist ein tester 
bei dem ich beide kabelenden ins gerät stecken muss. benötigt wird aber 
ein zweiteiliger Test. Ähnlich eines Netzwerk-Testers allerdings ist 
dort die Anzeige zu ungenau.

@lima

Ich werd die Schaltung lacher mal ausprobieren. Würde das Tool aber mit 
einer 12v 23A Batterie betreiben. die 48v liegen nur an wenn ich ein 
Multicore testen möchte.

@lkmiller

Also ob es Standart ist kann ich nicht sagen. Allerdings kenn ich 
niemanden mit einem anderen Pen zum testen als das Soundtool…. und ich 
hab mich auch schon an die Anzeige gewöhnt. Es wirkt für mich schon so 
als riesen Projekt.

Alleine weiß ich definitiv nicht wie ich das planen soll. Hätte gedacht 
das ist einfacher nachzubauen… aber vielleicht wirkt es nur für mich so 
kompliziert. Da fehlt mir eindeutig das Know-how. Bin definitiv auf eure 
Hilfe angewiesen.

Autor: Der Superlöter (Gast)
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Kiste eins:

Ansteuerung, Überleg dir was

Kiste zwei:

Drei Signalgeneratoren mit Lautsprecher

- Hupe
- dampfpfeife
- Schiffsnebelhorn

Je nach Ansteuerung kannst Du die Kabel am Strtpunkt per Akustiksignal 
prüfen

Geht auch per Licht, weiß, grün, rot...

Autor: Der Superlöter (Gast)
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Nachtrag:

Wir haben früher die Verbindungen immer ausgeklingelt!

Autor: Michael W. (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Michael W. schrieb:
>> Ich weiß ja nicht... bei DEM Preis noch so'n Aufriss zu machen:
>>
> 
https://www.thomann.de/de/millenium_mct20.htm?ref=...
> Du hast den Tester, um den es initial geht, aber nicht genauer
> angeschaut? Und auch keinen Post im Thread gelesen?

Doch doch - habe ich. Ich spiele seit mehr als 40 Jahren in diversen 
Bands und habe alle meine Kabelprobleme entweder früher (tm) mit 'nem 
Durchgangsprüfer oder seit einigen Jahren mit einem Prüfgerät (wie in 
meinem ersten Link) ausprüfen & im Anschluß daran beseitigen können. Und 
ICH sehe (subjektiv betrachtet) kein Problem darin, ein Kabel mit beiden 
Enden in ein Prüfgerät zu stecken... aber es soll ja Leute geben, denen 
das schon zuviel (oder was auch immer) ist - muß jedoch jeder für sich 
entscheiden.

Autor: chris (Gast)
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Ich würde kein Tester ohne diese Schaltung wollen.
https://www.eeweb.com/extreme-circuits/cable-teste...
Ist zwar nur ein Teil der Schaltung für ein kompletten Kabeltester, die
Funktionalität ist aber 1A.
Normaler Kabeltester, 
http://www.schematics.com/site_media/media/project... 
Phantomspeisung ist falsch, Schalter - Taster is auch unsinn,

Led Pattern:

Mit duo led sowie unterschiedlicher Speisung auf pin 2 und 3 und 
widerstand
von pin 3 auf pin1

0 0 0  OPEN1
G 0 G  OPEN2
G G R  OPEN3
G G R    SWAP23
G G 0  SHORT23
G R G  SWAP12
G R G   SHORT12
R G R  SWAP13
G G R   SHORT13

Autor: Der Superlöter (Gast)
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Funktioniert diese Schaltung auch noch nach 3 Korn?

Autor: Der Superlöter (Gast)
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Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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Michael W. schrieb:
> Und
> ICH sehe (subjektiv betrachtet) kein Problem darin, ein Kabel mit beiden
> Enden in ein Prüfgerät zu stecken... aber es soll ja Leute geben, denen
> das schon zuviel (oder was auch immer) ist - muß jedoch jeder für sich
> entscheiden.

Der Threadaufwärmer Anna Bolika (anna_b204) schrieb am 2018-02-12 19:43
> Nicht selten kommt es vor, wenn man
> die Lampe gehangen hat, 20m XLR Kabel verbaut (in 5 Meter Höhe)

Beide Enden sind also nicht direkt gleichzeitig greifbar.

Autor: chris (Gast)
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Wenn man es wirklich will, könnte man ein einfachen Einspeiser machen,
mit unterschiedlichen Spannungen auf pin 2 und pin 3, kann auch nur eine
Led sein welche den Unterschied macht. Dann sieht man auch sofort ob ein
Endgerät angesteckt ist oder nicht, auch nicht schlecht.
8 pin Microcontroller, mit 3 pins für 2x duo leds, pin1 ist direkt mit 
Led sowie , 5,6V Zener diode (7-8V minimum Phantomspeisung) verbunden.
2x Spannungsmessung 0-60V, dann kann man auf den zwei Duoleds jeden Code
ausgeben welchen man will.

Autor: Michael W. (Gast)
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Dirk J. schrieb:
> Der Threadaufwärmer Anna Bolika (anna_b204) schrieb am 2018-02-12 19:43
>> Nicht selten kommt es vor, wenn man
>> die Lampe gehangen hat, 20m XLR Kabel verbaut (in 5 Meter Höhe)
>
> Beide Enden sind also nicht direkt gleichzeitig greifbar.

Aaaah ja - während also ein Ende noch in einer (aufgehängten) Lampe 
steckt, kann er trotzdem mit diesem 'Sound-Tool'-Tester das Kabel auf 
einen (wie auch immer gearteten) Defekt prüfen? Ohne daß die in der 
Lampe verbaute Elektronik das Ergebnis beeinflusst? Ich kenne diesen 
Sound-Tool-Tester ja nicht, es würde mich mal interessieren, wie so eine 
'Messung' vonstatten geht...

Und wenn ein Defekt erkannt wurde, muß das Kabel eh' wieder raus und 
getauscht werden - man könnte natürlich 'zur Sicherheit' mit einem von 
mir im ersten Link genannten Kabeltester die Kabel VOR dem Anschließen 
einem schnellen Test unterziehen... machen wir beim Aufbau unserer 
'Klamotten' allerdings auch nicht ;-)

Autor: burn (Gast)
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Nene entweder man gibt phantomspannung rauf und sieht dann die 3x grünen 
leds in Idealfall oder man bemüht sich diesen Phantomspeiser mit 12v 
Batterie  am Anderen Ende einzustecken welcher zwischen pin 2 und 3 
unterschiedliche Spannungen ausgibt.  Dann bekommt man auch die Roten 
LEDs zu sehen.
Bei Lampen (DMX) eher ausschließlich den zweiten Fall.

Autor: Anna Bolika (anna_b204)
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@chris

der erste kabeltester fällt leider raus oder müsste irgendwie angepasst 
werden, so dass ich nicht beide kabelenden in das Gerät stecken muss. 
:-(

den zweiten kabeltester hab ich auch schon gefunden und mal probiert, 
allerdings fallen da wichtige Led Indikatoren weg :-(

was meinst du mit deiner LED Aufzählung. das wäre auf jedenfall so eine 
Art indikation die ich mir wünsche. fehlt nur noch die passende 
Schaltung dazu :-)




<Bisschen Offtopic zurück flamen>

Zuerst einmal danke für die vielen Antworten, ich möchte mich eigentlich 
nun nicht mehr dazu äußern was man alles machen kann um so einen tester 
nicht zu benötigen abberrrr....

@Michael W.

willst du mir sagen das jeder Tontechniker jedes Kabel das er in die 
Hand nimmt und verbaut vorher testet. Das jeder Roadie jedes Kabel 
vorher misst ?wie lange soll ich denn da testen bzw. arbeiten bis alles 
steht? Denk doch einfach mal größer, größer als dein vielleicht 20m2 
großen Proberaum in dem du seit 40 Jahren mit verschiedenen Bands 
hockst... und das in 40 Jahren vielleicht mal 2 Kabel defekt gewesen 
sind von den 10 die du da nutzt... na Däumchen hoch, da brauchste ja ein 
Glück kein Sniffer. Mal davon ab reden wir nicht davon das jedes Kabel 
defekt ist was wir am Theater/auf der Bühne haben... Und bevor ich auf 
den Zug kletter in 5, 10, oder 20m Höhe (bzw. den kompletten Zug 
runterfahren muss),das Kabel aus der Traverse hole, um dann 
festzustellen: "upps das war ja gar nicht das Kabel"... na danke! Ich 
will dir auch mal unterstellen das du gar nicht verstehst wofür ich das 
tool brauche bzw. für welche verwendung das geeignet ist.  Sonst würdest 
du nicht solch unnötigte Beiträge verfassen. Ich würd mich freuen wenn 
du noch etwas konstruktiveres beitragen kannst als mein anliegen zu 
hinterfragen und ob ich das tool benötige oder nicht... oder sind wir 
hier auf einen Troll gestoßen? ;-)

ich danke den auch allen anderen für Ihre Anregungen und würde einfach 
darum bitten gemeinsam Lösungen zu finden anstatt zu flamen! :-)

</Bisschen Offtopic zurück flamen>

Autor: Michael W. (Gast)
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Anna B. schrieb:
> willst du mir sagen das jeder Tontechniker jedes Kabel das er in die
> Hand nimmt und verbaut vorher testet. Das jeder Roadie jedes Kabel
> vorher misst ?

Nö - ich schrieb: "...die Kabel VOR dem Anschließen
einem schnellen Test unterziehen... machen wir beim Aufbau unserer
'Klamotten' allerdings auch nicht."

Michael W. schrieb:
> ICH sehe (subjektiv betrachtet) kein Problem darin, ein Kabel mit beiden
> Enden in ein Prüfgerät zu stecken... aber es soll ja Leute geben, denen
> das schon zuviel (oder was auch immer) ist - muß jedoch jeder für sich
> entscheiden.

Und da steht, daß das jeder für sich entscheiden muß - so auch Du. Mit 
keiner Silbe habe ich versucht, Dir Dein Vorhaben auszureden!

Anna B. schrieb:
> Ich will dir auch mal unterstellen daß du gar nicht verstehst wofür ich das
> Tool brauche bzw. für welche Verwendung das geeignet ist.

Das geht schon eher in die richtige Richtung - weshalb ich ja auch 
schrieb:
> ...ich kenne diesen Sound-Tool-Tester ja nicht, es würde mich mal
> interessieren, wie so eine 'Messung' vonstatten geht..."

Also, klär' mich auf, ich lerne gern dazu - vielleicht hätte ein 
derartiges Prüfsystem sogar bei uns Verwendung, wer weiß...

Anna B. schrieb:
> Sonst würdest
> du nicht solch unnötigte Beiträge verfassen. Ich würd mich freuen wenn
> du noch etwas konstruktiveres beitragen kannst als mein anliegen zu
> hinterfragen und ob ich das tool benötige oder nicht... oder sind wir
> hier auf einen Troll gestoßen? ;-)

Zunächst einmal: ob meine Beiträge unnötig sind, entscheide ich selber - 
ich bin schon groß und auch entsprechenden Alters...
Und ein Troll bin ich ebenfalls nicht, diese Gattung sorgt hier in den 
Foren schon für genug fragwürdige Art der 'Unterhaltung'...

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