Diskrete SIgnale und abgetastete Signale in der Realität

OP #4255580
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Hi,

ich habe ein Paar Fragen und Ungereimtheiten in Bezug auf abgetastete 
Signale, diskrete Signale, deren Darstellung in Theorie und in der 
Praxis. Ich fange mal an:

1. In der theoretischen Beschreibung wird zuerst ein Signal abgetastet 
und dann mit Dirac-Distributionen dargestellt unter der Annahme eines 
idealen Abtasters. Dabei verstehe ich nicht, warum ein idealer Abtaster 
einen Impuls mit unendlicher Amplitude erzeugen soll. Wenn ich die Zeit, 
in der der 'Taster' offen ist gegen null gehen lasse, ergibt sich für 
mich kein Impuls.

2. Immer noch in der theoretischen Beschreibung:  Aus dem abgetasteten 
Signal wird jetzt ein zeitdiskretes Signal gemacht. Dazu werden jetzt 
Linien mit Punkten aus der Spitze gezeichnet. Worin besteht in dieser 
Darstellung der Unterschied zu dem abgetasteten Signal und seiner 
Darstellung?

3. In der Realität: Wie sieht ein solches erzeugtes diskretes Signal in 
der Realität aus? Sind das nicht auch ständig Impulse, da ja zu jedem 
diskreten Zeitpunkt ein Wert anliegt. Wie groß ist die Flankensteilheit 
dabei, ich meine es dauert ja eine gewisse Zeit, bis der Wert anliegt.

Sorry, für eventuell dumme Fragen, aber in Bezug auf Formalismus wird 
bei diesen Themen einfach geschlampt und nur gerechnet statt 
anschaulicher Prägnanz.

Gruß
Gast #4255708
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Was du da zitierst, ist schon recht abgehoben.
Den Dirac-Impuls (unendlich kurz und hoch -> unendliches Spektrum),
kenne ich nur als Beginn von Erklärungen beim Kapitel Fourier-Reihen,
-Entwicklungen und -Transformation...

Ansonsten gibts den in der besten Signalabtastung nicht - ist ein 
Gedankenspiel.

Mach dich frei davon, wenn du reale Fragen hast - bestimmt gibts
dafür auch reale Antworten.
Gast #4255744
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Stefan H. schrieb:
> Dabei verstehe ich nicht, warum ein idealer Abtaster
> einen Impuls mit unendlicher Amplitude erzeugen soll.

Die Dirac-Distribution ist über ein Integral definiert - jegliche andere 
Interpretation führt zu Fehlschlüssen. Der ideale Abtaster liefert einen 
Puls mit einem bestimmten Integral. Das kommt aus einem unendlich kurzen 
Impuls mit einer unendlich hohen Amplitude raus - nichts anderes.
#4256293
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Die Delta  distribution ist ein mathematisches Hilfsmittel und 
beschreibt eine ideale Abastung. Damit kann man gut rechnen. Durch 
Faltung entsteht ein diskretes signal, mit Werten genau an den 
Zeitpunkten, an denen der Dirac impuls war. Häufig werden AD Wandler 
aber als zero order hold Glieder mit rechteckiger Form statt der Impulse 
dargestellt um die endliche Wandlungsdauer zu berücksichtigen

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