Hi, ich habe ein Paar Fragen und Ungereimtheiten in Bezug auf abgetastete Signale, diskrete Signale, deren Darstellung in Theorie und in der Praxis. Ich fange mal an: 1. In der theoretischen Beschreibung wird zuerst ein Signal abgetastet und dann mit Dirac-Distributionen dargestellt unter der Annahme eines idealen Abtasters. Dabei verstehe ich nicht, warum ein idealer Abtaster einen Impuls mit unendlicher Amplitude erzeugen soll. Wenn ich die Zeit, in der der 'Taster' offen ist gegen null gehen lasse, ergibt sich für mich kein Impuls. 2. Immer noch in der theoretischen Beschreibung: Aus dem abgetasteten Signal wird jetzt ein zeitdiskretes Signal gemacht. Dazu werden jetzt Linien mit Punkten aus der Spitze gezeichnet. Worin besteht in dieser Darstellung der Unterschied zu dem abgetasteten Signal und seiner Darstellung? 3. In der Realität: Wie sieht ein solches erzeugtes diskretes Signal in der Realität aus? Sind das nicht auch ständig Impulse, da ja zu jedem diskreten Zeitpunkt ein Wert anliegt. Wie groß ist die Flankensteilheit dabei, ich meine es dauert ja eine gewisse Zeit, bis der Wert anliegt. Sorry, für eventuell dumme Fragen, aber in Bezug auf Formalismus wird bei diesen Themen einfach geschlampt und nur gerechnet statt anschaulicher Prägnanz. Gruß
Was du da zitierst, ist schon recht abgehoben. Den Dirac-Impuls (unendlich kurz und hoch -> unendliches Spektrum), kenne ich nur als Beginn von Erklärungen beim Kapitel Fourier-Reihen, -Entwicklungen und -Transformation... Ansonsten gibts den in der besten Signalabtastung nicht - ist ein Gedankenspiel. Mach dich frei davon, wenn du reale Fragen hast - bestimmt gibts dafür auch reale Antworten.
Stefan H. schrieb: > Dabei verstehe ich nicht, warum ein idealer Abtaster > einen Impuls mit unendlicher Amplitude erzeugen soll. Die Dirac-Distribution ist über ein Integral definiert - jegliche andere Interpretation führt zu Fehlschlüssen. Der ideale Abtaster liefert einen Puls mit einem bestimmten Integral. Das kommt aus einem unendlich kurzen Impuls mit einer unendlich hohen Amplitude raus - nichts anderes.
Die Delta distribution ist ein mathematisches Hilfsmittel und beschreibt eine ideale Abastung. Damit kann man gut rechnen. Durch Faltung entsteht ein diskretes signal, mit Werten genau an den Zeitpunkten, an denen der Dirac impuls war. Häufig werden AD Wandler aber als zero order hold Glieder mit rechteckiger Form statt der Impulse dargestellt um die endliche Wandlungsdauer zu berücksichtigen
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