Gast
#4260348
Hallo, bei Störabstrahlungsmessungen ist es in vielen Laboren üblich zusätzlich zu normativen Verfahren den Messplatz zu verifizieren. Ich habe dies mit diesen Kammgeneartoren gemacht. http://www.yorkemc.co.uk/products/comb-noise-emitter/ Dieser wird im Prüfvolmen(Tisch) platziert und ein ensptechender Pegel gemessen. Meine Frage ist jetzt, woran erkennt man, ob es sich um eine kaputte Antenne handelt? Wenn der gemessene Referenzsignalpegel von dem zu erwartenden Pegel abweicht? Kann man das irgendwie sehen, wenn ein Dipolelement einer Log.per. Antenne "verstimmt" ist? Ich habe auch testweise Bodenabsorber entfernt und festgestellt, dass im Frequenzbereich von 30 MHz - 1 GHz die Bodenabsorber keinen nennenswerten Einfluss haben. (Messplatz ist eine Vollabsorberkammer mit 3 m Messtrecke||Absorber an Wänden und Boden, sowie Ferritkacheln) Zwischen Empfangsantenne und Prüfling sind 5 Reihen mit Absorbern, welche ich entfernt habe. Die Absorber unter dem Tisch, habe ich nicht entfernt(da festgeklebt). Der Kammgeneartor war auf dem Tisch platziert. Wenn ich die Messung bei vollständiger Absorberauskleidung mit dem Ergebnis während die besagten 5 Reihen Entfernt waren vergleiche, zeigt sich eine sehr kleine Abweichung von 1 dB (Frequenzbereich 30 MHz - 1GHz). Das ist doch paradox oder? Normalerweise müsste doch der Einfluss viel größer sein! Es ist ja bei entfernten Absorbern so, als wäre eine lediglich eine groundplane vorhanden, sprich es muss eine entsprechende Wellenüberlagerung aufteren. Aber meine Messungen zeigen, dass es da keine Nennenswerten Abweichungen zur Messung mit voller Absorberasukleidung gibt. Oder geht das erst ab 1 GHz los? Ich bin da ein wenig ratlos, da das Ergbnis nicht dem entspricht, was ich erwartet habe! Ich habe im IEEE nach entsprechenden Fachartikeln gesicht, aber da gibt es nix. In Büchern findet man zu so speziellen Dingen auch nichts. grüße