Hallo, ich steh gerade vor einem kleinen Problem bei der Auswahl des Verpolungsschutzes. Ich habe auf einem Modul was ich zusammenbaue, zwei Schraubklemmen mit je 2 Polen. Es sollen 2. Modis möglich sein. 1) Spannungsversorgung erfolgt über 4adriges Kabel (VIN, GND, A, B) 2) Spannungsversorgung erfolgt durch eigenen Netzanschluss (VIN, GND). Hier wird GND/Shield vom RS485-Buskabel ebenfalls mit aufgelegt. Die Spannung wird hinter der Spannungsversorgung auf 5V runtergewandelt. Die Eingangsspannung beträgt 7V - 12V. Strom wird meistens fast nichts gebraucht, deshalb auch die Möglichkeit, über das Buskabel die Spannungsversorgung mitzulegen. Nun gibt es für mich 2 sinnvolle Möglichkeiten, den Verpolungsschutz durchzuführen. 1) Diode in Reihe von VIN 2) Diode Parallel zu VIN und GND Eine Polyfuse würde ich sowie so einplanen mit < 500mA. http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1206251.htm [1][2] [1] Diode in Reihe zur Spannungsversorgung [2] Diode parallel zur Spannungsversorgung
Edit: Ob die Verlustspannung an der Diode 0,3V oder 0,7V beträgt, spielt keine Rolle, da ich die ~12V in der Schaltung nicht benötige. Sie wird ausreichend hoch später eingestellt, so dass der letzte Busteilnehmer noch ausreichend Spannung zur Verfügung gestellt bekommt, dass der 1117er noch 5V erzeugen kann.
Stefan schrieb: > Nun gibt es für mich 2 sinnvolle Möglichkeiten, den Verpolungsschutz > durchzuführen. Die dritte währe ein Brückengleichrichter, dann währe die Polung egal und das Gerät robuster, allerdings bekommst Du dann bei 7 Volt Probleme mit den 1,4Volt Spannungsabfall, also am besten 4 Schottky-Dioden.
Die vierte wäre ein P-Kanal mosfet. Da aber wohl wenig Strom fließt würde ich mich vermutlich für (1) entscheiden
Mir ist aber noch nicht ganz klar, wie ich das bei Spannungsversorgungen auslegen soll. Wenn nur die externe Versorgung genutzt wird, dann ist das Shield/GND vom RS485 Kabel mit aufgelegt. Wie löst man dass dann am besten? Denn wenn ich beide Klemmen vorher zusammenführe, könnte man an der externen Versorgung VIN und GND tauschen und schon hätte man VIN auf dem GND Pin der Klemme für RS485.
??? Ich glaube, Du suchst keinen Verpolschutz sondern willst verhindern dass Spannung von einer Quelle in die andere fließt... Einfach die beiden Versorgungsleitung über Dioden verodern, also in jede Leitung eine Diode mit der Kathode zum Spannungsregler.
Hallo tcf kao, zwei Dioden in die Versorungsleitung (jeweils an VIN) habe ich nun eingebaut. Die Kathoden sind dann wieder zusammengeführt. Dadurch habe ich aber das Problem noch mit dem Verpolungsschutz. Denn wenn ich nun an der Ext. Spannungsversorung VIN und GND tausche, kann der Strom von der GND Klemme (ext) in GND (rs485) fließen.
Macht es dafür evtl. Sinn noch 2 weitere Dioden einzuplanen, die mit der KATHODE zu den Klemmen zeigen?
Dann lege noch direkt an den Klemmen eine (dicke) Diode parallel an die Klemmen, die schließt dann die speisende Quelle kurz.
Nein, so war das nicht gemeint. Ich verstehe nicht was Du willst. Wenn die externe Quelle potenzialfrei ist passiert auch bei Verpolung nichts, weil dann eben die betreffende Diode sperrt. Erst wenn GND der externen Quelle und GND des RS485 zusammen sind kann es zu einem Kurzschluss bei Verpolen kommen.
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