Hallo Ist es möglich aus zwei DACs einen mit höherer auflösung zu machen evtl. mit OPs? Wenn ja Wie?
Theoretisch ja, praktisch nein. Hier müsste das MSB des einen DACs der Hälfte des LSB des anderen entsprechen. Also muss ein DAC um 512 verstärkt werden und anschließend beide DACs addiert werden
Geht auch praktisch wenn es nicht genau sein muss. Ein DAC bekommt die oberen 8-Bits, der andere die unteren. Beide Ausgänge gehen auf einen Addierer (OpAmp). Der "obere" DAC ungebremst, der "untere" durch 256 geteilt. Dadurch liefert der "untere" DAC die Zwischenstufen die der "Obere" mangels Auflösung nicht kann. PS: Wusste doch daß ich das mal gesehen habe: http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/22272C.pdf Seite 68.
Nein! Üblicherweise hat ein 8-Bit A/D-Wandler eine Genauigkeit von 1/256. Das aber auch nur sonntags, bei schönem Wetter, und konstantem Luftdruck...
Stefan schrieb: > Geht auch praktisch wenn es nicht genau sein muss. Dann kann man sich das auch gleich sparen. Was nützen die unteren 8 Bit, wenn sie in den Fehlern der oberen 8 untergehen.
Ich schrieb: > Hallo > > Ist es möglich aus zwei DACs einen mit höherer auflösung zu machen evtl. > mit OPs? Wenn ja Wie? Ist es möglich mit 2x 8mm Bohrern ein 16mm Loch zu bohren? duck und weg
Nochmals Nein! Die Idee ist aber interessant. - Man nehme einen 8-Bit A/D-Wandler und messe. - Dahinter einen D/A-Wandler dessen Ausgangssignal vom Eingangssignal abgezogen wird. - Einen Verstärker für den Rest mit 256. - Dahinter einen 8-Bit A/D-Wandler, der die „Restspannung“ misst. Das würde sogar Sinn machen, wenn der erste A/D-Wandler auf 16-Bit genau schalten würde und der D/A-Wandler keine zusätzlichen Toleranzen einbringen würde. Da die wenigsten Hersteller von 8-Bit A/D-Wandlern eine Kugel im Kopf haben, verkauft auch keiner 8-Bit Wandler mit 16-Bit genauer Stufung. Angeblich sollen es aber welche geben, die 16-Bit Wandler verkaufen – wie genau auch immer diese letztendlich sind.
Hmmm, ich habe hier noch fünf 8-Bit-ADCs liegen... ;-)
>Hmmm, ich habe hier noch fünf 8-Bit-ADCs liegen... ;-)
Bei der Genauigkeit solltest Du aber die Mondphasen im Auge behalten.
Du meine Güte! Hat es sich noch immer nicht herumgesprochen daß Auflösung != Genauigkeit ist? Wieso faselt hier jedermann also von Genauigkeit wo doch explizit nach Auflösung gefragt wurde? Hat irgendwer die Appnote gelesen? DACs haben im Wesentlichen Linearitäts- und Offsetfehler. Rauschen ist eher unbedeutend. Bei ADCs sieht das anders aus, da würden die unteren Bits im Rauschen liegen. Um die geht es aber nicht. Die Genauigkeit wird genauso gut oder schlecht sein wie vorher. Die Auflösung wird sich aber auf 16Bit erhöhen. Und die Kurve wird monoton sein. Wenn es also nur darum geht "feinere Abstufungen" zu erreichen, dann geht es.
Stefan schrieb: > Und die Kurve wird monoton > sein. Blödsinn. Wenn der HiDAC nicht 16bit genau ist, springt der Ausgabewert bei jedem Umschalten eines der höherwertigen Bits unkontrolliert um bis zu 256 Stufen. Sofern der obere DAC monoton ist, sonst mehr. Georg
Ich schrieb: > Ist es möglich aus zwei DACs einen mit höherer auflösung zu machen evtl. > mit OPs? Wenn ja Wie? Kein Problem, du brauchst nur einen analogen Subtrahierer der von deinem Wert (2^16 -2^8) abzieht und schon kannst du in 16 Bit Auflösung messen. Wenn der dann noch 2^16 Genauigkeit hat .....
Kurzantwort: Geht, aber nicht 16-Bit... Siehe die schon klassische Appnote von Linear Technologies dazu "A Standards Lab Grade 20-Bit DAC with 0.1ppm/°C Drift" http://cds.linear.com/docs/en/application-note/an86f.pdf
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