suche Schaltplan für einfachen Dreieck-Generator 1kHz

Gast #4271793
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Der Andere schrieb:
>> Zur Not ginge auch eine Lösung mit AVR, aber 8 Bit Auflösung finde ich
>> etwas wenig.
>
> Das ist genauer al 1%. (Linearität) Das musst du analog erst mal
> hinkriegen.
> Vor allem

So gesehen könnte ich natürlich über eine abgespeckte Version von dem 
hier nachdenken, dann kann man gleich noch einen ganzen Haufen anderer 
Messungen machen.

http://www.scienceprog.com/avr-dds-signal-generator-v20/
Gast #4271809
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> ebay* 310856505226*
> Für ein Einzelstück würde ich auf sowas zurückgreifen.

Die waren aber auch schonmal preiswerter oder?

> Edit: Der soeben genannte MAX038 ist die Luxus-Edel-Version davon.

Noe. Die normale Version hies ICL8038.

Aber vermutlich wuerde man das auch mit einem LM324 hinbekommen wenn man 
sich mal richtig anstrengt. :-)

Olaf
Moderator Persönliche Seite #4271823
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Olaf schrieb:

> Die waren aber auch schonmal preiswerter oder?

Ja, so ist das eben mit ICs, die nicht mehr gefertigt werden.

>> Edit: Der soeben genannte MAX038 ist die Luxus-Edel-Version davon.
>
> Noe.

Doch, schon. ;-)

> Die normale Version hies ICL8038.

Bzw. XR8038, der 2206 ist meiner Erinnerung nach dann die
Weiterentwicklung.

Der MAX038 hat das Ganze eben nur auf die Spitze getrieben, mit
maximal 20 MHz statt 1 oder 2.

> Aber vermutlich wuerde man das auch mit einem LM324 hinbekommen wenn man
> sich mal richtig anstrengt. :-)

Klar, ist keine Raketenwissenschaft, insbesondere dann nicht, wenn
man die Sinus-Approximation daraus nicht braucht.  Aber ein einzelner
XR2206 oder ICL/XR8038 ist sicher schneller aufgebaut.

Ansonsten halt eine einfache DDS-Version.  Habe gerade feststellen
müssen, dass das Original von Jasper Hansens Mini-DDS mittlerweile
leider nicht mehr online ist.  Die Wayback Machine hat zwar die
HTML-Inhalte noch, aber nicht mehr die Bilder und den Assemblercode.
#4271826
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Klaas schrieb:
> J. T. schrieb:
>> Itegrator + Schmitttrigger, Rückkoppeln
>
> Das klingt auch nicht schlecht!
>
> Einen 6fach-Schmitti hab ich da. Weiß aber nicht, wie man es praktisch
> aufbaut.

Einer schrieb:
> https://www.google.de/search?q=op+amp+triangle+wav...

Der Link zeigt genau die Schaltung die ich meinte. Einfach nen 
Dualopamp, n Kondensator und n paar Widerlinge.
#4271834
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Klaas schrieb:
> Kann man da auch einen TL082 oder einen NE5532 nehmen

Problemlos. Mit dem TL084 hab ich den mal in doppelt als LFO für nen 
Synthi gebastelt. Geht Super. Da ist auch noch Raum für Spielereien. Ich 
hab zb noch ein weiteres Poti eingebaut, um die Symetrie zu verzerren. 
Sprich es war von steigender Säge über Dreieck zu fallender Säge 
einstellbar. Wobei beim Einstellen der Symetrie die Frequenz stark 
geändert wurde.
#4271837
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Klaas schrieb:
> Ich brauche relativ dringend einen einfachen analogen Dreieck-Generator
> mit einer Festfrequenz von ca. 1kHz.

Wie gut muss denn die Qualität des Dreiecks sein ?
1
  +--------------+--------- +30V
2
  |              |
3
  |         +----(---+---+   
4
  |         |    |   |   |   
5
 47k        +---|+\ 47k  |   
6
  |             |  >-+   |   
7
  +-------------|-/ 47k  |   
8
  |                  |   |   
9
  |   LM358   +------+  3k 
10
  |           |      |   |   
11
  |           +-|-\ 68n  |   
12
  |             |  >-+---+--
13
  +-------------|+/         
14
 47k             |     
15
  |              |     
16
  +--------------+------- GND
Besser ist natürlich quartzstabil aus einem Soundkartenausgang
Gast #4271854
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Paul B. schrieb:
> Das nennt man, glaube ich: "Schränkung"

ach so, ja, das hatte ich ganz vergessen, das Signal muss natürlich auf 
der Z-Achse eine variable Schränkung aufweisen können. Von leicht 
schränkt bis megazackig. Damit man auch die Z-Phasenverzerrung eines 
NF-Übertragungsglieds gleich mitbestimmen kann.

Kennt jemand by the way noch einen einfachen Schaltplan für einen 
z-Phasen-Diskriminator?
#4271919
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Klaas schrieb:
>> Ich
>> hab zb noch ein weiteres Poti eingebaut, um die Symetrie zu verzerren.
>
> An welcher Stelle sitzt dieses Poti im Schaltplan?

Das sitzt Eingang vom Integrator. Das was an den Eingang ging, klemmst 
du an den Schleifer, an die  beiden anderen Potianschlüße antiparallel 
Dioden ran. Schon hast du fürs Laden/Entladen unabhängige Strompfade, 
und damit Zeiten.
#4271921
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J. T. schrieb:
> Klaas schrieb:
>>> Ich
>>> hab zb noch ein weiteres Poti eingebaut, um die Symetrie zu verzerren.
>>
>> An welcher Stelle sitzt dieses Poti im Schaltplan?
>
> Das sitzt Eingang vom Integrator. Das was an den Eingang ging, klemmst
> du an den Schleifer, an die  beiden anderen Potianschlüße antiparallel
> Dioden ran. Schon hast du fürs Laden/Entladen unabhängige Strompfade,
> und damit Zeiten.

Die Dioden sorgen natürlich für ein unlineares Verhalten, aber
vielleicht kommts ja garnicht auf Präzision an.
Gast #4271984
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Die Frequenz wird über C1 und R3 eingestellt.
Mit dem NE5532 oder ähnlich R3 besser kleiner (z.B. 10 K, ggf. auch als 
Poti) und dann C1 kleiner.

Die Amplitude hängt vom Ausgangspegel des OPs ab. Für eine Stabile 
Amplitude wäre ein Rail-Rail OP (z.B. TS912) von Vorteil.
Gast #4272150
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Das Oszi-Bild mit dem Aufbau wie weiter oben im Anhang sieht so aus.
Die obere Halbwelle ist stark beschnitten.

wenn ich die Ub von 9V auf 18V erhöhe, ändert sich das Bild nicht, die 
Spitze fehlt weiter.

Wenn R3 auf 10k verringert wird, verzehnfacht sich in etwa die Frequenz.
Die spitze fehlt aber immer noch.

Vermutlich ist C1 jetzt zu klein (vorher 100nF/50Hz).
Angehängte Dateien:
Gast #4272164
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Das ist echt witzig, die 8 Bit sind ihm nicht genau genug, aber hier 
sind Schaltungen dabei, die haben Jitter, keine 
Amplitudenstabilisierung, sind ordentlich temperaturabhängig etc pp.
Aber der µC mit 8 Bit Ausgang war zu ungenau.

Viel Spass beim basteln
:-)
Gast #4272170
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Das die Spitze bei der Schaltung fehlt, ist komisch. Auf den ersten 
Blick sieht es aus, als ginge der OP in die Begrenzung, aber dann dürfte 
die Schwingung auch nicht weiter gehen.

Da dürfte also ein Fehler im Aufbau liegen. ggf. wird auch an der 
falschen Stelle gemessen.
Gast #4272184
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Der "Übertäter" scheint R1 zu sein. Wenn man ihn verkleinert, 
verschwindet die Begrenzung. Allerdings nimmt dann auch die Amplitude 
stark ab, auf 1Vss.

Lurchi schrieb:
> Auf den ersten
> Blick sieht es aus, als ginge der OP in die Begrenzung, aber dann dürfte
> die Schwingung auch nicht weiter gehen.

Dachte ich auch, aber die doppelte Ub ändert nichts an dem Bild.
#4272472
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Klaas schrieb:
> Läuft sauber, nach AC-Auskopplung auch auf dem Schirm vollständig
> sichtbar, siehe Anhang

Na denn herzlichen Glückwunsch =)

Klaas schrieb:
> Fast! Das USB-Oszi stellt keine Spannungen höher als 5V dar und kappt
> somit selber die Amplitude, die aber korrekt ans Oszi geliefert wird.

Dagegen hilft zur Not auch:

-in--[R1MEG]---[R100K]---GND
             |
             |
          Tastkopf

Alle gemessenen Werte mal 11 sind dann wieder richtig. Vorrausgesetzt du 
belastest deinen Messpunkt damit nicht zu stark. Bei den Frequenzen kann 
man zur Not auch noch einfach nen OpAmp als Impedanzwandler 
zwischenschalten.

Als Schätzeisen langts bei solch niederohmigen Ausgängen allemal.

MfG Chaos
Gast #4272496
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Hallo,

auch wenn der TS nicht gesagt hat, was er mit einfach meint, so möchte 
ich doch anmerken, daß weder ein Sinus, noch ein Dreieck, noch ein 
Rechteck ohne vernünftige Randbedingungen "einfach" zu erzeugen sind. 
Was also soll das Dreieck dann wirklich können? Oder ist nur eine Lade- 
Entladekurve eines Kondensators gefragt?

Gruß Rainer
Gast #4272649
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Danke für die Antworten!

Benutze das USB-Oszi fast nie, deshalb hatte ich vergessen, dass es nur 
bis 5V DC messen kann (ist so ein Chinateil).
Hätte ich mal den Tastkopf auf von x1 auf x10 gestellt, wäre das Problem 
sofort aufgeflogen.

Danke J. T. für den Schaltplanvorschlag mit dem Spannungsteiler!


@Rainer:
ich will damit hauptsächlich das Übertragungsverhalten von einfachen 
nicht linearen Verstärkern (Diodenclipper etc.) visuell untersuchen.


Mit 18V läuft die Schaltung übrigens noch besser als mit 9V, wie mir 
scheint (größere Amplitude und quasi gar kein "Restwackeln" mehr).


Hier übrigens noch eine kleine Dokumentation für Nachbauinteressierte:
Beitrag "1kHz Dreieckgenerator mit zwei OpAmps"
Gast #4272995
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Jörg W. schrieb:
> Und wenn es zudem gar noch eine Eingangskapazität hat, dann ist
> sowieso Hopfen und Malz verloren … dafür wurde der frequenzkompensierte
> Spannungsteiler bereits im letzten Jahrtausend geschaffen.

Bitte wegen Rahmensprengung für das Thema "Spannungsteiler am USB-Oszi" 
einen neuen Beitrag eröffnen!

=:H

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