Hallo
Hier das Anforderungsprofil an einen Bewerber in einer Stellenanzeige
(übrigens hier ganz in der Nähe..)
"WAS DU TUST
In erster Linie unterstützt Du unser Team
von der Produktentwicklung bis hin zur
Vermarktung unserer Produkte.
Du planst, organisierst und begleitest
unsere umfangreichen Produktentwick
lungsprojekte von der Konzepterstellung
bis zur Markteinführung. Außerdem
organisierst Du die notwendigen Zertifi
zierungen und bist verantwortlich für die
Qualitätssicherung.
In dieser vielseitigen und abwechslungs
reichen Tätigkeit bist Du zudem für den
Einkauf und die Auswahl der Lieferanten
zuständig"
Also, wenn ich das alles drauf habe, dann würde
ich mich doch lieber gleich selbstständig machen, oder, hä?
Gruß
Holger, CH-Bern
Holger schrieb:> Also, wenn ich das alles drauf habe, dann würde> ich mich doch lieber gleich selbstständig machen, oder, hä?
Nö, dir fehlt der Kunde.
Der Firma aber vielleicht auch ...
Holger schrieb:> Also, wenn ich das alles drauf habe, dann würde> ich mich doch lieber gleich selbstständig machen, oder, hä?>> Gruß> Holger, CH-Bern
Du übersiehst das Risiko, kauf mal Material für 50.000 EUR+ ein.
Das Risiko übernimmt die Firma und der Angestellte kann sich's gut gehen
lassen. Im Notfall geht er halt wo anders hin wenn's kracht.
Nette Anfordeungsliste. Besonders witzig finde ich sie in Kombination
mit dem Satz:
"eine faszinierende Firma, die ein wenig wie ein Startup tickt, aber nie
eines war."
Viel Spaß bei der Personalsuche!
Die Stellenauschreibung ist doch pure Lobhudelei, da wird niemand
gesucht der genau diese Fähigkeiten hat, denn diesen Typen möchte ich
mal sehen, der wechselt garantiert nicht dort hin.
@ Dennis (Gast)
woher liest du diese Passage
> "eine faszinierende Firma, die ein wenig wie ein Startup tickt, aber nie> eines war."
Niemand schrieb:> @ Dennis (Gast)> woher liest du diese Passage>> "eine faszinierende Firma, die ein wenig wie ein Startup tickt, aber nie>> eines war."
Steht im selben pdf...
Niemand schrieb:> denn diesen Typen möchte ich> mal sehen, der wechselt garantiert nicht dort hin
Das meinte ich auch mit dem Satz
Dennis schrieb:> Viel Spaß bei der Personalsuche!
Solche Leute gibt es ohne Frage, aber entweder als selbständige
Elektronikentwickler oder aber fest in einem Konzern. In beiden Fällen
wird die Bezahlung / Verdienst um Einiges höher liegen als das was diese
Firma sich vorstellt...
> Also, wenn ich das alles drauf habe, dann würde ich mich doch lieber> gleich selbstständig machen, oder, hä?> Gruß> Holger, CH-Bern
und in welchem eigenen "Zirkus" würde dir das ewtas nützen?
Von Allem etwas aber nichts richtig!? Als Einzelkämpfender
selbstständiger Typ mußt du solche Fähigkeiten wirklich selber haben
oder in Personalunion mit Teilhabern.
Die Anforderungen hören sich nach einen firmenübergreifenden Kontrolleur
oder Projektleiter an, nach mehr aber auch nicht!
Sowas ist eigentlich Chefsache, so der als Inhaber davon selber Ahnung
hat!
Die meisten Chefs haben das nämlich nicht!
>"eine faszinierende Firma, die ein wenig wie ein Startup tickt, aber nie
eines war."
Bedeutet viel Arbeit, viel Motivation, und wenig Geld, mit
Verzoegerung...
Wenn in der Stellenanzeige bereits geduzt wird sollte man Abstand
nehmen, denn dann wird versucht Gehalt durch gefühlte Nestwärme zu
ersetzen.
Ich habe vor zig Jahren mal eine Stellenanzeige gelesen da wurde
tatsächlich damit geworben dass man einen schnellen Rechner und einen
großen Schreibtisch (mit Maßangaben) bekommt! Dem Personaler habe ich
geschrieben und gefragt ob der vorher Manager einer Käfighühnerfarm war
und ihm viel Erfolg bei der Kandidatensuche gewünscht...
Tcf K. schrieb:> Wenn in der Stellenanzeige bereits geduzt wird sollte man Abstand> nehmen, denn dann wird versucht Gehalt durch gefühlte Nestwärme zu> ersetzen.
Meinst du das hier:
“Gehaltsverhandlung ist die Kunst, die Mitarbeiter so geschickt über den
Tisch zu ziehen, dass sie die Reibungshitze für Nestwärme halten.”
> Unser Team ist jung, dynamisch, innovativ, schnell, kreativ und> hochmotiviert.> ...> Aufgrund unseres stetigen Wachstums von über 100% p.a. suchen wir ab> sofort eine/n neue/n> ...> Hands-on-Mentalität ist für Dich kein Fremdwort und Du verstehst es,> für Problemlösungen eine praktische Herangehensweise zu entwickeln.>...> ist eine faszinierende Firma, die ein wenig wie ein Startup> tickt, aber nie eines war.> ...> entwickeln uns mit einem rasanten Tempo,> ...> Beginn: sobald wie möglich.
Heißt: Wir haben in den letzten Jahren wie blöde eingestellt und uns
dabei eine Mischung zwischen Kindergarten, wildem Hühnerhaufen, ***-Club
und ***-Treff eingefangen.
Jetzt suchen wir einen Deppen (Was ist eigentlich mit dem alten
passiert? Burnout? Im dynamischen Kreativ-Kindergarten nicht mehr
ausgehalten?), der sich mal um das Geschäft im Hühnerhaufen kümmert.
Wichtig dabei, er soll es ganz praktisch selber machen und ranklotzen
und nicht versuchen irgendeine Art von Organisation einzuführen. So
einen theoretischen Quatsch brauchen die nicht. Delegieren ist nicht.
> ...> Eigenverantwortung wird bei uns großgeschrieben und Du bestimmst> selbst über Arbeitsinhalt, Arbeitszeit oder Urlaubstage – in> Koordination mit dem Team und mit größter Rücksicht auf die> Bedürfnisse unserer Kunden.
Dabei umgehen wir gesetzliche Regelungen zur Arbeitszeit und Urlaub.
Urlaub kannst du für die nächsten Jahre vergessen. Zumindest hat der
Urlaub des Teams Vorrang, ältere Rechte und so. Vor 10 Uhr ist ansonsten
außer dir niemand in der Firma, weil man entweder ausschlafen muss oder
das morgendliche Ritual die lieben Kleinen in den Kindergarten zu
bringen (Work-Life Balance, verstehts?) wichtiger ist.
Notfalls musst du selber zum Kunden fahren wenn in der Kita wieder
Eltern-Kind Bastelstunde ist. Am Wochenende sowieso, da ist das Team
koordiniert nicht da.
Ist doch ein Traumjob. Denn:
> Bei entsprechender Leistung bieten wir eine überdurchschnittliche> Bezahlung.
Ja, da bin ich aber froh, daß Ihr, liebe Kollegen, diese Anzeige
ebenfalls so skeptisch seht. Die "DU"- Form geht schon garnicht in einer
Stellenanzeige und impliziert doch blos Respektlosigkeit, Arroganz und
Vereinnahmungsversuch (...zu möglichst geringem Gehalt).
Offensichtlich zieht diese Masche aber immer- noch wieder, d.h. wir
müssen noch etwas an unserem (Ing.-) Image arbeiten.
Holger
CH-Bern
Hier mal was ausm Webentwicklerumfeld: Hippen (Werbe-)Agenturen und wie
dort der Arbeitsplatz aussieht:
In letzter Zeit lese ich öfters: "es gibt Kaffee" und "frisches Obst" -
kostenlos! Boah toll, da bewerbe ich mich gleich, echte Killerargument.
Der Spruch mit den Peanuts und Affen wird immer mehr Wirklichkeit.
In ner anderen Bude gab es wöchentlich Turnstunden gratis, sowas wie
Yoga. D.h. einmal die Woche Turnbeutel mitnehmen und morgens werden die
Isomatten ausgerollt und sich aufm Boden gewälzt.
Als ich dann fragte ob man an diesen Turnstunden teilnehmen muss, meinte
der Chef ja das wäre schon wünschenswert wegen Teambildung und so. Und
wo dusche ich hinterher? Gibts nicht. Der stand mir eh unter Einfluss
einer Tussi im Hintergrund, wer als Mann kommt sonst auf so einen
Scheiss? Gemeinschaftskochen war auch angesagt und gemeinsame
Pflichtausflüge, wie in der Schule der beliebte Wandertag.
Klarer Fall von missverstandenen Aktionen. Irgendwo (Firmen in USA/UK)
was über Teambildung aufgeschnappt, woanders gelesen dass sie
Turnstunden anbieten. "DAS MACHEN WIR AUCH und KOCHEN AUCH NOCH UND
AUSFLÜGE...". Hat er wohl bei Google und Co aufgeschnappt, leider war
das Gehalt nicht googlelike, da helfen dann solche peinlichen 'Extras'
auch nicht, wirkt eher noch lächerlicher bei solchen kleinen Klitschen
als es eh schon ist.
Also ich weiß nicht was ihr habt, das ist doch ein tolles Angebot. Ich
finde, die Mitteilung ist eindeutig:
"Wenn Du Bock was zu bewegen hast, komm zu uns. An Geld wird (Dir) es
nicht mangeln." Das kann man sich als Entwickler doch nur Wünschen...
Leider aber nicht ganz mein Fachbereich.
Im Prinzip macht man das doch als Entwickler, und dass man als
Hardwareentwickler auch die Produktion zu laufen bekommen muss und die
Lieferanden raussucht, ist zumindest bei unserer Firma normal. Und die
Firma ist ein auch riesen Großkonzern mit Startup-Feeling!
Wer ist denn schon in der heutigen Zeit noch Kellerkind-Entwickler?
>.. entwickeln wir innovative Ideen, Hardware, Software, Workflows, Produkte,
Online-Plattformen u.v.m.
>In dieser vielseitigen und abwechslungsreichen Tätigkeit bist Du zudem für den
Einkauf und die Auswahl der Lieferanten zuständig.
>Berufserfahrung in den Bereichen Maschinenbau/Elektrotechnik/Embedded Software
wäre von Vorteil.
Wir machen alles ein wenig. Du kaufst ein, und was du kannst ist fast
egal.
Bei dem Text stellt sich für mich eher die Frage, ob die nicht eventuell
einen Experten für die Behandlung von Suchtkrankheiten, insbesondere
Crystal-Meth Abhängigkeit suchen sollten ;-)
>Wenn in der Stellenanzeige bereits geduzt wird sollte man Abstand
nehmen,
Das ist in der Schweiz garnicht so selten. Bevorzugt beim Verleiher.
Aber auch Apple, H&M und noch ein paar andere Duzen fleissig drauf los.
Bei Lehrstellen selbst die Liechtensteinische Landesbank.
viel Spass beim Schaffen
hauspapa
Tcf K. schrieb:> Komisch, Deine SessionID 0283A59FB2CB71315CCEC1AA4BB97D09.web04-1 passt> nicht bei mir... ;)https://www.unternehmensregister.de
dann Firmennamen eingeben und lossuchen. 2013 lagen sie insgesamt bei
etwa 0,5 Mio, 2014 bei 1,1 Mio.
cassini schrieb:> Ist ja noch recht übersichtlich...
Jepp, sehe ich auch so. Für ein Start-up nicht schlecht, aber sie sind
ja kein Start-up :-)
Sucht nicht gerade jemand, der sich mal bewerben und berichten will?
Vielleicht ist es ja wirklich eine super Stelle!? Allerdings gehe ich
irgendwie davon aus, dass man Anfahrtskosten zum Bewerbungsgespräch
'leider' nicht übernehmen kann…
Moses der Entwickler der vom Berg herabstieg schrieb im Beitrag
#4272620:
> In ner anderen Bude gab es wöchentlich Turnstunden gratis, sowas wie> Yoga. D.h. einmal die Woche Turnbeutel mitnehmen und morgens werden die> Isomatten ausgerollt und sich aufm Boden gewälzt.
Grundsätzlich bin ich Betriebssport (so hieß das früher \tm mal) nicht
abgeneigt.
> Als ich dann fragte ob man an diesen Turnstunden teilnehmen muss, meinte> der Chef ja das wäre schon wünschenswert wegen Teambildung und so.
Aber Zwangsyoga?
> Und wo dusche ich hinterher? Gibts nicht.
Es mieft zusammen was zusammen gehört.
> Gemeinschaftskochen war auch angesagt
Wenn es in der Arbeitszeit liegt und bezahlt wird, warum nicht? Wenn ein
Sternekoch eingeladen wird auch gerne unbezahlt außerhalb der
Arbeitszeit. Ansonsten ...
> und gemeinsame> Pflichtausflüge, wie in der Schule der beliebte Wandertag.>
So richtig klassische Betriebsausflüge wie früher \tm? Das ist doch was
feines. Das ist wie Weihnachtsfeier nur mitten im Jahr. Den Chef
druckbetanken und abchecken was bei der Kollegin so geht ;-)
Richtig Scheiße hingegen sind Motivationsseminare oder Teambuilding mit
Erstellung von Persönlichkeitsprofilen. Ich hatte mal einen Arbeitgeber
der stand auf sowas. Dass beim Teambuilding-Seminar
Persönlichkeitsprofile erstellt werden sollten wurde mir erst klar, als
sich die zwei Coaches als Psychologinnen vorstellten und das
Seminarprogramm verkündeten.
Du in der Stellenausschreibung soll junge Ingenieure höchstens 21 Jahre
alt mit 25 Jahren Berufserfahrung und Refa-Kenntnissen ansprechen ;-D
Das "Sie" ist ein verkrustetes Ritual, welches ich nicht mag, es ist
aber auch ein praktisches Werkzeug, um Abstand zu wahren.
In der Abteilung, in welcher ich arbeite, habe ich schon eine grosse
Fluktuation von Abteilungsleitern erfahren, oft relativ junge
Zuchtbullen, die meinten, sie könnten Druck ausüben, um sich zu
profilieren.
Das "Du" ist bei uns üblich, aber wir suchen uns die Leute aus, welche
wir duzen. Ist mir jemand ob seines Führungsstils unsympathisch, dann
bleibe ich beim "Sie".
Unter den Kollegen ohne Führungspersonal sind wir alle per Du, ich
spreche auch Ferienarbeiter, oder Leiharbeiter immer mit Du an.
Ferienarbeiter neigen dazu, ob meines grauen Bartes, ich bin bald 48,
mich mit Sie anzureden, was ich dann sofort korrigiere, gilt auch für
Azubis.
Wir sind ein Team, das im Schnitt mehr als 152 Stunden/Monat
zusammenarbeitet, und sich auch privat trifft.
Mein Chef hat mich mal in einem Forum angeschrieben, unwissentlich, dass
ich es bin, und seitdem sind wir auch per du, ich weiss aber, dass er
mir jederzeit das Messer in den Rücken stossen könnte.
Natürlich ziemt es sich nicht, in einer neuen Firma gleich mit Du
anzufangen, auch wenn es der normale Umgangston unter den Stammkollegen
so ist. Ich hoffe, dass ich in solch eine Situation nicht mehr komme,
nicht wegen dem Du oder Sie, sondern ob eines neuen Jobs in dem Alter.
Mögen wir alle, die mit ihrem Job zufrieden sind kommenden
Wirtschaftskrisen trotzen können. Verlagerungen in Billiglohnländer
schlagen immer öfters ein.
Irgendjemand sagte mal, dass die Billiglohnländer zu Schwellenländern
werden, und dann zu Hochlohnländern, und irgendwann in 50...100...200
Jahren sind wir dann ein Billiglohnland, der Kreis schliesst sich dann,
und es geht weiter, dass wir in x...400 Jahren dann wieder ein
Hochlohnland sind. Die Jahreszahlen sind Random Access, der Zyklus wird
wohl immer schneller, das erleben wir aber dann nicht mehr.
Deutschland hat neben nicht mehr wirtschaftlicher Kohleförderung und ein
wenig Erdöl von Mittelplate und kleinen anderen Feldern nur Knowhow als
Ressourcen, und diese einzige effektive Ressource wird durch die Politik
nur laienhaft gefördert.
Wir haben sehr gute Unis, aber nach dem Studium... Fachkräfte aus
sonstwoher sind gefragt, weil sie mit 1300 €iern zufrieden sind, und
unsere teuer Ausgebildeten wandern aus. Die Konzerne regieren über
unsere Geschicke.
ein wenig OT, aber nicht ganz unrichtig. Unrichtig ganz gezielt gewählt,
denn auch nur in .de gibt es auch Unkosten. Ich kenne kei anderes Land,
in welchem es diesen Begriff gibt
Öha. Der Laden existiert jetzt seit ~2 Jahren. Das bedeutet daß sie
jetzt ein Produkt haben was in Serie gehen soll. Steht so auch im Text
(Zertifizierungen).
> In letzter Zeit lese ich öfters: "es gibt Kaffee" und "frisches Obst"
Ja, das liest man öfters.
Unverständlich die Betonung von "frisch".
Könnte man etwa auch Fallobst oder gar verdorbenes Obst anbieten?
Was absolut selbstverständlich ist, sollte man nicht mehr erwähnen, z.B.
dass die Toiletten Wasserspülung haben.
J. W. schrieb:> Könnte man etwa auch Fallobst oder gar verdorbenes Obst anbieten?
Mit
> "frisches Obst"
könnte womöglich was ganz anderes gemeint sein, vielleicht "junges
Gemüse"... :-)
Ist doch wahnsinn, wie hier im Forum alles zeredet wird. (Und wenn ich
das mal so sagen darf: Das kotzt mich an.)
Wenn Euch langweilig ist, gibts YouTube.
Michael H. schrieb:> Ist doch wahnsinn, wie hier im Forum alles zeredet wird. (Und wenn> ich> das mal so sagen darf: Das kotzt mich an.)> Wenn Euch langweilig ist, gibts YouTube.
Hier wird gar nichts zerredet, das nennt man diskutieren, lieber
Michael! Und das ist ein Stück weit sogar der Sinn eines Forums, kannst
du soweit folgen? Wenn es dich ankotzt, dann wechsele DU doch zu
YouTube. Viel Vergnügen mit den süßen Katzenvideos.
J. W. schrieb:> Was absolut selbstverständlich ist, sollte man nicht mehr erwähnen, z.B.> dass die Toiletten Wasserspülung haben.
Ich habe schon mal eine Firma gesehen, bei der konnte man nicht auf die
Toilette gehen, weil dort der Server stand. Die Firma befand sich in
einer Hochhauswohnung. Ich war versucht zu fragen ob sie wenigstens
einen Eimer auf dem Balkon haben ...
Die haben nicht verstanden warum ich nicht für sie arbeiten wollte. Sie
hätten doch Tischfußball und der Chef (Marke gelverschmierter,
koks-praller Jungunternehmer) würde gelegentlich Pizza ausgeben.
Michael H. schrieb:> Ist doch wahnsinn, wie hier im Forum alles zeredet wird.
Entschuldigung, ich habe den Befehl zur Lobhudelei nicht erhalten. Da
hat offensichtlich die enge Abstimmung mit dem Team versagt und die
Hands-on-Mentalität stellte sich als Fremdwort heraus, wodurch die
praktische Herangehensweise an die Lösung von Problemen versagte.
Hallo Allerseits,
als Initiator des Stellenangebots sehe ich die Notwendigkeit, ein paar
Dinge klar zu stellen.
Kurz zu race result:
* Wir haben bereits mehrere Produkte erfolgreich in Serie (einfach mal
auf der Webseite umschauen). Unsere Zeitnahmesysteme dürften dieses Jahr
die 1000er Marke knacken. Mit ETSI/FCC für intentional radiator auf
verschiedensten Frequenzen kenne ich mich mittlerweile aus :-)
* Die Ursprünge der Firma reichen schon 15 Jahre zurück. Vor allem bei
unserer Software haben wir einen großen treuen Kundenstamm. Einfach mal
auf my.raceresult.com schauen.
* Wir wachsen stark: 2015 werden es >5M€ Umsatz werden. Als ich vor 4
Jahren angefangen habe, waren wir 3 Mann. Jetzt sind es 20 FTE in
Karlsruhe und 10 weitere Weltweit.
Natürlich suchen wir einen Leistungsträger mit Berufserfahrung!
Es geht darum, unser Management der Entwicklung neuer Produkte weiter zu
entwickeln. Wir haben einfach viele gute Entwicklungs-Projekte und
brauchen im Team tatkräftige Unterstützung gepaart mit Berufserfahrung.
Uns ist klar, dass jemand mit diesen Fähigkeiten nicht günstig sein
wird.
Andererseits kann ich nur dazu aufrufen, bei Interesse eine Bewerbung zu
schicken. Bei rr kann man etwas bewegen. Ich habe als langjähriger
Forumsnutzer bisher einige positive persönliche Erfahrungen in dieser
Richtung mit Leuten hier aus dem Forum gemacht.
Gruß,
Nikias
Thomas S. schrieb:> Das "Sie" ist ein verkrustetes Ritual, welches ich nicht mag, es ist> aber auch ein praktisches Werkzeug, um Abstand zu wahren.
Bei uns ist das fast alles per du, leider bei den älteren Monteuren
(also auch bei mir) sogar bei neuen Kunden. Da kommt man nicht raus. Bei
den meisten Ok, aber ich hätte nichts gegen ein Sie. Da sehen sich die
Leute doch etwas vor.
Wir hatten mal einen Chef, mit dem war ich auch auf du, weil wir uns vor
dieser Position kannten, der war vorher und nachher ok und dann ist das
angenehm.
Von diesen "Veranstaltungen" halte ich gar nichts. Sobald ein paar
Monteure länger als fünf Minuten die Köpfe zusammen stecken, gesellt
sich ein Schlipsträger dazu. Warum wohl?
Ich halte mich von allem fern, obwohl ich jetzt sagen muss, die haben
alle zu mir gestanden und mir sehr in dieser schweren Zeit geholfen.
Dann muss ich zum nächsten "Fest" wohl doch mal hin.
Aber letztlich eine Typ Sache. Ich arbeite am liebsten draußen, gehe in
der Freizeit lieber in den Wald als in die Stadt.
Jeder wie er mag und kann (oder muss).
N. K. schrieb:> Ich habe als langjähriger> Forumsnutzer bisher einige positive persönliche Erfahrungen in dieser> Richtung mit Leuten hier aus dem Forum gemacht.
Dann hättest Du aber wissen können, daß Dein Stellenangebot allgemeinen
Brechreiz auslöst. Mich hat das Blabla ziemlich angewidert.
@ N. K. (bennjo)
>Uns ist klar, dass jemand mit diesen Fähigkeiten nicht günstig sein>wird.
Jaja, "günstig" als Euphemismus für "billig" ;-)
If you pay peanuts, you get monkeys.
Bei der Anforderungsliste kommt als Gehalt nur IGM BW höchste Einstufung
plus 10 % in Frage, ansonsten wechselt von denen keiner von denen in so
eine Klitsche. Evtl. wird man auch um ein selbst ausgebildetes
Eigengewächs nicht drumherum kommen, und nein, das ist dann kein
Fachkräftemangel.
N. K. schrieb:> Natürlich suchen wir einen Leistungsträger mit Berufserfahrung!>> Es geht darum, unser Management der Entwicklung neuer Produkte weiter zu> entwickeln. Wir haben einfach viele gute Entwicklungs-Projekte und> brauchen im Team tatkräftige Unterstützung gepaart mit Berufserfahrung.>> Uns ist klar, dass jemand mit diesen Fähigkeiten nicht günstig sein> wird.
Du vergisst, dass "Leistungsträger mit Erfahrung" eben einen Haufen
Erfahrung haben, die sie vor solchen und ähnlichen Stellenangeboten
Abstand nehmen lässt. Ihr seid nun mal eine relativ kleine Start-Up mit
weniger als 30 MA, und nach den netten Bildchen auf der Webseite zu
urteilen haben die wenigsten von euch richtig Berufserfahrung. Den Profi
möchte ich gerne sehen, der seine gutbezahlte Stelle sausen lässt, nur
damit er euch professionelles Arbeiten beibringen darf bzw. letzten
Endes die gesamte Arbeit eh selber machen muß. Erfahrungsgemäß ist
soetwas für den Erfahrenen ermüdend frustrierend nervig und mit
Sicherheit unterbezahlt. Ich finde, dass Hannes es so ziemlich genau auf
den Punkt getroffen hat:
Hannes J. schrieb:> Heißt: Wir haben in den letzten Jahren wie blöde eingestellt und uns> dabei eine Mischung zwischen Kindergarten, wildem Hühnerhaufen, ***-Club> und ***-Treff eingefangen.>> Jetzt suchen wir einen Deppen (Was ist eigentlich mit dem alten> passiert? Burnout? Im dynamischen Kreativ-Kindergarten nicht mehr> ausgehalten?), der sich mal um das Geschäft im Hühnerhaufen kümmert.> Wichtig dabei, er soll es ganz praktisch selber machen und ranklotzen> und nicht versuchen irgendeine Art von Organisation einzuführen. So> einen theoretischen Quatsch brauchen die nicht. Delegieren ist nicht.>>> ...>> Eigenverantwortung wird bei uns großgeschrieben und Du bestimmst>> selbst über Arbeitsinhalt, Arbeitszeit oder Urlaubstage – in>> Koordination mit dem Team und mit größter Rücksicht auf die>> Bedürfnisse unserer Kunden.>> Dabei umgehen wir gesetzliche Regelungen zur Arbeitszeit und Urlaub.> Urlaub kannst du für die nächsten Jahre vergessen. Zumindest hat der> Urlaub des Teams Vorrang, ältere Rechte und so. Vor 10 Uhr ist ansonsten> außer dir niemand in der Firma, weil man entweder ausschlafen muss oder> das morgendliche Ritual die lieben Kleinen in den Kindergarten zu> bringen (Work-Life Balance, verstehts?) wichtiger ist.>> Notfalls musst du selber zum Kunden fahren wenn in der Kita wieder> Eltern-Kind Bastelstunde ist. Am Wochenende sowieso, da ist das Team> koordiniert nicht da.
Ich kann dir jetzt schon voraussagen, dass die Bewerberanzahl der
wirklich brauchbaren Leute gleich Null sein wird, da die ausgeschriebene
Stelle für das Zielpublikum maximal uninteressant ist. Die beste Chance
für Euch wäre vermutlich ein selbständiger Entwickler, der die nötige
Erfahrung mitbringt und euch Projektweise unterstützt.
>Uns ist klar, dass jemand mit diesen Fähigkeiten nicht günstig sein>wird.
Na dann mal raus die Karten: Was seid Ihr bereit zu bezahlen.
a.) 70 -80 K
b.) 80 -90 K
c.) 90 -100K
d.) 100k+
Ich bitte um Ansage des Bandes (40h Woche, keine Zeiterfassung)!
P.S. Je nach Auswahl werden sich die Bewerbungen vervielfachen.
Checker schrieb:> Na dann mal raus die Karten: Was seid Ihr bereit zu bezahlen.> a.) 70 -80 K> b.) 80 -90 K> c.) 90 -100K> d.) 100k+
Ich tippe auf das nicht genannte Band, das noch vor a.) liegt!
Dennis schrieb:>> Jetzt suchen wir einen Deppen (Was ist eigen> Ich kann dir jetzt schon voraussagen, dass die Bewerberanzahl der> wirklich brauchbaren Leute gleich Null sein wird, da die ausgeschriebene> Stelle für das Zielpublikum maximal uninteressant ist.
Und dann wird groß über Ingenieurmangel geweint- bei manchen Firmen
zumindest, ich kenne rr nicht.
Karlheinz schrieb:> Ich tippe auf das nicht genannte Band, das noch vor a.) liegt!
Geld spielt keine Rolle, wenn ihr euch nach einer kleinen
Einarbeitungszeit bewiesen habt.
D.h. euer Kellergebastel im Hobbyraum zuhause könnt ihr euch dann locker
leisten. Was schönes für die Frau, Freundin, Freund etc. liegt auch
drin, wenn ihr eine/einen habt.
Pizza wird auch ab und an gratis (!) verpflegt.
Denkt bitte daran, dass die Volksphysikerin uns mit sozialen Aufgaben
vertraut machen wird. So wird es Unmengen an arbeitswilligem
Arbeitspotential geben, welches geführt werden muß. Liebe Jugend, nehmt
die wenigen Akademiker an die Hand, die dem Tod entronnen sind und baut
eine Front gegen die blöden Amerikaner auf. Und denkt darüber nach, wie
wir in Zukunft mit den Russen unseren Kontinent zu wesentlich mehr
Einfluß bringen können. Wladimir hat den 2. Dan, ist aber bereits 63.
Der wahre Technologie-Feind ist das dumme, von einem Neger geführte, mit
SUVs 5 Meter zu McDonalds fahrende Fettvolk, deren Soldaten nicht seit 5
Jahren in der Lage sind, den mundfotzigen IS um die Ecke zu bringen,
weil sie vom Waffenexport leben.
Es gibt mitlerweile Pläne, H&K via Drohnen stillzulegen. Zumal die
satten Mech-Ings nicht mal mehr in der Lage sind, via Plastik
schußsichere Waffen zu konstruieren. Made in Germany... hahaha
Was für Vollpfosten arbeiten da bei H&K? Unfaßbar..
Hallo Allerseits,
die Reaktionen hier erstaunen mich einerseits, andererseits reflektieren
sie ganz gut, wie viele über ungewöhnliche (junge) Firmen wie uns
denken. Jede größere Firma da draußen hatte irgendwann mal "nur" 30
Leute. Genau auf diese kam es aber an.
Lasst uns in 2-3 Jahren diesen Thread nochmal rausholen! Wenn wir
weiterhin wie bisher mit 100% pa. wachsen, haben wir dann eine
interssantere Größe für den ein oder anderen hier erreicht. Wer bei
dieser Entwicklung dabei sein möchte, kann sich aber auch gerne jetzt
bewerben.
Gehalt kommt natürlich auf den Einzellfall an. Die genannten
Größenordnungen sind für einen guten Bewerber und entsprechender
Leistung aber nicht völlig unrealistisch.
Gruß,
Nikias
N. K. schrieb:> ehalt kommt natürlich auf den Einzellfall an. Die genannten> Größenordnungen sind für einen guten Bewerber und entsprechender> Leistung aber nicht völlig unrealistisch.
So liest sich das schon anders.
Wenn man sich so sehr ein bringt, dann darf sich das nicht nur im
Verdienst nieder schlagen.
In meinem Job habe ich, gerade früher, alles selbst gemacht. Ich arbeite
quasi wie eine kleine Firma in einem großen Konzern.
Das kann eine sehr befriedigende Aufgabe sein.
Früher hatte ich eine Zeit lang 15/7 im Schnitt gearbeitet. Das macht
man dann nicht mehr "nur" des Geldes wegen.
Holger schrieb:> "WAS DU TUST> In erster Linie unterstützt Du unser Team> von der Produktentwicklung bis hin zur> Vermarktung unserer Produkte.> Du planst, organisierst und begleitest> unsere umfangreichen Produktentwick> lungsprojekte von der Konzepterstellung> bis zur Markteinführung. Außerdem> organisierst Du die notwendigen Zertifi> zierungen und bist verantwortlich für die> Qualitätssicherung.> In dieser vielseitigen und abwechslungs> reichen Tätigkeit bist Du zudem für den> Einkauf und die Auswahl der Lieferanten> zuständig"
Gegenüberstellung:
Wenn Du kannst, mach alles, damit WIR Geld verdienen...
Checker schrieb:> Na dann mal raus die Karten: Was seid Ihr bereit zu bezahlen.> a.) 70 -80 K> b.) 80 -90 K> c.) 90 -100K> d.) 100k+> Ich bitte um Ansage des Bandes (40h Woche, keine Zeiterfassung)!N. K. schrieb:> Gehalt kommt natürlich auf den Einzellfall an. Die genannten> Größenordnungen sind für einen guten Bewerber und entsprechender> Leistung aber nicht völlig unrealistisch.
Moment, ich übersetze mal kurz:
Die oben genannten Beträge (die absolut der Realität entsprechen, bei
den gestellten Anforderungen eher sogar die obere Kante) sind für uns
aber auch vier zu hoch, die wir mit Sicherheit nicht zahlen werden.
Deshalb beantworten wir solche direkten Fragen grundsätzlich ausweichend
nach guter alter human ressources-Tradition.
(Ich wiederhole gerne wieder einmal: ihr sucht Entwicklungs- und
ProjektERFAHRENE Leute. Glaubt ihr ernsthaft dass die dieses Spielchen
zum ersten mal spielen???)
N. K. schrieb:> Lasst uns in 2-3 Jahren diesen Thread nochmal rausholen!
Ja, da bitte ich auch darum! Aber gerne erinnere ich hier an die
hunderte von Firmen vor euch, die auch mit 100% und mehr p.a. gewachsen
sind und genau daran starben. Dieses Problem habt ihr offensichtlich
erkannt, aber mit dieser Herangehensweise werdet ihr das aber auch ganz
sicher nicht in den Griff bekommen.
N. K. schrieb:> Wenn wir> weiterhin wie bisher mit 100% pa. wachsen, haben wir dann eine> interssantere Größe für den ein oder anderen hier erreicht.
Wenn du meinst...
N. K. schrieb:> wie viele über ungewöhnliche (junge) Firmen wie uns> denken.
Da spricht halt die Erfahrung aus den Leuten. Solche Firmen wie eure
sieht man wie Sand am Meer (auch wenn alle von denen überzeugt sind,
dass sie unglaublich außergewöhnlich sind). Über alle Maße mit
jugendlichem Optimismus überflutet und sehr oft mit einem gravierenden
Realitätsverzerrung. Zu 95% holt die Wirklichkeit solche Firmen ein und
die wenigsten überleben es. Ob das im konkreten Fall ein ernsthafter
Konkurrent, Veränderung des Marktes durch neue Technologien, Wegfall
bestehender Förderungen, der zu schnelle Wachstum oder was ganz anderes
ist, das ist im Endeffekt relativ egal. Das Ergebnis ist absehbar. Sieh
dir mal beispielsweise die Firmen in der Solarbranche mal an. Die haben
damals (noch vor wenigen Jahren) auch weit über 100% p.a. an Wachstum
hingelegt. Heute haben sie einen Großteil der Belegschaft wieder
entlassen und kämpfen ums nackte Überleben. Übrigens waren die zu ihren
besten Zeiten genauso überzeugt von sich wie ihr heute...
N. K. schrieb:> die Reaktionen hier erstaunen mich einerseits, andererseits reflektieren> sie ganz gut, wie viele über ungewöhnliche (junge) Firmen wie uns> denken.
Zum Einen trieben sich hier hier Forum teilweise 'spezielle' Leute rum
(ob ich mich dazuzählen soll?), die gerne andere(s) schlecht machen. Zum
Anderen klingt die Stellenanzeige aber auch für mich nach typischem
Blender-BWLer-Gerede (die Blender unter den BWLern). Mit irgendwelchen
tollen Worten um sich werfen, so tun als hätte man Ahnung und die ganze
Verantwortung auf die abwälzen, die wirklich Ahnung haben.
Als Beispiel das von mir kritisierte "Hands-on-Mentalität". Ich musste
wirklich nachlesen, was das ist (woher sollte ich es wissen?). Warum
schreibt ihr da nicht einfach, was ihr sucht. "Bist du bereit, auch mal
selber mit anzupacken?" würde für mich deutlich besser klingen.
Natürlich ist das auch noch angreifbar, aber ich bin ja auch kein
Spezialist für Stellenausschreibungen :-)
Nachtrag:
N. K. schrieb:> Die genannten Größenordnungen sind für einen guten Bewerber und> entsprechender Leistung aber nicht völlig unrealistisch.
Das klingt für mich wie 'das werden wir sicher nicht zahlen, außer
vielleicht wir haben den perfekten Mitarbeiter gefunden, der alles
alleine macht'. Nur meine Meinung
Mani W. schrieb:>> "WAS DU TUST>> In erster Linie unterstützt Du unser Team>> von der Produktentwicklung bis hin zur>> Vermarktung unserer Produkte.>> Du planst, organisierst und begleitest>> unsere umfangreichen Produktentwick>> lungsprojekte von der Konzepterstellung>> bis zur Markteinführung. Außerdem>> organisierst Du die notwendigen Zertifi>> zierungen und bist verantwortlich für die>> Qualitätssicherung.>> In dieser vielseitigen und abwechslungs>> reichen Tätigkeit bist Du zudem für den>> Einkauf und die Auswahl der Lieferanten>> zuständig"
Was da gesucht wird ist eine eierlegende Wollmilchsau.
Qualitätssicherung trennt man sinnvollerweise von anderen Funktionen,
sonst müßte man sich selbst kontrllieren. Bei eurem Wachstum sollte man
jede Funktion einzeln mit erfahrenen Leuten besetzen.
MfG
Volker S. schrieb:> Was da gesucht wird ist eine eierlegende Wollmilchsau.
Sehe ich nicht so. Ein normales Inserat einer kleinen Firma.
Professionell formuliert und mit der üblichen "wir sind die tollsten"
PR.
Legitim und Industriebeamte und Hobbyisten sind wohl nicht so ganz die
Zielgruppe ;-).
Außerdem ist es Sache des Inserenten die Tätigkeit so zu beschreiben das
sich auch die richtigen darauf bewerben. Niemand muss darauf reagieren.
Gerade in einem Hobbyistenforum wie hier wird man Anzeige nicht zu
attraktiv formulieren. Es soll sich halt nicht jeder bewerben. Meiner
bescheidenen Meinung nach wissen Profis wie das gemeint ist.
Der Arbeitsmarkt ist nun mal ein Markt. Wer sich da schon beim Angebot
schlecht positioniert hat bei den Vertragsverhandlungen eine schlechte
Position. Oder die Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Das gilt für
beide Parteien.
Als Extrembeispiel was man erreichen kann: Die Microsoft Gründer konnten
ihren Mitarbeitern in der Anfangsphase nur eines bieten. Aktienoptionen.
Die sind damit dann alle mehrfache Millionäre geworden.
Ich finde diese Diskussion recht eigenartig.
Sind die großen Firmen besser?
Ich habe mitbekommen, wie sich Ingenieure von Siemens nach neuen
Jobs umsehen mussten. Gleichzeitig habe ich das extreme Wachstum
von zwei Firmen in der Nachbarschaft beobachten können.
( APL- Landau , Stadler+Schaaf- Offenbach )
Natürlich gehört ein gewisser Mut dazu, sich in einem Unternehmen
zu bewerben, das gerade so beginnt. Das kann aber auch eine riesen
Chance sein.
Wer das nicht will, der sollte in den öffentlichen Dienst gehen.
Da kann er sich 20 Jahre vorher ausrechnen, wie hoch das Alters-
Ruhegeld sein wird.
Grüße Bernd
Also eigentlich steht da doch nur das der Produktentwicklungs-Manager
alles rund um das Produkt tut was nicht direkt mit der Hard /
Softwarentwicklung zu tun hat.
Er hält den Kontakt zum Kunden und weiß deswegen was der will und was
nicht.
Ob Produkteigenschaften oder Zertifikate.
Er Koordiniert die verschiedenen Aufgaben und sorgt dafür das die Dinge
erledigt werden und das gut und rechtzeitig.
Zur Not fasst der auch mal mit an wie es bei kleinen Firmen garnicht
anders geht.
Finde ich jetzt weder überzogen noch aussergewöhnlich.
Eher die Beschreibung wie ich mir einen fähigen und engagierten
Produktentwickler vorstelle.
In Betrieben die auf grund Ihrer Größe noch nicht komplett dabei
aufgehen sich selbst zu verwalten hat nunmal jeder mehrere Aufgaben.
Bernd F. schrieb:> Ich finde diese Diskussion recht eigenartig.
Also ich finde diese Diskussion sehr berechtigt, endlich werden einmal
die leeren Worthülsen einer Stellenanzeige entlarvt als das was sie
sind. Gerade bei solch einer kleinen Firma ist es evident, dass sie nur
einen "Depp vom Dienst" suchen, der quasi alles übernehmen soll.
> Sind die großen Firmen besser?
Ja, in dieser Hinsicht sind sie eindeutig besser. Zwar wird auch dort
oft Bullshit-Bingo gespielt, aber wenigstens zahlen sie fair und die
Verantwortung ist entsprechend abgegrenzt, so dass man nicht der
Hanswurst für alles ist. Zudem hat man einen Tarifvertrag im Rücken, so
dass z.B. Überstunden abgefeiert oder ausbezahlt werden können. Bei
kleineren Klitschen ist meist das Gegenteil der Fall, Überstunden sind
die Regel, werden aber nicht vergütet.
HalloWach schrieb:> kleinen Firma ist es evident, dass sie nur> einen "Depp vom Dienst" suchen, der quasi alles übernehmen soll.
Wenn das mal nur bei den Kleinen der Fall wäre.
Wer heute einen Job sucht, muss sich im Klaren sein, dass er nur deshalb
gebraucht wird, weil es einen gibt, der den Job, der frei ist, nicht
machen will. Oft wurde er frei, weil einer gekündigt hat.
So sieht es aus!
Ich bin Selbständig aber seit Jahren auf der Suche nach einer guten
Position und es gibt nichts, oder wenn, dann nur zu einem Billiggehalt.
Ob ich das noch lange machen werde, weiss ich nicht.
Man reist nur rum, hat kaum Freizeit und muss sich von den
Festangestellten ständig das angeblich hohe Einkommen vorrechnen lassen.
Bei den Frauen ist man nicht beliebt:
Beitrag "Re: "Geringes Ansehen des Ingenieurberufs" | Stimmt das?"
HalloWach schrieb:> Bernd F. schrieb:>> Ich finde diese Diskussion recht eigenartig.>> Also ich finde diese Diskussion sehr berechtigt, endlich werden einmal> die leeren Worthülsen einer Stellenanzeige entlarvt als das was sie> sind. Gerade bei solch einer kleinen Firma ist es evident, dass sie nur> einen "Depp vom Dienst" suchen, der quasi alles übernehmen soll.>>> Sind die großen Firmen besser?>> Ja, in dieser Hinsicht sind sie eindeutig besser. Zwar wird auch dort> oft Bullshit-Bingo gespielt, aber wenigstens zahlen sie fair und die> Verantwortung ist entsprechend abgegrenzt, so dass man nicht der> Hanswurst für alles ist. Zudem hat man einen Tarifvertrag im Rücken, so> dass z.B. Überstunden abgefeiert oder ausbezahlt werden können. Bei> kleineren Klitschen ist meist das Gegenteil der Fall, Überstunden sind> die Regel, werden aber nicht vergütet.
Wie läuft es denn?
Eine große Firma hat ihr Personalbüro, da werden auch die
Stellenanzeigen
gemacht.
Eine kleine Firma ( Die eventuell eine wesentlich bessere Umsatz-
rendite erwirtschaftet, als ein Großer ) hat sowas nicht.
Also schaut sich der Chef diverse Stellenanzeigen an und übernimmt
ein paar Sätze.
Aus diesem Text auf das Unternehmen zu schließen, wird nichts.
Wenn dann die eilegende Wollmilchsau kommt, kriegt die die
Tochter vom Chef und das Unternehmen.
Der Chef geht in den Ruhestand :)
Grüße Bernd
Bernd F. schrieb:> Wenn dann die eilegende Wollmilchsau kommt, kriegt die die> Tochter vom Chef und das Unternehmen.
Hättst Du da einen Tipp für mich?
:-)
Ingenieur schrieb:> Bernd F. schrieb:>> Wenn dann die eilegende Wollmilchsau kommt, kriegt die die>> Tochter vom Chef und das Unternehmen.>> Hättst Du da einen Tipp für mich?>> :-)
Ich horch mich mal um.
Meine Tochter ist in festen Händen und ich werde demnächst zum
zweiten mal Opa:)
Mal ernsthaft: Tausende mittelständische Firmen suchen einen
Nachfolger. Leute mit Grips und Risikobereitschaft haben
hervorragende Chancen.
Die deutsche Wirtschaft besteht nicht nur aus einigen Großunter-
nehmen.
Tausende kleiner und mittlerer Firmen halten den Laden am Laufen.
Grüße Bernd
Bernd F. fantasierte
> Wenn dann die eilegende Wollmilchsau kommt, kriegt die die Tochter vom> Chef und das Unternehmen.> Der Chef geht in den Ruhestand :)> Grüße Bernd
das Märchenland ist abgebrannt .... sage ich da nur, oder > zu schön um
wahr zu sein?
Die meisten Chefs suchen sich als Nachfolger einen geschmeidigen
Schwiegersohn, wenn nicht einen solchen Sohn schon selber haben.
Nur ... der Schwiegersohn weiß auch um den Streß u. Anspruch des
Chefpostens und macht lieber einen auf Teilhaber oder angestellten GF,
aber niemals selber die volle Verantwortung, jedenfalls meistens nicht!
Außer unfähige, die nur aufs Geld schielen, dann ist eh bald die
Insolvenz angesagt!
> Mal ernsthaft: Tausende mittelständische Firmen suchen einen Nachfolger.> Leute mit Grips und Risikobereitschaft haben hervorragende Chancen.
Leute mit Grips haben meist keine solche Risikobereitschaft, sonst
hätten sie wohl auch keinen Grips!
Für einen Kauf als Übernahme einer gut laufenden mittelständischen Firma
müßte man schon Mio. sein, eine Bank trägt das bei einem Enthusiasten
garantiert nicht! Und wäre der noch so gut, fachl. Größe heisst noch
lange nicht geschäftl. Erfolg.
Mit dem persönl. Glück im Job oder Geschäft siehts noch düsterer aus!
Bernd, hast du nicht noch ein paar solche Motivationsvorschläge parat?
Die bisherigen waren irgendwie zu einfach!
Niemand schrieb:> Bernd, hast du nicht noch ein paar solche Motivationsvorschläge parat?> Die bisherigen waren irgendwie zu einfach!
Wo ist dein Problem?
Viel Kohle heißt viel Verantwortung und viel Arbeit.
Verabschiede dich von den Geißens.
( Die haben halt mal mehr Glück als Verstand )
Firmeninhaber, die einen kompetenten Nachfolger suchen, wissen
durchaus, das der nicht die Million im Geldbeutel hat.
Grüße
Bernd
>Verabschiede dich von den Geißens.>( Die haben halt mal mehr Glück als Verstand )
Herr Geißen war offenbar ein erfolgreicher Sportartikelhersteller:
http://www.vermoegenmagazin.de/robert-geiss-vermoegen/
Aber Hauptsache deine Vorurteile gepflegt. Sich mal durch eine einfache
Google-Suche zu informieren würde ja die Gefahr bergen, seine Vorurteile
überprüfen zu müssen.
Kolophonium schrieb:>>Verabschiede dich von den Geißens.>>( Die haben halt mal mehr Glück als Verstand )>> Herr Geißen war offenbar ein erfolgreicher Sportartikelhersteller:>> http://www.vermoegenmagazin.de/robert-geiss-vermoegen/>> Aber Hauptsache deine Vorurteile gepflegt. Sich mal durch eine einfache> Google-Suche zu informieren würde ja die Gefahr bergen, seine Vorurteile> überprüfen zu müssen.
Quatsch, ich finde die Geißens toll.
Das ist doch klasse, so den Absprung aus dem täglichen Geschäft
zu finden.
Das Problem haben doch die mittelständischen Betriebe.
Niemand will sich das ans Bein binden.
Viel, viel Arbeit. Ein erstklassiges Einkommen, aber auch
eine riesen Verantwortung gegenüber seiner Mannschaft.
Grüße Bernd
>( Die haben halt mal mehr Glück als Verstand )
Herr Geißen war offenbar auch Unternehmer. Aber deiner Meinung nach mit
nicht unbedingt viel Verstand.
>Quatsch, ich finde die Geißens toll.
Du bist ja schneller als das Fähnchen im Wind.
>Wenn dann die eilegende Wollmilchsau kommt, kriegt die die>Tochter vom Chef und das Unternehmen.
Läuft die Übergabe deines Musterbetriebs demnächst auch so ab? Den
(Wollmilch)Eber gibt es doch schon.
Kolophonium schrieb:>>( Die haben halt mal mehr Glück als Verstand )>> Herr Geißen war offenbar auch Unternehmer. Aber deiner Meinung nach mit> nicht unbedingt viel Verstand.>>>>Quatsch, ich finde die Geißens toll.>> Du bist ja schneller als das Fähnchen im Wind.>>>>Wenn dann die eilegende Wollmilchsau kommt, kriegt die die>>Tochter vom Chef und das Unternehmen.>> Läuft die Übergabe deines Musterbetriebs demnächst auch so ab? Den> (Wollmilch)Eber gibt es doch schon.
Was ich sagen will: Es ist schon fast die Ausnahme ( extremer
Glücksfall ), zum richtigen Zeitpunkt einen zu finden, der den
Laden übernimmt.
( Bei den Geißens ist da sogar richtig viel Geld geflossen)
Das ist aber nicht die Regel.
Tausende kleinerer Unternehmen werden schließen und alle Mit-
arbeiter entlassen, weil niemand bereit ist weiterzumachen.
Das ist doch sehr seltsam. Einerseits gibt es Förderungen
für Unternehmensgründungen mit windigsten Geschäftsmodellen,
andererseits müssen etablierte Geschäfte mit vielen Mitarbeitern
schließen.
( Nicht, weil das Unternehmen nicht klappt, sondern allein aus
dem Grund, das keiner weitermachen will.)
Grüße Bernd
Bernd F. schrieb:> Quatsch, ich finde die Geißens toll.> Das ist doch klasse, so den Absprung aus dem täglichen Geschäft> zu finden.
Der Geiss hatte kein Risiko zu tragen. Der hat nur einen Mini
Schulabschluss und gar keine Topkarriere zu verlieren. Der hat nur einen
ganz normalen Verkaufsjob ausgebaut und Glück gehabt, dass er in einer
Zeit verdient hat, wo die Deutschen die Kohle rausgehauen haben.
Der hat eine Modemarke gegründet, das Zeug billig in der Türkei nähen
lassen und es hier teuer vertickt und seine Carmen hat noch das Model
auf dem Motorrad gemacht. Die Carmen sah übrigens als 25jährige
rattenscharf aus! Die Stoffe kamen damals z.T. aus Indien und wurden
durch Kinderarbeit gefärbt!
Die Nummer ist aber durch. Damit ist kein Geld mehr zu machen.
Heute würden wir das nicht mehr kaufen, sondern uns über die miesen
Arbeitsbedingungen der Näherinnen und Färberinnen aufregen.
Die Geschäfte machen heute New Yorker und Charles Vögele.
Uncle Sam schrieb:> Bernd F. schrieb:>> Quatsch, ich finde die Geißens toll.>> Das ist doch klasse, so den Absprung aus dem täglichen Geschäft>> zu finden.>> Der Geiss hatte kein Risiko zu tragen. Der hat nur einen Mini> Schulabschluss und gar keine Topkarriere zu verlieren. Der hat nur einen> ganz normalen Verkaufsjob ausgebaut und Glück gehabt, dass er in einer> Zeit verdient hat, wo die Deutschen die Kohle rausgehauen haben.>> Der hat eine Modemarke gegründet, das Zeug billig in der Türkei nähen> lassen und es hier teuer vertickt und seine Carmen hat noch das Model> auf dem Motorrad gemacht. Die Carmen sah übrigens als 25jährige> rattenscharf aus! Die Stoffe kamen damals z.T. aus Indien und wurden> durch Kinderarbeit gefärbt!>> Die Nummer ist aber durch. Damit ist kein Geld mehr zu machen.>> Heute würden wir das nicht mehr kaufen, sondern uns über die miesen> Arbeitsbedingungen der Näherinnen und Färberinnen aufregen.>> Die Geschäfte machen heute New Yorker und Charles Vögele.
Sag ich doch, die haben einfach ein Schweineglück gehabt.
Wenn du heute was entwickelst, kann dir das auch passieren.
Wenn du 2 Jahre zu früh dran bist, hast du verloren.
2 Jahre zu spät ist auch blöd.
Grüße Bernd
Da sagst Du was. 1995 war ich noch an der Uni und hatte meine erste
Homepage bei MagnaNet. Das war damals der erste mir bekannte Versuch,
eine Community zu gründen, wo sich Leute mit Bild präsentieren konnten
und kommunizieren konnten. Damals gab es aber noch ernste
Internetnutzer.
Später kam dann Facebook.
Achso: Die ersten, die eine Datingplatform gegründet haben, sollen auch
ziemlich Kohle gemacht haben, sowie dann nochmal die von WKW. Heute ist
das alles tot und überfrachtet.
Selbst EBAY ist tot. Alles was die Leute gutes im Keller hatten, wurde
zwischen 2000 und 2003 verkauft. Danach gab es nur noch Plunder. So wie
heute bei Parship :-)
Uncle Sam schrieb:> Der hat nur einen Mini> Schulabschluss und gar keine Topkarriere zu verlieren.
Welche Topkarriere hat denn hier der typische Poster denn zu verlieren?
Hier werden ständig ganz normale Gehälter (z.B. Konzerningenieur mit
80k) als "Fantasiegehalt" bezeichnet. Was hat man denn zu verlieren,
wenn man sich bei einem KMU für ein Minigehalt abschuftet und sowieso
ständig auf der Abschussliste steht?
Wer sich das einredet, hat nur eines: Angst vorm Scheitern.
Bernd F. schrieb:> Sag ich doch, die haben einfach ein Schweineglück gehabt.
Selbst wenn nicht hätte der Kollegen wohl besser verdient als jeder
Arbeitnehmer.
Außerdem kann der Mensch überhaupt nicht mit Geld umgehen. Hat durch den
Verkauf seiner Firma 70 Millionen Mark eingenommen, die Familie verdient
im Jahr zwei Millionen und er hat ein Vermögen von 22 Millionen? Die
verprassen ihr ganzes Geld, weil sie so leben wie Milliardäre. Wenn sie
das nicht tun würden, wären sie das vielleicht schon längst. Und wenn
mal der tolle Fernsehjob weg ist, sind die schneller pleite als sie
"Maserati " sagen können.
Bernd F. schrieb:> Mal ernsthaft: Tausende mittelständische Firmen suchen einen> Nachfolger. Leute mit Grips und Risikobereitschaft haben> hervorragende Chancen.
Und dann läuft es folgendermaßen ab: Der Kandidat hat nicht genügend
Kohle um den Alten auszulösen. Es wird deshalb ein halbgares Konstrukt
aus voller Verantwortung für den Kandidaten und Besitz durch den Alten
erschaffen. Das hat zur Folge daß der Alte ständig ins Tagesgeschäft
reinredet und auch Veränderungen hintertreibt.
Klar kann man das machen. Nur wozu? Geld ist nicht alles im Leben.
N. A. schrieb:> Was für Vollpfosten arbeiten da bei H&K? Unfaßbar..
Jede Waffe wird auf Kundenwunsch gefertigt.
Das G36 hat alle Test der BW bestanden und wurde zur Ordonanzwaffe.
Ich würde eher mal von "verbeamteten Vollpfosten" im
Verteidigungsministerium sprechen.
Michael X. schrieb:> Klar kann man das machen.
Ja!
> Nur wozu?
z.b. um der Arbeitzslosigkeit zu entgehen!
> Geld ist nicht alles im Leben.
Och, leb mal für ein Jahr auf H-IV-Niveau!
Cha-woma M. schrieb:>> Klar kann man das machen.> Ja!>> Nur wozu?> z.b. um der Arbeitzslosigkeit zu entgehen!>> Geld ist nicht alles im Leben.> Och, leb mal für ein Jahr auf H-IV-Niveau!
Mit H-4 hast du ziemlich genau kein Geld. Wie möchtest du dann einen
laufenden Berieb übernehmen?
EOD.
Cha-woma M. schrieb:>> Geld ist nicht alles im Leben.> Och, leb mal für ein Jahr auf H-IV-Niveau!
Der Wunschtraum eines jeden Studenten (zumindest einiger).
Ich habe drei Jahre lang von deutlich weniger gelebt. :-/
Ich bin so ein Alter und einer von den ca. 30% der Selbständigen, die
auch noch Ü 70 arbeiten. Und es macht Spaß, hält fit und wirft Kohle ab,
die ich gar nicht (mehr) brauche. Ständig liegen einem die IHK, die Bank
und andere Gruppen im Ohr, man solle sich doch endlich um die Nachfolge
kümmern. Klar, die wollen weitere Beiträge, Zinsen, Steuern etc.
kassieren und fürchten deren Verlust. Mir alles egal: Nach mir die
Sintflut, Hauptsache ich hatte einen Job, der mir die meiste Zeit meines
Lebens relativ unabhängigen Broterwerb ermöglichte. Die Jungen? Sollen
selber ihren Hintern hoch kriegen und sich was aufbauen!
m.n. schrieb:> Dussel schrieb:>> Ich habe drei Jahre lang von deutlich weniger gelebt. :-/> Da zeigt sich der Unterschied von Dussel haben oder Dussel sein ;-)
Ich (man) brauche halt nicht mehr. Deshalb kotzt es mich auch so an,
wenn immer davon gesprochen wird, dass Hartz IV gerade am
Existenzminimum liege und darunter ja praktisch kein Leben mehr möglich
sei. Wer dieser Meinung ist, kann meinen Text ignorieren, da ich diesen
gar nicht geschrieben haben kann, weil es gar nicht möglich ist, dass
ich noch am Leben bin.
Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht ist arm.
(Ceterum censeo Carthaginem esse delendam. ;-)
Die Kunst ist, trickreicher und verlogener zu sein, als die Firmen es
sind!
Du musst den Auftraggeber bei der Ehre packen, ihm schmeicheln, ihn
hofieren, ihm Deine Kompetenz scheinbar unterordnen und zur Verfügung
stellen, aber gleichsam zusehen, dass Du selber den eigentlichen Profit
davon hast. Kurz: Verarsche ihn!
Erkläre ihm in den Vorgesprächen, was du angeblich kannst und bei
vorherigen Firmen schon alles gemacht hast, lasse Dir die Aufgabe geben
und lerne dann, sie tatsächlich zu beherrschen - nach der Methode "learn
and earn". So arbeitet Dich Dein Kunde gegen Bezahlung ein.
Nutze die Tatsache, dass Du neu bist und beanspruche stillschweigend die
Einarbeitungsszeit, schiebe Probleme sanft auf die Orga des
Auftraggebers, steuere Dinge genau so, dass andere Mitarbeiter des
Kunden wichtige Dinge übersehen, sodass Zeitlücken und Verzögerungen
entstehen, die Du zum entspannten Arbeiten nutzen kannst.
Nutze Deine Kompetenz, etwaige potenzielle Probleme im Vorfeld zu
erkennen keinesfalls dazu, vorab zu beraten, um die Fehler zu verhindern
- das wird nur als Besserwisserei und Einmischung angesehen. Stattdessen
lasse die anderen reinrasseln und erarbeite Dir vorher still und leise
das Wissen zu einem guten Gegenvorschlag, den Du dann rechtzeitig und
spontan aus der Tasche ziehen kannst. Dir wird man dann die Aufgabe
geben und Du kannst sie bequem und locker abarbeiten.
Schau zu, dass die Entwicklung in eine ungünstige Richtung läuft, die
teilweise abgebrochen werden muss, sodass Deine Zeiten, die du dafür
verbracht hast, nicht auffallen. Dorthin muss viel gebucht werden und Du
kannst dort trotzdem Rückstand gehabt haben, es fällt nicht auf. Im
Gegenteil, Du kannst die Richtung frühzeitig verlassen haben, um Dich
der neuen Richtung zu widmen, die Du eh hast kommen sehen. Dort hast Du
dann schon Vorsprung.
Und wenn es Kritik am Arbeitstempo gibt, dann stelle dar, dass Du
dummerweise fast alles drum herum schon einmal gemacht hast, nur
ausgerechnet DAS noch nicht, was gefragt war.
Stelle dar, dass es zufällig in dieser Firma nicht ganz so optimal
läuft, woanders war alles optimal. Finde dazu Gründe von Aussen, die
nichts mit Dir oder Deinem direkten Projektgeber zu tun haben. Am Besten
sind Probleme, die andere Abteilungen generiert haben.
Provoziere geschickt Fehler und Missverständnisse, die man Dir nicht
direkt anlasten kann, die das Fortschreiten des Projektes verzögern und
Dir Zeit verschaffen.
Wenn alle Stricke reissen, gib dem Projektgeber zu verstehen, dass du
bei Projektabbruch dem vermittelnden Projektgeber Gründe nennen musst.
Er kann und muss dann so Einiges akzpetieren, weil er nicht möchte, dass
Probleme mit Externen in seinem Umfeld bestehen und Projektprobleme nach
oben gemeldet werden.
Fazit: Setze Dich ins rechte Licht und die rechte Position, um Deinen
Auftraggeber indirekt zu steuern und zu kontrollieren! Setze dich fest!
Nutze Deine Möglichkeiten, die Marktgesetze gegen die Firmen und für
Dich zu verwenden.
F. Y. schrieb:> Die Kunst ist, trickreicher und verlogener zu sein, als die Firmen es> sind!
Dein ausführlich beschriebener Weg wird von vielen gegangen und passt
sehr gut zur Beförderungsstruktur großer Firmen.
Mir persönlich ist aber dieses Taktieren und und Durchschlüpfen zwischen
den Lücken zuwider.
Es macht mir entschieden mehr Spaß mit ein paar Hardcore Technikern
lösungsorientiert zu arbeiten, auch wenn man dafür mal anecken muß,
statt den halben Tag im Konferenzraum Bullshit Bingo zu spielen.
'Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute
allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.'
(Abraham Lincoln)
Michael K. schrieb:> 'Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute> allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.'> (Abraham Lincoln)
Daß Du dieses Zitat kennst, erstaunt mich.
MfG Paul
O.T.
Michael K. schrieb:> Na, wo halte ich Dich denn zum Narren mein lieber Paul.
Du weißt genau, was ich damit meine. Näher erläutern werde ich das hier
nicht, denn es wäre vergebene Mühe, weil es der Zensur zum Opfer fiele.
MfG Paul
Michael K. schrieb:> Dein ausführlich beschriebener Weg wird von vielen gegangen und passt> sehr gut zur Beförderungsstruktur großer Firmen.
Marktzwang! Man tut, was man tun muss, um zu überleben :-)
Michael K. schrieb:> Na gut, da Du anscheinend weißt was ich weiß, weißt Du ja auch was ich> darüber denke was Du von mir denkst.> Klar soweit ?
Absolut. So klar wie Makrolon oder Piacryl.
MfG Paul
Hallo, Münchener und nicht- Münchener:
GAG zu den Meldungen von oder über Fa. VW / Alles aus 2005 übrigens:
Telefonklingel---
Hallo? ich hätte gerne ein Motorsteuergerät, können sie mir da
helfen!?--
Antwort:
Ja, das können wir Ihnen schicken, kein Problem---
Klingel--
Hallo, bitte ein Motorsteuergerät?---
Antwort:
Ja, das sind Sie bei uns richtig---
( Quelle: Radiowerbung für: Motorsteuergeräte; kein Anspruch, dass ich
selbst eins habe oder alleine entwicklen kann binnen Stundenfrist,
falsch verbunden gegebenenfalls...).
(GAG)
Michael K. schrieb:> Michael K. schrieb:>> Dein ausführlich beschriebener Weg wird von vielen gegangen und passt>> sehr gut zur Beförderungsstruktur großer Firmen.>> Marktzwang! Man tut, was man tun muss, um zu überleben :-)
Wow! mich gibt es zweimal!
Mich machen solche intrigante Verräter dermaßen aggressiv...
Ich habe sie schon (als PL, der auch selbst entwickelt) erlebt:
Gelästert wird über jeden der nicht da ist in Meetings.
Wenn sie etwas vergeigen,wird versucht anderen weitere Arbeitspakete
unterzuschieben (zB Änderung an den ursprünglichen internen
Requirements).
Falschmeldung und Verleudmungen um eigene Inkompetenz zu verdecken.
Alles was nicht schriftlich festgehalten wird, wird verdreht im
Nachhinein.
Dokumentation wird nicht geschrieben und seltsamerweise nicht von
Vorgesetzten gefordert, da "wir keine Zeit haben". Gut für den
Intriganten, da er der letzte in der Firma ist, der einen groben
Überblick hat und dadurch eine Wichtigkeit inne hat, weil andere sich
erst in ein 10 Jahre Projekt einarbeiten müssten.
Resultat: Enorme MA-Fluktation.
Als Chef muss das noch schlimmer sein, wenn man das mal merkt, was für
eine dreckige Ratte man in seinen Reihen hat. Besonderes schlimm ist es
auch, wenn sich ein kleines Rattenteam bildet.
:-(
Tcf K. schrieb:> Weißt Du, wie man solche Leute nennt? TOXIKER!>> Das sind empathieunfähige antisoziale Narzissten, die jedes noch so gute> Betriebsklima vergiften, alle gegen jeden ausspielen, von jedem mit> einem IQ über Bose-Einstein-Kondensat erkannt werden und mit denen> niemand etwas zu tun haben möchte.> Für die Sozialhygiene und auch wirtschaftlich sind solche Leute ein GAU.
Gut, dass Du mal die Fenster zum Lüften aufmachst ;-)
Claymore schrieb:> Welche Topkarriere hat denn hier der typische Poster denn zu verlieren?> Hier werden ständig ganz normale Gehälter (z.B. Konzerningenieur mit> 80k) als "Fantasiegehalt" bezeichnet. Was hat man denn zu verlieren,> wenn man sich bei einem KMU für ein Minigehalt abschuftet und sowieso> ständig auf der Abschussliste steht?
So ist es! Wenn ihr in so einem KMU seid, mit lauter inkompetenten und
geizigen Chefs.. sofort raus da! Verlasst das sinkende Schiff! Schon
mal erlebt.
Paul B. schrieb:> Die Kunst ist, trickreicher und verlogener zu sein, als die Firmen es> sind!
Richtig. Nur so kommt man heutzutage zu was. Als ehrlicher,
hilfsbereiter, leistungsstarker Ing. Nein! Bringt nichts. Nur in sehr
seltenen, sehr guten Firmen.. wenn ihr eine kennt, sagt mir die.
klausi schrieb:> Richtig. Nur so kommt man heutzutage zu was. Als ehrlicher,> hilfsbereiter, leistungsstarker Ing. Nein! Bringt nichts. Nur in sehr> seltenen, sehr guten Firmen.
Wer ein leistungsstarker Ingenieur ist, bleibt immer einer und steigt
nie auf. Es sind die miesen Entwickler, die aufsteigen, weil man sie
unten nicht so gut gebrauchen kann.
Es dürfte wenige Firmen geben, in denen man gute Entwickler promoviert.
Die meisten werden günstigenfalls technische Teamleiter.
>. wenn ihr eine kennt, sagt mir die.
Nein, die behalte ich dann für mich. :-)
Der Punkt ist der, dass man sich eine Niesche suchen muss, in der man
leben kann. Wer das nicht findet und es nicht aushält, kann die Firma
verlassen und sich eine andere suchen, der man die Leistung hergibt.
Und da sind wir wieder beim Selbständigmachen.
Michael K. schrieb:> Wer ein leistungsstarker Ingenieur ist, bleibt immer einer und steigt> nie auf. Es sind die miesen Entwickler, die aufsteigen, weil man sie> unten nicht so gut gebrauchen kann.
Das ist nur eine Frage, wie man "leistungsstark" definiert. Als
Entfrickler ist man das nicht unbedingt.
Michael K. schrieb:> Es dürfte wenige Firmen geben, in denen man gute Entwickler promoviert.> Die meisten werden günstigenfalls technische Teamleiter.
In KMU ist das die Stelle unter dem Geschäftsführer. Also die höchste
Gehaltsklasse für einen Angestellten.
Im Konzern ist es Fußvolk, aber dafür kriegt man auch höchste ERA-Stufe
oder ein AT-Gehalt, also irgend etwas um die 100k.
Michael K. schrieb:> Wer ein leistungsstarker Ingenieur ist, bleibt immer einer und steigt> nie auf. Es sind die miesen Entwickler, die aufsteigen, weil man sie> unten nicht so gut gebrauchen kann.
F.Ypsilanti oder Michael K. oder wer bist Du nun und wie lange bleibt
das so?
Deine Aussage stimmt häufig aber nicht immer.
Wirklich gute Vorgesetzte bauen Mitarbeiter auf die ihnen selbst
gefährlich werden können.
Gute Entwickler wegzubefördern macht aber auch keinen Sinn.
Deswegen schlechte Entwickler dazu bemächtigen jeden Aspekt einer
Entwicklung kaputtzusteuern und über Micromanagement die klugen Köpfe
kaputtzumachen ist allerdings noch viel weniger sinnvoll.
Der starke Wunsch vieler Unternehmen alles vom Kopf her zu steuern und
jeden Widerstand zu brechen hat viel kaputt gemacht.
Irgendwann wendet man sich kopfschüttelnd ab und geht eigene Wege oder
fängt mit seelenlosem Dienst nach Vorschrift an egal wie das Ergebniss
dann aussieht.
Michael K. schrieb:> F.Ypsilanti oder Michael K. oder wer bist Du nun und wie lange bleibt> das so?
Ich kann Deine Frage verstehen, aber nicht beantworten. Meine
Persönlichkeit ist gespalten.
Michael K. schrieb:> Deine Aussage stimmt häufig aber nicht immer.> Wirklich gute Vorgesetzte bauen Mitarbeiter auf die ihnen selbst> gefährlich werden können.>> Gute Entwickler wegzubefördern macht aber auch keinen Sinn.> Deswegen schlechte Entwickler dazu bemächtigen jeden Aspekt einer> Entwicklung kaputtzusteuern und über Micromanagement die klugen Köpfe> kaputtzumachen ist allerdings noch viel weniger sinnvoll.
weiss dann aber auch nicht mehr wohin..
evtl. nach ein paar Berufsjahren promovieren und dann irgendwo in der
mittleren/oberen Managementebene einsteigen?
Dennis schrieb:> N. K. schrieb:>> Lasst uns in 2-3 Jahren diesen Thread nochmal rausholen!>> Ja, da bitte ich auch darum!
So, 2-3 Jahre sind rum.
Dann lass mal hören lieber bennjo: habt ihr damals einen passenden
Kindergärtner gefunden?