Gast
#4272830
Hallo Gemeinde, zur Auswertung meiner Fensterkontakte im Haus habe ich ein kleines R-Netzwerk plus Shunt gebaut, dass je nachdem, welche Fenster geschlossen sind, eine andere Spannung an Usens ausgibt (wird mit A/D-Wandler eingelesen). Siehe Anhang - S1 bis S3 sind die Fensterkontakte, also einfache Schließer (Reedkontakte). In der Theorie alles wunderbar, in der Laborpraxis ebenfalls. Alles vorher getestet und das Schließen der Schalter mit kurzen Drahtbrücken simuliert. Die Spannung am Shunt entsprach immer den rechnerischen Erwartungen und blieb stabil mit maximalen Schwankungen im mV-Bereich. Im Haus sind die Drahtbrücken nun eben lange Leitungen mit bis zu 7m Länge (einfach). Sind alle drei Fenster geschlossen, ist die Spannung stabil, sobald aber eines geöffnet wird und dadurch eine der langen Leitungen undefiniert in der Luft hängt, stelle ich Spannungsschwankungen fest, die Faktor 10 bis 20 größer sind als beim Laborversuch und mir meine Auswertung torpedieren. Die Eingangsspannung ist hingegen konstant und wackelt nicht. Vermutung: Lange Leitung wirkt wie eine "Antenne" und ich fang mir darüber was ein. Was meint Ihr, kann ich da richtig liegen oder übersehe ich was anderes? Was wäre denn eine Lösung mit minimalem Eingriff in die bestehende Schaltung? Schöne Grüße, Stefan
