Forum: Offtopic Ich bin ein Berliner


von Dipl.- G. (hipot)


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Grüßt euch.

Ein US-Arbeitskollege aus Mexico möchte unsere nächste Dienstreise 
benutzen, um sich Berlin anzusehen, für 2-3 Tage.
Ich war schon Jahre nicht mehr in Berlin; wo sollte man sich am besten 
einquartieren? Ich tendiere ja automatisch immer zu Berlin-Mitte, 
Friedrichhain oder Charlottenburg.

Was sollte man sich als Ausländer unbedingt ansehen? Nicht jeder ist 
notorischer Kulturfetischist und Museumsfan wie ich. Ich weiß nur, was 
ich ich mir ansehen würde...

Gibt es den Tresor noch?

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Wenn er Zeit und ein Faible für Technik hat: Technikmuseum.

Wenn er einfach mal die Stadt an sich vorbeiziehen lassen möchte: Fahrt 
mit dem 100er oder 200er-Bus von Endstation zu Endstation.

Wenn er dahin will, wo einem die besoffenen anderen Touristen vor die 
Füße kotzen: Friedrichshain, Simon-Dach-Kiez. Sollte sich aber vom 
RAW-Gelände fernhalten, das wird derzeit zu einer Art no-go-Area, vor 
allem nachts.

Wenn er dahin will, wo auch alle anderen Touristen hingehen: 
Mitte-Mitte, zwischen Hackeschen Höfen und Brandenburger Tor.

Wenn er gerne spaziert: Von U Hansaplatz die Spree stromaufwärts 
entlanggehen, bis zum sogenannten "Hauptbahnhof" oder weiter, bis zur 
Friedrichstraße. Da kommt man durch den Tiergarten (Berlins Antwort auf 
den "Central Park"), durchs Regierungsviertel (Beton, Beton, Beton und 
Überwachungskameras) ... und ins Touristengetrubel.


Wenn er Gedrängel mag: Mitte-Mitte, Museumsinsel. Berliner Dom, Altes, 
Neues und sonstiges Museum. Ist wie in der DDR: Anstehen, Anstehen und 
warten. "Zeitfensterkarten".


Wenn er interessante Ausblicke und ganz andere Ansichten mag:

Von U Mehringdamm etwas südwestlich in den Viktoriapark und auf den dort 
befindlichen Kreuzberg. Interessanter Rundblick und künstlicher 
Wasserfall. Von dort aus kann man weiter nach Süden zum Flughafen 
Tempelhof gehen. Großer, sehr großer Park mit viel Wiese und einem der 
größten Feldlerchenvorkommen weit und breit - die dürften jetzt aber 
nicht mehr nisten, fallen also nicht weiter auf.


Wenn er Straße mit Szeneläden, Szene-Cafés etc. mag: Ebenfalls U 
Mehringdamm, aber von dort aus zur Bergmannstraße. Die setzt sich hinter 
der Marheinekehalle fort, da wird es sehr viel ruhiger, aber es gibt ein 
nettes Café auf einem Friedhof. Schöne alte Friedhöfe übrigens.


Wenn er gestapelte Rattenkäfige sehen will, und ein Gefühl für das Leben 
im Ostblock haben will: Eine Fahrt entlang der Landsberger Allee in den 
fernen Osten. Hat sich zwar viel verändert dort, aber stimmungsmäßig ist 
das da immer noch tausende von Kilometern von Berlin entfernt.

von Rainer U. (r-u)


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Eine prima Zusammenfassung! Sehr amüsant!

Ich würde Euch empfehlen, am Anfang so eine Bus-Standtrundfahrt (city 
circle) z.B. ab Zoo zu machen, da sieht man recht viel und kann sich 
Notizen machen, was einem besonders gefällt / wo man dann länger bleiben 
will.

Bei schönem Wetter auch mit dem Schiff.

Ergänzen könnte man noch:

Wenn er ein Hipster sein will - Prenzlauer Berg (aber bitte irgendwas 
von Apple benutzen!)

Wenn er eine Wohnung kaufen will und durch Gentrifizierung die 
Ureinwohner ärgern: Kreuzberg.

Wenn er gerne asiatisch isst: Kantstraße (Charlottenburg)

Naja. gibt halt viel zu sehen hier...

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Rainer U. schrieb:
> Wenn er eine Wohnung kaufen will und durch Gentrifizierung die
> Ureinwohner ärgern: Kreuzberg.

Da kommst Du zwanzig Jahre zu spät. Der Zug ist schon längst abgefahren. 
Momentan findet so etwas weiter östlich statt, in Teilen von Neukölln 
(südlich der Sonnenallee bzw. deutlich östlich des Kottbusser Damms) 
oder im Wedding (wird jetzt "Mitte" genannt).

Die Hipster sind aus Kostengründen auch schon lange nach Friedrichshain 
verdrängt worden. Im Prenzlauer Berg ist Bionade-Biedermeier und 
Kinderwagen-Rollkommando angesagt.

> Ich würde Euch empfehlen, am Anfang so eine Bus-Standtrundfahrt (city
> circle) z.B. ab Zoo zu machen

Die Alternative, den 100er/200er nannte ich schon, die ist nicht so 
touristisch ausgerichtet und man braucht nur ein normales BVG-Ticket. 
Tageskarte AB ist hier übrigens sowieso ratsam. Kostet 6.90. Wenn ein 
Ausflug nach Potsdam mit auf dem Programm stehen soll, wird's ne 
Tageskarte ABC für 7.40. ABC braucht man auch, wenn man zum SXF will, 
die Flughafenbaustellenattrappe besichtigen.

Asiatisch essengehen kann man in Nordamerika eindeutig besser, da hat 
jede größere Stadt ihr "Chinatown".

von Bernd G. (Gast)


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> Wenn er gestapelte Rattenkäfige sehen will, und ein Gefühl für das Leben
> im Ostblock haben will: Eine Fahrt entlang der Landsberger Allee in den
> fernen Osten.

Arrogantes Arschloch, das rein zufällig auf der richtigen Seite der 
Mauer geboren wurde.
So macht man sich Freunde unter den Ostberlinern - oder was sind deiner 
Meinung nach die Bewohner von Rattenkäfigen?

von Sinus T. (micha_micha)


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@ Bernd G. (Firma: LWL flex) (berndg)
was denkst du denn, was wir Ossis zu diesen Vermehrungsregalen gesagt 
haben?
Also Mäßigung in deiner Ausdrucksweise bitte.

von Bernd G. (Gast)


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> Also Mäßigung in deiner Ausdrucksweise bitte.

Ich war froh, als ich meine einsturzgefärdete Altbauwohnung verlassen 
und eine solche Wohnung beziehen konnte.
Wenn dir das Glück zuteil wurde, in einer Villa am Ufer der Dahme zu 
wohnen,
siehst du natürlich alles ganz anders.
Und wenn Herr Firefly dreimal ein Moderator ist, Nachdenken vor der 
Tastaturbetätigung schadet auch ihm nicht.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Hallo Bernd, hallo Falk

sorry, zufällig kommt ihr gerade beide arrogant rüber. Bei dir Bernd 
kommt es eher noch trotzig obendrein herüber. Ich weis zwar von deinem 
kleinem Reich welches du dir schaffen konntest. Aber hier im Süden legt 
man Wert auf Umgangsformen selbst wenn man sich nicht mag. Die Berliner 
Direktheit zählt da nicht zu den Aushängeschildern. Das geht im Kabarett 
noch durch, aber im Alltag ist der Ruf "Berliner" zu sein eher 
kontraproduktiv und es braucht viel Mühe sich zu rehabilitiren für diese 
Herkunft. Mein letzer Besuch vor 2 Jahren in Berlin lies mich als 
Exostberliner schwer erschrecken und ich war entzsetzt ob des in meiner 
Heimatstadt herrschenden Tones und Benehmens.

Beste Grüße aus Vorarlberg
Namaste

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Die Alternative, den 100er/200er nannte ich schon, die ist nicht so
> touristisch ausgerichtet und man braucht nur ein normales BVG-Ticket.

Da bietet sich übrigens auch der 104er an. Fährt von Neu-Westend bis zur 
Tunnelstrasse in Stralau:
http://www.bvg.de/?section=downloads&download=1304

Ich glaube, war eine Fahrzeit von etwa 2 Stunden.

von Bernd G. (Gast)


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@ Winfried

Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Zu den Arbeiterschließfächern: Auch ich musste damals in die Pampa nach 
Ahrensfelde ziehen weil in Treptow eine bis unter die Decke korrupte 
Wohnraumlenkung jungen Menschen keine andere Wahl ließ. Zu Hause fühlte 
ich mich dort nie und der "Kom-fort" war auch eher von zweifelhafte 
Qualität.
Da lebe ich jetzt um Etliches netter. Ich bereue nur in Berlin noch so 
lange ausgehalten zu haben. aber das ist ein anderes Kapitel.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Bernd G. schrieb:
> Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

Das ist altes Testament.

Hier sagt man "Einem bösen Hund gibt man zwei Stückerl Brot."

Und das hat seinen Sinn: Der "böse Hund" ist halt deshalb böse, weil er 
keine Liebe spürt. Spürt er sie hört er auf böse zu sein.

Also nimm ah Zuckerl und sei brav. ;)

Namaste

von Bernd G. (Gast)


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Küchenphilosophie.

von Harald W. (wilhelms)


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Rufus Τ. F. schrieb:

>> Wenn er eine Wohnung kaufen will und durch Gentrifizierung die
>> Ureinwohner ärgern: Kreuzberg.
>
> Da kommst Du zwanzig Jahre zu spät.

Auch der Kreuzberg selbst (die höchste, natürliche Erhebung in
Berlin) ist als grüne Insel im Häusermeer durchaus sehenswert.
Ich würde als erstes bei dem Kollegen abklären, für was er sich
am meisten interessiert. Nicht jeder hat Freude an ägyptischen
Museen o.ä.

von Peter D. (peda)


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von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Bernd G. schrieb:
> Küchenphilosophie.

ich glaube nicht das Militärpsychologie hier wirklich weiterhilft 
allerdings könnt ich auch damit aufwarten, bin jedoch nicht stolz 
darauf. Meine Abschlußnote welche meine Vornote in diesem Fach 
kontakarierte war nicht fachlich begründet, sondern bewertete meine 
Entscheidung 1986 mein Seeoffiziersstudium abzubrechen und wieder wie zu 
vor auch einer ehrlichen Arbeit nach zu gehen. Von daher bin ich wenig 
geneigt dieses Wissen erneut anzuwenden, behersche es aber durch aus 
noch.

Namaste

von Bernd G. (Gast)


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Es ist schön, dass aus dir dennoch ein  guter Mensch geworden ist.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Peter D. schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Wenn er gestapelte Rattenkäfige sehen will
>
> Youtube-Video "Simple life Manhattan: a 90-square-foot microstudio"
>
> Youtube-Video "Manhattan shoebox apartment: a 78-square-foot mini
> studio"
>
> http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/kleinste-wo...
>
> Wo gibt es sowas in Berlin zu sehen?

... In Mahrzahn II wurden ein paar  handvoll 1 Zimmer  Zellen gebaut, 
inklusive Diele "Bad" ohne Fenster "Küche", alles auf 6*4m.

In das Zimmer passte entweder ein Bett oder ein Schrank. Ein Kollege 
musste darin sein leben fristen. Platz für Besuch Fehlanzeige. Um das 
Zimmer zu wechseln blieb der Platz vor der Spüle oder das Klo. 
Einzimmerknast halt, was glaubt ihr warum der Laden zusammenbrach?

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Bernd G. schrieb:
> Es ist schön, dass aus dir dennoch ein  guter Mensch geworden ist.

finde ich auch ;)

Namaste

von Harald W. (wilhelms)


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Winfried J. schrieb:

> mein Seeoffiziersstudium abzubrechen und wieder einer ehrlichen
> Arbeit nach zu gehen.

Sind denn alle Seeeleute unehrlich? So nach dem Motto:
"In jedem Hafen eine Braut?"

von Bernd G. (Gast)


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> Ein Kollege hatte sowas 24m² inklusive Diele "Bad" ohne Fenster "Küche",
> alles auf 6*4m.

Äh, ja. Wird heute immer noch genauso vermietet. Es gibt auch jede Menge 
Mieter dafür. Du wirst es in deinem aus vollem Herzen gehassten Marzahn 
schwer haben, eine freie Wohnung anzumieten.
Und nein, diese Wohnungen werden nicht ausschließlich von Asylbewerbern, 
Aussiedlern, Hartzern und Knastentlassenen bewohnt.
Die Miete ist dazu noch ortsüblich, d.h. viel zu hoch.

So what?

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Harald W. schrieb:
> Auch der Kreuzberg selbst (die höchste, natürliche Erhebung in
> Berlin)

Nein. Mit nur 66m ist der Kreuzberg nur die höchste natürliche Erhebung 
innerhalb des S-Bahn-Ringes. Die höchste natürliche Erhebung in Berlin 
sind die Müggelberge.

Was das mit den gestapelten Rattenkäfigen angeht: Diese Bezeichnung 
wende ich auch bei der Beschreibung der Gropiusstadt und des Märkischen 
Viertels an.

Das ist also, anders als es mir unterstellt wird, kein "Ost"-Seitenhieb.

Allerdings wird mir niemand in Abrede stellen wollen, daß die 
Landsberger Allee städtebaulich vom Rest von Berlin so weit entfernt ist 
wie sonst nichts. Da geht es nicht nur um den Plattenbau, sondern um ... 
sozialistische Trostlosigkeit. In Murmansk oder irgendwelchen Vororten 
von Moskau sieht's auch nicht anders aus.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Harald W. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>
>> mein Seeoffiziersstudium abzubrechen und wieder einer ehrlichen
>> Arbeit nach zu gehen.
>
> Sind denn alle Seeeleute unehrlich? So nach dem Motto:
> "In jedem Hafen eine Braut?"

Harald "Seeleute" natürlich nicht. Aber das Militär als solches immer.

Es missbraucht junge unerfahrene Menschen noch bvor sie das Leben 
schätzen lernen, und es existiert nur weil die Staaten es gegen die 
Menschen und gegenseitig einsetzen, wie man gerade wieder in Ungarn 
mittenin Europa sehen kann. Es hat nur nationalistischen Nutzen.
Global ist es gesamtgessellschaftlich gesehen das Kostenträchtigste 
Kriminellste, Schädlichste und Schändlichste was staaten gegen die 
Menscheit gegen sich selbst hervorgebracht haben.

Es gibt keine Gerechten `Kriege und schon gar keine Rechtfertigung für 
die Existenz des Militärs außer dessen Existenz als Bedrohung der 
Menschheit selbst.

Namaste

von Harald W. (wilhelms)


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Rufus Τ. F. schrieb:

> Die höchste natürliche Erhebung in Berlin
> sind die Müggelberge.

Zu der Zeit, wo ich in Berlin gewohnt habe, war das ein
völlig unbekanntes Gebiet irgendwo weit weg im roten Meer.
:-)

von Bernd G. (Gast)


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> In Murmansk oder irgendwelchen Vororten von Moskau sieht's auch nicht
> anders aus.

Ich war schon dort, in Murmansk.
Allerdings nur 4 Monate, auf zwei Jahre verteilt.
Es sieht dort anders aus, auf eine gewisse Art auch sehenswert...
Wenn du Murmansk gesehen hast, wird in dir tiefe Sehnsucht nach der 
Landsberger Allee aufkommen.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Auch der Schäferberg ist höher. Und der gehört zum Westpol.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4ferberg

Und hier gibt's eine Liste:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Erhebungen_in_Berlin

Innerhalb des S-Bahn-Ringes ist dort der Kreuzberg in der Tat führend. 
Ha!

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Bernd G. schrieb:
> Wenn du Murmansk gesehen hast, wird in dir tiefe Sehnsucht nach der
> Landsberger Allee aufkommen.

Oh. Ich habe nur '90 mal Moskau gesehen. Danke. Reicht. Nie wieder.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Bernd G. schrieb:
> Du wirst es in deinem aus vollem Herzen gehassten Marzahn
> schwer haben, eine freie Wohnung anzumieten.

Sehr  schwer, eher nächtige ich am Abend meines Lebens unter einer 
Brücke am Tejo nahe Lissabon.

Namaste

von Harald W. (wilhelms)


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Rufus Τ. F. schrieb:

> Auch der Schäferberg ist höher. Und der gehört zum Westpol.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4ferberg
>
> Und hier gibt's eine Liste:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Erhebungen_in_Berlin

M.E. ist der Kreuzberg aber hübscher als die anderen,
von Euch genannten Erhebungen. :-)

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Harald W. schrieb:
> M.E. ist der Kreuzberg aber hübscher als die anderen,

Wenn man über den arg strapazierten und abgenutzten Park hinwegsiehst, 
hast Du natürlich recht -- ich werde Dir da sowieso nicht 
widersprechen, da kommt dann doch etwas Lokalpatriotismus hoch - 
schließlich komm' ich aus Kreuzberg.

https://www.google.de/maps/@52.4903203,13.3823731,3a,19.1y,193.87h,92.42t/data=!3m6!1e1!3m4!1s9MTSbL8kiUIcZiVyXK3NUg!2e0!7i13312!8i6656

Jawoll!

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Alles nur Wessies hier? Fernsehturm!!!

Allerdings meist mit Warten ...

von Paul B. (paul_baumann)


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Winfried J. schrieb:
> Es missbraucht junge unerfahrene Menschen noch bvor sie das Leben
> schätzen lernen, und es existiert nur weil die Staaten es gegen die
> Menschen und gegenseitig einsetzen, wie man gerade wieder in Ungarn
> mittenin Europa sehen kann.

Mir scheint, Du hast am gestrigen Tage keine Nachrichten gesehen.
http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-939~magnifier_pos-0.html

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Paul B. schrieb:

> Mir scheint, Du hast am gestrigen Tage keine Nachrichten gesehen.
> http://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-939~...

Und was soll uns das jetzt sagen? Dass der Krieg, den die USA und die EU 
in deren Heimatländer getragen oder wenigstens befördert haben, nun hier 
weitergeht?

Scheisse ist das schon, aber irgendwie auch folgerichtig ...

von Paul B. (paul_baumann)


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Frank E. schrieb:
> Und was soll uns das jetzt sagen?

Das soll uns sagen, daß das Herumkritteln am Verhalten Ungarns und 
dessen
Polizei (fälschlicherweise von Winfried für Militär gehalten) vollkommen
unangebracht ist.

von Harald W. (wilhelms)


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Dipl.- G. schrieb:

>  Ich bin ein Berliner.

Das ist aber eine ziemlich gefährliche Aussage.
"Berliner" werden bei uns zu Silvester und Karneval verspeist. :-)

von Paul B. (paul_baumann)


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Harald W. schrieb:
> Das ist aber eine ziemlich gefährliche Aussage.

Als Einwohner von Paris würde ich mit einer solchen Aussage auch 
vorsichtig sein.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Paul B. schrieb:

> Polizei (fälschlicherweise von Winfried für Militär gehalten) vollkommen
> unangebracht ist.

Falls es dir nocht nicht aufgefallen ist, Polizei und Militär 
unterscheiden sich kaum noch. Das ist einer der feuchten Träume von 
Schäuble (u.a. Volkszertretern), als er noch Innen-Kasper war.

Die Mutation vom "Freund und Helfer" zum Bürgerkriegsbüttel ist fast 
abgeschlossen. Sind nette Zeiten, die da auf uns zukommen ... Die 
MadMax-Filme werden uns in Kürze wie Fantasien aus dem Paradies 
erscheinen.

Aber das wird schon, immer schön BILD lesen und Mutti wählen, dann kann 
garnix passieren.

von Paul B. (paul_baumann)


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Frank E. schrieb:
> Sind nette Zeiten, die da auf uns zukommen ...

Absolut.
:-((
Die sind aber nicht Militär oder Polizei geschuldet -das sind die , die 
den Kopf hinhalten müssen für die Fehler und den Größenwahn Anderer.

Auf fremdem Arsch ist gut durch's Feuer reiten...

Frank E. schrieb:
> Aber das wird schon, immer schön BILD lesen und Mutti wählen, dann kann
> garnix passieren.

Da bist Du vollkommen an der falschen Adresse.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Leute ... haltet Euch einfach ein bisschen zurück, wenn Ihr diesen 
Thread am Leben erhalten wollt.

Hier geht es um sehenswertes in Berlin.


Ja, den Fernsehpümpel kann man sich auch ansehen. Oder den deutlich 
älteren Fernsehturm nebst des Rundfunkmuseums an seinem Fuß.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Paul B. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Und was soll uns das jetzt sagen?
>
> Das soll uns sagen, daß das Herumkritteln am Verhalten Ungarns und
> dessen
> Polizei (fälschlicherweise von Winfried für Militär gehalten) vollkommen
> unangebracht ist.

Ich habe mich nicht auf die gestrigen Auseinadersetzungen bezogen.

Viel mehr auf vorherigen die Ankündigungen von Herrn Orban, auch 
Millitär gegen die Flüchtlinge einzusetzen zu wollen. Die Eskalationen 
werden von Ungarn nicht nur billigend in Kauf genommen sondern bewust 
herbeigeführt, um mit der Angst der Flüchtlinge diese in 
nationalistischer Weise vom Weg durch Ungarn abzuhalten. Ihm wird es 
auch legitim erscheinen einen Befehl zu erteilen auf Frauen und Kinder 
zu schießen, dessen bin ich sicher. Hier bin ich froh endlich mal eine 
Menschliche regung an Frau Merkel zu bemerken, auch wenn ich nicht weiß 
wieviel Kalkül dieses Handeln determiniert hat.

Und Schäubles seither unkommentierte Aussagen zum Zinsverbot scheinen 
auch ein Testballon zu sein. Ob da noch was kommt man darf gespannt 
sein?

Namaste

von G. C. (_agp_)


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Paul B. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Und was soll uns das jetzt sagen?
>
> Das soll uns sagen, daß das Herumkritteln am Verhalten Ungarns und
> dessen
> Polizei (fälschlicherweise von Winfried für Militär gehalten) vollkommen
> unangebracht ist.

Vor allem wird uns mal wieder ein (Berliner) Bär aufgebunden, nach dem 
Motto, der "arme geschundene Flüchtling" vs. der "schlimmen Ungarn", die 
nur böses wollen, weil die richtigen Bilder erst gar nicht gezeigt 
werden, oder so kommentiert werden, dass der Flüchtling immer das Opfer 
ist. Die Leute wollten aber einfach mit Gewalt den Grenzzaun 
durchbrechen, sieht man hier sehr schön

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/16/fluechtlinge-versuchen-durchbruch-an-ungarischem-grenzuebergang/

Was den Besuch von Berlin betrifft,  Dipl.- Gott's Kumpel sollte sich 
damit beeilen, bevor die Wohnungsnot auf die soziale Lage durchschlägt 
und das ach so schöne "arm aber sexy"-Berlin zum Unruheherd der 
vernachlässigten Massen wird. Das Klima wird härter werden im 
Verteilungskampf der Entrechteten.

von Paul B. (paul_baumann)


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Winfried J. schrieb:
> Ich habe mich nicht auf die gestrigen Auseinadersetzungen bezogen.

Ja, das ist das Problem -daher auch das Verwechseln von Ursache und 
Wirkung
weiter unten im Text. Man könnte sogar von Realitätsverlust sprechen.

von Bernd G. (Gast)


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Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen:
Als eingeborener Berliner fällt mir zum Thema, was man besuchen oder 
ansehen sollte, nicht allzuviel ein. Der Berliner nimmt alles als 
gegeben und selbstverständlich hin.
Für mich ist Berlin genauso aufregend wie Hannover, nur eben größer.
Gewiss, andere sehen das anders, z.B. einer meiner Kunden aus der 
Schweiz empfindet Berlin sosehr als Weltstadt, dass er mit seiner Frau 
hier ins Theater geht.
Dänische Kollegen waren auch sehr begeistert von der Stadt.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Wenn man nachdenkt findet man in Berlin schon das Eine oder Andere 
sehenswerte. In Berlin ist es nur Alles extrem weitläufig und damit 
ziemlich anstrengend - da lobe ich mir Rom, wo man alle wichtigen 
Sehenswürdigkeiten beuqem zu Fuß ereichen kann.

Ich wohne in Mitte und muss beim Verlassen des Hauses quasi aufpassen, 
mich in die vorbeifließenden Touristenströme einzuflechten oder 
umgerannt zu werden.

Ich habe aber mehr den Eindruck dass die alle nur shoppen wollen und 
weniger auf Geschichte und Architektur aus sind. In meiner unmittelbaren 
Wohnumgebung gibts nahezu ausschließlich schräge Klamottenläden oder 
Kneipen, keinen Bäcker oder Supermarkt, keine Post ... ist schon Mist.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Frank E. schrieb:
> Ich wohne in Mitte

Mitte? Mitte-Mitte, oder den einverleibten Bezirken Tiergarten oder 
Wedding?

(Die Bezirksreform ist genial, jedenfalls wenn man überteuerte Wohnungen 
im Wedding an ahnungslose Neuzuzöglinge verkaufen will)

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Ich wohne in Mitte
>
> Mitte? Mitte-Mitte, oder den einverleibten Bezirken Tiergarten oder
> Wedding?


Ne, die wirkliche historische Mitte, Alte Schönhausr/Ecke Müntzstraße.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Mein Beileid. Das dürfte ja vor lauter Touristenhorden kaum auszuhalten 
sein.

Dürfte nur noch von Venedig getoppt werden.

(Ich bin schon lange aus Kreuzberg weggezogen und lebe in einer ruhigen, 
aber innenstadtnahen Ecke von Wilmersdorf)

Dafür kommst Du gut an Schwarzweißfilme und anderen Photokram, wenn Dich 
denn so etwas interessieren sollte; Fotoimpex ist ja ziemlich genau 
dort.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Rufus Τ. F. schrieb:

> Dafür kommst Du gut an Schwarzweißfilme und anderen Photokram, wenn Dich
> denn so etwas interessieren sollte; Fotoimpex ist ja ziemlich genau
> dort.

Ja die sind im Nachbarhaus. Vor einigen Jahren haben die noch 
Schulungen, div. Fotokurse in ihren hinteren Räumen gemacht. Da bin ich 
doch mal hin und habe gefragt, ob die nicht noch Dozenten für digitale 
Fotografie beötigen.

Der Typ hat mich angesehen, als ob er mich gleich erwürgen wollte ... 
seitdem grüßen wir uns nur noch flüchtig :-)

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Frank E. schrieb:
> Da bin ich doch mal hin und habe gefragt, ob die nicht noch Dozenten
> für digitale Fotografie beötigen.

Das ist natürlich die komplett falscheste aller Fragen gewesen, die Du 
da stellen konntest ...

von Dipl.- G. (hipot)


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Harald W. schrieb:
> Dipl.- G. schrieb:
>
>>  Ich bin ein Berliner.
>
> Das ist aber eine ziemlich gefährliche Aussage.
> "Berliner" werden bei uns zu Silvester und Karneval verspeist. :-)

Njet! Das sind bei uns Pfannkuchen. Das Wort "Berliner" benutze ich 
dafür höchstens, um von Süd- und Westdeutschen verstanden zu werden. :-P

Bemerkenswert finde ich eher, daß der letzte, der öffentlich bekanntgab, 
ein Berliner zu sein, in seinem Dienstwagen erschossen wurde. ;-) :D :D 
:D :D

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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@ Paul
Ich schätze ja deinen Humor, aber deine Weltsicht scheintmir dann doch 
etwas verkürzt. Was du mir da als Ursache verkaufen möchtest stellt sich 
selbst nur als die Auswirkung einer völlig verfehlten globalen Politik 
der letzen 200 Jahre seitens der Industrienationen dar. Es handelt sich 
bei derjetzigen Situation um den Anfang von deren Show down. In sofern 
liegen Ursache und Wirkung zwar etwas anders als die Medien es verkürzt 
darstellen. Aber man muss schon etwas weter zurückschauen um Ursache und 
wirkung klar von einander zu trennen.
Namaste

Aber back to topic.
Der Telespargel und eine Schifffahrt rund um die Müggelberge sind 
wirklich empfehlenswert.
Namaste

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Frank E. schrieb:
> In Berlin ist es nur Alles extrem weitläufig und damit
> ziemlich anstrengend

M.E. einer der grossen Vorteile von Berlin - die weitläufigen 
Grünflächen und sogar Wälder im Stadtgebiet sind für mich einer der 
Gründe, die Stadt gerne zu haben und die vielen Wasserläufe locken meine 
Kunden an.
Ich allerdings wohne auch weit draussen am westlichen Stadtrand - mit 
Schafen und Kühen vor der Tür.

von Bernd M. (bernte_one)


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Dong Xuan Center

von (prx) A. K. (prx)


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Matthias S. schrieb:
> M.E. einer der grossen Vorteile von Berlin - die weitläufigen
> Grünflächen und sogar Wälder im Stadtgebiet sind für mich einer der
> Gründe, die Stadt gerne zu haben

Ist das nicht ein wenig so, als ob man sich mit dem Hammer auf die Zehen 
drischt, um danach zu geniessen, wie der Schmerz nachlässt? Also erst 
mitten in die Riesenstadt, um dort dann mühselig das Grün zu suchen?

von Rainer U. (r-u)


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A. K. schrieb:
> Also erst
> mitten in die Riesenstadt, um dort dann mühselig das Grün zu suchen?

Man muss ja nicht groß suchen, es ist für 'ne Stadt doch überall recht 
grün. Umgekehrt - im Wald und auf der grünen Wiese Kultur und 
Geselligkeit zu finden ist auch nicht sooo leicht :-)

Oder wie Reinald Grebe sang über Brandenburg

"Da steh'n 3 Nazis auf den Hügeln /
und finden keinen zum Verprügeln.. "

duck und wech!

von (prx) A. K. (prx)


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Rainer U. schrieb:
> im Wald und auf der grünen Wiese Kultur und
> Geselligkeit zu finden ist auch nicht sooo leicht :-)

Wie wärs mit mittendrin? Keine Grossstadt, trotzdem gutes Verkehrsnetz 
und die älteste durchgängig bespielte Bühne Deutschlands. Wasser wohin 
du schaust, Wälder und ein paar Berge. Also echte, nicht die Abraumhügel 
des Nordens.

Und es ist die wohl einzige Stadt der Welt mit einer Prostituierten als 
touristisches Wahrzeichen. Das ist doch was, da kann die taz-Wand (*) 
nicht mithalten, auch wenn sie vom gleichen Urheber ist. ;-)

*: Die wär vielleicht auch was für den Besucher, wird er daheim eher 
nicht öffentlich zu sehen kriegen.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Wie wärs mit mittendrin? Keine Grossstadt

Welche meinst Du?

von (prx) A. K. (prx)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Welche meinst Du?

Also das müsstest du eigentlich mühelos rauskriegen können. Ich habe 
wirklich genug Hinweise eingebaut. Notfalls gehst du halt mal bei der 
taz vorbei und fragst, von wem das Werk ist, das da drauf prangt (nicht: 
wer es ist). ;-)

von Wolle R. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wie wärs mit mittendrin?

Okay, ich wohne da, deshalb weiß ich was du meinst ;)

Aber mittendrin da würde ich an Kassel denken und nicht die Stadt, 5Km 
von der Schweiz entfernt. Das ist doch eher "etwas" südlich


Mfg, Wolle

von (prx) A. K. (prx)


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Wolle R. schrieb:
> Das ist doch eher "etwas" südlich

Nicht mittendrin in D, sondern mitten zwischen klein und gross. Gross 
genug um manches geboten zu bekommen und dennoch ohne Auto 
durchzukommen, klein genug um es auch zu Fuss zu schaffen.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Aha. Peter Lenk also.

Die Gegend hat Berlin gegenüber einen tatsächlich unschlagbaren Vorteil: 
Es ist nicht so verdammt weit weg von irgendwo, wo es landschaftlich 
interessant wird.

Ich kann auch der weiteren Umgebung von Berlin nichts abgewinnen, und 
auch die Ostsee ist für mich eines der deutlich langweiligen 
Oberflächengewässer.

Insofern hat der Süden seine Vorzüge. München wäre auch nicht schlecht, 
wenn bloß die Münchner nicht wären ...

von Harald W. (wilhelms)


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A. K. schrieb:

> Also erst
> mitten in die Riesenstadt, um dort dann mühselig das Grün zu suchen?

Selbst im "alten" Westberlin gab es viel Grün, für das Berlin von
anderen Grossstädten beneidet wurde. Seit der Wende ist da noch
jede Menge dazugekommen.

von Bernd G. (Gast)


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> M.E. einer der grossen Vorteile von Berlin - die weitläufigen
> Grünflächen und sogar Wälder im Stadtgebiet sind für mich einer der
> Gründe, die Stadt gerne zu haben und die vielen Wasserläufe locken meine
> Kunden an.

Genau das ist es: die Weitläufigkeit macht Berlin für den Berliner 
erträglich und für den Touristen uninteressant.
Ich wohne dort, wo Ostberlin am ödesten zu sein scheint, habe aber ein 
riesiges Parkgelände direkt vor der Haustür.

von Jeffrey L. (the_dude)


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noch ein kleiner Tipp für die Touris: es gibt in Berlin die 
welcome-card. In erster Linie ist das eine 3- oder 5-Tages Dauer U- und 
S-Bahn, Bus- und Tram-Karte.
Zusätzlich gibt es aber mit der welcome-card bei nahezu fast jeder 
Sehenswürdigkeit zwischen 10 und 25% Nachlass auf den Eintrittspreis, 
genauso bei den Bootsfahrten, Busrundfahrten und auch viele Restaurants 
machen mit.

Wenn man nicht nur durch die Gegend (oder Mall) laufen möchte, ist das 
für Touristen optimal....
http://www.berlin-welcomecard.de


und um sich im Verkehrsnetz zurecht zu finden ist das hier wohl die 
ideale app - tickets kaufen ist mit der app echt kacke (mit der 
welcome-card aber egal), aber die app zeigt dir optimal alle 
Verbindungen von "Standort hier" nach "xyz" - Verfahren fast nicht 
möglich.
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.eos.uptrade.android.fahrinfo.berlin&hl=de

von Malte S. (maltest)


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Halte dagegen: 
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.schildbach.oeffi ist 
auch, aber nicht nur für Berlin und m.E. um Längen angenehmer als die 
Fahrinfo. Im Zweifelsfall beides ansehen.

von Dipl.- G. (hipot)


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Danke :-)
Ich werde ihm die Tips mal ausrichten.

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