Gerade WIMA bietet sehr viel Grundlagenwissen, Formel und brauchbare
Daten um den passenden Kondensator zu finden.
FKP ist das Pulsstrombelastbarste was ich kenne und er ist ausheilfähig.
Kerko geht im Prinzip schon, aber da ist es schwer an Daten zu kommen
mit denen man berechnen kann wo die Grenze für diese Type ist anstatt
die Keramikbrösel von der Brille putzen zu müssen.
Mit Deiner Spulenkonstruktion verbindest Du nur die beiden Sepic
Varianten und ob das zum Besten aus beiden Welten führt oder zum
Schlechtesten kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich ist der Unterschied
kaum zu merken.
Ob auf Metallfahne oder nicht ist relativ egal.
Die mit Fahne kosten einfach ein Vermögen und sind um keinen Deut
besser.
Belastbare Daten über den Verlustfaktor sind das Problem, denn ohne mußt
Du raten.
Piezo Effekt:
Die 'singen' schon wenn sie fast nur DC sehen und darauf einen kleinen
Ripple. Du möchtest denen jetzt aber den vollen Spannungshub * 2 mit
250KHz und dramatischen Spannungsanstiegsgeschwindigkeiten geben .
Das mag gehen, aber ich bin da skeptisch.
Spule ist auch nicht Spule, sondern unterscheidet sich sehr in
Kernverlusten, Rac, Rdc und Eigenkapazität.
Bei unter 50Khz kann einem das relativ Wurst sein, bei 250Khz aber
nicht.
Selbst wenn Du auf 90% Wirkungsgrad kommst, was mehr als fraglich ist,
sind das 10W die wegmüssen. Viel davon kommt aus Spule und Kondensator
und die sind einfach nicht wirksam zu kühlen.
Helmut S. schrieb:
> Solche gekoppelten Spulen mit 10A gibt es z. B. von Würth.
Ja, aber nicht mit 10uH, 8A.
Mit den Daten ist auch wenig anzufangen, den weder ist klar welche
Kernverluste zu erwarten sind, noch wie sich der eindrähtige Wickel bei
250KHz verhält.
Durch den Skinn Effekt ist der effektive Querschnitt da nur noch einen
Bruchteil so hoch und die Erwärmung dementsprechend.
Ich würde es als Hobby einfach mal ausprobieren und mich da langsam
rantasten.
Unter Zeit und Kostendruck einer professionellen Entwicklung mit den
angestrebten Ausfallraten würde ich den Weg nicht gehen.