Hallo liebe Forengemeinde, ich überlege momentan ob es Möglichkeit gibt, die Reichweite eines E-Bikes mit einem zweiten Akku zu erhöhen. Aber bisher hab ich nur die folgende graue Theorie: Zwei baugleiche Akkus werden über ein Modul mit der Einspeisung der E-Bike-Elektronik verbunden. Das Modul misst die Spannung des Zweitakkus und schaltet bei einem bestimmten Schwellenwert (Akku leer) nahtlos auf das "Originalakku" um. Das Modul würde ich mit einfachen Mitteln aufbauen: Akku -> Messpannung angleichen (Spannungsteiler) -> uC zum auswerten der Spannung -> beim unterschreiten des Schwellenwerts -> Umschalten auf anderes Akku mittel Leistungs-Mosfets. Probleme sehe ich bei dem Bus-System des Ebikes. Die meisten kommunizieren per CAN-Bus mit dem angeschlossenen Akku. Hier hab ich mir gedacht die CAN-Bus-Kommunikation einfach auf dem Originalakku zu belassen. Die Steuerung merkt sozusagen nichts von dem zweiten Akku. Nachteil: Die Ladeanzeige des E-Bikes zeigt nur die Ladung des Originalakkus an (Was aber definitiv nicht schlimm wäre) Habt jemand sich schon mit so einer Methode beschäftigt un/oder übersehe ich etwas? Könnte das so funktionieren? Vielen Dank schonmal
Wenn Du Dir das Gewicht der 2 Akkus schon antust, kannst Du sie doch auch einfach parallel schalten, oder?
Drüber nachgedacht hab ich sicher schon allerdings macht mir der Ausgleichsstrom sorgen. Klar dem klnnte ich auch mit zwei Shottky-Dioden aus der Welt schaffen. Gibt es denn Erfahrungen mit dem stumpfen Parallelschalten bei E-Bike-Akkus?
E-Biker schrieb: > Shottky Am Rande: Walter hieß Schottky und kam aus Österreich... https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Schottky E-Biker schrieb: > Zwei baugleiche Akkus Was ist für dich ein "Akku"? Das fertige Modul incl. Ladeelektronik und Pipapo? Oder wirklich nur die reine nackte Akkuzelle?
Wenn beide voll sind, sollte kein nennenswerter Ausgleichsstrom fließen. Du kannst Sie ja außerdem vor Fahrtantritt zusammenschalten (Laden musst ja sowieso getrennt, oder?) Ansonsten ist parallelschalten von Lipo-Zellen z.B. bei Laptop-Akkus oder im Modellbau recht gängig.
Rainer U. schrieb: > Wenn beide voll sind, sollte kein nennenswerter Ausgleichsstrom fließen. > Du kannst Sie ja außerdem vor Fahrtantritt zusammenschalten (Laden musst > ja sowieso getrennt, oder?) Ansonsten ist parallelschalten von > Lipo-Zellen z.B. bei Laptop-Akkus oder im Modellbau recht gängig. Na eben. Auch die fertigen Akkupacks, bestehen ja meist selbst schon aus parallel- und seriell geschalteten Zellen.
Hallo, ich sehe das anders. Die Einzelzellen in den Akkupacks sind immer zusammen. Werden gemeinsam entladen und geladen. 2 Akkupacks haben aber niemals die gleiche Endspannung. Deswegen fließt ein unvermeidbarer Ausgleichsstrom. Entweder schaltest Du beide immer parallel, dann würde ich zur Sicherheit je eine Schottky verwenden. Oder Du schaltest um, dann brauchste keine Schottky. Wenn Du umschaltest, wie versorgst Du den µC? Nicht das du dir den eigenen Saft abschaltest. Wegen CAN Bus. Kannst Du nicht alle Kontakte vom Stecker umschalten lassen? Wie wenn Du den Akku von Hand wechselst, nur eben in Bruchteilen einer Sekunde.
E-Biker schrieb: > ich überlege momentan ob es Möglichkeit gibt, die Reichweite eines > E-Bikes mit einem zweiten Akku zu erhöhen. Nein! Was für eine grandiose Idee!!1!elf! > Aber bisher hab ich nur die folgende graue Theorie: > > Zwei baugleiche Akkus werden über ein Modul mit der Einspeisung der > E-Bike-Elektronik verbunden. > > Das Modul misst die Spannung des Zweitakkus und schaltet bei einem > bestimmten Schwellenwert (Akku leer) nahtlos auf das "Originalakku" um. Siehst du, der Grund warum die Akkus an e-Bikes nicht größer sind als sie sind, ist weil sie dann für die meisten Benutzer zu schwer wären. Und nun kommst du und willst einen zweiten Akku spazieren fahren %-) Aber heh - mach doch. Wenn der erste Akku leer ist, sollte es doch kein Problem sein, mal kurz anzuhalten und den Akku zu wechseln. Das dauert vielleicht 10 Sekunden. Noch besser wäre vielleicht, sich die notwendige Kondition draufzuschaffen, daß du auch ohne Elektro-Unterstützung ein Fahrrad zum rollen bringst.
Klingt für mich auch nach Etwas, das im besten Falle ineffizient ist und im schlechtesten damit endet, dass du wieder ohne Unterstützung selbst in die Pedale trittst ;) Diese Dinger sind was Gewicht und Leistung betrifft sehr gut ausgewogen. Ich bin allerdings letztens auf ein Mini Modul gestoßen mit dem man ein normales Fahrrad zu einem E-Bike umbauen kann (http://www.add-e.at/). Das ist nicht nur generell ganz interessant, es sieht auch sehr, sehr leicht aus. Wenn es dir also darum geht einfach nur länger unterstützt zu radeln, könntest du mal schauen ob du sowas einfach zusätzlich dran baust und dir dann was schickes für das automatische Umschalten überlegst. Da kann man bestimmt was cleveres basteln. Viel Erfolg!
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