Hallo Fragen nach den Muster "Welcher Halbleiter (IC, Transistor, Diode) ist das" kommen ja recht oft vor. Schuld daran sind oft die sehr "speziellen" Abkürzungen die sich die Halbleiterhersteller einfallen lassen. Als Grund wird oft der Platzmangel vorgeschoben. Aber warum wird dann oft noch jede Menge weitere Info mit aufgedruckt welche für den Anwender wenig Nutzen hat, warum wird teilweise eine nahezu unleserliche Schriftart verwendet (nein ich meine nicht Chinesische Schrift). Warum wird bei SMD kein eindeutiger (einmaliger) Code aufgedruckt - wenigstens in Zusammenhang mit ein bestimmten Gehäusetyp sollte doch ein einmaliger Code möglich sein. Warum werden nicht ergänzend "einfach" mal andere Farben eingesetzt? Das so was möglich wäre beweisen ja einige Optokoppler,und Widerstandarrays (es gibt dort Weiße und Gelbe Gehäuse). Böse gedacht erscheint es mir als wenn seitens der Hersteller wenig Interesse daran besteht das ein Bauteil eindeutig und leicht identifiziert werden kann (außer beim Einkauf) -Verschwörungstheorie-? Zuzel
Zuzel schrieb: > Böse gedacht erscheint es mir als wenn seitens der Hersteller wenig > Interesse daran besteht das ein Bauteil eindeutig und leicht > identifiziert werden kann (außer beim Einkauf) -Verschwörungstheorie-? Mit Hilfe einiger größeren Bibliotheken an Abkürzungen etc ist es ja eigentlich meist möglich aus der Abkürzung den Chip zu identifizieren. Eine Art Verschwörungstheorie nicht, es macht den Herstellern nur Arbeit die sie eigentlich nicht brauchen. Außerdem kommt es den Geräte Herstellern fast sogar schon entgegen wenn nicht der Klartext Name auf jedem Chip steht.
Für Hersteller und Anwender reicht es, wenn die Teile im Lager und während der Fertigung bis Endkontrolle identifizierbar sind. Irgendwelche Bastler oder Reparierer interessieren da nicht. Außerdem erspart man dem Hersteller der Platine das mühsame Abschleifen der Beschriftung.
Zuzel schrieb: > Warum wird bei SMD kein eindeutiger (einmaliger) Code aufgedruckt Weil das weder das Problem des Herstellers noch das Problem der meisten Anwender ist. Die müssen nämlich nie anhand des Aufdrucks hherausfinden, was für ein Bauteil sie da gerade in der Hand halten. Der genaue Typ steht ja auf der Verpackung.
Zuzel schrieb: > Warum wird bei SMD kein eindeutiger (einmaliger) Code aufgedruckt Weil es viel zu viele Hersteller gibt, in Ländern die von Jedec noch nie was gehört haben, also kein zentrales Register. Ausserdem waren die ersten 1296 Bezeichnungen schnell weg. Den Hersteller interessiert der Aufdruck nicht, den Kunden auch nicht, der freut sich höchstens wenn dadurch da Gerät unreparabel wird, und nicht-schwarze SMD Gehäuse wären lichtempfindlich (wie Dioden im Glasgehäuse).
Zuzel schrieb: > Aber warum wird dann oft noch jede Menge weitere Info mit aufgedruckt > welche für den Anwender wenig Nutzen hat, Weil für den Hersteller die Typenbezeichnung völlig belanglos ist. Die steht auf der Rolle und bei Reklamationen weiss der Kunde, was er wo bestückt hat. Viel wichtiger sind Tracking-Informationen: Herstelldatum, Losnummer, Standort der Endmontage oder auch an welchen Großkunden/Distri geliefert wurde.
> Das so was möglich wäre beweisen ja einige Optokoppler,und > Widerstandarrays (es gibt dort Weiße und Gelbe Gehäuse). Ja super. Eine Schaltung mit so einem gelblichen Optokoppler ist bei mir mal durch starke Lichtempfindlichkeit aufgefallen. Das Harz war wohl nicht ganz lichtdicht. Dann lieber langweiliges schwarz.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.