MOSFETs nach (manueller) Bestückung defekt - ESD?

OP (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) Persönliche Seite #4278131
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Hallo zusammen,

mir sind mehrmals "einfache kleine MOSFETs" schon beim Löten
kaputtgegangen (BTS138). Kann das an ESD liegen?

Sie könnten natürlich auch schon defekt geliefert worden sein (habe sie 
natürlich nicht vor dem Löten getestet), jedenfalls liefen sie beim 
ersten Einschalten der Schaltung schon nicht. Ich verwende seitdem 
bevorzugt diese "clamped MOSFETs"
oder "protected MOSFETs". Bei denen hatte ich noch nie einen Ausfall...
(z.B. NCV8440A, NIF9N05ACL, ZXMS6006DG etc.)

Das Gute ist wiederum: Die FETs, die scheinbar nicht schon beim Einbau
kaputt gegangen sind, die laufen auch bis heute problemlos. Insofern ist
der "Fehler" schnell zu finden/beheben. Bei maschinell-bestückten 
Platinen war
das auch noch nie ein Problem.

Siehe auch hier:
http://electronics.stackexchange.com/questions/991...

Also noch mal die Frage: Könnte das an ESD liegen? Bzw. ist es im 
Umkehrschluss empfehlenswert bei manueller Bestückung "gewöhnliche" 
MOSFETs zu meiden oder geeignete Schutzmaßnahmen (ESD-Unterlage, 
Armband) zu ergreifen?

Grüße,
Alex
Gast #4278175
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Das muss nicht ESD sein, könnten auch Ableitströme aus einem ungeerdeten 
Lötkolben sein. Wobei mir in jahrzehntelanger Bastelpraxis mit dem 
ungeerdeten Weller Magnastat noch kein Kleinsignal-MOSFET kaputt 
gegangen ist.
#4278220
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Alex B. schrieb:
> mir sind mehrmals "einfache kleine MOSFETs" schon beim Löten
> kaputtgegangen (BTS138). Kann das an ESD liegen?

Ja.

Diese "kleinen" MOSFETs sind die Dinger, weswegen MOS als ESD 
empfindlich gilt.
Bei wenigen Pikofarad Gate-Kapazität, lädt sich das leicht übe 20V auf.

Habe mir einige BS170 zerschossen bevor ich das merkte - als einzige 
Halbleiter bisher überhaupt.

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