Sekundärseitige Effekte beim Trafoschalten?

Gast #4280485
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Hallo,

durch Ein- und Ausschalten eines Transformators kann man primärseitig 
erhöhten Strom bzw. selbstinduzierte, erhöhte Spannung messen.

Welche Effekte sind aber sekundärseitig beim Schalten eines belasteten 
Trafos zu erwarten? Muss die nachfolgende Schaltung gegen diese (z.B. 
Spannungsspitzen) geschützt werden?

Danke!
Gast #4280502
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Martin schrieb:
> Hallo,
>
> durch Ein- und Ausschalten eines Transformators kann man primärseitig
> erhöhten Strom bzw. selbstinduzierte, erhöhte Spannung messen.
>
> Welche Effekte sind aber sekundärseitig beim Schalten eines belasteten
> Trafos zu erwarten? Muss die nachfolgende Schaltung gegen diese (z.B.
> Spannungsspitzen) geschützt werden?
>
> Danke!

Kommt auf die sekundäre Übersetzung und Schaltung an. In der Regel fängt 
sowas der Gleichrichter (Dioden und Elko) locker ab. Viel schlimmer sind 
da schon Impulse auf der Netzspannung (z.B. nahe Blitzeinschläge).

Old-Papa
Gast #4280554
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Old P. schrieb:
> In der Regel fängt sowas der Gleichrichter (Dioden und Elko) locker ab.

Aha, daher findet man in einfachen Gleichstromschaltungen also auch 
keine extra Schutzkomponenten dafür.

Nur um ein Gefühl für die Grössen zu bekommen: Wie hoch und wie lang 
können solche "Peaks" bspw. für einen Trafo 230V primär und 12V, 100mA 
sekundär beim Schalten ungefähr sein?

Sorry für die Fragerei. Das Thema scheint mir recht unproblematisch zu 
sein, da ich darüber fast nichts finde. Aber da ich es mangels Oszi 
nicht selbst messen kann, möchte ich halt gern ungefähr wissen, was da 
passiert.

Danke nochmal!
Gast #4280563
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Der That eine Induktivität. Darüber bestimmt sich der Impuls abhängig 
von der Änderungsgeschwindigkeit des Stroms.
U = L * di/dt

Die Spannungshöhe hängt also davon ab wie schnell du abschaltest.
Da Sekundär normalerweise gleichgerichtet und gesiebt wird, macht sich 
der Impuls wenig bemerkbar.

Bei einer Zündspule ist er dagegen das wesentliche Merkmal.
Gast #4280568
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Eine sekundärseitige Spannung (auch Spitze) hat immer eine Polarität.

Die hierzu "passende" Diode leitet dann halt etwas besser.

Außer in extremen Fällen landet dieses "besser" in einem der folgenden 
Kondensatoren und wird, wie es sich gehört, geglättet.

Aufgrund seiner Induktivität sollte der Trafo, aus Sicht der Primärseite 
auch keine energiereichen ind hochfrequenten, Pulse durchlassen.

Das hat natürlich auch seine Grenzen.

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