Hi, ich bin gerade dabei im Büro wieder etwas Ordnung zu schaffen. Dabei fällt mir auf auf dass ich die Gehaltsabrechnungen seit meiner Lehrzeit stets im selben Ordner abhefte - ohne groß darüber nachzudenken. Nun ist dieser Ordner nach vielen, vielen Jahre voll und ich überlege, was ich mit den Gehaltsabrechnungen anstellen soll? Werft Ihr die Gehaltsabrechnungen in den Müll? Bzgl. Rente scanne ich immer die Sozialversicherungsnachweise und die Renteninformationen ein, da habe ich alle Dokumente digital als PDF. Bei den Gehaltsabrechnungen ist mir das aber zuviel arbeit - was also damit tun? Was macht Ihr damit?
Wegschmeißen. Wozu brauchst du die? Ich bekomme nicht mal welche auf Papier. Falls ich mal eine brauche, kann ich mir die über SAP erstellen lassen. Aber außer einmal für einen Mietvertrag hab ich das nicht gebraucht. Und selbst da hatte der Makler nur gesagt, die solle die Bescheinigungen mit bringen, die dann aber gar nicht sehen wollen.
Ich (ex DDR) habe meine seit ca. 30 Jahren. Davor leider nicht, fehlen ein paar Punkte an der Rente. Noch heute bekomm ich selbstverständlich monatlich meinen Brief vom neuen Arbeitgeber in Papier. Old-Papa
Ich hab noch alle. Die 1-2 Ordner sind es nicht wirklich, die das Büro vollrummeln.
Heb die vom Dezember auf. Da steht ja immer das Integral über die vorherigen Monate mit drauf.
soul e. schrieb: > Heb die vom Dezember auf. Da steht ja immer das Integral über die > vorherigen Monate mit drauf. "ja immer" wohl eher selten. Bei meinem AG eben nicht. Old-Papa
soul e. schrieb: > Heb die vom Dezember auf. Da steht ja immer das Integral über die > vorherigen Monate mit drauf. Bist Du sicher, das es nicht nur eine einfach Summe ist...?
Im Zweifel sind die Abrechnungen gute Belege, wenn es um Rentenansprüche geht.
Ich habe sie jüngst für den Elterngeldantrag gebraucht. Ich scanne sie ein und hefte sie ab. Im Zweifel später interessant als Rentennachweis.
Matthias L. schrieb: > Bist Du sicher, das es nicht nur eine einfach Summe ist...? Bei infinitesimalem Lohn ist das Integral schon gerechtfertigt ;-)
Matthias L. schrieb: > soul e. schrieb: >> Heb die vom Dezember auf. Da steht ja immer das Integral über die >> vorherigen Monate mit drauf. > > Bist Du sicher, das es nicht nur eine einfach Summe ist...? Meine Dezemberabrechnungen weisen Jahreswerte aus. Die sind aber nicht integriert aber auch nicht einfach nur summiert, sondern kumuliert.;-) Das Papieroriginal hebe ich trotzdem höchstens drei Jahre auf. Ich scanne aber alle wichtigen Dokumente bzw lasse Sie mir von vornherein elektronisch geben. Ich habe nur einen einzigen Ordner mit Papieroriginaldokumenten. Der Rest lagert nach dem Scannen eine Zeit lang in einer Schachtel und wird dann geschreddert entsorgt. Bei einem Umzug entfällt zumindest dieser Ballast. Die elektronischen Dokumente werden frühestens meine Erben löschen. Grüße Richard
Richard H. schrieb: > Die elektronischen Dokumente werden frühestens meine Erben löschen. Oder ein Virus oder Hardwareschaden... Wie viele Backups machst Du von Deinen wichtigen Dokumenten, um jedes Risiko auszuschließen? Eine Kopie reicht in der Regel nicht. Nichts ist so dauerhaft lesbar wie Papierdokumente. Die kann man auch nach Jahrhunderten noch lesen, egal welche Hard- oder Software dann aktuell sein mag. Festplatten: 10 Jahre recht sicher, dann müßte man auf neue Platte umkopieren. Optische Datenträger: Ungewiß, hatte schon Rohlinge, die ich nach 5 Jahren nicht mehr auslesen konnte oder sich die Reflexionsseite löste. In der Cloud würde ich solche Daten auch nicht haben wollen. Dann lieber einen Ordner durch die Jahre schleppen. AXO, zur Eingangsfrage: Ich habe noch alle, hebe sie seit 25 Jahren auf. Keine Ahnung, wozu, vielleicht rechne ich mal zusammen, wieviel ich in meinem Leben verdient und wieder verjuckt habe :-)
Justin C. schrieb: > Richard H. schrieb: >> Die elektronischen Dokumente werden frühestens meine Erben löschen. > > Oder ein Virus oder Hardwareschaden... > > Wie viele Backups machst Du von Deinen wichtigen Dokumenten, um jedes > Risiko auszuschließen? Eine Kopie reicht in der Regel nicht. Ich habe mehr als eine Kopie. Von Verlust wären eher die neueren Dokumente bedroht, die aber auch leichter wieder rekonstruiert werden können. > Nichts ist so dauerhaft lesbar wie Papierdokumente. Die kann man auch > nach Jahrhunderten noch lesen, egal welche Hard- oder Software dann > aktuell sein mag. Meine Dokumente werden nach Jahrhunderten niemand interessieren. Ich werde auch keine Anstrengungen unternehmen, dass ich zum Ötzi der 5000er Jahre werde. Du hast natürlich Recht, dass Papierdokumente beständiger sind als elektronische, aber auch da ist wegen dem zeitweilig benutzten säurehaltigen Papier schon einiges verloren gegangen. Besser halten die Tontafeln der Sumerer. > Festplatten: 10 Jahre recht sicher, dann müßte man auf neue Platte > umkopieren. > Optische Datenträger: Ungewiß, hatte schon Rohlinge, die ich nach 5 > Jahren nicht mehr auslesen konnte oder sich die Reflexionsseite löste. > In der Cloud würde ich solche Daten auch nicht haben wollen. CDs habe ich schon immer gehasst. Die Kopiererei auf neuere Platten findet in mehrjährigem Rhytmus statt. > Dann lieber einen Ordner durch die Jahre schleppen. Einen Ordner schleppe ich ja durch die Jahre. > AXO, zur Eingangsfrage: Ich habe noch alle, hebe sie seit 25 Jahren auf. > Keine Ahnung, wozu, vielleicht rechne ich mal zusammen, wieviel ich in > meinem Leben verdient und wieder verjuckt habe :-) Das kann ich auch ohne Papierdokumente und mache ich auch gelegentlich. Dafür habe ich eine Art Buchhaltungsprogramm. Grüße Richard
Uhu U. schrieb: > Bei infinitesimalem Lohn ist das Integral schon gerechtfertigt ;-) Eher bei ausländischen Arbeitnehmern. Da wird doch immer gefordert, dass sie integriert werden sollen. Grüße Richard
Ich kann aus eigener Erfahrung jedem raten alle Gehaltsabrechnungungen als wichtige Papier-Dokumente zu archvieren. Bei meinem Renteneintritt konnten sich nur damit bei der Rentenversicherung seltsamerweise nicht dokumentierte Zeiten nachträglich belegen lassen. Und die wollten Original-Abrechnungen auf Papier, keine PDF oder sonstwas digitales, als Beleg sehen.
Albert M. schrieb: > Und die wollten Original-Abrechnungen auf > Papier, keine PDF oder sonstwas digitales, als Beleg sehen. Und du musstest damit persönlich aufmaschieren? Andernfalls bekommen sie ja doch wieder nur eine Kopie / Ausdruck...
Albert M. schrieb: > Ich kann aus eigener Erfahrung jedem raten alle Gehaltsabrechnungungen > als wichtige Papier-Dokumente zu archvieren. > > Bei meinem Renteneintritt konnten sich nur damit bei der > Rentenversicherung seltsamerweise nicht dokumentierte Zeiten > nachträglich belegen lassen. Und die wollten Original-Abrechnungen auf > Papier, keine PDF oder sonstwas digitales, als Beleg sehen. Ich krieg gar keine Gehaltsabrechnungen in Papierform. Gäb also grundsätzlich nur Ausdrucke...
Fabian F. schrieb: > Ich krieg gar keine Gehaltsabrechnungen in Papierform. Gäb also > grundsätzlich nur Ausdrucke... So ein PDF ist wie eine Jungfrau. Man kann es nur einmal als Original ausdrucken. Alle weiteren Ausdrucke gelten dann nur noch als Kopien...
Richard H. schrieb: > Fabian F. schrieb: >> Ich krieg gar keine Gehaltsabrechnungen in Papierform. Gäb also >> grundsätzlich nur Ausdrucke... > > So ein PDF ist wie eine Jungfrau. Man kann es nur einmal als Original > ausdrucken. Alle weiteren Ausdrucke gelten dann nur noch als Kopien... Wow. Mein Drucker ist mal ein übler stecher..
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