Hallo, ich möchte gerne eine Fräse so umbauen, das ich die Drehzahl über die Computer steuern kann (Programmierung ist kein Problem). Meine Idee ist, das ich das vorhandene Potentiometer ausbaue und durch die Schaltung im Anhang ersetze. Übersicht: Mein PWM-Signal hat 0-5V und 7800Hz. Beim Potentiometer in der Fräsen-Regeleinheit kommt normal 0-5V raus. Drehzahlbereich der Fräse ist 5000U/min (bei 0V) - 25000U/min (bei 5V). Zurzeit hab ich diese Werte C1=0,1uF R2=30000Ohm Problem ist derzeit: Sobald ich z.B. auf 6000 U/min (entspricht ca. 0,25V) einstelle, geht die Drehzahl sofort viel zu hoch. Als würde sich das irgendwie aufschaukeln. Vielleicht habt ihr eine Idee, was ich an der Schaltung noch ändern kann, damit es Funktioniert. LG Lothar
Was passiert, wenn du das Originale Poti nicht an den vorgesehenen Anschlüssen betreibst, sondern die Spannung dafür von der 'globalen' Spannungsversorgung holst. Also so
1 | +---------- 5V |
2 | | |
3 | Poti ----> zum Poti-Schleifer Eingang |
4 | | |
5 | +---------- GND (Masse) |
wenn das sauber funktioniert, dann würde ich mal den Kondensator größer machen. Theoretisch hast du einen Tiefpass mit 333Hz gebaut. Da wird wohl noch ein Ripple übrig bleiben, der die Steuerung durcheinander bringt. Wenn der alternative Poti-Anschluss aber auch nicht funktioniert, dann ist das Poti Teil des Regelkreises der Elektronik und dann wirds schwieriger.
Lothar schrieb: > Vielleicht habt ihr eine Idee, was ich an der Schaltung noch ändern > kann, damit es Funktioniert. C1 wird noch nie richtig entladen, weshalb dessen Spannung kaum von der PWM abhängt, sondern schon bei kleinen Tastverhältnissen recht hoch wird. Schalte vom Optokoppler Pin 3 einen Widerstand gegen Masse. Wert: 1/10 von R2
m.n. schrieb: > Schalte vom Optokoppler Pin 3 einen Widerstand gegen Masse. Wert: 1/10 > von R2 Ausserdem ist der 35K eventuell zu hochohmig für den Eingang. Wie groß war denn der original Poti. Anderer Vorschlag zum sauberen Entladen: Einen Doppeloptokoppler. Dessen Diode allerdings vom Ausgang der PWM an Plus und mit dem transistor den Elko über einen Widerstand gleichen Werts wie R2 entladen. Dann ist das Laden und Entladen symmetrisch.
Vielen Dank für eure Hilfe. Ich werde die Kommentare einarbeiten und euch über das Ergebnis berichten. Gruß Lothar
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