Filterdesign für Analogsignal

Gast #4286845
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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei einen Energy Monitor zu bauen (mit nicht invasiven 
Stromsensoren)

Zu messende Frequenz:50Hz
Abtastfrequenz: 5kHz

Jetzt wollte ich noch einen Filter basteln der mir Oberwellen usw. 
rausfiltert.
Die berechnung habe ich mit FilterLab gemacht...

Jetzt die Frage: ist es sinnvoll / möglich einen Bandpass für 50 Hz 
(störende Frequenzen filtern) und einen Anti aliasing Filter in Reihe zu 
schalten oder kommt da dann nur Müll raus?

Vielen Dank schon mal :-)

Gruß
Matze
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Gast #4288153
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Geil! Ein Stromwandler ist heutzutage ein "nicht invasiver
Stromsensor". Leider verbessert NeuSprech nur in den seltensten
Fällen das Verständnis von Sachverhalten.

Was willst du:
Den zeitlichen Verlauf des Stroms i(t) erfassen, um ihn mit dem
zeitlichen Verlauf der Spannung u(t) zu multiplizieren, um den
zeitlichen Verlauf der Leistung p(t) zu ermitteln.

WENN du aber einen neumodisch benannten "Energy Monitor" baust,
musst du dich auch um "neumodische" Verbrauchertypen kümmern!
Und die ziehen nicht nur i(t) = u(t), wie eine Glühlampe, sondern 
"switchen" den Strom zu beliebigen Zeiten, so dass dein Bandpass
für 50 Hz nicht mehr die Abbildung des real fließenden Stroms
i(t) liefert!

DANN sorgt der Bandpass für grobe Verfälschungen der Messung,
die NUR OHNE (!) Bandpass zu verringern sind!

Eigentlich ist die Abtastrate von 5 kHz schon eine starke
Einschränkung: 500...1000 Hz sollte man mindestens erfassen
- also braucht man einen Tiefpass, der 500...1000 Hz noch gut
durchlässt und bei 2500 Hz schon >=40 dB Dämpfung haben muss.

Oder erwartest du mehr, als >2% Genauigkeit?

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