Hallo zusammen, ich wollte mal Fragen was eure Meinung nach die Beste Variante ist Daten auf einen embedded Flash abzulegen. Der Flash-Baustein soll dann z.B. Webseiteninhalte und Konfigurationsdateien für die Baugruppe enthalten und wird direct vom Mikrocontroller angesteuert. Der Inhalt der Webseite bleibt eigentlich gleich. Die Baugruppenkonfiguration kann sich jedoch mehrmals ändern. Wie legt man diese Daten am Besten im Flash ab? Überlegt man sich da eher ein eigenes proprietäres Format, oder macht es Sinn sowas wie FAT32 zu verwenden? Was sind eure Erfahrungen und Empfehlungen? Danke und viele Grüße Jochen
Kann man nicht so pauschal beantworten, da das von vielen Projekt spezifischen Faktoren abhängt. - Wie viele Daten? - Wie unterschiedlich sind die pro Produkt/Baugruppe? - Wie ist das Flash angebunden? - Was heißt hier "nicht direkt"? - Was für ein Flash wird verwendet? usw
Und das Flash wir angesteuert per AVR ? Cortex ? embedded PC ? Sind im flash Konstanten, oder wird auch zufaellig geschrieben. Ich hab mal fuer ein AVR Projekt selbst ein Format entworfen. Das waren ausschliesslich String Konstanten, auch Webseiten. Die wurden an einem Stueck aufs Mal geschrieben. Geht. Das Directory war also nur eine Liste von Indices, die Filenamen der erste Eintrag. Dann Daten,
Jochen schrieb: > Der Flash-Baustein soll dann z.B. > Webseiteninhalte Das sind Dateien unterschiedlichster Art und Grösse, und Verzeichnisse müssen auch möglich sein - da würde ich auf jeden Fall die Finger von eigenen Dateisystemen lassen. Georg
Ein Verzeichnis bedingt noch nicht ein richtiges Dateisystem. Man kann auch den Slash oder Backslash als zulaessigen Buchstaben im Namen zulassen und muss dann eben im schlimmsten Fall alle Eintraege durchsuchen.
Wie gesagt, sollen auf dem 8MB großen Flash, das via SPI an einem Cortex M3 sitzt, zum Beispiel der Inhalt einer kleinen Webseite (mit Bildern ca. 2MB) abgelegt warden, aber auch die Konfigurationen für die Baugruppe selbst (wenige 100 Bytes).
Wenn ein Betriebssystem vorhanden ist, kennt das eigentlich auch ein Filesystem. Wie das dann mit Echtzeitfaehigkeit aussieht, und ob die gefragt ist ist eine andere Sache.
Jochen schrieb: > Wie gesagt, sollen auf dem 8MB großen Flash, das via SPI an einem Cortex > M3 sitzt, zum Beispiel der Inhalt einer kleinen Webseite Das ist insofern kompliziert, als das Du da dann auch noch ans Defekt-Management denken musst, d.h. Du hast noch eine Schicht unterhalb von z.B. FAT. Könnte man nur weglassen, wenn im Betrieb (so gut wie) nix geschrieben wird und man SPI Flash Chips mit defekten Bereichen aussortieren kann. Ich würde eher eine µSD Karte via SPI anschließen, das ist IMO nicht viel teurer als ein SPI Flash, und da macht die Karte das Defektmanagement + Wear Leveling selber.
Oder D. schrieb: > Wie das dann mit Echtzeitfaehigkeit aussieht, und ob die > gefragt ist ist eine andere Sache. Echtzeitfähigkeit ist für die Webseite uninteressant. Ebenso das Laden der Konfigurationsdatei. Jim M. schrieb: > Defekt-Management denken musst Daran habe ich nicht gedacht!
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