Hallo, Bei einem Aufbau mit µC der über UART daten mit einem Gerät austauscht (hauptsächlich in eine Richtung, also als Transmitter) würde ich gerne die gesendeten Daten "sniffen". Ich habe hier noch ein FTDI Basic board von Sparkfun. Ist es legitim, den "parallel" zum empfangenden Gerät anzulöten - also lediglich Rx,Tx,GND, um dann über einen virtuellen com port die daten am pc auszulesen - vorausgesetzt ich sende vom pc aus nichts (und störe damit die Schnittstelle nicht)? Grüße Peter
Lass doch die TX-Leitung, die vom PC kommt, einfach unverbunden. Dann brauchst Du Dir keine Sorgen ueber das Senden zu machen.
Wenn du Rx UND Tx des Mikrocontroller sniffen möchtest, brauchst du entsprechend zwei FTDIs. (eleganter wäre es aber mit einem Logic Analizer)
und MÄP es geht eben doch nicht. ausprobiert, läuft nicht, DANN erst nachgeschaut auf welchem pegel die lines sind - und die sind eben standardmäßig auf high, d.h. der ftdi zieht die tx line hoch.
Du kannst mit einem TX nichts sniffen, sollte doch wohl klar sein, damit kann man nur senden. Um beide Leitungen zu sniffen braucht man 2 Empfänger also RX Leitungen.
ja ist schon klar, ich habe die TX line des µC gemeint. die war mit RX des FTDIs verbunden natürlich...
Peter schrieb: > und MÄP es geht eben doch nicht. > ausprobiert, läuft nicht, DANN erst nachgeschaut auf welchem pegel die > lines sind - und die sind eben standardmäßig auf high, d.h. der ftdi > zieht die tx line hoch. Na ja. Du musst natürlich schon aufpassen, ob sich der µC mit dem Gerät über eine echte RS232 mit +-12V Pegeln unterhält, oder ob das eine sog. TTL-RS232 ist, die mit 0 und 5V Pegeln arbeitet (und das auch noch invertiert).
Karl H. schrieb: > Du musst natürlich schon aufpassen, ob sich der µC mit dem Gerät über > eine echte RS232 mit +-12V Pegeln unterhält, oder ob das eine sog. > TTL-RS232 ist, die mit 0 und 5V Pegeln arbeitet (und das auch noch > invertiert). habe ich. letzteres ist der Fall - mit 0-3V.
Peter schrieb: > Karl H. schrieb: >> Du musst natürlich schon aufpassen, ob sich der µC mit dem Gerät über >> eine echte RS232 mit +-12V Pegeln unterhält, oder ob das eine sog. >> TTL-RS232 ist, die mit 0 und 5V Pegeln arbeitet (und das auch noch >> invertiert). > > habe ich. letzteres ist der Fall - mit 0-3V. Das könnte schon mal ein Grund sein. Bin jetzt aber zu faul um nachzusehen, ob 3V dem FTDI schon reichen um als High zu gelten.
Also doch das müsste es eigentlich schon, ich habe den ftdi nämlich vorher an der selben stelle anstelle des gerätes am µC gehabt - und das lief! Die TX Line des µC ist (ohne paralleles FTDI Modul, d.h. direkt am Gerät) - wenn nichts gesendet wird - auf GND niveau. Die RX Line des FTDI moduls auf 3.3V...
uwe schrieb: > Um beide Leitungen zu sniffen braucht man 2 > Empfänger also RX Leitungen. Naja du kannst beide TXe über Dioden verbinden, dann reicht dir am Sniffer ein RX. Hab ich mal gemacht, ging ganz gut. Natürlich kann die Sniffer-Software den Sender der Daten nicht identifizieren. Bei einem Frage - Antwort - Protokoll (bei mir der Fall) ist das aber eher weniger problematisch. Beide Geräte dürfen nur nicht gleichzeitig senden.
Hallo, du kannst auch Tx und Rx mit jeweils einer Schottky Diode auf den Rx deines FTDI schalten. Dann kannst du beide Richtungen sehen. Allerdings lässt sich dann nicht auseinander halten, was wovon gesendet wurde.
Danke für die Tips, ich brauche aber eigentlich nur TX! Die Schottky Idee merke ich mir trotzdem. Eine Korrektur: Ich habe mich vermessen, falsche referenz (autsch): Die TX Line des µC liegt auf 3,0V. Die RX des FTDI auf 3.3V. Wenn ich das zusammenstecke, wird mein µC doch zur stromsenke...?
Peter schrieb: > Die TX Line des µC ist (ohne paralleles FTDI Modul, d.h. direkt am > Gerät) - wenn nichts gesendet wird - auf GND niveau. > Die RX Line des FTDI moduls auf 3.3V... Die Rx Line des FTDI Moduls ist dahingehend uninteressant. Denn da handelt es sich um einen Eingang. Wenn FTDI entschieden hat, dass sie da einen Pullup verbauen wollen, der bei offenem Eingang die Leitung auf High zieht, dann haben sie das so entschieden. Das können sie machen, solange der Pullup nicht zu klein ist. Auf die Art kann man zb erkennen, ob eine Leitung 'gebrochen' ist. Wenn du mit dem Voltmeter am Rx misst und dort die Dauer-3.3V siehst, dann weisst du, dass der Eingang offen sein muss. Denn wenn jemand an dieser Leitung angeschlossen wäre, dann würdest du dort 0V messen können. Naheliegende Folgerung: kalte Lötstelle oder Kabelbruch oder die Gegenstelle ist gar nicht eingeschaltet oder ....
nicht"Gast" schrieb: > Allerdings lässt sich dann nicht auseinander halten ... Wenn dann beide gleichzeitig senden, läßt sich garnichts mehr auseinanderhalten. Das sollte man nur machen, wenn man genau weis daß es eine Halbduplexverbindung ist.
Karl H. schrieb: > Peter schrieb: > >> Die TX Line des µC ist (ohne paralleles FTDI Modul, d.h. direkt am >> Gerät) - wenn nichts gesendet wird - auf GND niveau. >> Die RX Line des FTDI moduls auf 3.3V... > > Die Rx Line des FTDI Moduls ist dahingehend uninteressant. > Denn da handelt es sich um einen Eingang. Wenn FTDI entschieden hat, > dass sie da einen Pullup verbauen wollen, der bei offenem Eingang die > Leitung auf High zieht, dann haben sie das so entschieden. Das können > sie machen, solange der Pullup nicht zu klein ist. > Auf die Art kann man zb erkennen, ob eine Leitung 'gebrochen' ist. Wenn > du mit dem Voltmeter am Rx misst und dort die Dauer-3.3V siehst, dann > weisst du, dass der Eingang offen sein muss. Denn wenn jemand an dieser > Leitung angeschlossen wäre, dann würdest du dort 0V messen können. > Naheliegende Folgerung: kalte Lötstelle oder Kabelbruch oder die > Gegenstelle ist gar nicht eingeschaltet oder .... Was natürlich ach sein könnte: Das auf deinem Modul die Stifte für Rx und Tx falsch rum bezeichnet sind. Manche Hersteller machen das in vorauseilendem Mitdenken, weil sie davon ausgehen, dass Benutzer nicht kapiert haben, dass beim Telefon immer eine Kreizverbindung von Mikrofon (Sender, Tx) mit dem Lautsprecher (Empfänger, Rx) hergestellt werden muss. In Zeiten, in denen Benutzer mit dem Einstecken eines Normsteckers in eine Normdose überfordert sind, gibt es auch solche Ideen, die den Benutzer vom Mitdenken befreien sollen.
Sofern es sich um einen Virtual-COM auf einem PC handelt, kannst Du Dir damit den Hardwareaufwand sparen: http://www.serial-port-monitor.com/ Es gibt auch die USB-Variante, die habe ich aber noch nie getestet: http://freeusbanalyzer.com/
Danke für die Hinweise, es funktioniert jetzt - das Problem war (lediglich) die falsche (nicht gemeinsame) referenz, gegen die ich auch gemessen hatte. Wieder viel gelernt! :)
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