leo schrieb:
> Die Capacitive Touch möglichkeiten die ich bisher gefunden habe wechseln
> einen Out ständig von HIGH auf LOW und wieder auf HIGH... und an einem
> IN messen die dann die verstrichene Zeit...
> Durch das berühren verlängert sich dann die Zeit...
Wenn es so ist, wie du sagst (ich habe selber noch nie selber kapazitive
Touchpads benutzt, ich mag diese Touchpad-Geschmiere generell nicht):
Nimmst du einfach irgendeinen CMOS-Gatterschaltkreis, aus dem sich mit
etwas Hühnerfutter ein Monoflop machen läßt (oder auch einen dedizierten
Monoflop). Der Vorteil eines Gatterschaltkreises ist: du kannst du
verbleibenden Gatter gleich dazu benutzen, die nötige logische
Verknüpfung aus der Kippzeit des Monoflop und der Periode des Touchpad
zu realisieren.
Soweit die Hardware. Der Rest ist eine Software, die den Kram richtig
benutzt.
Kinderkram. Kurz drüber nachgedacht, die dreieinhalb Bauelemente frei an
den Beinchen zusammengelötet, passende Software geschrieben, fertig. Das
Aufwendigste ist noch, die Werte für die RC-Zeitkonstante des Monoflops
sinnvoll zu bemessen. Die richtige Zeitkonstante selber ergibt sich
natürlich aus der Periodendauer, die das Touchpad bei Berührung
mindestens haben soll. Das kann man einfach ausmessen, genauso das
Schaltungverhalten des Monoflops und auch die korrekte logische
Verknüpfung der beiden Signale.
Kitzlig ist eigentlich nur die Wahl der endgültigen Werte für R und C
(bei gegebener Zeitkonstante gibt es ja unendliche viele mögliche Werte
für diese beiden Größen).
Je hochohmiger R gewählt wird, desto stromsparender wird die Schaltung
tendenziell sein. Allerdings im Gegenzug auch umso störanfälliger (hier
vor allem: scheinbar "unmotiviertes" Aufwachen).
Diese Wahl läuft ohne weitere Daten über das Umfeld, in die Schaltung
eingesetzt werden soll, auf die klassische Technologie zur
Dimensionierung unter solchen Randbedingungen der Nullinformation
hinaus: EINFACH SELBER AUSPROBIEREN was am besten funktioniert...