Auf Seite 10 dieses PFDs [1] ist der Schaltplan eines USBasp-Programmers. Mir ist aufgefallen, dass MOSI, MISO, usw. direkt verbunden sind. Kann das zum Programmieren von 3,3 V & 5 V Controllern ohne Anpassung der Spannungen überhaupt fehlerfrei funktionieren? [1] http://www.protostack.com/download/Users%20Guide%20(AC-PG-USBASP-UG-V2.0).pdf
Das kann schon funktionieren, die feine englische Art ist das jedoch nicht. Wird das Zielsystem mit 3,3V betrieben, zieht das Zielsystem den High-Pegel auf seine Betriebsspannung (3,3V). Das wird zwar so in den allermeisten Fällen auch funktionieren (ähnliches gilt auch für 3,3V und 5V Systeme bei I2C), kann aber dennoch zu ungewöhnlichem und nicht reproduzierbarem Verhalten führen. Besser wäre es, wenn in die Leitungen von Miso, Mosi, Sck und Reset 56 oder 68 Ohm Widerstände in Reihe geschaltet wären um die Leitungen zu dämpfen. Smile, allerdings (ich habe dieses Teil auch, direkt aus China) funktionierts halt eben in den allermeisten Fällen. Gruß. Ralph PS: sollte dieses nachgebaut werden, ist darauf zu achten, dass die Zenerdioden am USB Port KLEINE Leistungen haben (weil diese in der Regel schneller sind und weil sie die Zenerspannung besser halten. Erfahrungsgemäß funktioniert V-USB bei mir mit 3,3V Zenerdioden besser !!!)
Bertel schrieb: > Auf Seite 10 dieses PFDs [1] ist der Schaltplan eines > USBasp-Programmers. Mir ist aufgefallen, dass MOSI, MISO, usw. direkt > verbunden sind. Kann das zum Programmieren von 3,3 V & 5 V Controllern > ohne Anpassung der Spannungen überhaupt fehlerfrei funktionieren? Nein. Es gibt aber Implementierungen des usbasp, die den µC im usbasp wahlweise mit 5V (USB direkt) oder 3.3V (per LDO aus den 5V) versorgen (per Jumper wählbar). Damit kann man dann schon mal Targets programmieren die mit 5V +/-0.5V bzw. 3.3V +/-0.5V laufen. Für 99% der Anwender reicht das. Wenn man die Maximal-Lösung will, muß man halt Pegelkonverter a'la MAX3002 zwischen den µC im usbasp und den Target-µC schalten. Den meisten Leuten ist das zu teuer - mal davon abgesehen daß diese Konverter eher schlecht erhältlich sind und in wenig bastlerfreundlichen Gehäusen kommen.
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