Verpolungsschutz mittels TVS-Diode

Gast #4306959
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Gast #4308008
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In Verbindung mit einer Polyfuse habe ich sowas schon gesehen. Bei 
Verpolung zieht die Diode einen großen Strom, was die Sicherung auslöst. 
Finde das aber keine schöne Lösung.

Entweder eine Diode in Reihe oder, wenn es die Verhältnisse erlauben, 
einen Brückengleichrichter verwenden.
Gast #4308027
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Andreas S. schrieb:
> Nein. Gar nicht.

Huh?

Sicher geht das:
Man nimmt eine unidirektionale TVS-Diode und ein Polyfuse oder eine 
Sicherung.
Die Diode lässt bei verpolter Spannung einen hohen Strom fließen, der 
die Polyfuse hochohmig werden lässt.

Das ist keine echte 100%-Lösung, funktioniert aber unter gewissen 
Randbedingungen.
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #4308099
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KlopfKlopf schrieb:
> Hi, ich kann man mit einer TVS-Diode einen Verpolungsschutz realisieren?
> Mit der da zum Beispiel. Wenn ja, wie genau funktioniert das?
>

KlopfKlopf - Wer ist da? - Antwort! - Antwort, wer? - Antwort auf Deine 
Frage:

Im Anhang findest Du eine einfache Eingangsbeschaltung die mehrere 
Aufgaben erfüllt:

- F701 - Polyfuse - Überstrombegrenzung
- D701 - Unidirektionale TVS-Diode - Überspannungsbegrenzung und 
zusammen mit F701 Verpolungsschutz

Wenn F und D aufeinander abgestimmt sind, funktioniert der 
Verpolungsschutz reversibel.
Man kann auch eine Schmelzsicherung einbauen, die nach 
Verpolung/energiereicher Überspannung getauscht werden muss.
Angehängte Dateien:
Gast #4308132
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Hallo

Marcus H. der Klopfer :-)

Schöne Lösung - woher hast du die?
Selbst entwickelt, aus irgendeiner kommerziellen Schaltung, aus dem 
Netz, einen Datenblatt?
Praktisch realisiert und in nutzung?
Wenn aus der Praxis/Entwicklung: Für welches Gerät wird die 
Spannungsversorgung eingesetzt (Umgebung, Spannungsversorgung 
aus/durch...)

Was hält die so geschützte Spannungsversorgung in der Praxis tatsächlich 
und in welcher Häufigkeit (ganz Grober Wert reicht) aus?

mfg

   Praktiker
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #4308173
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Praktiker schrieb:
> Schöne Lösung - woher hast du die?
Danke - aber das ist ein Standardschaltungskonzept.

> Selbst entwickelt, aus irgendeiner kommerziellen Schaltung, aus dem
> Netz, einen Datenblatt?
Ja kommerziell, von so Dingen zahle ich unter anderem meine Website 
(hint!), Büromiete, Heizung...

> Praktisch realisiert und in nutzung?
jajaja, vielfach, sogar mit CE und UL Stempel

> Wenn aus der Praxis/Entwicklung: Für welches Gerät wird die
> Spannungsversorgung eingesetzt (Umgebung, Spannungsversorgung
> aus/durch...)
Das Konzept ist universell. Aus dem Bauteiledaten (inkl. Layout und 
Einbauart) und der Verlustleistung kannst Du ausrechnen, was Du der 
Schaltung zumuten kannst.
Wenn's für die eine Anwendung nicht reicht, werden passendere Bauteile 
verwendet.

> Was hält die so geschützte Spannungsversorgung in der Praxis tatsächlich
> und in welcher Häufigkeit (ganz Grober Wert reicht) aus?
Da braucht man nicht raten - siehe technische Daten der Bauteile.
Gast #4308532
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Nein, mit TVS-Dioden alleine geht das nicht gut. Dafür musst du eine 
Schottky-Diode nehmen. Dann hast du natürlich keinen Schutz gegen 
Überspannung. Dafür könntest du aber natürlich die beiden Diodensorten 
parallel schalten.

TVS-Dioden alleine scheiden aber aus, da sie eine relativ große Spannung 
in Vorwärtsrichtung brauchen, um zu leiten. Teilweise mehr als 1 Volt. 
Dann kann es schon zu spät sein und die restliche Elektronik ist hin. 
Habe ich schon mehrfach erlebt. Waren zwar Härtefälle, aber seitdem ich 
auch dafür Schottkydioden nehme, gibt es keine Probleme mehr.

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