40 kHz Oszillator-Schaltung mit 60W

OP #4309127
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Hallo!

Ich habe folgendes Problem, ich benötige eine 40 kHz Wechselspannung, um 
einen Ultraschall-Transducer mit 60W Leistung zu betreiben. Ich habe an 
eine stabilisierte Oszillator-Schaltung wie die Meissner-Schaltung oder 
den Colpitts-Oszillator realisiert mit FoKos gedacht. Jedoch habe ich 
zwei Probleme, da ich mich mit Elektronik nicht besonders gut auskenne. 
Einerseits möchte ich wissen, ob mein Ansatz in dem Leistungsbereich 
überhaupt Sinn macht oder ob dort noch etwas zu beachten ist. Der 
Elektroingenieur im örtlichen Elektroladen hat mir nämlich ohne viel 
nachzudenken gesagt, dass das so wie ich mir das alles vorstelle nicht 
funktionieren wird. Habe ich hier einen authoritären Fehlschluss gemacht 
oder geht das wirklich nicht? Wenn es nicht geht, warum? Darauf habe ich 
nämlich keine Antowrt bekommen. Andererseits weiß ich nicht, wie ich 
denn die Spannung auskoppeln muss. Reicht es aus das Signal an der Spule 
abzugreifen mit einem nachgeschalteten Hochpass, damit die 
Gleichspannung der Energiequelle nicht zu einem Offset im Ausgangssignal 
führt oder muss ich das Signal dann induktiv auskoppeln, indem ich einen 
"Transformator" mit zwei gleichen Spulen anstelle einer Spule verwende. 
Wenn Letzteres der Fall ist, welchen Kern muss ich verwenden?

Vielen Dank im Voraus!
#4309155
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Dirk D. schrieb:
> Ich habe folgendes Problem, ich benötige eine 40 kHz Wechselspannung, um
> einen Ultraschall-Transducer mit 60W Leistung zu betreiben.

Extrem-Mäuse-Vertreiber?


Dirk D. schrieb:
> Elektroingenieur im örtlichen Elektroladen hat mir nämlich ohne viel
> nachzudenken gesagt, dass das so wie ich mir das alles vorstelle nicht
> funktionieren wird. Habe ich hier einen authoritären Fehlschluss gemacht
> oder geht das wirklich nicht?

Ja, authoritär ist schon ein Trugschluss, oder willst Du Andere
überzeugen mit Deiner Authorität? Wie soll man das verstehen...


Dirk D. schrieb:
> Reicht es aus das Signal an der Spule
> abzugreifen mit einem nachgeschalteten Hochpass, damit die
> Gleichspannung der Energiequelle nicht zu einem Offset im Ausgangssignal
> führt oder muss ich das Signal dann induktiv auskoppeln, indem ich einen
> "Transformator" mit zwei gleichen Spulen anstelle einer Spule verwende.

Schwierig, Deinen Worten zu folgen, was willst Du mit 60 Watt und
40 KHz erreichen?
#4309287
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Dirk D. schrieb:
> Ich habe folgendes Problem, ich benötige eine 40 kHz Wechselspannung, um
> einen Ultraschall-Transducer mit 60W Leistung zu betreiben.

Wofür? 40kHz und 60W klingt nach Ultraschall-Reiniger. Mit diesem 
Stichwort findest du Schaltungen zuhauf im Netz.

> Ich habe an
> eine stabilisierte Oszillator-Schaltung wie die Meissner-Schaltung oder
> den Colpitts-Oszillator realisiert mit FoKos gedacht. Jedoch habe ich
> zwei Probleme, da ich mich mit Elektronik nicht besonders gut auskenne.

Dann solltest du davon vielleicht lieber die Finger lassen. Piezos 
brauchen ordentlich Spannung, erst recht wenn du 60W erreichen willst.

> Andererseits weiß ich nicht, wie ich
> denn die Spannung auskoppeln muss. Reicht es aus das Signal an der Spule
> abzugreifen mit einem nachgeschalteten Hochpass, damit die
> Gleichspannung der Energiequelle nicht zu einem Offset im Ausgangssignal
> führt oder muss ich das Signal dann induktiv auskoppeln, indem ich einen
> "Transformator" mit zwei gleichen Spulen anstelle einer Spule verwende.

Ein Piezo-Transducer verhält sich elektrisch wie ein verlustbehafteter 
Kondensator. Den meisten ist eine Gleichspannung egal, und wenn nicht 
reicht ein simpler Kondensator. Allerdings verwendet man fast immer 
Transformatoren, um die Spannung passend hochzusetzen. Der Oszillator 
wird dann idR. gleich mit dem selben Trafo gemacht, Schaltung ähnlich 
wie ein Royer-Konverter. Für den Trafo braucht man bei 40kHz natürlich 
einen Ferritkern.

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