Hallo, ich habe da eine Frage. Ich möchte mir einen Schaltregler bauen wie im angehängten Bild. Dieser soll aus einem Akku (3,6V-3V) je nach Einstellung zwischen 2V und 8V erzeugen, bei relativ viel Leistung (bis zu 60 Watt, also 30Ampere bei 2V). Nur weiß ich nicht genau wie ich den MOSFET durchschalten soll. Ich wollte mir für OPVs die Hilfsspannungen +5V und -5V erzeugen. Doch komme ich damit ja auch nicht wirklich weiter wenn ich an Vout 8Volt anliegen habe, kann ich mit 5V TG2 nicht durchschalten.
Hallo, bei TI gibt es Konfigurationen. Da kannst Du mal sehen welche Topologien möglich wären. http://www.ti.com/lsds/ti/analog/webench/overview.page mfg klaus
Naja, das hilft mir nicht wirklich weiter. Meine Frage war ja eher diskreter Natur. Die einzige Möglichkeit, das so hinzubekommen, die mir einfällt, wäre die beiden MOSFET TG1 und TG2 mit PMOS Modellen zu tauschen, und die dann per Optokoppler (+ Treiberstufe) oder Isolated Gate Driver auf die -5V zu ziehen. Anders kann ich nicht garantieren, dass der MOSFET voll durchschaltet. Die andere Möglichkeit wäre ein "Transmission Gate", das gibt es aber nicht so zu kaufen wie ich es mir erhofft hatte. (Ein Transmission Gate aus diskretem NMOS und PMOS geht ja nicht, da man die Substratanschlüsse nicht nach außen offen hat)
Chris schrieb: > Ich möchte mir einen Schaltregler bauen wie im > angehängten Bild. Dieser soll aus einem Akku (3,6V-3V) je nach > Einstellung zwischen 2V und 8V erzeugen, bei relativ viel Leistung (bis > zu 60 Watt, also 30Ampere bei 2V). Aha. Back doch erst mal kleinere Brötchen. > Nur weiß ich nicht genau wie ich den MOSFET durchschalten soll. Wenn du dir eine so komplizierte Topologie ausdenkst, wirst du auch die sich daraus ergebenden "Randprobleme" lösen müssen. Alternativ kannst du dir ja einfach mal bei einem Hersteller von Schaltregler-Controllern anschauen, was der üblicherweise für Topologien verwendet und wie er die MOSFETs ansteuert.
Axel S. schrieb: > Alternativ kannst du > dir ja einfach mal bei einem Hersteller von Schaltregler-Controllern > anschauen, was der üblicherweise für Topologien verwendet und wie er die > MOSFETs ansteuert. Der macht sich das dahingehend einfach, dass es beispielsweise zwar eine Vmin von 2.7V gibt, aber trotzdem noch eine Spannung > 6V vorhanden sein muss. Ich würde das ja nicht diskret aufbauen wenn es das schon als IC (mit externen Mosfets) gäbe.
Chris schrieb: > Der macht sich das dahingehend einfach, dass es > beispielsweise zwar eine Vmin von 2.7V gibt, aber > trotzdem noch eine Spannung > 6V vorhanden sein > muss. Nun ja... dann sorge doch einfach dafür, dass eine Spannung größer 6V zur Verfügung steht. Bei 20 A Akkustrom wird Dich doch eine Hilfsspannungsquelle, die +9V/-5V (oder was immer Du brauchst) erzeugt, nicht umbringen. Vermutlich muss die nicht mal potenzialgetrennt sein, braucht also keinen Trafo.
Also, nur zur Info. Es gibt extra spezielle Mosfet-Treiber. Heißen z.B.: "Dual output synchronised floating node buck Gate driver" Da gehört zu der Beschaltung immer ein Kondensator, der mit der Spannung von Source aufgeladen wird. Soll der Mosfet geschalten werden, wird diese Spannung genommen, die gewünschte Gatespannung drauf gepackt und an Gate gehängt. Ziemlich clever und bei fast allen IC Herstellern zu finden, wenn man weiß wonach man sucht :)
Cool, dieses Bootstrapping. Und kannte hier noch keiner... ;-) Wie wäre denn ein Buck-Boost mit nur einem FET und Schottky-Diode?
Toll dass das alle kennen. Die Frage ist ja nicht schon eine Woche alt, und es kam keine produktive Antwort. An der Diode fallen bei 30A deutlich zu viel Leistung ab.
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