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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik analoger Equalizer Selbstbau?


Autor: Anselm 6. (anselm68)
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Hallo,

ich hab ein paar SelbstbauBoxen die alleine schon hervorragend klingen, 
jedoch im Bass ein wenig schwächeln. (1x Breitbänder drin)
Am PC habe ich mittels SoftwareEqualizer den Frequenzgang meinem Wunsch 
angepasst, und frage mich ob es mit vertretbaren Aufwand analog machbar 
ist.

Filter 01: ON    PK  Fc    20 Hz  Gain +10,0 dB  Q 4,318
Filter 02: ON    PK  Fc    25 Hz  Gain +9,0 dB  Q 4,318
Filter 03: ON    PK  Fc  31,5 Hz  Gain +8,0 dB  Q 4,318
Filter 04: ON  PK  Fc    40 Hz  Gain +7,0 dB  Q 4,318
Filter 05: ON  PK  Fc    50 Hz  Gain +6,5 dB  Q 4,318
Filter 06: ON  PK  Fc    63 Hz  Gain +5,0 dB  Q 4,318
Filter 07: ON  PK  Fc    80 Hz  Gain +3,0 dB  Q 4,318

So habe ich in den Frequenzgang eingegriffen, wobei es bei 31.5Hz und 
kleiner eventuell schon zu viel des guten ist.
Da ich noch nie analoge Filter konzipiert habe, frage ich Euch:
Ist es sinnvoll machbar und wie gehe ich da heran?

Gruß
Anselm

Autor: MiWi (Gast)
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Anselm 6. schrieb:

> Da ich noch nie analoge Filter konzipiert habe, frage ich Euch:
> Ist es sinnvoll machbar

Ja. Ob allerdings die Idee, die hinter Deinem Wunsch nach mehr Baß steht 
mit einem EQ befriedigend gelöst werden kann ist eine andere 
Baustelle...

> und wie gehe ich da heran?


Wie immer: einlesen (bei der Suchmaschine nicht nur den 1. Treffer 
lesen) verstehen versuchen, ausprobieren, nachlesen und wieder verstehen 
versuchen, neu bauen und sich am Ende freuen, daß es funktioniert....

Zeitaufwand - weil Audio beliebig hoch....

Ansonsten: Schauen, ob Du im Netz eine Bauanlietung findest, nachbauen, 
einbauen und einschalten....

Oder wolltest Du eigentlich nur eine fertige Baualeitung fremdgesucht 
bekommen?

Grüße

MiWi

Autor: Oldie (Gast)
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Dein schwächelnder Bass mit den angegebenen Korrekturdaten
dürfte sich analog (teste es doch einfach softwaremäßig) schon
recht gut kompensieren lassen, indem du einfach bei 50 Hz
eine Anhebung von 6...8 dB mit deutlich kleinerem Q
(z.B. Q = 0,7) machst.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Hier ein 10-Band-Equalizer aus dem Jahre Schnee, leicht zu
bauen...

OP = 4136

Die gesamte Bauanleitung samt Platinenvorlage habe ich auf Lager..

PM genügt...

: Bearbeitet durch User
Autor: mhh (Gast)
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Anselm 6. schrieb:
> Filter 01: ON    PK  Fc    20 Hz  Gain +10,0 dB  Q 4,318
> Filter 02: ON    PK  Fc    25 Hz  Gain +9,0 dB  Q 4,318
> Filter 03: ON    PK  Fc  31,5 Hz  Gain +8,0 dB  Q 4,318
> Filter 04: ON  PK  Fc    40 Hz  Gain +7,0 dB  Q 4,318
> Filter 05: ON  PK  Fc    50 Hz  Gain +6,5 dB  Q 4,318
> Filter 06: ON  PK  Fc    63 Hz  Gain +5,0 dB  Q 4,318
> Filter 07: ON  PK  Fc    80 Hz  Gain +3,0 dB  Q 4,318

Anselm 6. schrieb:
> im Bass ein wenig schwächeln. (1x Breitbänder drin)

Die Unzulänglichkeit der Boxen wirst Du mit den Anhebungen leider nicht 
egalisieren können. Einen großen Subwoofer dazustellen wäre eine 
Möglichkeit.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Mani W. schrieb:
> Hier ein 10-Band-Equalizer aus dem Jahre Schnee

Das sieht doch gut aus. Vermutlich muss der TE nur die erste Stufe (mit 
IC1/3) nachbauen und über das Original-Signal mischen.

Autor: ... (Gast)
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Anselm 6. schrieb:
> ich hab ein paar SelbstbauBoxen die alleine schon hervorragend klingen,
> jedoch im Bass ein wenig schwächeln. (1x Breitbänder drin)

Ich weiß es war nicht deine Frage ...

Zunächst solltest du ein wenig näher auf das verwendete Gehäuse und den 
verwendeten Verstärker eingehen. Ohne diese Information kann man kaum 
vernüftig was dazu sagen.

Ganz allgemein, Breitbänder haben idR eine geringen Hub. Bei der 
Wiedergabe tiefer Frequenzen wird davon allerdings viel benötigt 
(alternativ viel Membranfläche).

Wenn du eine BR-Box hast macht es keinen Sinn unter die Resonanzfrequenz 
der Box zu gehen, da der Treiber hier nicht mehr akustisch belastet wird 
und die mechanische Belastbarkeit schnell überschritten ist. Bei einem 
Horn ist es ähnlich.

Der Ausgangswiederstand der Endstufe, die Kabelwiderstände sowie, falls 
vorhanden, die FW oder ein FG-"Begradiger" gehen in die 
Gesamtbetrachtung mit ein. Um mehr Bass zu erhalten kann es durchaus 
sinnvoll sein, den Ausgangswiderstand zu vergrößern Qes und somit 
Qts/Qtc vergrößern sich hierdurch. Breitbänder und Röhrenverstärker sind 
oft gelungene Kombinationen.

Hier eine mE sehr gelungene BB-Konstruktion die dies berücksichtigt 
http://www.diyaudio.com/forums/diyaudio-com-articl...

Musikalisch spielt sich unterhalb 40 Hz nur noch wenig ab. Daher sollte 
die Wiedergabe hier begrenzt werden um den BB zu entlasten. Die uralte 
400.000 Regel ein Begriff? Kurz, wenn Bereiche im unteren FG fehlen, 
sollte der obere Bereich ebenfalls begrenzt werden (was bei einem BB idR 
von sich aus der Fall ist). Probiere es einfach mal am PC aus, wie es 
sich für dich anhört, bin sicher du wirst überrascht sein.
http://www.auditorium23.de/Kommentare/Hiraga.html
http://2a3-maniac.blogspot.de/2011/04/die-regel-40...
http://2a3-maniac.blogspot.de/2013/03/psychoakusti...

Autor: oszi40 (Gast)
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Ein Equalizer kann zwar viel verbiegen. Ob eine hohe Anhebeung der 
Tiefen unbedingt besser klingt ist damit noch lange nicht garantiert. 
Wenn gegenüber 1kHz 10-fach angehoben wird, sollte auch der Verstärker 
die entsprechende Leistung UNVERZERRT liefern und der angeschlossene 
Lautsprecher es VERTRAGEN. Das wird oft vergessen.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Jetzt frage ich, ob ich die gesamte Bauanleitung hier
veröffentlichen darf oder nur in geringen Mengen, denn das
Interesse scheint groß an analoger Technik des vorigen
Jahrhunderts...

Autor: MiWi (Gast)
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Mani W. schrieb:
> Jetzt frage ich, ob ich die gesamte Bauanleitung hier
> veröffentlichen darf oder nur in geringen Mengen, denn das
> Interesse scheint groß an analoger Technik des vorigen
> Jahrhunderts...

Du mußt bei Heise als Rechteinhaber der elradartikel freundlcih 
anfragen, nicht hier. Und dann ist deren Auskunft rechtsverbindlich.

Aber egal. Das was der TO vorhat sollte sowieso nicht mit einem 
Filtergrab a la Terzfilter sondern mit einem parametrischen EQ gelöst 
werden, ist erstens einfacher zu bauen und auch besser einzustellen, 
sieht aber nicht so imposant aus...


Grüße

MiWi

Autor: Michael B. (laberkopp)
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MiWi schrieb:
> sondern mit einem parametrischen EQ gelöst werden,

http://www.timstinchcombe.co.uk/index.php?pge=lmf100

Autor: Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)
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http://www.audioworld.com/audio-production/pro-aud...

Das macht Bass. In einem akuten Wahn habe ich mir so eine mal
nachgebaut - ab 5 W Eingangsleistung gehst du freiwillig ... ;)

Einfach geil !

Autor: Amateur (Gast)
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Falls das ganze klappt, behalte den Mitteltöner thermisch im Auge.

Praktisch gesehen klappt das was Du willst nur mit mehr Leistung im 
unteren Frequenzbereich. Ein echter Tieftöner hat hinten oft viel Platz 
(Luft). Ein Mitteltöner ist oft wärmeisoliert (Dämmmaterial).

Autor: Mani W. (e-doc)
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Wer nur nach Bass-Anhebung strebt, für den ist ein
Equalizer eben nichts...

Aber Diejenigen, die Ihr Wohnzimmer beschallen wollen, für
diese Leute macht es einen Sinn, ungewollte Schwingungen in
Glasvitrinen, Fenster und Kästen zu unterdrücken, indem die
Resonanzfrequenz abgesenkt wird, oder die Lautsprecher geben
zu wenig Mitten, Höhen...

Autor: MiWi (Gast)
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Michael B. schrieb:
> MiWi schrieb:
>> sondern mit einem parametrischen EQ gelöst werden,
>
> http://www.timstinchcombe.co.uk/index.php?pge=lmf100

mir brauchst Du mit geschalteten C`s für sowas nicht kommen, ich hab 
parametrische EQs vor 30 Jahren gebaut und eine Weile auch davon 
gelebt....



Aber was solls, der TO wollte ja eigentlich nur wissen ob es "sinn 
macht" und wie er es angehen soll. Er hat nicht um Bauanleitungen oder 
Ratschläge der üblichen Verdächtigen und neunmalklugen Besserwissern 
gefragt, daher...

noch einen schönen Abend

MiWi

Autor: Michael B. (laberkopp)
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MiWi schrieb:
> mir brauchst Du mit geschalteten C`s für sowas nicht kommen, ich hab
> parametrische EQs vor 30 Jahren gebaut und eine Weile auch davon
> gelebt....
>
> Aber was solls, der TO wollte ja eigentlich nur wissen ob es "sinn
> macht" und wie er es angehen soll. Er hat nicht um Bauanleitungen oder
> Ratschläge der üblichen Verdächtigen und neunmalklugen Besserwissern
> gefragt, daher...

Was ist das eigentlich für ein dämlicher rant ?

Verbittertes Rentnerdasein ?

Autor: Anselm 6. (anselm68)
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Es geht mir nicht um HighEnd Klangvermögen.
Die 2 Boxen sind als Supplement zu einem gräßlich klingenden LCD-TV 
aufgestellt.
Um ein wenig mehr Kinofeeling zu erhalten möchte ich das so machen.
Mit den aktuellen EQ-Einstellungen ist es super bis hin zu etwas zu 
stark.
Ich habe nun schon einige Filme mit dem verbesserten Ton gehört, und nun 
eine total simple 6dB Frequenzweiche mit LT-Spice entworfen die ich im 
Laufe der Woche real aufbauen werde.
Diese macht  bei 80Hz mit +3dB und bei 40Hz mit ca +6dB.
Die Woche werde ich das aufbauen und anhören.
Ein kompletter EQualizer ist hier Unfug, das habe ich erkannt.

Und wenn ich mal ein für Messtechnik brauchbares Mikrofon organisieren 
kann, dann messe ich die Geschichte sogar mal :)


Gruß
Anselm

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Frequenzen unter 40 Hz hört man kaum und es klingt in der Regel auch 
gut, wenn man sie nicht sonderlich behandelt.

Belibt also der Bereich 40-80 Hz. Das ist ein sehr kleiner Bereich, wo 
eventuell der Einsatz von Bassreflex Rohren lohnt.

http://www.ilmag.de/html/bassreflexrohre.html
http://www.carhifi-portal.de/kurs/boxenbau.html

: Bearbeitet durch User
Autor: Simpel (Gast)
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Aus einem alten OP-Buch... klappt prima... ;-)

Autor: Simpel (Gast)
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Grrrr... "Out" gehört natürlich an den + Anschluss des OPs....

Autor: Mani W. (e-doc)
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Anselm 6. schrieb:
> Ein kompletter Equalizer ist hier Unfug, das habe ich erkannt.

Echt jetzt?



   Du hast viele Möglichkeiten für vielfältige Zwecke...

               Und das in Stereo...


Du kannst Stimmen oder Geräusche anheben oder absenken, Hintergrund-
geräusche zu einem großen Teil ausblenden...

Und dieses Gerät kostet nicht viel...


Gruß
Mani

Autor: Mani W. (e-doc)
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MiWi schrieb:
> Er hat nicht um Bauanleitungen oder
> Ratschläge der üblichen Verdächtigen und neunmalklugen Besserwissern
> gefragt, daher...

Was daher?

Autor: J. A. (gajk)
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Mani W. schrieb:
> Anselm 6. schrieb:
>> Ein kompletter Equalizer ist hier Unfug, das habe ich erkannt.
>
> Echt jetzt?
>
>    Du hast viele Möglichkeiten für vielfältige Zwecke...
>
>                Und das in Stereo...
>
> Du kannst Stimmen oder Geräusche anheben oder absenken, Hintergrund-
> geräusche zu einem großen Teil ausblenden...
>
> Und dieses Gerät kostet nicht viel...
>
> Gruß
> Mani

Was mich wundert: Klangabstrahlung mit einem Breitbänder ist ja eine 
Religion für sich, so von wegen Homogenität des Klangbildes etc.

Realisiert wird dies im Boxenbau meist durch aufwändige Frequenzweichen 
bzw. Netzwerke, die den buckelartigken Frequenzgang des Chassis so 
zurechtbiegen, dass es nicht nach Topfgesang klingt.

Warum schleifen diese Leute nicht einfach diese Equilizer VOR dem Amp 
ein (so wie hier mit den OP-Amps vorgeschlagen, oder?) anstatt nachher 
mit leistungsbehafteten Größen zu arbeiten.

Im übrigen: Wenn man den Bass anhebt, dürfte das zu Lasten der 
Maximallautstärke gehen.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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J. A. schrieb:
> Warum schleifen diese Leute nicht einfach diese Equilizer VOR dem Amp
> ein (so wie hier mit den OP-Amps vorgeschlagen, oder?) anstatt nachher
> mit leistungsbehafteten Größen zu arbeiten.

Weil sie den Amp nicht mitverkaufen. Bei Aktivboxen wird das aber oft so 
realisiert, z.B. Syrincs M3-220, Aktivfilter, dann 3 Amps.

Auch bei ernsthafter Musik wird das so gemacht, und zwar gleich mit 
einem DSP der auch den Aufstellungsort und Raumklang kompensiert.

Autor: Alfred B. (alfred_b979)
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J. A. schrieb:
> Im übrigen: Wenn man den Bass anhebt, dürfte das zu Lasten der
> Maximallautstärke gehen.

Eben. Ohne zusätzliche/n Tieftöner gibt´s nicht "mehr Bass". (Aber mit 
solchen/m gibt´s auch potentiell merklich mehr Mitten und Höhen zur 
Verfügung, da die "eingeborenen" Boxen TT-mäßig ja entlastet werden. Und 
da für höhere Frequenzen besser geeignet, geben die sogar insgesamt mehr 
max. Output her als vorher.)

Bastlerische Einzellösung ist nicht zu schwierig, und bietet dann evtl. 
viele Vorteile. Weichen braucht man halt dazu. Subsonic, und für die 
Trennung Tief-/Mittelton. Und LS-Regler natürlich, schön wäre, wenn 
nicht nur die beiden L u. R, sondern auch der Woofer gleichzeitig, per 
"Triple-Gang-Poti" (gibt´s sowas?), verstellt werden könnte. Dazu 
perfekt noch ein zusätzlicher LS-Regler, und zwar, um auch die Pegel von 
Boxen und Sub im Verhältnis zueinander jederzeit separat festlegen zu 
können (würde natürlich seltener verwendet, wäre aber wünschenswert).

Integriert ist vieles nötige z.B. in alten Pro-Logic-AV-Receivern (dann 
aber hängt die Trennfrequenz vom Receiver ab) mit LFE-Kanal. Am besten 
einen mit Pre-Out-LFE, dann kann man noch zusätzlich einen "Buffer with 
Gain and Attenuation" vor den LFE-Amp schalten.

Sollte der Amp keinen LS-Regler haben, wäre vorig genannter Buffer 
beinahe schon unverzichtbar. Ach ja - dabei geht´s auch wieder um eine 
Anpassung der relativen Pegel Boxen zu Sub, die bei den Receivern auch 
nicht frei einstellbar sind.

Und: Ich würde auch zuallererst einen EQ am TV anschließen. Ich finde 
EQs sehr praktisch, um z.B. eine Art "Zusammengewürfelte Bande" von 
Speakern besser abzustimmen, und etc.

Beim TV sollte man am besten die integrierten Speaker stumm schalten 
können, sonst kann man evtl. das Potential des "2.1"-Systems in 
mehrfacher Hinsicht nicht nutzen. Am schlimmsten finde ich das mögliche 
Lokalisierungs- bzw. Stereo-Tod-Problem (Aufstellmöglichkeiten der 
Breitbänder stark eingeschränkt). Zur Vermeidung würde ich notfalls auch 
die Kopfhörerbuchse nicht von der Nutzung ausschließen.

Übrigens: Mit einer (halbwegs passenden) Box als Center, und 2 
Mini.Brüllwürfeln als Rears, hätte man das komplette Zubehör für o.g. 
Pro-Logic-AVR.

(Bei Verwendung eines Centers rückte auch das Problem mit ungewollt 
spielenden TV-Boxen in den Hintergrund - da man den Center sowieso 
mittig unter (ungern über) den TV platziert, "übertönt" dieser die bösen 
kleinen Speaker.)

Mehr fällt mir grade nicht ein. Außer ich soll noch Möglichkeiten für 
einen EQ-Selbstbau aufzeigen - sollte ich? - der doch aber für das 
anstehende Problem nicht Lösung, sondern nur "I-Tüpferl" wäre. Ich lese 
weiter mit, wenn die Entsch. fällt, helf ich gern weiter.

MfG, Fred

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)
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J. A. schrieb:
> Was mich wundert: Klangabstrahlung mit einem Breitbänder ist ja eine
> Religion für sich, so von wegen Homogenität des Klangbildes etc.

Bose macht das zB mit Breitbändern und einem speziellen EQ.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Noch etwas zum Equalizer ...

Autor: Armin (Gast)
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Falls das noch niemand erwähnt hat, man kann auch einen EQ mit 
Induktivitäten (Spulen) aufbauen.
Der Aufbau ist sehr einfach.
Für jedes f-Band wird eine Spule benutzt.
Man benötigt prinzipiell nur zwei aktive Verstärkerelemente für den 
kompletten Aufbau, so weit mir bekannt.

In Gitarrenverstärkern heute noch beliebt (früher auch in HiFi und 
Röhren-EQs).

Kritisch ist, dass die Spulen Brummen einfangen können. Deshalb wickelt 
man die Induktivitäten für die tieferen Frequenzen besser jeweils 
doppelt im Gegensinn. Die Induktivität summiert sich dann auf den 
Sollwert, die Brummstörungen löschen sich aus.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Komisch, dass ich jetzt die technischen Daten von einem
Ur-Alt-Equalizer gefunden habe...




Mani

Autor: Old P. (old-papa)
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Armin schrieb:
> Falls das noch niemand erwähnt hat, man kann auch einen EQ mit
> Induktivitäten (Spulen) aufbauen.

Stimmt!

> Der Aufbau ist sehr einfach.

Definiere "einfach"!

> Für jedes f-Band wird eine Spule benutzt.
> Man benötigt prinzipiell nur zwei aktive Verstärkerelemente für den
> kompletten Aufbau, so weit mir bekannt.

Aha, dann zeig doch mal!

> In Gitarrenverstärkern heute noch beliebt (früher auch in HiFi und
> Röhren-EQs).

Kann sein....

> Kritisch ist, dass die Spulen Brummen einfangen können. Deshalb wickelt
> man die Induktivitäten für die tieferen Frequenzen besser jeweils
> doppelt im Gegensinn.

"Man(n) wickelt" Genau das ist bei Spulen das Problem! Ich habe dafür 
sogar zwei Maschinen (eine Kandulla und eine Eigenbau), doch heute würde 
ich nur noch mit RC-Gliedern bauen.
"Man(n) wickelt im Gegensinn"? Oha...

> Die Induktivität summiert sich dann auf den
> Sollwert, die Brummstörungen löschen sich aus.

Hast Du schon jemals Spulen gewickelt?

Old-Papa

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Old P. schrieb:
> doch heute würde
> ich nur noch mit RC-Gliedern bauen.

'Heute' macht man sowas mit DSP :-) - Spulen sind doch sowas von 'out', 
hehehe.
Aber den Daten nach, die der TE geliefert hat, reicht hier wirklich ein 
Band- oder Tiefpass bei etwa 20 Hz und einer -3dB Bandbreite von etwa 
20Hz, was man mit Manis Schaltung gut hinbekommen sollte. Das ganze mixt 
man auf Originalsignal.

Der 7 Kanal EQ meiner Bassanlage allerdings arbeitet mit DSP. Und jeder 
Bassmann und Schalgzeuger würde sich gegen

Stefan U. schrieb:
> Frequenzen unter 40 Hz hört man kaum und es klingt in der Regel auch
> gut, wenn man sie nicht sonderlich behandelt.

verwahren. Gerade beim Slappen und in der Bassdrum sind da auch sehr 
tiefe Frequenzen drin, die erst den richtigen Druck produzieren. Wenn 
ihr sehen könntet, was für EQ Parameter ich in Cubase für die Bassdrum 
benutze, würden euch die Haare zu Berge stehen :-) - aber so klingts 
halt gut.

Autor: Peter D. (peda)
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Was der Lautsprecher an Frequenzen abschneidet, kann man nur mit sehr 
schlechtem Wirkungsgrad mit dem Equalizer der NF wieder hinzufügen.
D.h. nur bei kleinen Lautstärken oder mit extrem viel Ausgangsleistung.

Eine satte Baßwiedergabe geht daher nicht elektronisch, sondern nur mit 
einem entsprechenden Membrandurchmesser und Hub. Es muß Luftvolumen 
bewegt werden.

Autor: Old P. (old-papa)
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Matthias S. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> doch heute würde
>> ich nur noch mit RC-Gliedern bauen.
>
> 'Heute' macht man sowas mit DSP :-) - Spulen sind doch sowas von 'out',
> hehehe.
Ja, wenn ich kaufe, dann schon. Wenn ich selber baue, dann nach alter 
Väter Sitte ;-) Ich habe keine Lust mich mit der Programmiererei eines 
uC/DSP herum zu schlagen. (bin wohl auch zu doof dazu... )

> Aber den Daten nach, die der TE geliefert hat, reicht hier wirklich ein
> Band- oder Tiefpass bei etwa 20 Hz und einer -3dB Bandbreite von etwa
> 20Hz, was man mit Manis Schaltung gut hinbekommen sollte. Das ganze mixt
> man auf Originalsignal.

Stimmt. Ich würde aber direkt nehmen und nicht aufmixen.
>
> Der 7 Kanal EQ meiner Bassanlage allerdings arbeitet mit DSP. Und jeder
> Bassmann und Schalgzeuger würde sich gegen
>
> Stefan U. schrieb:
>> Frequenzen unter 40 Hz hört man kaum und es klingt in der Regel auch
>> gut, wenn man sie nicht sonderlich behandelt.
>
> verwahren. Gerade beim Slappen und in der Bassdrum sind da auch sehr
> tiefe Frequenzen drin, die erst den richtigen Druck produzieren.

Stefan hat zu lange in einer Umf-Umf...Prollkarre gesessen ;-) Daher der 
Hörfehler bei 40 Hz. Natürlich hört und spürt man das, nur orten geht 
schwer.

Old-Papa

Autor: Peter D. (peda)
Datum:

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Matthias S. schrieb:
> Gerade beim Slappen und in der Bassdrum sind da auch sehr
> tiefe Frequenzen drin, die erst den richtigen Druck produzieren.

Die wenigsten Leute haben aber einen extra Probenraum.
Und in ner Mietwohnung wird es arge Probleme mit den Nachbarn geben, 
wenn man zu tiefe Bässe in das Mauerwerk einkoppelt.

Autor: Anselm 6. (anselm68)
Datum:
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Interessant was sich so aus einer einfachen Frage für ein Thread 
entwickelt.
Ich habe die Schaltung nun aufgebaut und sie funktioniert so wie 
erwartet.

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Anselm

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