Hallo, habe mit meinem Oszi eine Spannung gemessen und als .csv-Datei abgespeichert. Über den gesamten Messbereich würde ich diese Spannung jetzt gerne plotten (z.B. mit Matlab). Da es nur eine kleine Grafik werden soll und die .csv-Datei 10^6 Messpunkte beinhaltet, frage ich mich ob ich das nicht etwas reduzieren könnte? Bei ähnlichen Plots habe ich meist nur so 500 Punkte benutzt (10^6 kommt mir da schon viel vor). Meine Frage ist jetzt, wie stelle ich es am besten an, die Anzahl der Messpunkte zu verkleinern? Angenommen, ich will am Ende nur noch 500 Messpunkte haben, kann ich dann einfach jeden 2000. Punkt "herauspicken"? (Also der Plot soll schon weiterhin die gesamte Zeitspanne darstellen, jedoch mit weniger Auflösung). Wäre es eventuell sinnvoller einen Mittelwert zu bilden? MfG Paul
Paul schrieb: > Wäre es eventuell sinnvoller einen Mittelwert zu bilden? Kommmt darauf an, was du sehen willst. Evtl sind ja gerade nur kurz auftretende Spitzen interessant, die bei einer Mittelwertbildung verschwinden, oder nur mit Glück erscheinen, wenn du stur 9 von 10 Meßwerten wegwirfst. Vielleicht ist es dann günstiger die im Zeitintervall auftretenden maximalen und minimalen Werte zu plotten, oder die häufigsten, oder die mit den schnellsten Änderungen, oder, oder...
Paul schrieb: > Wäre es eventuell sinnvoller einen Mittelwert zu bilden? Das kommt drauf an, was du aus dem Plot ablesen möchtest. Mittelwert oder besser noch Media ist gut, wenn du den Verlauf eines Wertes verfolgen möchtest. Je nach Verlauf kann es auch sinnvoll sein, die Intervalllänge an die Daten anzupassen (Beispiel Navigationsdaten Fahrverlauf Stadtverkehr vs. Autobahnfahrt). Wenn allerdings Schwankungsbreiten von Interesse sind, ist Mittelung tödlich.
ok Danke, da es sich um eine Ladekurve handelt, werde ich es mal mit einem Mittelwert versuchen. Mfg Paul
Hallo, Mittelwert erfasst keine schnellen Änderungen (wozu hat man dann 10^6 Punkte aufgenommen) - Einzelwerte führen zu Unterabtastung und damit zu sehr komischen Anzeigen. Eine gut funktionierende Methode ist, über das "Kompressionsintervall" (also deine 2000 Punkte) den Min- und den Max-Wert als zwei Messpunkte zu verwenden. Damit sind alle Informationen, die in der Messung sind, auch in der Grafik vorhanden (wenn die Auflösung der Grafik nicht größer ist als das Kompressionsintervall). Schöne Grüße, Martin
Ich hab das mal für einen Datenlogger so gemacht, dass eine der beiden folgenden Bedingungen erfüllt sein muss, damit der aktuelle Wert gespeichert wird: - Die Differenz zwischen dem aktuellen und dem zuletzt gespeicherten Wert muss grösser als x Volt sein - Wenn der letzte Wert vor mehr als y Sekunden gespeichert wurde x und y müssen auf die Anwendung abgestimmt sein.
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