Davon wusste ich bisher gar nichts: http://www.n-tv.de/panorama/Atomunfall-verfolgt-die-US-Regierung-article16166766.html Ist ja der Hammer, ich kann es noch gar nicht glauben. LG OXI
OXI T. schrieb: > Davon wusste ich bisher gar nichts: Da gibts noch mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffe#Unf.C3.A4lle_mit_Kernwaffen
imho: nichts was mit nukleartechnik zu tun hat ist in der realität sicher - die (staaten, militärs, energieunternehmen) tun zwar immer so als ob sie 120%ig seien, aber am ende ist es wie überall. "wie überall" heißt: wie bei dir im betrieb. http://www.theguardian.com/commentisfree/2012/oct/27/vasili-arkhipov-stopped-nuclear-war https://www.youtube.com/watch?v=1Y1ya-yF35g
Eine 'Übung zur Luftbetankung' mit scharfen Wasserstoffbomben.... Die müssen doch ein Rad abgehabt haben :-(
Matthias S. schrieb: > Eine 'Übung zur Luftbetankung' mit scharfen Wasserstoffbomben.... > Die müssen doch ein Rad abgehabt haben :-( Die "Übung" wird sich auf den reinen Flug bezogen haben, und bei einer Atlantiküberquerung braucht so ein Bomber gerne mal einen Schluck extra, also war eine betankung sowieso fällig und damit Teil der Übung. Warum ich allerdings zu Übungszwecken da 4 zündfähige H2-Kracher ranhänge und nicht 4 Betonattrappen mit gleichartiger Elektronik zur Simulation, DAS erschliesst sich dem minderinformierten Leser nicht.
Mike B. schrieb: > Warum ich allerdings zu Übungszwecken da 4 zündfähige H2-Kracher > ranhänge und nicht 4 Betonattrappen mit gleichartiger Elektronik zur > Simulation, > DAS erschliesst sich dem minderinformierten Leser nicht. Wenn man da rumflog, wo man eigentlich nichts zu suchen hatte, nannte man das eine Übung. Eine Luftbetankungsübung musste man nicht über Spanien, das damals nicht einmal in der Nato war, abhalten. Das hätten sie unter gleichen Bedingungen auch zuhause durchführen können. Und natürlich waren die Flugzeuge nicht mit Attrappen bestückt, sondern voll bewaffnet. Was hätten denn die Russen davon halten sollen? Das maximale Drohpotential musste ständig auf beiden Seiten aufrecht erhalten bleiben. Das nannte man Kalter Krieg. mfg.
K. L. schrieb: > c. m. schrieb: >> aber am ende ist es wie überall > > ...alles nur Müll: > http://blog.fefe.de/?q=SICHER SNAFU ist der fachausdruck ;)
Wow sogar die TS berichtet davon: http://www.tagesschau.de/ausland/usa-spanien-bomber-101.html Kommentarfunktion natürlich deaktiviert. Streit beigelegt, Land wurde enteignet, Bevölkerung wird ständig auf Strahlung untersucht, Weitere Gegend noch Plutonium-verseucht... Ich kann es nicht glauben. Das ist völlig an mir vorbei gegangen. In Spanien nicht Japan! Doch eine Ente? LG OXI
OXI T. schrieb: > Ich kann es nicht glauben. Das ist völlig an mir vorbei gegangen. ja naja… weil die ganzen sachen eben nicht präsent im gedächtnis bleiben. ich "glaube" ich habe von der plutoniumverseuchung in spanien schon mal was gehört, aber wissen wann/wo ich das aufgenommen habe is nich. wenn man sichs genau überlegt sind wir eigentlich bereits von "atomunfällen" umzingelt. chernobyl, sellarfield, la hague ist eigentlich ein dauernder unfall - fehlt nur noch das in italien oder der schweiz ein reaktor platzt, dann sind wir rundum verunfallt. > http://www.blick.ch/news/schweiz/1000-loecher-im-reaktor-geht-beznau-1-nie-mehr-ans-netz-id4240363.html oh, edit. (siehste, kein präsenzwissen) auf unseren äckern landen jährlich 600t uran aus mineralischem phosphatdünger. zweiter edit: die asse hab ich vergessen. die sifft ja auch und gibt isotope/strahlung ab.
@Oxi, wenn du mehr zum künstlich Aufregen sucht, Wikipedia ist eine nützliche Anregung: https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium#Freisetzung_durch_anthropogene_Ursachen
Kam vor Jahren mal ne Doku auf N24 drüber. Ist übrigens nicht die einzige A-Bombe, die den Amis verloren gegangen ist. Da liegen noch einige in den Weltmeeren.
ja, da gibt es noch mehr: Die Schweiz hatte nicht nur den ersten Atomreaktor Europas, nein auch gleich den ersten GAU: https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktor_Lucens auch das ist vielen Jungspunden (nicht mal in Helvetien) präsent.
Matthias S. schrieb: > Eine 'Übung zur Luftbetankung' mit scharfen Wasserstoffbomben.... > Die müssen doch ein Rad abgehabt haben :-( Militärdoktrin war damals die Sowjetunion permanent mit scharfen Bomben zu umfliegen, hauptsächlich verantwortlich für diese Doktrin war Curtis E. LeMay, das ist der Typ der den Angriff auf Tokio verantwortet beim dem 100.000 Menschen in einer Nacht umgekommen sind. https://de.wikipedia.org/wiki/Curtis_E._LeMay https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Tokio Hier auch noch was zum gruseln: https://de.wikipedia.org/wiki/Pluto_%28Marschflugk%C3%B6rper%29 https://de.wikipedia.org/wiki/Hanford_Site https://de.wikipedia.org/wiki/Kerntechnische_Anlage_Majak
G. H. schrieb: > ja, da gibt es noch mehr: > > Die Schweiz hatte nicht nur den ersten Atomreaktor Europas, nein auch > gleich den ersten GAU: https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktor_Lucens > > auch das ist vielen Jungspunden (nicht mal in Helvetien) präsent. Ich dachte Sellafield war ein paar Jährchen eher, oder gehören die Inseln jenseits des Kanals nicht mer zu Europa. Der erste russische Unfall war noch davor, lag knapp jenseits des Urals, also nicht in Europa. Hier die ganze Liste: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Unf%C3%A4llen_in_kerntechnischen_Anlagen
Gab sogar schon 1967 eine Satire darauf: "Der Tag an dem die Fische kamen". Hab ich vor Urzeiten mal gesehen (da wusste ich nicht, dass das einen ernsten Hintergrund hat). War so lala...
da soll es ja auch mal bei Grönland Atombombe*n* zerlegt haben. Mal eben gegrasht upps https://de.wikipedia.org/wiki/Absturz_einer_B-52_nahe_der_Thule_Air_Base_1968 In Zeiten, wo noch kein Hobbybastler selbst Geigerzähler hatte, liess sich sowas ja lange genug vertuschen. Und man kann wohl davon ausgehen, dass es noch etliche Vorfälle mehr gibt, die nur noch nicht bekannt sind.
▶ J-A von der H. schrieb: > In Zeiten, wo noch kein Hobbybastler selbst Geigerzähler hatte, > liess sich sowas ja lange genug vertuschen. Dort wo das geschah sind Hobbybastler auch heute nur selten anzutreffen. Mit oder ohne Geigerzählern. Ist nicht grad die gemütlichste Klimazone.
oh, muss man wieder forentypisch die Haare spalten... nein natürlich an DEM Ort gerade nicht. All die anderen fraglichen Ereignisse, z.B. im AKW Krümmel bei Hamburg? weshalb es evtl deswegen vermehrte Leukämiefälle in der Elbmarsch gab? Damit meine ich nicht den Trafo-Brand von 2007.
▶ J-A von der H. schrieb: > All die anderen fraglichen Ereignisse, z.B. im AKW Krümmel bei Hamburg? > weshalb es evtl deswegen vermehrte Leukämiefälle in der Elbmarsch gab? > Damit meine ich nicht den Trafo-Brand von 2007. Peanuts gegenüber einem der grössten Unfälle mit kerntechnischen Anlagen, Grössenordnung Tschernobyl. Und der wurde wirklich derart effektiv vertuscht, dass man erst Jahrzehnte später davon erfuhr. Die Windrichtung war anders, so dass der Dreck im Lande blieb: https://de.wikipedia.org/wiki/Kyschtym-Unfall Die haben da auch einen netten Badesee, vor dem aber wohl auch unser Foren-Iwan Abstand halten würde: https://de.wikipedia.org/wiki/Karatschai-See
c. m. schrieb: > auf unseren äckern landen jährlich 600t uran aus mineralischem > phosphatdünger. Uran wird auch gerne getrunken :) https://www.foodwatch.org/de/informieren/uran-im-wasser/mehr-zum-thema/uran-im-mineralwasser/ https://www.foodwatch.org/uploads/media/Uran-in-Mineralwasser_20090518_01.pdf
Matthias S. schrieb: > Eine 'Übung zur Luftbetankung' mit scharfen Wasserstoffbomben.... > Die müssen doch ein Rad abgehabt haben :-( Wer Atombomben baut hat meiner Meinung nach prinzipiell ein gewaltiges Rad ab, von einem Dachschaden gar nicht zu sprechen....
Jörg S. schrieb: > Uran wird auch gerne getrunken :) Hieß der nicht "Urahn" und kam aus Meerane? http://www.august-ernst.de/brandies MfG Paul
G. H. schrieb: > ja, da gibt es noch mehr: > > Die Schweiz hatte nicht nur den ersten Atomreaktor Europas, nein auch > gleich den ersten GAU: https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktor_Lucens > > auch das ist vielen Jungspunden (nicht mal in Helvetien) präsent. Ich kenne einen Schweizer der Atomkraft für total sicher hält. :-) Frank O. schrieb: > Matthias S. schrieb: >> Eine 'Übung zur Luftbetankung' mit scharfen Wasserstoffbomben.... >> Die müssen doch ein Rad abgehabt haben :-( > > Wer Atombomben baut hat meiner Meinung nach prinzipiell ein gewaltiges > Rad ab, von einem Dachschaden gar nicht zu sprechen.... Das haben sogar die Ferengie so gesehen. ;-) (DS9 - Folgentitel gerade nicht im Kopf)
Komisch, daß noch gar keiner mitbekommen hat, daß es auch in Deutschland schon einen Unfall gab, der mit dem Totalschaden eines Reaktors endete... Gundremmingen-A war das erste kommerziell genutzte Atomkraftwerk der BRD und hatte 237 MW elektrisch. Am 13. Januar 1977 ging ein Lastabwurf auf Eigenbedarf wegen Kurzschlüssen in den stromabführenden Leitungen schief und nach ein paar Minuten stand radioaktiv belastetes Wasser mehrere Meter hoch im Reaktorgebäude. Außerdem geht man hier in Deutschland auch sehr gewinnorientiert mit Meldungen um. Eine "spontane Dichtungsleckage" erwies sich 2001 in Krümmel als Wasserstoffexplosion, wobei ein Rohr der Reaktordeckel-Notkühlung auf 2-3 Metern Länge zerrissen wurde.
wir sollen alle mehr Energie haben wollen. wir sollen ja schliesslich unsere Wirtschaftsform aufrecht erhalten. immer mehr. immer schneller, immer grösser. Wachstum. das erfordert nun mal auch immer mehr Strombedarf. Und die ganze E-Mobilität erst, wo das wohl alles herkommen soll...
magic s. schrieb: > Komisch, daß noch gar keiner mitbekommen hat, daß es auch in Deutschland > schon einen Unfall gab, der mit dem Totalschaden eines Reaktors > endete... Möglicher Totalschaden innerhalb der Anlage, ohne massive Auswirkung auf die Umgebung, war und ist Teil der Auslegung eines KKW. Der Schaden blieb innerhalb dieses Szenarios, könnte daher die Leute im Glauben an die Beherrschbarkeit dieser Technik eher bestärkt haben. Es hätte anders ausgehen können. Aber weil es nicht dazu kam taugt es nicht zum Vergleich mit den vorher angeführten Fällen.
Totalschäden an Reaktoren sollten aber auch entsprechende Baumaßnahmen erkennen lassen, oder?
Frank O. schrieb: > Matthias S. schrieb: >> Eine 'Übung zur Luftbetankung' mit scharfen Wasserstoffbomben.... >> Die müssen doch ein Rad abgehabt haben :-( > > Wer Atombomben baut hat meiner Meinung nach prinzipiell ein gewaltiges > Rad ab, von einem Dachschaden gar nicht zu sprechen.... Naja, als Abschreckung sind sie schon zu gebrauchen, und werden meist auch so eingesetzt. Nachdem Deutschland Frankreich zweimal überrannt hat, haben die Franzosen genug davon, und beim nächsten mal wenn sie überrannt werden, wird der Angreifer einfach mit den A-Bomben niedergemacht. Und mit den "schönen" U-Booten geht das auch noch, nachdem Frankreich selbst schon nicht mehr existieren würde. Und wenn das der Angreiffer weiß, wird er, wenn er nicht Wahnsinnig ist, auch nicht mehr Angreiffen. Das ist Heutzutage der Hauptgrund für diese Waffen, einfach nur Abschreckung. Das selbe gibt es auch im Tier- und Pflanzenreich (Gift, etc.), wenn du mich frisst, hast du ein Problem. Das ändert aber leider nichts am Problem, wenn ein Wahnsinniger die Dinger hätte. Und wenn sich jemand anstatt Kernwaffen, ein Konventionelles super Abwehrsystem zulegt, gibt es auch wieder Ärger, weil dann die Anderen Angst davor bekämmen, dass der gut geschützt zum Aggressor werden kann. Und wenn man selbst keine Abschreckung oder Verteidigung hat, wird man irgendwann zum Ziel. Egal was man macht, es ist verkehrt ;)
übertragen aus dem Tierreich könnte es aber auch heissen: hmmm der sieht gefährlich aus, macht aber nix. so ist z.B. Nordkorea mMn nur als kleine Schwebefliege einzuordnen.
Nordkorea leidet eher daran, daß jeder weiß, daß es seine Atomwaffen nicht sinnvoll einsetzen kann, weil es danach kein Nordkorea mehr gäbe. Ich wüßte aktuell auch nicht, weswegen man Nordkorea überhaupt angreifen sollte. Was will man mit dem Splitterstaat, was gibt es da weswegen sich das lohnen sollte? Der IS ist weit gefährlicher und kann weltweit Probleme bereiten. Nordkorea macht das nicht, das hat aufgrund der Isolation genug eigene Probleme und ist schon mit seinem Haupt-Feindbild Südkorea überfordert. Das Problem bei Kernwaffen ist heute nur, an genug waffenfähiges Spaltmaterial heranzukommen. Damit baut fast jeder Physikstudent eine funktionsfähige Bombe. Die erreicht vielleicht nicht ganz die Sprengkraft einer staatlich gebauten, aber das ist bei Kernwaffen eher nebensächlich. Ansonsten ist das Zündprinzip erstaunlich einfach. Das Risiko, daß die Bombe nicht losgeht wenn sie soll wäre weit geringer als jenes, daß sie losgeht wenn sie es NICHT soll... BTW.: Schöne Grüße nach Fort Meade...
Michael M. schrieb: > Und wenn das der Angreiffer weiß, wird er, wenn er nicht Wahnsinnig ist, > auch nicht mehr Angreiffen. Zur Erinnerung: der letzte Deutsche, der einen Überfall auf Frankreich angezettelt hat, war wahnsinnig... Aber ich denke auch, dass unsere Politiker, die die Elektromobilität so antreiben, nicht an den dadurch entstehenden zusätzlichen Strombedarf denken. Und diesen Strom bekommen Wir aus AKWs. Die sind zwar geächtet und stehen nicht in D, dafür aber gleich hinter der Grenze.
Lothar M. schrieb: > Zur Erinnerung: der letzte Deutsche, der einen Überfall auf Frankreich > angezettelt hat, war wahnsinnig... Nein, Österreicher. Das Problem bei IS und Konsorten ist, dass es denen nichts ausmacht, selber dabei draufzugehen. Die klassische Abschreckung wie im Kalten Krieg funktioniert da nicht. Wenn die Atombomben zünden kommen alle ins Paradies, aber die "Ungläubigen" sind weg. Ziel erreicht. Da braucht man neue Strategien.
isser nicht eingebürgert worden? 1932, Freistaat Braunschweig?
▶ J-A von der H. schrieb: > Totalschäden an Reaktoren sollten aber auch entsprechende Baumaßnahmen > erkennen lassen, oder? Kurzfristig nicht unbedingt, jedenfalls nicht von aussen. Jene Art von Schäden, die in der Auslegung einkalkuliert wird, bleibt innerhalb des Containments, soweit es den stark radioaktiven Bereich angeht. Grundremmingen A wurde ab 1983 abgebaut.
hehe. vor allem wenn man das Teil dann als Ruine stehen lässt natürlich nicht :D
magic s. schrieb: > Ansonsten ist das Zündprinzip erstaunlich einfach. Nur bei einer Uranbombe, was die praktische Umsetzung angeht. Aber grad dazu ist der Zugang recht schwierig.
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