Guten Abend, hat jemand Erfahrung mit der Genauigkeit von SHT25? Laut Datenblatt liegt die Genauigkeit für die Temperatur typ. bei ±0,2°C, max. bei ±0,4°C. Ich habe zwei Sensoren vorliegen, die ich aktuell auslese und stelle fest, dass diese 0,65°C bis 0,7°C bei 21,5 - 23°C Raumtemperatur differieren. Beide Sensoren haben "innigen Kontakt", wie es so schön heißt. Jetzt könnte man meinen ist ja alles innerhalb der Specs, aber so richtig glücklich bin ich damit nicht, da ich noch nicht einmal den Messbereich von 5 - 60°C durchfahren bin, in dem diese Genauigkeit spezifiziert ist. Erwartet mich da noch Böses? Hat jemand Erfahrung mit den Sensoren, von denen er berichten kann? Wie sieht das bei SHT21 aus, die ja lediglich bei der typ. Genauigkeit schlechter spezifiziert sind, die max. ist gleich. Gruß und danke.
Zur bildichen Stütze meiner Beobachtung hier mal noch erste Messdaten der beiden SHT25.
sieht auf den ersten Blick wie ein Offsetfehler aus. Wie lange ist das Löten her? Wie hast Du die gelötet? Reflow genau nach vorgegebenem Temperaturprofil? Oder von Hand?
Der Lötvorgang ist Monate her, gelötet wurde von Hand, was ich mit Bausteinen dieses und ähnlicher Packages regelmäßig mache. Eine Messwiederholrate von 1 Hz erklärt nicht die Differenz der beiden Sensoren, sondern würde nur eine Eigenerwärmung zur Folge haben, die für beide Sensoren nahezu gleich sein sollte.
Solche Tests sind wenig aussagekräftig... eine Temperaturmessung mit so einer absoluten Genauigkeit hinzubekommen ist nicht ganz einfach.... davon mal abgesehen mögen die Sensoren nicht von Hand gelötet werden... Habe das mal vor ein paar Jahren mit SHT21 von Hand probiert...das gab dann Lustige Offsetfehler etc. Versuch das ganze mal auf einer Platine (Reflow gelötet nach entsprechdenem Profil aus dem Datenblatt) mit zB 5 Sensoren. Die Ergebnisse werden dann leicht anderst aussehen.
TestX schrieb: > Solche Tests sind wenig aussagekräftig... Beide Sensoren in Kontakt bringen und dann über einen langen Zeitraum die Differenzen betrachten hältst du für nicht aussagekräftig? Aha. Welchen Einfluss soll deiner Meinung nach das Handlöten auf das Sensorsignal haben?
@ Sebi (Gast) >Welchen Einfluss soll deiner Meinung nach das Handlöten auf das >Sensorsignal haben? Dazu gibt es diverse Hinweise vom Hersteller. Der Sensor ist nicht einfach ein 08/15 Stück Silizium, der ist leider empfindlicher und kann dauerhaft verstimmt werden, so wie man Draht plastisch verbiegen kann.
Sebi schrieb: > Welchen Einfluss soll deiner Meinung nach das Handlöten auf das > Sensorsignal haben? Wenn du den Sensor beim Handlöten länger als 5 Sekunden kontaktiert hattest und/oder die Löttemperatur mehr als 350°C betrug, dann besteht die Gefahr, dass du den Sensor dauerhaft beschädigt hast.
Hi ich setze zur Zeit einen Typ dieser Serie SHT25P bei einer Auftragsentwicklung ein zu erst einmal man kann diesen Sensor definitiv per Hand löten wenn man geübt ist siehe Bild zu meinen Erfahrungen bei dem Auftrag werden drei dieser Sensoren verwendet und sie zeigen mir auch das gleiche an (nach viel gezahltem Lehrgeld ) es liegt viel am Platinendesign ob du brauchbare Werte bekommst wenn du den Sensor nur in der nähe eines Bauteils platzierst das wärme ausstrahlt misst du eventuell Reste seiner Abwärme. Kants du ganz einfach ausprobieren halt deine Hand 1-3 cm in die nähe vom Sensor und die Temperatur läuft davon wenn du ein Bild vom Aufbau mal prostest kann ich dir gerne Tips geben ich hoffe der Sensor sitzt auch in einem Luftstrom sonst kannst du die Luftfeuchtigkeitsmessung vergessen?
Sebi schrieb: > Hat jemand Erfahrung mit den Sensoren, von denen er berichten kann? Wie > sieht das bei SHT21 aus, die ja lediglich bei der typ. Genauigkeit > schlechter spezifiziert sind, die max. ist gleich. Es ist schon einige Zeit, als ich mit SHT21 experimentiert hatte. (2011) Meiner Erinnerung nach, liefen die Dinger nicht so gut. Hab noch eine Notiz gefunden, welche für die Feuchtigkeit einen Messfehler von 8-10% angibt. (gemessen über gesättigter NaCl-Lsg.) Ich hatte es damals auch auf das Löten, insbesondere auf die Löttinktur, geschoben.
wolle g. schrieb: > Hab noch eine Notiz gefunden, welche für die Feuchtigkeit einen > Messfehler von 8-10% angibt. (gemessen über gesättigter NaCl-Lsg.) Hi das kann ich mir fast nicht vorstellen wie sah den der Messaufbau aus lagen die Sensoren auch in einem Luftstrom ? wenn ich bei meinen den Lüfter abziehe liegen sie auch 10% rht daneben eins muss man nämlich beachten bei Feuchtigkeitssensoren das wird auch im Datenblatt immer verschwiegen die können nur genau messen wenn sie kontinuierlich mit Luft angeblasen werden das hat mit der Membran in denen zu tun
elobit schrieb: > eins muss man nämlich beachten bei Feuchtigkeitssensoren das wird auch > im Datenblatt immer verschwiegen die können nur genau messen wenn sie > kontinuierlich mit Luft angeblasen werden das hat mit der Membran in > denen zu tun Wenn das so sein sollte, dann ist der SHT21 m.E. eine Fehlkonstruktion. In der Regel will man doch die Luftfeuchtigkeit auch in "ruhender" Luft messen können. (z.B. Raumluft) Ich hatte in einer mit gesättigter NaCl (Bodensatz festes Salz) gefüllten Flasche gemessen. (kontinuierliche Messkurve über ca. 24h aufgenommen) Bei gleichem Messaufbau komme ich bei einem Si7021-AM10-IM bei der rel. Feuchtigkeit auf ca. 2-3% Abweichung. Hier wurde noch zusätzlich gegen CaCl2 (unterer Messbereich) gemessen. (ohne zusätzliche Luftbewegung) alle Messungen unter Hobbybedingungen
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