Hallo,
Nochmal ein Beitrag von mir zu Thema Schweißen, wobei dieses in die
"Noch mehr Geld ausgeben da billig Inverter"- Richtung geht.
Vielleicht ist mein wissen in der Zeit etwas umfangreicher geworden.
Es geht um den (nicht) guten alten EWM Inverter Tig 250 dc, welchen ich
schonmal reparieren wollte.
Seit dem steht er nun wieder im Staub und irgendwie würde ich ihn grne
wieder zu Leben erwecken, da er deutlich mehr Funktionen als mein 1980er
Messer Griesheim hat.
Erstmal bite ich um Verständnis, dass ich nicht mehr von diesen Bildern
habe, da das Gerät in meiner von hier 20Km entfernten Werkstatt steht.
Es geht eben um die Platine im Anhang. Es ist ein (wie ich denke) H-
bridge Igbt driver. Wie Man sehen kann, es sind zwei gleiche
Platinenhälften, je eine für + und - "Ansteuerung".
Sie werden von den beiden (ja es ist nur einer, da ich den anderen mal
ausgebaut habe und er ist jetzt irgendwo verloren gegangen) " braunen
Würfeln" bzw Übertragern angesteuert, die, wie ich hoffe,
phasenverschoben sind, was dazu führt, dass die Hälften abwechselnd sehr
schnell an- und aus gehen.
Wäre es denn möglich, die Ein und Ausgänge von dem Trafo zu Messen und
einen den man den Spannungen anpassen kann zu nehmen?
Ich habe für das Gerät übrigens mal 50€ ausgegeben, klar weden viele
sagen, dass das Elektroschrott ist, aber wich will das Gerät halt nicht
gleich ins Klo werfen.
Micha123 schrieb:> Keiner antwortet, das heißt ich hatte wohl kein Glück...
was soll man auf dieses wirre geschreibsel auch antworten?
"wäre es denn möglich....."
Mama mia. ja sicher wäre es denn möglich.... möglich ist alles, nur mußt
Du es selber machen.
Und wenn Du Hilfe haben willst - schreib erst einmal auf was Du schon
gemacht hast und wo Du Hilfe brauchst.
MiWi
> "wäre es denn möglich....."
Mit ausreichend Wissen und Messmitteln wie Oszi, Komponententester usw.
könntest Du möglicherweise neue Erkenntnisse erlangen. Man könnte sicher
auch den Hersteller/Verkäufer/Service kontaktieren?
Schon für ca. 3k€ ist ein neuer Lorch T250 WIG-Schweißinverter zu
finden.
Schon mal mit ähnlichem beschäftigt? Da mangels Dokumentation versuchter
Lösungsansätze auf eine mangelnde Qualifikation zu schließen ist, und Du
keine vorhandenen Meßgeräte nennst, kommen dementsprechende Antworten.
Das ist nicht böse gemeint, aber der Aufwand dürfte extrem sein.
Micha123 schrieb:> 400€ Automotiv Multimeter
Auch das teuerste Multimeter garantiert noch kein brauchbares
Messergebnis. Besorge Dir die Schaltung/Datenblätter der Teile und
stelle ein paar vergleichende Messungen an. Irgendwas ist bestimmt durch
Überlastung durchlegiert?
Achnneee....
Frage bloß wer gibt mir die Schaltungen/ Datenblätter...
EWM bestimmt nicht!
Die Leben doch nur vom Ersatzteileverkauf.
Oder ich bin blöd.
Mr.Apfelschäler schrieb:> Leider ist hier nicht genau der Schaltplan der IGBT Treiberplatine> aufgezeichnet.
Was ist an dieser Platine so schwer sie zur Einstimmung der Reperatur
als Schaltplan abzunehmen?
Keine exotischen Bauteile, Spulen sind mit dem Multimeter (auch wenn es
400€ teuer war wird es einen Widerstandsmessbereich haben) durchmessbar,
Transitoren sind bedruckt und daher im Inet als Datenblatt
auffindbar....
Und wenn das ein Chinaböller ist wird sich die IGBT-Schaltung vermutlich
sogar ausdimensioniert bei einem der üblichen Verdächtigen wie Ixys,
Semikron, ST oder Infineon zu finden sein.
Also - der TO soll sich und seinen Inetellekt ein bischen bewegen und
nicht "hätt i war i" oder "Na danke schön..." in die Runde sudern.
Denn dann könnte man ihm auch ernst- und gewissenhaft helfen.
Grüße
MiWi
@MiWi
Du hast genau recht, dass es nur paar Widerstände Kondensatoren etc.
sind. Es geht halt alles um den Trafo, der ist wohl ein
Orginalherstellerteil und nach 20 Jahren (heute) nicht zu bekommen.
Wie gesagt, ich hätte vor die Primärseite und Sekundärseite des Trafo zu
Messen, und dann einen fertigen Trafo mit etwa den Gleichen werten
kaufen, NATÜRLICH NUR WENN DAS SO GEHT.
Wenn nicht, dann löte ich alle Teile aus der Platine raus, Lege sie in
einen Kopierer und versuche daraus nen Schaltplan zu machen.
Ich habe Gestern noch EWM direkt gemailt, aber ob die mir den Schaltplan
von der Platine geben, da zweifle ich.
So Jungs (wen Mädels dabei sind, sorry),
habe mich mal hingehockt und nen Schaltplan aus der Platine
"ausgelesen".
Es ist jedoch nicht die oben gezeigte, sondern eine einfachere aus
Optokopplern basierende Platine:
http://obrazki.elektroda.pl/9848335600_1302287134.jpg
Kann jemand damit was anfangen?
Wenn ja, ist es möglich damit die IGBTs anzusteuern?
Micha123 schrieb:> So Jungs (wen Mädels dabei sind, sorry),>> habe mich mal hingehockt und nen Schaltplan aus der Platine> "ausgelesen".> Es ist jedoch nicht die oben gezeigte, sondern eine einfachere aus> Optokopplern basierende Platine:>> http://obrazki.elektroda.pl/9848335600_1302287134.jpg>> Kann jemand damit was anfangen?>> Wenn ja, ist es möglich damit die IGBTs anzusteuern?
Kontrollier das besser nochmals, denn mit Pin3 (D6, C2.... ) ist mir
nicht so ganz klar was das soll.
Auch das Zeug um V9 erschließt sich mir nicht
Widerstandswerte?
mit anderen Worten - etwas mehr Sorgfalt wären schon hilfreich wenn Du
Hilfe von anderen in Anspruch nehmen willst... (meine IGBT-Treiber
sind es ja nicht...)
Grüße
MiWi
Und es kann sein, dass bei V3 die Anschlüsse verdreht sind. Man kann
halt nicht erkennen, was das für ein FET ist, sonst würde ich gerne ein
Datenblatt gockeln....
Micha123 schrieb:> R3456 sind 4 22 Ohm Widerstände parallel geschaltet, ich denke da tuts> auch ein 88 Ohm und ca. 3 Watt.
Sicher? Ich hätte da 5,5 Ohm geraten...
@Mich123
Hast du dich mal genauer mit Schweißgeräten auseinader gesetzt?! Nein!
Wohl noh nicht all zu viel... Sorry `wäre es möglich...` was isn das für
ne Frage?
@ProTecExpert
Wenn du willst kann ich schreiben: Sagt mir endlich ob das geht, ihr
Vollidioten!
DENKST DU ICH BIN ERSTKLASSIGER ELEKTRONIKER BEI SATURN?