Hallo, ich habe mich mal mit der Berechnung rund um einen Quarz für einen STM32 beschäftigt. Folgenden Quarz habe ich mir dabei herausgesucht: ABRACON ABM3B-8.000MHZ-10-1-U-T http://www.tme.eu/de/Document/a887f863d547643a986feb1a84bac6c0/abm3b.pdf und mit Hilfe der Beiträge und der App-Note http://www.st.com/web/en/resource/technical/document/application_note/CD00221665.pdf folgendes berechnet. Da es meine erste Berechnung in dieser Art ist wollte ich fragen, ob ich mit den Annahmen/Berechnungen richtig liege. CL = 10pF (lt. Datenblatt) CS = 4pF (kommt sicherlich auch auf mein Layout an) CL1 und CL2 nach Formel CL-CS = (CL1*CL2)/(CL1+CL2) => CL1 = 12pF CL2 = 12pF C0 = 7pF (lt. Datenblatt) ESR = 200 Ohm (lt. Datenblatt) F = 8MHz gm = 0,025 gm_crit = 4*ESR*(2*PI*F)^2*(C0+CL)^2 ~ 0,000584 gain_margin = gm / gm_crit = 42 gain_margin > 5, also erstmal alles gut. Rext = 1/(2*PI*CL2) = 1657 Ohm gm_crit = 4 × (ESR + RExt) * (2 PI F)^2 * (C0 + CL)^2 ~ 0,005426 gain_margin = 4 => BANG! Mit Rext = 1,5KOhm komme ich auf gain_margin = 5 und mit 1K auf 7. Also sollte wohl ein 1K Widerstand die beste Wahl sein, auch wenn es eher der Faustformel ESR*5 folgt, statt der obigen Berechnung. Wäre ein kleinerer Widerstand kritisch? Besten Dank im voraus. Joerg
Der Wert für gm spielt bei den STM32 keine große Rolle mehr: bei alten STMxx gab es noch unterschiedliche Oszillatoren mit verschiedenen Werten von gm. Die neueren STM32 haben gm>5, weshalb in den aktuellen Datenblättern nur noch GM_crit_max mit typischerweise <1 angegeben ist, was die Rechnungen eigentlich erleichtert. Die Gain Margin liegt mit diesen Werten über dem empfohlen Wert von 5. Mit deinen ermittelten Werten von gm_crit und der erwähnten Angabe von gm>5 hast du auf jeden Fall eine ausreichende Gain Margin, auch mit 1.657k. DerLang schrieb: > Rext = 1/(2*PI*CL2) = 1657 Ohm Hier ist noch ein Tippfehler, du wolltest sicher schreiben: Rext = 1/(2*PI*f*CL2) = ... - was aber am Ergebnis nichts ändert :-)
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