Ich hab eine Frage bezüglich dem Glättungskondensator in Induktionskochplatten. Hab diese Woche meine alte auseinander gebaut und gesehen, dass ein 10 uF / 275 VAC verbaut ist. Bei openschemes wurde ebenfalls eine Induktionsschaltung dokumentiert und dort wurde 8 uF für den Glättungskondensator bestimmt. Meine Frage ist nun, wie bestimmt man diesen Wert? Auf manchen Seiten habe ich auch mal etwas von 1000 uF auf 1 A gelesen, was mich nun komplett verwirrt.
Bibi schrieb: > Ich hab eine Frage bezüglich dem Glättungskondensator in > Induktionskochplatten. Hab diese Woche meine alte auseinander gebaut und > gesehen, dass ein 10 uF / 275 VAC verbaut ist. Bei openschemes wurde > ebenfalls eine Induktionsschaltung dokumentiert und dort wurde 8 uF für > den Glättungskondensator bestimmt. > > Meine Frage ist nun, wie bestimmt man diesen Wert? Auf manchen Seiten > habe ich auch mal etwas von 1000 uF auf 1 A gelesen, was mich nun > komplett verwirrt. Die Grösse ergibt sich aus der gewünschten Rippelspannung, die man aus der Einheit für die Kapazität: Amperesekunden pro Volt errechnen kann. Die "Faustformel" 1000µF/A ist auf jeden Fall falsch und gilt nur, wenn man mit einer Rippelspannungvon 10V zufrieden ist.
Bibi schrieb: > Meine Frage ist nun, wie bestimmt man diesen Wert? Der Glättungskondensator glättet nicht die 50Hz, die Kochplatte geht mit 100Hz an und aus, schon zur Erfüllung der PFC Vorschriften, sondern er glättet nur die Stromaufnahme des 35kHz Oszillators als Filter damit die Platte die EMV Vorschriften einhält, eine Drossel wird auch drin sein als LC Filter.
Harald W. schrieb: > Die "Faustformel" 1000µF/A ist auf jeden Fall > falsch und gilt nur, wenn man mit einerRippelspannungvon > 10V zufrieden ist. und sie gilt für 50Hz (oder 100Hz). Je höher die Frequenz desto kleiner kann der Kondensator sein.
Peter II schrieb: > und sie gilt für 50Hz (oder 100Hz). Sie gilt nicht mal für 50 bzw. 100 Hz. Sie passt nur zufällig, wenn die Ripplespannung 10V betragen darf, wie das bei alten Röhrenradios der Fall war. Normalerweise sind 10V Ripple viel zu viel.
Michael B. schrieb: > Der Glättungskondensator glättet nicht die 50Hz, die Kochplatte geht mit > 100Hz an und aus, schon zur Erfüllung der PFC Vorschriften, sondern er > glättet nur die Stromaufnahme des 35kHz Oszillators als Filter damit die > Platte die EMV Vorschriften einhält, eine Drossel wird auch drin sein > als LC Filter. An sich habe ich es verstanden, nur warum geht die Kochplatte mit 100 Hz an und aus, wenn der Schwingkreis doch mit 35 kHz schwingt?
Bibi schrieb: > An sich habe ich es verstanden, nur warum geht die Kochplatte mit 100 Hz > an und aus, wenn der Schwingkreis doch mit 35 kHz schwingt? Doppelmodulation.
Bibi schrieb: > An sich habe ich es verstanden, nur warum geht die Kochplatte mit 100 Hz > an und aus, wenn der Schwingkreis doch mit 35 kHz schwingt? Genau so wie eine dimmbare Energisparlampe. https://ixquick-proxy.com/do/spg/show_picture.pl?l=deutsch&rais=1&oiu=http%3A%2F%2Fwww2.pe.tu-clausthal.de%2Fagbalck%2Fbiosensor%2Fimm_6768_g.jpg&sp=174dec49da8a96b771f8625e11c1ec64
Also ob 10 µF oder 8 µF ist ja recht egal, sind nur 20 % und bei Kondensatoren die Standard-Toleranz. So what. Die Formel "1000 µF pro Ampere" ist Murks und wurde wahrscheinlich 1940 vom Führer persönlich zum Reichserlass erhoben und wird seit dem unaufhörlich heruntergebetet. Es gilt die Differenzialgleichung am Kondensator
wobei man die Spannunsgwelligkeit sägezahnförmig approximieren darf und es ich dann umgestellt ergibt:
Harald W. schrieb: > Doppelmodulation. Unter Doppelmodulation finde ich kaum informationen, wenn dann in Englisch und auch nur als sehr schwere Kost. (Gerade wenn man sowieso etwas Probleme hat mit Modulation/etc.) Michael B. schrieb: > Genau so wie eine dimmbare Energisparlampe. > > https://ixquick-proxy.com/do/spg/show_picture.pl?l=deutsch&rais=1&oiu=http%3A%2F%2Fwww2.pe.tu-clausthal.de%2Fagbalck%2Fbiosensor%2Fimm_6768_g.jpg&sp=174dec49da8a96b771f8625e11c1ec64 Diese Information hat mich nun auch nicht sonderlich viel weiter gebracht.
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