Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Genauer vorkalibrierter Temperatursensor


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von Lukas D. (programmierer12)


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Hallo zusammen,
Ich suche für einen Datenlogger einen Temperatursensor, der die 
Temperatur in einem Kühlhaus messen soll. Er sollte aus diesem Grund von 
- 30 bis +20 °C messen können und auf eine Kommastelle genau sein. Die 
Toleranz sollte nicht größer als 0,5°C sein und auf °C vorkalibriert 
sein. Das ganze möchte ich an einem arduino benutzen. Könnt ihr mir da 
einen empfehlen?

von Markus (Gast)


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Den LM92 fand ich bisher immer recht brauchbar.

von Lukas D. (programmierer12)


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Temperature Accuracy

– 30°C, ±0.33°C (max)

– 10°C to 50°C, ±0.50°C (max)

– −10°C to 85°C, ±1.0°C (max)

– 125°C, ±1.25°C (max)

– −25°C to 150°C, ±1.5°C (max)

ich hab das mal aus dem Datenblatt kopiert, jetzt verstehe ich aber 
nicht was das soll. Hat der LM92 bei 10°C eine andere Toleranz als bei 
-25°C ? Wenn das so sein sollte ist er leider ungeeignet, da ich von 
-20°C bis + 20°C eine gleichbleibende Toleranz von maximal 0,5°C brauche 
um eine verwertbare Auswertung zu erstellen, da es dabei um eine 
Temperaturaufzeichnung im Gastronomiebereich geht.

von Wolfgang (Gast)


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Lukas D. schrieb:
> Könnt ihr mir da einen empfehlen?

Der DS18B20 hat einen Messbereich von -55°C bis +125°C, wobei die 
Genauigkeit von 0.5K allerdings nur zwischen -10°C und +85°C garantiert 
wird.

von Robert N. (metrux)


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Vielleicht TMP275?

Maxim als auch TI haben auf ihren Seiten parametrische Suche.

von Lukas D. (programmierer12)


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Robert N. schrieb:
> Maxim als auch TI haben auf ihren Seiten parametrische Suche.

Ich hab mal die suchfunktion von TI bemüht und bin auf den LMT01 
gestoßen der so weit ich das verstanden hab eine Genauigkeit von 0,5 hat 
und zwar in einem Bereich von - 20 bis 85 oder so. Es ist ein 2 wire 
Modell. Kann ich den denn dann so einfach am arduino betreiben und wenn 
ja wie?

von Klaus R. (klara)


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Hallo Lukas,
man nehme einen eng tolerierten PT1000.

https://www.conrad.de/de/platin-temperatursensor-smd-heraeus-smd-1206-v-heraeus-nr-32-207-595-50-130-c-smd-181412.html

Und eine kalibrierte Messumformer-Platine in miniaturisierter Ausführung 
mit modernster ASIC-Technologie. Digital kalibriert zum Anschluss von 
PT1000 Platinwiderständen.

https://www.conrad.de/de/messumformer-modul-fuer-pt1000-b-b-thermotechnik-pt-mod-10v-t1-30-70-c-502152.html?sc.ref=Product%20Details

mfg Klaus

von Lukas D. (programmierer12)


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Klaus R. schrieb:
> Hallo Lukas,
> man nehme einen eng tolerierten PT1000.
>
> 
https://www.conrad.de/de/platin-temperatursensor-smd-heraeus-smd-1206-v-heraeus-nr-32-207-595-50-130-c-smd-181412.html
>
> Und eine kalibrierte Messumformer-Platine in miniaturisierter Ausführung
> mit modernster ASIC-Technologie. Digital kalibriert zum Anschluss von
> PT1000 Platinwiderständen.
>
> 
https://www.conrad.de/de/messumformer-modul-fuer-pt1000-b-b-thermotechnik-pt-mod-10v-t1-30-70-c-502152.html?sc.ref=Product%20Details
>
> mfg Klaus

Sorry aber diese Methode ist mir schlicht weg zu teuer da ich 9 Stück 
bräuchte. Könntest du mir denn sagen ob der von mir vorgeschlagene 
Sensor mit dem arduino verwendet werden kann?

von Dieter W. (dds5)


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ADT7410 ist spezifiziert mit +- 0,4°C von -40 bis +105°

von Klaus R. (klara)


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Lukas D. schrieb:
> Sorry aber diese Methode ist mir schlicht weg zu teuer da ich 9 Stück
> bräuchte. Könntest du mir denn sagen ob der von mir vorgeschlagene
> Sensor mit dem arduino verwendet werden kann?

Der Platinsensoren sind für genaue Messungen prädestiniert. Den PT1000 
gibt es in verschiedenen Bauformen und Toleranzklassen. Mein Vorschlag, 
Klasse B/F0.30 (±0,12 %), ist schon ziemlich gut.

Der Messumformer ist bei Platinsensoren immer das Problem wenn es 
wirklich genau sein soll. Wenn rein er analog ausgelesen werden soll, so 
braucht man eine Konstantstromquelle die temperaturstabil ist. Dies ist 
schon an sich eine kleine Herausforderung. Usw..

Ich würde in Deinem Fall zur ratiometrischen Widerstandsmessung raten.

http://www.electronicdeveloper.de/ADCRatiometrisch.aspx

Vorteil: der Messstrom muss nicht mehr so 100%ig stabil sein. Man misst 
in kurzen Intervallen einen Referenzwiderstand und dann den PT1000. Die 
Temperaturabhängigkeit wird so eliminiert. Der Referenzwiderstand sollte 
dabei 0,1% Toleranz haben und einen Temperaturkoeffizienten von 10-15 
ppm. Den gab es mal auch bei Conrad für unter 1€. Sonst lässt er sich 
bei Farnell oder HBE beziehen.

mfg klaus

: Bearbeitet durch User
von Lukas D. (programmierer12)


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Das könnte man bestimmt machen aber davon habe ich noch nix gehört ;) 
ich habe eigentlich gedacht dass ich da einfach so einen 1 wire Sensor 
nehmen kann. Anscheinend ist das doch nicht so einfach.

von Michael S. (e500)


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Hohe Genauigkeit über einen breiten Temperatubereich und "einfach" 
schliessen sich meist ebenso aus wie "billig".

von Klaus R. (klara)


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Lukas D. schrieb:
> Das könnte man bestimmt machen aber davon habe ich noch nix gehört
> ;)
> ich habe eigentlich gedacht dass ich da einfach so einen 1 wire Sensor
> nehmen kann. Anscheinend ist das doch nicht so einfach.

Doch, wenn er Deinen Ansprüchen genügt. Der DS1631 ich auch ein solcher 
Sensor, nur mit I2C.

http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/90002/DALLAS/DS1631-DS1731.html

Du suchtest nach  "Genauer vorkalibrierter Temperatursensor". Gebau ist 
immer realtiv. Schau Dir mal die Raumthermostate an. Alles was unter 
+/-1°C hat ist schon genau. Na ja.

Um wirklich zu wissen was ich messe hatte ich mir den genauen PT1000 mit 
dem Messumformer angeschafft. Dies ist meine Referenz.

mfg Klaus.

von Klaus R. (klara)


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Hallo,
hier eine Lösung zur ratiometrischen Widerstandsmessung mit dem MCP3551.

http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/01154a.pdf

https://www.conrad.de/de/linear-ic-mcp3551-esn-soic-8n-microchip-technology-ausfuehrung-adc-22bit-27v-1ch-spi-651471.html?sc.queryFromSuggest=true

Ich habe jetzt endlich etwas zum Arduino gefunden. Das 
Arduino-rtd-shield kann wohl bis zu 7 2-wire-rtd aufnehmen. Die Messen 
sicher auch ratiometrisch.

https://hackaday.io/project/7427-arduino-rtd-shield

mfg klaus

von Skeptiker (Gast)


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MCP9808 schafft es immerhin von -20°C bis 100°C auf +/-0,5°C

von Olaf (Gast)


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> Anscheinend ist das doch nicht so einfach.

Nimm ein Blatt Papier. Links unten schreibst du "Genau" hin, rechts 
unten schreibst du "Billig" hin und oben kommt "einfach" hin.
Danach verbindest du die drei Woerter so das ein Dreieck entsteht.

In der Mitte des Dreiecks kannst du einen Punkt hin machen. Das ist ein 
DS1820 mit 0.5Grad fuer 5Euro.

Jetzt hast du ungefaehr eine Vorstellung davon was machbar ist. :-)

Alles was deutlich besser wie 0.5Grad ist wird sehr teuer und/oder sehr 
aufwendig.

Olaf

von Klaus R. (klara)


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Olaf schrieb:
> Alles was deutlich besser wie 0.5Grad ist wird sehr teuer und/oder sehr
> aufwendig.

+/- 0,5°C !
mfg klaus

von wolleg (Gast)


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evtl. mal den digitalen TSiC 506 ansehen, mißt allerdings nur im Bereich 
von -10 bis 60°C bei typ. +-0,1°; max. 0,2°

von Wolfgang (Gast)


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Lukas D. schrieb:
> Er sollte aus diesem Grund von - 30 bis +20 °C messen können und auf eine
> Kommastelle genau sein. Die Toleranz sollte nicht größer als 0,5°C sein

Bei deinen Anforderungen solltest du die in der Messtechnik üblichen 
Begriffe "Genauigkeit" und "Auflösung" verwenden - und sorgfältig 
unterscheiden.

Wenn du wirklich "eine Nachkommastelle" als Genauigkeit forderst, i.e. 
0.1K, wird es deutlich aufwändig.

von Lukas D. (programmierer12)


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Also nur um das noch mal klar zu stellen. Ich brauche einen Sensor der 
von - 30 bis +30 Grad misst und maximal eine Abweichung von 0,5 oberste 
Schmerzgrenze 1 Grad hat. Jedoch wäre es sehr hilfreich wenn mir 
irgendjemand erklären kann ob der LMT01 und/oder der TSiC 506 am Arduino 
betreiben werden kann. Wenn ja wäre mein Problem nämlich gelöst.

von John D. (drake)


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Der TSiC 506 kann offensichtlich nicht unter -10°C messen.

Der LMT01 hat ein 1-wire-Interface, dafür scheint es 
Arduino-Beispielcodes zu geben.

von Lukas D. (programmierer12)


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John D. schrieb:
> Der TSiC 506 kann offensichtlich nicht unter -10°C messen.
>
> Der LMT01 hat ein 1-wire-Interface, dafür scheint es
> Arduino-Beispielcodes zu geben.

Hups dass hab ich überlesen. Ist der LMT70 baugleich mit dem LMT01 also 
beide 1-wire? Kann ich die dann beide verwenden?
PS. : ich habe gerade mal Google bemüht mit der Suche nach einem 
Beispiel. Da gibt es klar was die Frage ist nur ob der LMT01 und der 
LMT70 das Standard Protokoll oder ein anderes verwenden. Weißt du da 
vielleicht genaueres?

: Bearbeitet durch User
von Carl D. (jcw2)


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Die meisten Vorschläge sind vermutlich nicht für die Meßumgebung 
geeignet. Kühlhaus, da hat es nicht nur -20Grad, sondern auch 
Betauung/Vereisung. Wie ist eigentlich sichergestellt, daß die 
Meßstellen selbst die Genauigkeitsanforderungen erfüllen? Wenn ein 
Sensor neben der Tür und einer hinter einem Regal hängt, dann braucht 
man keine 0.5K.
 Sollen es 0.5K absolut sein, oder alle neuen auf 0.5K synchron? Müssen 
sie austauschbar sein, oder kann jeder Kalibrierdaten haben?
 Was ist der Meßzweck?
Garantieren der Kühlkette, oder Überprüfung der Temperaturverteilung im 
Raum? Ersteres wäre nur wohl selbstgebastelt nicht verwendbar.

Ja, ich weiß, es nervt sich mit den Randbedingungen zu befassen, aber 
ohne kann man nur raten.

von John D. (drake)


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Nein, der LMT70 hat einen Analogausgang. Außerdem müsstest du Chip Scale 
Packages löten können...

von John D. (drake)


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Zur neuen Frage: Keine Ahnung, ich arbeite nicht mit Arduinos und deren 
Sprache. Ich habe mit einer kurzen Websuche nur abgeklärt, ob es 
genügend Beispielcodes für 1-Wire-Interfaces gibt. Die dann anzupassen 
sollte eine Kleinigkeit sein.

von Nil (nilsnilss)


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Sicher, dass es Oberhaupt so genau sein muss? Je nach dem wo du den 
Sensor später aufhängst bekommst du schon Temperaturunterschiede >1K..

von Xman (Gast)


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John D. schrieb:
> Zur neuen Frage: Keine Ahnung, ich arbeite nicht mit Arduinos und
> deren
> Sprache.

Du arbeitest nicht mit C? Dann wird's schwieriger. Ansonsten stellt der 
18B20 imho schon einen sehr guten Kompromiss aus Preis, Auflösung, 
Genauigkeit und einfacher Handhabung dar.

von John D. (drake)


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Ich arbeite nicht mit C. Ich bin aber nicht der TE.

von m.n. (Gast)


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Lukas D. schrieb:
> Ich hab mal die suchfunktion von TI bemüht und bin auf den LMT01
> gestoßen der so weit ich das verstanden hab eine Genauigkeit von 0,5 hat
> und zwar in einem Bereich von - 20 bis 85 oder so. Es ist ein 2 wire
> Modell. Kann ich den denn dann so einfach am arduino betreiben und wenn
> ja wie?

Der Knackpunkt könnte die nur kurze Zuleitung (<= 2 m) sein.

Lukas D. schrieb:
> 
https://www.conrad.de/de/messumformer-modul-fuer-pt1000-b-b-thermotechnik-pt-mod-10v-t1-30-70-c-502152.html?sc.ref=Product%20Details
>>
>> mfg Klaus
>
> Sorry aber diese Methode ist mir schlicht weg zu teuer da ich 9 Stück
> bräuchte.

Das kann ich nachvollziehen.

Generell ist der Vorschlag mit PT1000 von Klaus aber in Ordnung. Das 
blöde beim Arduino ist, daß er nur einen 10 Bit ADC bietet. Das schränkt 
die Auflösung einer einfachen ratiometrischen Messung ein. Dafür hätte 
ich ein Beispiel für Arduino: 
Beitrag "Temperatursensor KTY81 am ATmega328 (Arduino UNO), 1-6 Kanäle"
Wenn Du einen 12-Bit ADC oder pro Kanal einen OPV ergänzen würdest, 
würde es mit PT1000 und der gewünschten Genauigkeit kostengünstig 
klappen.
Ich weiß aber nicht, wieweit Du in der Lage bist, analoge Schaltungen 
aufzubauen bzw. anzupassen.

Eine Alternative für einen abgleichfreien Austausch könnte bei dem 
betreffenden Temperaturbereich eine Vorselektion der Sensoren im 
Eiswasser sein. Nur so als Idee.

von 6a66 (Gast)


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Lukas D. schrieb:
> Hups dass hab ich überlesen. Ist der LMT70 baugleich mit dem LMT01 also
> beide 1-wire? Kann ich die dann beide verwenden?
> PS. : ich habe gerade mal Google bemüht mit der Suche nach einem
> Beispiel. Da gibt es klar was die Frage ist nur ob der LMT01 und der
> LMT70 das Standard Protokoll oder ein anderes verwenden. Weißt du da
> vielleicht genaueres?

Der LMT01 hat ein besonderes Interface, da geht nix mit I2C oder 
One-Wire. Da brauchst Du einen Analogen Komparator im Prozessor oder 
extern um das überhaupt möglich zu machen. Ansonsten ganz clever die 
Idee. Ich denke nicht, dass da irgendwo im Internet SW für 
herumschwirrt.

Alternative ist der LMT107 oder TMP112 - letzterer kann I2C.
http://www.ti.com/lsds/ti/sensors/digital-output-products.page

rgds

von Der Andere (Gast)


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Auch beachten, dass die Sensoren etwas pingelig sein können beim 
verlöten. Bei ungestümer Handverlötung sind die dann auch gerne mal 
ausserhalb der Toleranz.
Da gabs doch gerade vor kurzem einen Thread hier.

Wenn das für ein gewerblich genutzter Kühlraum ist, wie ist es da mit 
Zulassung, lebensmittelecht usw.?

von m.n. (Gast)


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Der Andere schrieb:
> Wenn das für ein gewerblich genutzter Kühlraum ist, wie ist es da mit
> Zulassung, lebensmittelecht usw.?

Gute Frage, da sie ein hervorrangendes K.O.-Kriterium ist. Alles ist 
verboten! Man braucht 10 Formulare, 20 Stempel, 5 Versicherungen und 
haftet mit dem eigenen Leben.
Geht's noch?

von Holger D. (Gast)


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vorkalibriert == Schwachsinn!


Holger

von wolleg (Gast)


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Es fehlt immer noch eine genauere Beschreibung; Was, wo und warum 
gemessen werden soll.

von Wolfgang H. (Firma: AknF) (wolfgang_horn)


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Hi, Lukas,


> Sorry aber diese Methode ist mir schlicht weg zu teuer

So ein Satz soll die Katastrophe bei VW ausgelöst haben.

Wenn sich Träumer als Ingenieure versuchen, dann muss das schief gehen.


Ciao
Wolfgang Horn

von Pandur S. (jetztnicht)


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>Lukas D. :
>ich hab das mal aus dem Datenblatt kopiert, jetzt verstehe ich aber
nicht was das soll. Hat der LM92 bei 10°C eine andere Toleranz als bei
-25°C ? Wenn das so sein sollte ist er leider ungeeignet, da ich von
-20°C bis + 20°C eine gleichbleibende Toleranz von maximal 0,5°C brauche
um eine verwertbare Auswertung zu erstellen, da es dabei um eine
Temperaturaufzeichnung im Gastronomiebereich geht.

Mir scheint der Poster hat das Grundlegende der Messtechnik nicht 
begriffen...

von Karl H. (kbuchegg)


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m.n. schrieb:
> Der Andere schrieb:
>> Wenn das für ein gewerblich genutzter Kühlraum ist, wie ist es da mit
>> Zulassung, lebensmittelecht usw.?
>
> Gute Frage, da sie ein hervorrangendes K.O.-Kriterium ist. Alles ist
> verboten! Man braucht 10 Formulare, 20 Stempel, 5 Versicherungen und
> haftet mit dem eigenen Leben.
> Geht's noch?

Ganz so abwegig sehe ich die Fragestellung nicht. Wir alle kennen die 
Behörden und die Vorschriftenwut in Deutschland und Österreich. Auch 
wenn ich nicht weiss, wer da zuständig ist, irgend eine Behörde ist da 
sicherlich dafür zuständig, dass Temperaturen in Kühlräumen überwacht 
werden und diese Überwachung auch nachgewiesen wird. Und ich kann mir 
jetzt schon vorstellen, was dieser jemand sagen wird, wenn ihm bei einer 
Kontrolle ein selbstgebauter Drahtverhau präsentiert wird.

Oder wolltest du mit deinem Eingangssatz ohnehin in diese Richtung?

von Max K. (makro)


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Ich werfe mal als Anregung in die Runde

1. Messung über Frequenz, clever und dürfte im Aufbau nicht alzu teuer 
sein:

   http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/00895a.pdf


2. hochgenau und flexibel, aber schweineteuer:

   http://cds.linear.com/docs/en/lt-journal/LTJournal-V24N4-00-df-LTC2983-MichaelMayes.pdf
   (leider ca. 40€ bei Farnell)

MaKro

von m.n. (Gast)


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Max K. schrieb:
> 1. Messung über Frequenz, clever und dürfte im Aufbau nicht alzu teuer
> sein:
>
>    http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/00895a.pdf

Warum den noch RTDs? Die Kondensatoren sind doch temperaturempfindlich 
genug.

von Max K. (makro)


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.
.
Der Microchip-Beitrag enthält auch eine Fehlerbetrachtung.
.

von Lukas D. (programmierer12)


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Also ich versuche mal so gut es geht auf alle Fragen/Kritiken zu 
antworten.

Carl D. schrieb:
> Die meisten Vorschläge sind vermutlich nicht für die Meßumgebung
> geeignet. Kühlhaus, da hat es nicht nur -20Grad, sondern auch
> Betauung/Vereisung.

Das ist richtig jedoch möchte ich das fertige Gerät erst einmal in einem 
Kühlhaus testen, dass maximal/minimal 0°C erreicht. Also kann man die 
Vereisung so weit außer Acht lassen, solange sich der Sensor nicht 
direkt am Verdampfer befindet.

m.n. schrieb:
> Gute Frage, da sie ein hervorrangendes K.O.-Kriterium ist. Alles ist
> verboten! Man braucht 10 Formulare, 20 Stempel, 5 Versicherungen und
> haftet mit dem eigenen Leben.
> Geht's noch?

Ja es geht noch! Tut mir leid, ich glaube meine Formulierung war etwas 
ungenau ... Gemeint war, dass ich einen Datenlogger bauen will, der die 
Temperatur NEBEN der regulären Temperaturaufzeichnung aufzeichnet. Das 
würde ja bedeuten, dass Lebensmittelrechtlich keine Bedenken bestehen, 
wenn ich das Gerät z.B. lebensmittelecht verpacke.

wolleg schrieb:
> Es fehlt immer noch eine genauere Beschreibung; Was, wo und warum
> gemessen werden soll.

Was? Ein Datenlogger, der täglich 2 Temperaturwerte auf eine SD Karte 
schreibt.
Wo? In einem Kühlhaus, das für den ersten Test nicht kälter als 0°C 
wird.
Warum? um eventuell nach einer kalibrierung eine aussagekräftige 
Aufzeichnung zu erhalten.

Karl H. schrieb:
> Auch
> wenn ich nicht weiss, wer da zuständig ist, irgend eine Behörde ist da
> sicherlich dafür zuständig, dass Temperaturen in Kühlräumen überwacht
> werden und diese Überwachung auch nachgewiesen wird. Und ich kann mir
> jetzt schon vorstellen, was dieser jemand sagen wird, wenn ihm bei einer
> Kontrolle ein selbstgebauter Drahtverhau präsentiert wird.

Also, nur damit da keiner etwas falsch versteht: Ich möchte die reguläre 
temperaturkontrolle durch einen Menschen nicht ersetzen! Bei einer 
Kontrolle wird natürlich nicht der Datenlogger presentiert sondern die 
regulär erstellte "Temperaturtabelle".

Ich hoffe damit sind meine Fragen soweit geklärt.
PS.: Ich werde mich nochmal erkundigen ob es denn so genau sein muss, 
wenn 1-2°C auch gehen würden, welchen Sensor würdet ihr dann empfehlen?

Was ich noch vergessen habe: Ich kann den Sensor von einem Verwandten, 
der zugriff auf eine Käle-/Hitzekammer hat, kalibrieren lassen.

: Bearbeitet durch User
von Lach (Gast)


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m.n. schrieb:
> ute Frage, da sie ein hervorrangendes K.O.-Kriterium ist. Alles ist
> verboten! Man braucht 10 Formulare, 20 Stempel, 5 Versicherungen und
> haftet mit dem eigenen Leben.
> Geht's noch?

Klar, hast du schon mal den einen oder anderen Kühlraum gesehen.
Willst du dann das Fleisch, die Wurst oder das Gemüse essen, das neben 
so einem Drahtigel liegt, der seit einem jahr nicht saubergemacht wurde 
weil man ihn nicht einfach mit heissem Wasser und/oder 
Desinfektionslösung sauber machen kann, und an dem dann Fett Schmutz 
oder Grünzeugreste schönes gelbes, weisses oder auch schwarzes Moos 
ansetzt.

Manchmal sollte man sein Hirn einschalten, ehe man gegen Regulierung 
wütet. In Bezug auf Sauberkeit in der gastronomie wierd noch viel zu 
wenig gemacht!

Ach so du brauchst das nicht, du isst eh nur Fertigpizza und Mc Doof

von Lukas D. (programmierer12)


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> Klar, hast du schon mal den einen oder anderen Kühlraum gesehen.
> Willst du dann das Fleisch, die Wurst oder das Gemüse essen, das neben
> so einem Drahtigel liegt, der seit einem jahr nicht saubergemacht wurde
> weil man ihn nicht einfach mit heissem Wasser und/oder
> Desinfektionslösung sauber machen kann, und an dem dann Fett Schmutz
> oder Grünzeugreste schönes gelbes, weisses oder auch schwarzes Moos
> ansetzt.
Ja okay ich gebe zu der Gedanke war beschissen. Aber dafür gibt es zum 
Beispiel vakuumbeutel um das Gerät zu verpacken. Ach ja gibt es hier so 
ne Art thread schließen Funktion? Diese würde ich nämlich jetzt gerne in 
Anspruch nehmen

von 6a66 (Gast)


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Lukas D. schrieb:
> Ja okay ich gebe zu der Gedanke war beschissen. Aber dafür gibt es zum
> Beispiel vakuumbeutel um das Gerät zu verpacken.

Oder es gibt fertige Geräte wie z.B. testo 174H. Zeichnen weit über ein 
Jahr auf, sind kalibriert auf 0,5Grad und gibt es auch für 
Lebensmittelindustrie.

rgds

von Lukas D. (programmierer12)


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6a66 schrieb:
> Oder es gibt fertige Geräte wie z.B. testo 174H. Zeichnen weit über ein
> Jahr auf, sind kalibriert auf 0,5Grad und gibt es auch für
> Lebensmittelindustrie.

Das ist ja mal ein interesantes Gerät. Ich habe zwar schon nach 
ähnlichen Geräten gesucht aber habe nichts passendes gefunden. Wenn ich 
mir das so ansehe werde ich gar keinen Sensor brauchen :)
Aber trotzdem danke für die schnelle und brauchbare Hilfe von euch

von Arc N. (arc)


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Klaus R. schrieb:
> Hallo Lukas,
> man nehme einen eng tolerierten PT1000.
>
> 
https://www.conrad.de/de/platin-temperatursensor-smd-heraeus-smd-1206-v-heraeus-nr-32-207-595-50-130-c-smd-181412.html
und
> 
https://www.conrad.de/de/messumformer-modul-fuer-pt1000-b-b-thermotechnik-pt-mod-10v-t1-30-70-c-502152.html?sc.ref=Product%20Details

Datenblatt... "Ungeschützt nur in trockener Umgebung einsetzbar"
dazu DIN Klasse B d.h. +-0.45 °C zulässige Abweichung bei -30 °C bzw. 
+-0.4 °C bei 20 °C.
Messumformer: Genauigkeit <5% FS nehmen wir mal freundlicherweise nur 2% 
und beim Bereich -30 °C - 70 °C die -30 °C -> +-0.6 °C Fehler 
(genehmigen dürfte sich das Teil auch knapp +-3.5 °C bei 70 °C)
Zusammen also mehr als +-1 °C Fehler d.h. da ist min. eine Kalibrierung 
notwendig.

ADT7420 allerdings im QFN16-Gehäuse +-0.31 °C maximaler Fehler über den 
Bereich von -40 °C bis 105 °C
http://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/ADT7420.pdf

ADT7410 im SO-8 +-0.4 °C maximaler Fehler von -40 °C bis 105 °C
http://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/ADT7410.pdf

Beide I²C mit konfigurierbaren Adressen allerdings nur vier pro Bus...
Gibt's aber auch mit SPI -> ADT7320 und ADT7310

von Lukas D. (programmierer12)


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Arc N. schrieb:
> ADT7420 allerdings im QFN16-Gehäuse +-0.31 °C maximaler Fehler über den
> Bereich von -40 °C bis 105 °C
> http://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/ADT7420.pdf
>
> ADT7410 im SO-8 +-0.4 °C maximaler Fehler von -40 °C bis 105 °C
> http://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/ADT7410.pdf
>
> Beide I²C mit konfigurierbaren Adressen allerdings nur vier pro Bus...
> Gibt's aber auch mit SPI -> ADT7320 und ADT7310
Das klinkt auch recht interessant. Beide Sensoren sind jedoch im SMD 
Format oder? Und was für mich ja wichtig ist, verwenden sie ein 
bestimmtes Protokoll oder ist eine "Ansteuerung" per Arduino via I²C 
ohne weiteres Möglich?

von Erax (Gast)


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CON-TSIC506-TO92
Ob es den noch gibt?
http://www.bb-sensors.com/

Sonst:
https://shop.bb-sensors.com/Temperaturmesstechnik/Temperatursensoren/Digitaler-TSic-Temperatursensor-TO92.html

Sensor   TSic™ 306
Messbereich Temperatur   -50...+150 °C
Genauigkeit   T1: ±0,3 K (+10...+90 °C); T2: ±0,6 K (-20...+110°C); T3: 
±1,2 K (-50...+150 °C)
Auflösung   0,1 K

von Lukas D. (programmierer12)


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Erax schrieb:
> Sensor   TSic™ 306
> Messbereich Temperatur   -50...+150 °C
> Genauigkeit   T1: ±0,3 K (+10...+90 °C); T2: ±0,6 K (-20...+110°C); T3:
> ±1,2 K (-50...+150 °C)
> Auflösung   0,1 K

Der lacht mich ja fast an! Aber wie kann ich von dem Sensor die Werte 
auslesen?

von Arc N. (arc)


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Lukas D. schrieb:
>> Beide I²C mit konfigurierbaren Adressen allerdings nur vier pro Bus...
>> Gibt's aber auch mit SPI -> ADT7320 und ADT7310
> Das klinkt auch recht interessant. Beide Sensoren sind jedoch im SMD
> Format oder?

SO-8 ist vergleichsweise riesig, auch wenn es wie hier die schmale 
Variante ist...
Arduino-Problem: Nur einmal I²C (kann mich auch täuschen) also entweder 
Software-I²C oder noch sowas wie den PCA9546A (I²C-Bus-Switch) nehmen.

> Und was für mich ja wichtig ist, verwenden sie ein
> bestimmtes Protokoll oder ist eine "Ansteuerung" per Arduino via I²C
> ohne weiteres Möglich?

I²C = I²C Der Standard legt nur fest wie etwas übertragen wird, nicht 
was. Letzteres steht im Datenblatt der Sensoren.

@Tsic:
http://www.ist-ag.com/eh/ist-ag/resource.nsf/imgref/Download_ZACWireAppNotes.pdf/$FILE/ZACWireAppNotes.pdf
dürfte aber auch Arduino-Libs geben

von Wolfgang (Gast)


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John D. schrieb:
> Zur neuen Frage: Keine Ahnung, ich arbeite nicht mit Arduinos und deren
> Sprache.

Keine Atmel AVR, kein C++?

Die Zeiten wo jeder Furz in Assembler programmiert wird, sind doch 
eigentlich vorbei.

Ok, MicroChip und andere Firmen haben auch diverse µCs anzubieten.

von m.n. (Gast)


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Lukas D. schrieb:
> PS.: Ich werde mich nochmal erkundigen ob es denn so genau sein muss,
> wenn 1-2°C auch gehen würden, welchen Sensor würdet ihr dann empfehlen?

Eine Schaltung mit Arduino Uno hatte ich Dir oben gezeigt. Dort werden 
KTY81-110 und Widerstände 1 kOhm/0,1% verwendet.
http://www.reichelt.de/MR-828-PT1000/3/index.html?ACTION=3;ARTICLE=9594;SEARCH=KTY%2081-110
http://www.reichelt.de/MPR-1-00K/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=12751&artnr=MPR+1%2C00K&SEARCH=0%2C1%25

Pro Kanal sind das dann etwa 1 Euro; zum 'Spielen' sicher nicht zu 
teuer.

Lach schrieb:
> Willst du dann das Fleisch, die Wurst oder das Gemüse essen, das neben
> so einem Drahtigel liegt, der seit einem jahr nicht saubergemacht wurde
> weil man ihn nicht einfach mit heissem Wasser und/oder
> Desinfektionslösung sauber machen kann, und an dem dann Fett Schmutz
> oder Grünzeugreste schönes gelbes, weisses oder auch schwarzes Moos
> ansetzt.

Interessant zu lesen, erzähl doch noch mehr von zu Hause!

von Worms (Gast)


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KTY81 ist abgekündigt worden, daher handelt es sich nur noch um 
Restposten. Wäre ggf. zu beachten. Die Industrie geht daher verbreitet 
auf PT1000.

Eine brauchbare Lösung sind TMP112 und TMP275. Bei 9 Sensoren braucht es 
bei TMP112 noch einen I2C-MUX. Bibliothek gibt es im Netz.
Ananlog Devices hat auch einige sehr interessante Bausteine.

von Wolfgang (Gast)


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Worms schrieb:
> TMP112

Jenseits von 0°C tut der sich mit der geforderten Genauigkeit etwas 
schwer

von Georg G. (df2au)


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Für die DS1820 und Co Sensoren spricht, dass man sie fertig 
konfektioniert in einer Edelstahlhülse mit wasserdichtem Anschlusskabel 
für kleines Geld kaufen kann.

Was die geforderte Genauigkeit angeht: Da sollte man sich mal Gedanken 
machen über Luftströmungen im Raum, Strahlungswärme und andere 
Schmutzeffekte. "Temperatur messen" klingt erst einmal einfach, das kann 
doch jeder. Der Teufel steckt da im Detail.

von Wolfgang (Gast)


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Georg G. schrieb:
> Was die geforderte Genauigkeit angeht: Da sollte man sich mal Gedanken
> machen über Luftströmungen im Raum

Bei 9 geplanten Sensoren geht es möglicherweise vielleicht genau um 
solche Effekte. Who knows.

von Lukas D. (programmierer12)


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Ich habe mich mittlerweile für den tsic 306 entschieden da er mit dem 
arduino leicht angesteuert werden kann und ich vom Support von B+B 
Sensors bestätigt bekommen habe, dass dieser Sensor für meine 
Anforderungen geeignet ist. Des Weiteren ist ein Preis von 5,16 € bei 
Reichelt auch akzeptierbar.

von Accuracy (Gast)


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Lukas D. schrieb:
> Ich habe mich mittlerweile für den tsic 306 entschieden da er mit dem
> arduino leicht angesteuert werden kann und ich vom Support von B+B
> Sensors bestätigt bekommen habe, dass dieser Sensor für meine
> Anforderungen geeignet ist. Des Weiteren ist ein Preis von 5,16 € bei
> Reichelt auch akzeptierbar.

Schade, ich hätte dir jetzt den TSYS01 vorgeschlagen.

von m.n. (Gast)


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Accuracy schrieb:
> Schade, ich hätte dir jetzt den TSYS01 vorgeschlagen.

Ist doch egal, Hauptsache ist, er hat sich für eine Lösung entschieden.
Was zu prüfen wäre, wie lang die Zuleitungen zum Meßfühler sein 
können/müssen und ob die Datenübertragung damit noch funktioniert.

von Klaus R. (klara)


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Lukas D. schrieb:
> Ich habe mich mittlerweile für den tsic 306 entschieden da er mit
> dem
> arduino leicht angesteuert werden kann und ich vom Support von B+B
> Sensors bestätigt bekommen habe, dass dieser Sensor für meine
> Anforderungen geeignet ist. Des Weiteren ist ein Preis von 5,16 € bei
> Reichelt auch akzeptierbar.

Ich habe noch eine interessante Lösung für eine ratiometrische Messung 
(wieder-)gefunden.

ftp://80.153.164.175/GeoPrec/Docu_Software/TwoWire/Theorie/W2_TSensor_Au 
sarbeitung.pdf

-Einleitung-----
Im  Rahmen  der  vorliegenden  Arbeit  wurde  ein  busfähiger 
intelligenter  Temperatursensor entwickelt und dazu ein 2-Draht 
basiertes Busprotokoll programmiert. Das System soll in der Lage sein, 
Temperaturen mit einer Genauigkeit von 0.1°C und einer Auflösung von 
0.01°C zu
messen.
------
Als Mikroprozessor wurde hier ein simpler MSP430F2013 genommen. Er 
liefert eine Referenzspannung und hat ein 16Bit Sigma-Delta A/D-Wandler. 
Also nichts was nicht auch ein Arduino haben könnte.

mfg klaus

: Bearbeitet durch User
von Lukas D. (programmierer12)


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m.n. schrieb:
> Accuracy schrieb:
>> Schade, ich hätte dir jetzt den TSYS01 vorgeschlagen.
>
> Ist doch egal, Hauptsache ist, er hat sich für eine Lösung entschieden.
> Was zu prüfen wäre, wie lang die Zuleitungen zum Meßfühler sein
> können/müssen und ob die Datenübertragung damit noch funktioniert.

Laut B+B Sensors ist eine Zuleitung von 10 Metern mit geschirmtem Kabel 
kein Problem.

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