Hallo ihr Spezialisten, ich habe jetzt 10 Tage versucht, eine Lösung für mein Projekt zu finden, welche ohne Schrittmotor auskommt. Leider hatte ich mit Selbigen bis jetzt noch nie zu tun und kenne mich mit der Funktion sowie der ansteuerung so gut wie gar nicht aus. Zum Projekt: Ich möchte mir einen tragbaren Tank für den Rücken bauen, worin die Farbkugeln (paint) transportiert wird.Von dort muss sie aber noch in den Markierer( wird oft falsch als Gewehr bezeichnet). Als Ladesystem muss ein DC Motor ran mit max. 12V, da alles tragbar sein soll und über Akku betrieben wird. 1. Förderung der paint über 2 miteinander durch Rohre verbundene Schaufelräder die horizontal ausgerichtet sind und 5 Aussparungen haben, sprich eine Umdrehungen 5xpaint gefördert 2. Die Antriebswelle für die Förderräder ist mit einem getriebe verbunden. 3. Eine Lichtschranke bestehend aus LED und Phototransistor kontrolliert ob paint am "Ladeschacht" des Markierers ist. 4. Und da "liegt Burghardt im Most" :) , soll der Schrittmotor das ganze antreiben. Die max Förderrate sollte bei ca 20 Farbkugeln pro Sekunde liegen. Sprich 4 Umdrehungen pro Sekunde da eine Umdrehung ja wie oben beschrieben 5 Bälle fördert. ->240u/min Das Problem ist bei 90° im Vollschritt sind es nun 18° zu viel für 5 Schritte. ;) Wie bekomme ich nun meine gewünschten 5 Schritte hin? Zum Anfang muss der Motor so lange drehen, bis das gesammte Rohr- u Schlauchsystem bis zur Lichtschranke mit Farbkugeln gefüllt ist. Danach soll ein Transmitter die einzelnen Schritte ansteuern. (Der Transmitter ist schon im Markierer eingebaut und ein passender Empfänger vorhanden) Lässt sich das simpel realisieren? Eine weitere Frage die ich niergendwo erklärt fand,wenn der Fördermechanismus blockiert wird, kommt es stellenweise zum Schrittverlust. Ist es auch möglich das der Schrittmotor einfach stehen bleibt? Dann könnte ich mir die Lichtschranke und die Transmitter sparen, wenn er den "Gegendruck" erkennt. (Was natürlich die optimale Lösung wäre) Ich hoffe ich konnte den Sachverhalt halbwegs anschaulich darstellen. Bitte helft mir, mir gehen langsam die Ideen aus. Ach so, ich bin kein verrückter Kriegspieler falls der ein oder andere moralische Einwände hat. Und ich bin EBT, sprich von R I und U hab ich schon mal was gehört. Vielen Dank und ich hoffe, ich habe die Forenregeln eingehalten. Beste Grüße Fabi
fabi508 schrieb: > Der Transmitter > ist schon im Markierer eingebaut und ein passender Empfänger vorhanden fabi508 schrieb: > einfach stehen > bleibt? Dann könnte ich mir die Lichtschranke und die Transmitter > sparen, wenn er den "Gegendruck" erkennt. (Was natürlich die optimale > Lösung wäre) Wenn du schon den ganzen Kram in deiner Farb-Puste hast, warum willst du den nicht nutzen ? Denk nur mal nach was ist wenn die Paintballs bischen klemmen und der motor fälschlicherweise abschaltet. Allgemein dürfte dein Problem sein, dass du einen "Mangel" erst bemerkst wenn die Tröte schon einmal leer geschoßen hat (weil ja erstmal die Kugel verschwinden muss). Hast du ausserdem mal probiert ob man die Kugel durch den Schlauch überhaupt durchkriegt ohne dass die platzen? Ein gebogener Schlauch wird enger und die Wände geben viel Reibung...
Krass! Danke für deine schnelle Antwort. Max D. schrieb: > Hast du ausserdem mal probiert ob man die Kugel durch den Schlauch > überhaupt durchkriegt ohne dass die platzen? Ein gebogener Schlauch wird > enger und die Wände geben viel Reibung... Dafür nutze ich einen Spiralschlauch und das Funktioniert eigentlich einwandfrei. Habe im Vorfeld schon ein paar Tests gemacht.:) Die Lichtschranke ist nur zum "ersten Befüllen" da. Danach übernimmt ja der Transmitter die Arbeit. Eine Blockade tritt erfahrungsgemäß im Loader direkt nicht auf, demnach wäre die Idee mit dem Gegendruck für mich noch nicht ganz ausgeschlossen. Mir wäre es wichtig, das ich weis ob der Schrittmotor das kann was ich mir erhoffe und eine kleine Beschreibung wie und was ich dafür machen muss.
Es gibt Schrittmotoren in den Größen von "kleiner Finger" bis "Pflasterstein" (drüber auch, aber nichmehr üblich). Es sollte sich also einer finden der das packt.
Muss es unbedingt ein Schrittmotor sein? Mit einer Lichtschranke/Encoder an der Welle kannst du auch DC Motoren "schrittweise" betreiben. Ein kleiner 6V Getriebemotor sollte ausreichen und lässt sich viel einfacher versorgen & steuern.
Ich bin für alle Anregungen zu haben. Sag mir wie das funktioniert mit einem Encoder.:) Er könnte schon 5cm×5×5 sein, nur wäre es schön wenn keine Mopedbatterie zur Versorgung nötig wäre. :) Dachte mir nur das ein Standart DC mit den Unterbrechungen und dem ständigen Anlaufen nicht lange durchhält. Zusätzlich läuft der motor ja nicht dauerhaft. Manchmal schießt man ja nur 3x in 5sek manchmal aber auch 60 schuss in 5 sek. Das soll der Motor halt auch leisten. Danke für eure Beteiligung!
fabi508 schrieb: > Das Problem ist bei 90° im Vollschritt sind es nun > 18° zu viel für 5 Schritte. ;) Wie kommst du auf diese Winkel? Die meisten Schrittmotoren haben 1,8° je Vollschritt.
Wie oben schon erwähnt, stecke ich nicht wirklich in der Materie. Ich meine mich daran zu erinnern, dass in einer bestimmten Betriebsart (glaub unipolar) der Motor sich um 90° dreht und dies in diesem Fall einem Vollschritt entspricht. Aber ich kann mich auch im Fachbegriff bzw zusammenhang vertan haben, was ich zu entschuldigen bitte. Wie könnte ich denn nun meinem Ziel näher kommen?
Es ist vom Motortyp abhängig welcher Winkel den Schritten entspricht...
fabi508 schrieb: > Wie oben schon erwähnt, stecke ich nicht wirklich in der Materie. > > Ich meine mich daran zu erinnern, dass in einer bestimmten Betriebsart > (glaub unipolar) der Motor sich um 90° dreht und dies in diesem Fall > einem Vollschritt entspricht. Nicht wirklich. Die 90° dürften eher aus diversen Veranschaulichungen der Wirkungsweise eines Schrittmotors stammen. Aber das ist eine Vereinfachung, damit man auf der Grafik klar und deutlich erkennen kann, wie der Zusammenhang zwischen bestromter Spule und Ausrichtung des Rotors im Magnetfeld funktioniert. > Wie könnte ich denn nun meinem Ziel näher kommen? Was hast du denn schon alles eingekauft? Ich bin ein großer Verfechter der Methodik: einfach mal im Vorfeld ein wenig rumspielen, dann verflüchtigen sich viele Probleme ganz von alleine. Beim 'ruspielen' experimentiert man. Durch das experimentieren lernt man dazu. Durch das dazulernen gewinnt man Wissen. Durch mehr Wissen werden die Experimente besser und zielgerichteter. Dadurch lernt man wieder mehr. Mehr Wissen - etc. etc. ein Teufelskreis auf dessen Weg man selbst immer besser und besser wird und die Dinge besser einschätzen kann. Das funktioniert natürlich nicht immer. Aber bei so einfachen Sachen ist das schon ein einigermassen gangbarer Weg. Hast du denn schon einen Schrittmotor?
Momentan besitze ich nur das Getriebe da ich mich vorher erst hier informieren wollte welcher Motortyp für meine Ansprüche optimal wäre. Aber du hast vollkommen recht, man lernt nur wenn man macht... Ich werde mir wohl erstmal etwas günstiges besorgen und mich mit den Grundlagen auseinander setzen. Dennoch die Frage, ist mein Projekt so mit einem Schrittmotor bzw DC Motor mit Inkrementalgeber realisierbar? Karl H. schrieb: > Die 90° dürften eher aus diversen Veranschaulichungen der Wirkungsweise > eines Schrittmotors stammen. Aber das ist eine Vereinfachung, damit man > auf der Grafik klar und deutlich erkennen kann, wie der Zusammenhang > zwischen bestromter Spule und Ausrichtung des Rotors im Magnetfeld > funktioniert. Genau so war es. Danke für deine Tips Karl Heinz
Hallo Fabi, wie lädst du momentan deine Markierer? Normalerweise hast du oben einen Hopper der die Dinger nach der Reihe lädt. Wenn du jetzt einen Schlauch nimmst, der etwas größer als die PB-Kugeln sind, so kannst du die Hoppertechnik in den Rucksack machen und die Kugeln fallen nacheinander in den Markierer. Normalerweise sind die Hopper mechanisch. So sparst Du dir die Steuerung. Nur dein Markierer hat die Elektronik. Du kannst aber auch den Schlauch am Hoppertank anbringen und somit ihn als Pufferspeicher verwenden. Während du läufst ladet er sich selbst gemütlich nach.
Marc H. schrieb: > Normalerweise hast du oben einen > Hopper der die Dinger nach der Reihe lädt. Habe gerade mal ein bisschen zu dem Thema gelesen. Unglaublich was manche in ihrer Freizeit machen... habe da etwas gelesen, dass diese "Hopper" z.T. über Funk mit dem "Markierer" sprechen... aber naja, anderes Thema... Ob ein unförmiger und schwerer Vorratsbehälter auf dem Rücken bei einem solch schnellen Spiel Sinn macht, darüber hast du dir sicherlich schon Gedanken gemacht. Genauso hast du dir bestimmt schon die Frage gestellt: "Es gibt für dieses Paintball alles mögliche raffinierte Spielzeug, warum gibt es dann einen solchen Rückentank nicht?". Genauso, ob ein Verbindungsschlauch zwischen Rücken und Markierer praktikabel ist. Ich will dir deine Idee nicht "zerreden"... das sind nur meine Gedanken zu dem Thema... wie gesagt, ich bin Laie und kann das einfach nicht beurteilen. Ansonsten: Der für mich als Laie einfachste Ansatz (abgesehen von einem Wechsel des leeren Hoppers durch einen neuen, was vermutlich in ca. 1 s möglich ist) wäre es vermutlich nur den Hopper neu zu beladen und ansonsten auf den Lademechanismus des Hoppers zu vertrauen. Der Hopper mit seinen ca. 200 Schuss dient dann als "Tiefpass", d.h. wenn du nicht Dauerfeuer unterstützen möchtest, dann muss deine reale Förderrat geringer sein, als die Kadenz deines Markierers.
Hi, >Dennoch die Frage, ist mein Projekt so mit einem Schrittmotor bzw DC >Motor mit Inkrementalgeber realisierbar? Ich würde DC mit Inkrementalgeber nehmen weil bei DC die Stromüberwachung also Momentenprüfung einfacher geht. Viel Erfolg, Uwe
Die Standarthopper sind leider nicht Leistungsstark genug um meiner Idee gerecht zu werden. Ich wollte zuerst nicht mit dem ganzen Paintballzeug rumerklären um nicht unnötig vom Thema abzulenken. Solch einen Rückentank gibt es bereits von einem Startup für 600€ (maxx loader u änlich der strikeloadet-kann gern gegoogelt werden um mal eine Idee zu bekommen). Zum einen finde ich das zu teuer, da die Elektronik sowie der Behälter und der Produktionsaufwand dem im Leben nicht entsprechen kann. 2. ist er mir zu groß und klobig was dazu führt, dass die Spieldynamik darunter leidet. Und zum 3. ähneln die Vorbestellungszeiten dem eines Airbus (metaphorisch gesprochen) ;) Ein Standarthopper befindet sich auf dem Markierer, er stellt dort eine große Trefferfläche da, beeinflusst zum Teil das handling des Markierers durch sein Gewicht und verdeckt die Sicht. Der Rucksack nimmt etwas mehr als die Rückenfläche ein, dadurch wird die Gesammttrefferfläche von mir nur wenig vergrößert. Meiner soll ca 1000 Schuss fassen und sorgt so dafür das ich nicht alle 200 Schuss nachpotten muss. Die oben erwähnten Transmitter besitze ich und selbige sind momentan in meinem Markierer und meinem Loader verbaut( der nennt sich: rip clip). Wird das Solenoid (Luftventil) geöffnet-> Trigger betätigen öffnet es und gibt über die Transmitter ein Impuls an die Platine des Rip Clip welche den Schrittmotor im Loader antreibt (daher der Gedanke zum Schrittmotors-das Rad muss ja nicht immer gleich neue erfunden werden ). Neben bei besitzt er auch ein Mikro welches wenn die Transmitter nicht funktionieren die Ansteuerung übernehmen(aber das nur nebenbei). Bevor ich den Schrittmotor nehmen wollte, war ich auch auf dem Weg des DC Motors mit drehgeber deswegen könnrn wir gern beide Möglichkeiten betrachten. Ich danke euch sehr für euer Engagement und dass ihr euch sogar über den Sport informiert um in diesem Thread etwas gehaltvolles beisteuern zu können!! :)
Hast du dir mal die Technik von dem Dye Rotor angeschaut? dort wird ein relativ starker DC Motor verwendet. Die Abschaltung wenn genug Paint im Rohr liegt, erfolgt über ein Federmechanismus. Das könntest du dir ausbauen. So eine Adaption gibt es schon in den Box Rotoren für die Dye DAM.
Ja, gesehen habe ich das schon, aber selbst der Rotor im 9V Betrieb schafft es nicht, da er zusätzlich noch nach unten feedet(die Öffnung durch die er die Kugeln fördert zeigt nach unten, wodurch im 180° Bogen nach oben umgeleitet werden müsste) erst recht nicht. Wie gesagt, die Überlegung 2 Standarthopper zu nutzen und im obenren teil des Rucksacks ein Vorratsbehälter einzurichten hatte ich auch schon. Allerdings bräuchte ich dann für den unteren Motor die selbe Ansteuerung wie momentan. Demnach würde ich dann lieber gleich zu einem stärkeren Motor gteifen und mir den Standartloader oben sowie das Reservoir sparen. Selbst das Boxmag schafft es nicht. Ich denke für den Motor sollte es vlt gar nicht mal das Problem sein, eher die Ansteuerung ist es die in Blockade geht. Mit einem Drehgeber könnte man also die Rotation der Förderwelle überwachen, durch einen Schand u Elektronik die Stromaufnahme des Motor und somit auch die Nm. Überschreitet er den Arbeitsstrom kann davon ausgegangen werden, das bis zum Markierer Paint anliegt und so "blokiert". Mit einer zusätzlichen Rollfeder die beim Blockieren gespannt wird, kann ich die Zeit bis der Motor wieder fördert überbrücken. Aber dann muss der Motor von allein starten. Macht es hier Sinn mit einem Impulsgeber zu arbeiten, der den Motor jede Sekunde einmal einschaltet? Oder machen die Wicklungen das auf Dauer nicht mit? Bei einem Schrittmotor hätte ich doch derartige Probleme gar nicht, oder? Beste Grüße Fabi
Jetzt verstehe ich erst was du meinst Ben S. Eine ähnliche idee hatte ich auch schon. Danke
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