@ Yana (Gast)
>> Weil auf der einen Seite der Sender und auf der anderen der Empfänger
>> ist? In den Digitalisolatoren ist "etwas" mehr drin als nur ein paar
>> Mini-Spulen oder Kondensatoren, das ist einiges an aktiver Elektronik
>> drin.
>Geht das noch etwas genauer?
Wie genau und detialliert soll es denn sein? Bei so einem
Digitalisolator von Analog Deviges sitzt am EIngang eine normale
CMOS-Stufe wie in jedem CMOS-IC. Diese steuert einen
Leistungsoszillator, der mit ca. 180 MHz schwingt. Damit wird eine
Mikrospule bzw. Mikrotrafo betrieben. Auf der anderen Seite wird das
Signal gleichgerichtet und gefiltert und treibt dort einen normalen
CMOS-Ausgang. Ähhhh voala.
>Anders gefragt: ich möchte gern bei einem unidirektionalen Isolator
>etwas in die andere Richtung schicken. Was wird mich daran hindern?
Der Isolator. Es gibt so gut wie keine galvanisch trennenden Bauteile
(Optokoppler, Digitalisolator), die bidirektonal auf EINEM Kanal
arbeiten. Von einigen Exoten für I2C oder USB abgesehen, aber INTERN ist
dann wieder alles unidirektional.
Ein 08/15 Trafo ist bidirektional, aber um daraus einen Digitalisolator
zu machen braucht es VIEL Zusatzaufwand.
Warum so ein Krampf? Kauf dir den passenden IC und sei glücklich.