Ich hab die oben genannte energiestation bei meinem Opa im Keller
gefunden. Sie funktionierte nicht mehr, was nicht verwunderlich ist: sie
stand dort 4 Jahre herum. Deshalb hab ich mir bei Amazon einen neuen
Blei gel akku mit 12v und 7ah gekauft und eingebaut. Komischerweise
reichte diese nur für 4 handieladungen [Handhabung=2400mah 3,7v]. Bei
mir kommt die Box jedes Wochenende zum Einsatz um Handys zu laden
allerdings würd ich mir schon ein paar mehr Ladungen wünschen. Was soll
ich tun? Macht es Sinn einen teureren akku einzubauen oder zeigt das
Gerät vl nur an dass es leer ist obwohl noch genug Saft in der Batterie
steckt. Was mich auch Wunder ist: das Netzteil zum aufladen liefert 15v
500mA ist das die richtige Landesplanung?
Michael schrieb:> ist das die richtige Landesplanung?
Das weiß nur Frau Merkel.
Du solltest mal die Spannung direkt am Blei-Gel Akku messen, während
gerade ein Handy zum Laden dranhängt.
Ein guter Akku sollte ( je nach Laststrom ) dabei kaum unter 12,5 V
kommen.
Bei eher geringer Last ( Hndy laden ) wären z.B. genau 12,0 V schon
bedenklich wenig = Akku defekt oder aus irgendeinem Grund tatsächlich
entladen.
Die 15V Ladespannung sind zuviel, um den Akku unbewacht dauerhaft zu
laden.
Das wiederum hängt aber auch vom Blei-Gel Akku Typ ab ( Datenblatt ).
Normalerweise sind für unbewachte Dauerladung 13,8 V in Ordnung.
Bei höherer Spannung beginnt der Akku auszugasen.
Ein Blei-Gel Typ wird in der Regel dadurch dauerhaft geschädigt.
Michael schrieb:> Blei gel akku mit 12v und 7ah gekauft und eingebaut. Komischerweise> reichte diese nur für 4 handieladungen [Handhabung=2400mah 3,7v]. Bei> mir kommt die Box jedes Wochenende zum Einsatz um Handys zu laden> allerdings würd ich mir schon ein paar mehr Ladungen wünschen. Was soll> ich tun?
Eine ähnliche Box eines anderen Herstellers lag mal vor mir. Darin waren
etliche 1N400x in Reihe geschaltet, um die kleineren Spannungen als 12V
zu erzeugen. Die Box liefert also nicht die gespeicherte Energie des
Akkus 12V*7Wh=84Wh, aus denen man theoretisch 22,7Ah bei 3,7V, also fast
10 Ladevorgänge machen könnte, sondern nur die einfache Kapazität von
7Ah.
Damit ist die geringe Anzahl Handy-Ladezyklen erklärt. Als Abhilfe
müsstest du einen Schaltregler verwenden, der die 12V auf die benötigte
Ladespannung umsetzt.
Hallo,
ich verstehe zwar kein Wort von der im Folgenden verlinkten Seite, wenn
die dort abgebildeten Schaltpläne stimmen hast Du jedoch keine
Energiestation sondern eine Weltraumheizung.
https://troniquices.wordpress.com/2007/11/26/reciclar-uma-power-station/
Mit freundlichen Grüßen
Selbsternannter Weltverbesserer
Danke für die super Antworten. Ich seh schon, das Gerät scheint der
reinste scheiß zu sein. Da werd ich mir wohl lieber selber eine
energiestation bauen
Aso nein sie liefert schon 12 aus ihren Zigarettenanzünder. Diese 1N400x
sind da um den Strom auf 3, 6 und 9 Volt für andere Ausgänge zu bringen.
diese Ausgänge verwende ich nicht. ich lad mein Handy immer über den
verbauten 12v Zigarettenanzünder.
Moin,
ich habe auch eine EGS12, die seit fast 20 Jahren besitze.
Im ersten Jahrzehnt war es schon ganz praktisch beim Funken, FT-290 und
die Energiestation in Rucksack und ab mit dem Rad ins Grüne...
Das zweite Jahrzehnt stand sie leider nur rum, weshalb der Akku auch tot
ist.
Was meint ihr? Neuen Blei-Gel rein? Auf LiPo umrüsten? Verschrotten?
Beste Grüße, Marek
Das Gehäuse ist nicht unpraktisch. Das könnte man aufheben für mögliche
Aufbauten.
Wenn es ein Jahrzehnt nicht benötigt würde, würde dem neuen Akku das
gleiche Schicksal wiederfahren.
Es gibt Leute die haben sich zwei Batteriehalter für je 10 Mignonzellen
NiMh geholt und diese eingebaut.
Guten Morgen,
danke für die Antwort!
Ja, so ist das leider mit Sachen, die nicht regelmäßig benutzt werden.
Ich versuche, mich normalerweise nach 2 Jahren von sowas zu trennen.
Musste schweren Herzens einige schöne Funkgeräte abgeben, weil die Akkus
sich mit der Zeit totgestanden haben...
Aber die Idee mit den Eneloops ist gut!
Mal überschlagsmäßig rechnen:
* So ein 12 V / 7 Ah-Akku hat die Abmessungen 150 x 65 x 95 mm³.
* Eine AA-Zelle hat einen Durchmesser von ca. 15 mm und eine Länge von
ca. 50 mm.
* Zehn AA-Zellen ergeben also einen Barren von 150 x 15 x 50 mm².
* In dem Volumen des Pb-Akkus hätten bis zu vier solcher Barren platz,
na so ein Zufall aber auch!?
* Selbst mit einem Batteriehalter hält man das Maß ein:
https://www.reichelt.de/batteriehalter-fuer-10-mignonzellen-aa-loetanschluss-halter-10xum3ndk-p57123.html?&trstct=pol_2
* Bei Verwenung von Eneloops mit min. 1900 bis typ. 2200 mAh hätte man
eine Gesamtkapazität von 7,6 bis 8,8 Ah und die Originalkapazität sogar
um 8 bis 25 % übertroffen.
* Der Spannungsbereich von 14,5 bis 10 V deckt sich auch sehr gut mit
dem von Pb-Akkus:
https://eneloop101.com/wp-content/uploads/2017/02/HR-3UTGB.pdf
Danke für die Idee!
Beste Grüße, Marek
jede 12v starthilfe powerbank ist besser gebaut, günstiger und entählt
mehr energie mit weniger selbstentladung als NiMH oder blei mit
ziganzünderladegerät. Solchen kram mit toten akkus braucht man beim
besten willen nicht widerbeleben.
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