Inb4 "Der Bätschelor ist doch eh kein richtiger Studienabschluss!":
Ja. Hast 3-3,5 Jahre was Technisches an ner staatlichen Uni studiert und
nen Abschluss, das reicht aus.
>(1) Die Berufsbezeichnung „Ingenieurin” oder „Ingenieur” darf führen, wer>>1. ein Studium in einem Studiengang in einer technischen oder >naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit einer Regelstudienzeit von >mindestens
drei Jahren an einer staatlichen oder staatlich anerkannten >Hochschule oder an
einer anderen staatlichen oder staatlich anerkannten >Ausbildungseinrichtung mit
gleichwertigem Niveau in
>>[...]>>mit einem Diplom oder einem vergleichbaren Befähigungsnachweis abgeschlossen >hat,
Nein, das macht dich zum nicht Ing. -- da Naturwissenschaften z. B. sind
Chemiker, Biologen, Geologen, Physiker aber Mathematik und Informatik
sind weder ein Ingenieur/Techn- noch eine Naturwissenschaft, d. h.
Informatiker (Ausnahme technische Informatiker) sind keine Ingeneure
tom schrieb:> Nein, das macht dich zum nicht Ing. -- da Naturwissenschaften z. B. sind> Chemiker, Biologen, Geologen, Physiker aber Mathematik und Informatik> sind weder ein Ingenieur/Techn- noch eine Naturwissenschaft, d. h.> Informatiker (Ausnahme technische Informatiker) sind keine Ingeneure
Er hat doch Maschinenbau studiert...
Heinzelmännchen Ing schrieb:> tom schrieb:>> Nein, das macht dich zum nicht Ing. -- da Naturwissenschaften z. B. sind>> Chemiker, Biologen, Geologen, Physiker aber Mathematik und Informatik>> sind weder ein Ingenieur/Techn- noch eine Naturwissenschaft, d. h.>> Informatiker (Ausnahme technische Informatiker) sind keine Ingeneure>> Er hat doch Maschinenbau studiert...
... und hat einen "Bachelor of Science" (s.o.) -- also Wissenschaftler
...
Heinzelmännchen Ing schrieb:> tom schrieb:>> Nein, das macht dich zum nicht Ing. -- da Naturwissenschaften z. B. sind>> Chemiker, Biologen, Geologen, Physiker aber Mathematik und Informatik>> sind weder ein Ingenieur/Techn- noch eine Naturwissenschaft, d. h.>> Informatiker (Ausnahme technische Informatiker) sind keine Ingeneure>> Er hat doch Maschinenbau studiert...
Hast du eine Quelle diesbezüglich oder ist das die eigene
Weltanschauung? Interessiert mich besonders hinsichtlich der Technischen
Informatik ...
FH-Diplom und Bachelor sind schon ganz gut miteinander vergleichbar und
werden in Stellenanzeigen, Hochschulzugangsvoraussetzungen und anderen
Texten meist als gleichwertig betrachtet. Das heißt: Du darfst dich
Ingenieur nennen. Im Ingenieurgesetz von NRW z.B. wird das Diplom auch
gar nicht mehr erwähnt, sondern nur von einem abgeschlossenen
technisch-naturwissenschaftlichem Studium geredet. Dies trifft dann
natürlich auch auf die Informatik zu.
König Sahlomo schrieb:> FH-Diplom und Bachelor sind schon ganz gut miteinander vergleichbar
wobei beim Vergleich heraus kommt, dass der Bachelor etwa 70% von einem
FH-ING sind. Ein ziemlicher Witz, was da läuft.
Meine Frage hierzu wäre: Darf sich die B.SC. auch "Diplom Ingenieur"
nennen? Denn er hat ja kein Diplom.
> und werden in Stellenanzeigen, Hochschulzugangsvoraussetzungen> und anderen Texten meist als gleichwertig betrachtet
Nur in solchen, wo es nicht drauf ankommt. Dort reihen sie ja auch gerne
Techniker mit ein.
König Sahlomo schrieb:> technisch-naturwissenschaftlichem Studium geredet. Dies trifft dann> natürlich auch auf die Informatik zu.
Informatik ist weder eine Naturwissenschaft noch eine technische
Wissenschaft -- Sie ist wie die Mathematik eine Formalwissenschaft. Für
die technischen Wissenschaften ist sie eine Hilfswissenschaft wie auch
die Mathematik.
tom schrieb:> Informatik ist weder eine Naturwissenschaft noch eine technische> Wissenschaft --
Formell hast Du Recht, aber sieh Dir mal was, was Informatiker praktisch
lernen und machen ...
Markus W. schrieb:> König Sahlomo schrieb:>> FH-Diplom und Bachelor sind schon ganz gut miteinander vergleichbar> wobei beim Vergleich heraus kommt, dass der Bachelor etwa 70% von einem> FH-ING sind. Ein ziemlicher Witz, was da läuft.
Mutige aber eher falsche Behauptung. FH-Diplom und FH-Bachelor
unterscheiden sich z.B. an der FH-Hannover nur in einem Praxissemester.
An der Universität sieht das anders aus. Aussage vom Institutsleiter
Halbleitertechnik der Universität Braunschweig sinngemäß: "Das
(10Semester) Diplom wurde in Bachelor (6Sem.) und Master (4Sem.)
aufgeteilt.
> Meine Frage hierzu wäre: Darf sich die B.SC. auch "Diplom Ingenieur"> nennen? Denn er hat ja kein Diplom.
Nein, darf er nicht. Das was auf seiner Urkunde steht ist maßgebend.
Bei mir z.B. "B.Eng." und auch der Hinweis, das ich nach dem
Niedersächsischen Ingenieursgesetz die Berufsbezeichnung "Ingenieur"
führen darf.
Den akademischen Grad des Dipl.-Ing. darf ich nicht führen.
Markus W. schrieb:> Nur in solchen, wo es nicht drauf ankommt. Dort reihen sie ja auch gerne> Techniker mit ein.
Für die meisten Jobs als Softwareentwickler reichen doch die ersten 3-4
Semester völlig aus. Einarbeitung ist immer erforderlich, unabhängig vom
Abschluss. Wenn du dann Grundlagen der Etechnik 1 bis 3, lineare
Systeme, Programmierung, Informatik, Regelungstechnik, Bauelemente,
Messtechnik und Mikroprozessortechnik, reicht es völlig. Die meisten
landen eh nicht in ihren Vertiefungsbereichen. Und wenn doch, waren die
Vorlesungsinhalte meist schon veraltet.
Dirk K. schrieb:> Mutige aber eher falsche Behauptung. FH-Diplom und FH-Bachelor> unterscheiden sich z.B. an der FH-Hannover nur in einem Praxissemester.> An der Universität sieht das anders aus. Aussage vom Institutsleiter> Halbleitertechnik der Universität Braunschweig sinngemäß: "Das> (10Semester) Diplom wurde in Bachelor (6Sem.) und Master (4Sem.)> aufgeteilt.
Das ist auch der Grund, warum der Uni-Bachelor oft nicht als
berufsqualifizierender Abschluss angesehen wird, aber der Fh-Bachelor
schon.
Disastermaster schrieb:> Darf ich mich nun Ingenieur nennen, oder nicht?
Steht doch hier:
> mit einem Diplom oder einem vergleichbaren Befähigungsnachweis
Wenn du mindestens 240 ECTS Punkte erworben hast (also 8 Semester
studiert, das ist die Vergleichbarkeit mit dem Diplom): Ja.
Sonst nicht (dann müsstet du noch ein paar Semester Master-Studium
nachlegen).
Dirk K. schrieb:> Den akademischen Grad des Dipl.-Ing. darf ich nicht führen
Natürlich nicht, weil er B.Sc., und nicht Dipl. ist,
aber Ingenieur wird er (je nach Studienaufwand) schon sein.
tom schrieb:> Informatik ist weder eine Naturwissenschaft noch eine technische> Wissenschaft -- Sie ist wie die Mathematik eine Formalwissenschaft. Für> die technischen Wissenschaften ist sie eine Hilfswissenschaft wie auch> die Mathematik.
Die theoretische Informatik ist eine Strukturwissenschaft (meinetwegen
auch Formalwissenschaft). Der gesamte Rest (Praktische und Technische
Informatik) sind reine Ingenieurwissenschaften.
Dass die Informatik lediglich eine Hilfe für heutige Technik sein soll,
ist nur schwer zu glauben. Frag doch einfach mal die Leute im Silicon
Valley, ob die Informatik brauchen um unsere heutige Technik
(Smartphones, Tablets, autonome Autos etc.) herzustellen.
Die tech. Informatik ist m.E. auch keine richtige Informatik sondern wie
der englisch Begriff (Computer Engineering) bereits sagt eine Art der
Ingeneurwissenschaft (z.B. in Aachen laufen die ersten Semester im
Bachelor auch gemeinsam -- deshalb auch "Elektrotechnik,
Informationstechnik und Technische Informatik B.Sc.")
Wobei die "echte" Informatik (zumindest in Aachen) zur "Fakultät für
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften" gehört. An anderen Uni
gehört sie auch direkt zur Mathematik (soll hier früher ähnlich gewesen
sein).
Abgefahren dass sich jeder Biologe, Chemiker oder Physiker als
"Ingenieur" bezeichnen darf - zwar nicht als Dipl. Ingenieur, aber
immerhin ... Das war mir für die ganze Palette an Naturwissenschaften in
der Tat neu.
Die Frage ist, ob sich ein Dipl. Physiker, Biologe, Chemiker, ... jetzt
auch Dipl. Ingenieur nennen darf. Den akademischen Grad hat er ja.
Oder bleibt der Gegriff Dipl. Ingenieur doch denen vorbehalten, die ihn
so auf ihrem Abschlusszeugnis stehen haben?
Wie lautet dann die korrekte Bezeichnung? Dipl. Ingenieur (Biologie),
Dipl. Ingenieur (Dipl. Biologe), .....
Er kann die Berufsbezeichnung Ingenieur führen das hat keinen Einfluss
auf seinen akademischen Grad, der zumal ohnehin für alle M. Sc. sein
sollte. Auch ist zum führen der Berufsbezeichnung Ingenieur nicht
unbedingt ein akademischer Grad notwendig -- auch z.B.
Betriebsführerlehrgang wäre dafür i.O.
tom schrieb:> Er kann die Berufsbezeichnung Ingenieur führen das hat keinen Einfluss> auf seinen akademischen Grad
Richtig.
Viele Leute verwechseln den akademischen Grad und die Berufsbezeichnung.
Zusätzlich werfen viele auch Titel und akademischer Grad durcheinander.
Akademischer Grad - neu z.B.: B.Eng.; B.Sc.; M.Eng; M.Sc.; alt:
Dipl.-Ing.
Das ist der GRAD der erfahrenen (Hochschul-)Ausbildung.
Wenn man einen Grad erreicht hat, darf man diesen führen. Einen anderen
Grad nicht. Punkt fertig aus. Bindend ist, was auf der Urkunde steht.
Außerdem gibt es noch die Berufsbezeichnung Ingenieur. Davon gibt es
auch viele andere: Bäcker, Maurer, Fotograf. Aber Ingenieur ist
geschützt. Es darf nicht jeder, der entwickelt oder forscht etc., seine
Berufsbezeichnung so wählen.
Ingenieur ist oft an eine Hochschulausbildung, also einen akademischen
Grad gekoppelt. Aber auch z.B. Personen, welche eine Bergbauschule
besucht haben, dürfen ihren Beruf mit Ingenieur bezeichnen.
Auf manchen Urkunden (meine Bachelorurkunde z.B.) steht das auch
explizit drauf.
Darum darf mich Ingenieur nennen. Das tue ich auch. Wenn die Leute
fragen, was ich beruflich mache, dann sage ich: "ich arbeite als
Elektro-Ingenieur." weil sich unter Hardware-Entwickler nicht viele
Leute etwas vorstellen können.
Chris schrieb:> Dirk K. schrieb:>> "ich arbeite als Elektro-Ingenieur.">> Das darf jeder sagen, auch ohne Hauptschulabschluss. Nur "Ich bin> Elektro-Ingenieur" nicht.
M.E. nicht da die Verwechselungsgefahr zu groß wäre. Nur beim Ing.
scheint's niemanden wirklich zu stören, wenn sich jemmand z. B.
Softwareingenuer nennt... (die Rechtsanwälte und deren Kammern schauen
da viel genauer hin, da würde so mancher Techniker (oder analof
Rechtsfachwirt) wohl langst rechtliche Probleme bekommen)
Chris schrieb:> Dirk K. schrieb:>> "ich arbeite als Elektro-Ingenieur.">> Das darf jeder sagen, auch ohne Hauptschulabschluss. Nur "Ich bin> Elektro-Ingenieur" nicht.
M.E. nicht da die Verwechselungsgefahr zu groß wäre. Nur beim Ing.
scheint's niemanden wirklich zu stören, wenn sich jemmand z. B.
Softwareingenuer nennt... (die Rechtsanwälte und deren Kammern schauen
da viel genauer hin, da würde so mancher Techniker (oder analof
Rechtsfachwirt) wohl langst rechtliche Probleme bekommen)
Dirk K. schrieb:> Mutige aber eher falsche Behauptung. FH-Diplom und FH-Bachelor> unterscheiden sich z.B. an der FH-Hannover nur in einem Praxissemester.
Sind 30 ECTS!
30 mehr oder weniger geschenkte ECTS
Gur, für manchen Ing. dem ein Hallo zu einer Dame schon schwer fällt
könnte ein Praktikum schwerer vorkommen als so manches Killermodul an
der Hochschule...
Es ist wirklich lächerlich das Ganze. Es ist so was von egal wenn ein
Biologe sich Ingenieur nennt.
Nach meinem Aufenthalt in den USA hatte bemerkt, dass B.Sc. und M.Sc.
besser angesehen werden, deshalb machen sie am meisten ein PHD z.B.