Hallo meine Aefgabe ist es eine SMPS zu entwicklen, Eingang von PFC 400V/DC Ausgnag soll sein 3,2V regelbar und ca. 100A. Topologie LLC, Schaltfrequenz ca 200k, synchrone Gleichrichtung auf der Sekundärseite etc. Soweit alles klar bis auf den HF Trafo. Angenommen man lässt 4A/1mm2 Drahtstärke zu, dann kommt man auf 25mm2, skin-Effekt noch garnicht berücksichtigt. Hat jemand ne Ahnung welche Bauform (am Schluss soll alles auf einer Platine sein) für diesen Anwendungsfall am Besten ist. Vielen Dank im Voraus.
Ohne HF Litze laeuft da eh nichts. Jetzt geht's also darum, ein Kernmaterial, und eine Kerngroesse zu finden, das/der die Leistung durchbringt. Wie weit kamst du diesbezueglich ? Allenfalls koennte man auch mit Polyphasen arbeiten. Dann geht die Frequenz hoch, der Rippel runter, und der Strom kommt auch runter.
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maxwaldo schrieb: > Hat jemand ne Ahnung welche Bauform (am Schluss soll alles auf einer > Platine sein) für diesen Anwendungsfall am Besten ist. Wenn die Drahtverluste höher sind als die Kernverluste: Ringkern. Wenn die Kernverluste höher sind als die Drahtverluste E-Kern. 320W sind für PC Netzteile Kinderkacke. Dort sind E-Kerne optimal, abeer die Ströme geringer. Es kann also durchaus sein, daß bei dir der Ringkern optimaler wird. Ich nehme allerdings an, daß du auf Schutzisolierung achten musst, die bei Ringkernen "undefinierter" ist. Wenn der primäre Siebelko durch valley fill Schaltung auf zumindest 50% der Netzspannung gehalten wird, kann ggf. PFC entfallen, denn diese 50% regelt die Schaltung sicher aus. Muss man zusätzlich noch 1.4*(100V-230V) Eingangsspannungsbereich absdecken, wird es aber schwer.
Plan ist auf der Sekundärseite mit zwei (180°) Phasen, also centertap trafo, zu arbeiten. Der Kollege OderDoch insistiert auf HF-Litze was mich die Idee aufgreifen hat lassen z. Bsp. 20 x Kupferlackdraht AWG16 parallel zu wickeln. Weis' zwar nicht was der Fertiger dazu sagt, aber auf diese Weise kriege ich vielleicht den Draht in der Wicklekammer unter. Ich hab diese Methode schon mal in einem Chinesen Schweissgerät angewendet gesehen.
3,2V / 100A? Uiii1 Da kommst Du sekundärseitig maximal auf eine Windung! Ansonsten habe ich in diesem Bereich auch so einige Erfahrungen gesammelt und würde Dir raten, von 200kHz runter zu gehen auf 70-80kHz - einfach weil die Stromverdrängungseffekte in den Wicklungen überhand nehmen - trotz HF-Litze. Von der Leistung her könnte dann ein ETD39 ausreichen - tuts jedenfalls bei mir in einem 400V-LLC-Netzteil (allerdings mit wesentlich höherer Sekundärspannung. LLC-Wandler mit höheren Frequenzen und Leistungsdichten arbeiten im allgemeinen mit Planarübertragern.
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