Hallo zusammen, bin gerade dabei, das Prinzip eines TE Kalibrators zu verstehen. Dazu würde ich gerne folgendes wissen: Welche Spannung Uth stellt sich ein, wenn die 2 Thermodrähte (sinnvolles Materialpaar) nicht unmittelbar miteinander in Kontakt sind, sondern über eine "lange" (z.B. 1m) Kupferleitung miteinander verbunden sind, wobei diese Leitung durch unterschiedliche Temperaturbereiche verläuft (siehe Skizze, Leitungen in unterschiedlicher Farbe sind das Thermodrahtpaar)? Gibt es da die gleiche Thermospannung, wie wenn sie an der Stelle wo sie enden (30°C) direkt miteinander verbunden wären? Danke!
noips schrieb: > Gibt es da die gleiche Thermospannung, wie wenn sie an der Stelle wo sie > enden (30°C) direkt miteinander verbunden wären? Ja. Nicht unbedingt genau genug für Präzisionsmessungen, aber für praktische auasreichend.
noips schrieb: > Welche Spannung Uth stellt sich ein, wenn die 2 Thermodrähte (sinnvolles > Materialpaar) nicht unmittelbar miteinander in Kontakt sind, sondern > über eine "lange" (z.B. 1m) Kupferleitung miteinander verbunden sind, Dann gibt es andere Thermospannungen, und zwar die zwischen dem jeweiligen Thermodraht und dem Kupfer. Am Ende misst man die Summe. Jede Verbindung zwischen zwei Metallen ergibt einen der Temperatur entsprechenden Beitrag zur Gesamtspannung der Serienschaltung mehrerer Leiter.
Wenn die Verhältnisse so sind, wie skizziert, entspricht uth der Spannung zwischen der 0°- und der 30°Stelle. Zwar wird die Elektronendichte im Kupferdraht sich bis zur 100°-Stelle erhöhen, aber auf dem Rückweg bis zur 30°-Stelle wird sie wieder bis auf den 30°-Wert zurückgehen.
Danke, so habe ich es auch vermutet!
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