IMPULS! Leistung eines Vorwiderstandes berechnen

Gast #4357344
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Hallo Leute,

Habe vor einem FET einen Vorwiderstand.
Dieser ist 0.1R gross (oder klein).
Jede Millisekunde wird der FET für 80µS gechalten.
Die Versorgungsspannung hat 12V.
Der Innenwiderstand des FET hat 17mOhm.
Es fliessen also Pi mal Daumen 120A in 80µS.

Diese müssen über dem Widerstand auch drüber.
P = I² * R ist mir klar.
Nur muss der Widerstand dann wirklich 1440W haben?

Wie kannich das sinnvoll berechnen?
#4357350
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Erst mal musst du mit der Spannung rechnen, welche über dem Widerstand 
abfällt. Diese wird mit dem Strom der durch fließt multipliziert. Dieses 
Zahl in Watt muss dein Widerstand aushalten.

Dann kannst du als erste Näherung das Ergebnis ins Verhältnis deines 
Duty-Cycles setzen. Etwas Sicherheitsaufschlag sollte aber sein.
Gast #4357361
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Cyblord -. schrieb:
> Erst mal musst du mit der Spannung rechnen, welche über dem Widerstand
> abfällt. Diese wird mit dem Strom der durch fließt multipliziert. Dieses
> Zahl in Watt muss dein Widerstand aushalten.

Muss er nicht und hat er auch nicht. P = I² * R (siehe oben)

Ansonsten: der Widerstand muss nach der Impulsbelastung (Datenblatt. 
Parametersuche) ausgesucht werden.
Gast #4357366
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Also es fallen pro Impuls 11V am Widerstand ab.
Dann sind das 1210W.
Wenn der Puls alle 1000µS für 80µS ansteht,
dann ist das ein Verhältniss von 12,5 : 1.
Also würde ein 100W Widerstand reichen.

Stimmt das?
Gast #4357370
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Cyblord -. schrieb:
> Erst mal musst du mit der Spannung rechnen, welche über dem Widerstand
> abfällt. Diese wird mit dem Strom der durch fließt multipliziert. Dieses
> Zahl in Watt muss dein Widerstand aushalten.

So ein Unsinn.  Der Widerstand diese Leistung bei einem Tastverhältnis 
von 8% aushalten, nicht ständig.
#4357438
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Pulsar schrieb:
> Johnny S. schrieb:
>> Was genau macht denn diese Schaltung?
>
> Gar nichts. Ich möchte die Impulsbelastung und Dimensionierung von
> widerständen kapieren.
>
> Johnny S. schrieb:
>> Wozu dient R1?
>
> Das ist das Teil der Begierde.
>
> Johnny S. schrieb:
>> und ein IrF2807 hält übrigens nur 82A aus.
>
> Dauerstrom.
> Pulsed Drain Current = 280A

Schau dir die Grafik mit Thermal Response an, da brauchst du aber schon 
eine sehr gute Kühlung wenn man den so betreiben will.

Ja, wenn das nur eine Dimensionierungsfrage ist, dann kann man 
theoretisch einen 100W Wassergekühlten Widerstand nehmen, oder man nimmt 
hald einen höheren Wattzahl , der wird dann nicht so warm.
#4357470
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Berechne mal den Effektivwert des Stromes. Der ist für die Erwärmung 
maßgebend.

Ausschlaggebend ist der Effektivwert, solange die thermische Trägheit 
des Widerstandes groß genug ist. Bei ca. 1ms Folgefrequenz dürfte das 
der Fall sein.

Dann gilt für den Effektivwert bei Impulsen mit 1/N langer Dauer:
Effektivwert ist: i-Scheitel / sqrt (N)

Bei einem Stromimpuls, Rechteck, von 100 A ist also der Effektivwert 
31,6A wenn alle 1000µs ein 100µs langer 100-A-Impuls kommt.
#4357474
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Du solltest dir angewöhnen, zuerst die Fußnoten zu lesen, sobald eine im 
DB auftaucht: Nr 7 besagt "Package Limitation 75A" und dass das 
Werbegeschwafel berechnete Werte sind.

Bei fast jedem Hersteller findest du zu impulsfesten Rs auch 
Datenblätter, in denen die Impulsbelastung als mehr oder weniger gut 
lesbares Diagramm enthalten ist. Beispiel s.u.
https://escies.org/download/webDocumentFile?id=62217

Arno
Gast #4357535
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Peter R. schrieb:
> Ausschlaggebend ist der Effektivwert, solange die thermische Trägheit
> des Widerstandes groß genug ist. Bei ca. 1ms Folgefrequenz dürfte das
> der Fall sein.

Nö. unterhalb von ca. 100 ms kann es "hot spots" geben die die 
Impulsbelastbarkeit reduzieren.

Bei einem 100W 0.1 Ohm Widerstand gehe ich mal von einem Drahtwiderstand 
aus.
Die 100 W gelten allerdings nur bei DC-Belastung auf einem Chassis 
montiert.
Der Widerstandsdraht entspricht dem eines 10 oder 20W Widerstandes.
Und nur die Drahtstärke ist maßgebend.

Die typische (Einzel-) Impulsbelastbarkeit ist 5-fache Überlast 
(Leistung) für 5 Sekunden. (Manche auch 10-fache Überlast für 5 
Sekunden).
Dazwischen muß wieder auf 25 Grad abgekühlt werden.
Bis zu 1 Sekunde kann linear heruntergerechnet werden.
Darunter (und mit "Vorwärmung") wird das ganze dann nichtlinear.

Gruß Anja
Gast #4357553
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Die Simualtion ist völlig an der Realität vorbei, solange die 
Induktivitäten des Widerstands und der Zuleitungen fehlen.

Auch die Ansteuerung des Fets wird nicht einfach durch einen µC Ausgang 
funktionieren.
Also erkläre mal genauer WAS du verstehen willst.

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