Also ich beschäftige mich schon seit mehreren Jahren mit DCC und dem
Selbstbau von Zentrale und Controllern und betreibe meine Anlage auch
mit einer selbstgebauten Zentrale und Controllern.
Und zu diesem Programm kann ich sagen dass das zwar grundsätzlich wohl
funktioniert, aber extrem eingeschränkt ist.
Zum Beispiel arbeitet das Programm bei den Fahrstufen nur mit dem Befehl
für 128Fahrstufen - den können aber nicht alle Decoder, vor allem nicht
ältere. DCC kennt auch 14 und 28 Fahrstufen. Dann kommen noch die
Funktionen dazu, aktuell gibt es da 28 + Licht (F0), die man in das DCC
Signal einpflegen muss.
Sind dann mehrere Loks unterwegs - also mehrere die fahren, stehende
sind nicht kritisch, braucht man auch eine priorisierung der Befehle.
Dabei haben Bremsbefehle, also Fahrstufen die niedriger sind als die
vorhergehende der selben Lok, die höchste Priorität, dann kommen
Beschleunigung und dann alle anderen Befehle, also die Funktionen. Macht
man das nicht kann es bei mehreren Loks zu unschönen Verzögerungen
kommen wenn man am Drehregeler dreht.
Ich würde zudem die Eingabe der Fahrstufe nicht per Poti machen, sondern
per Drehimpulsgeber, mit einem Pozi machen 128 Fahrstufen wenig Sinn, da
kann man sich die Unterstützung sparen.
Hat man das alles ist natürlich auch noch die programmierung der Loks
ein Thema, wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann dass die
Umsetzung, wenn man das obige schon umgesetzt hat, dann relativ einfach
ist. Da liegt die Schwirigkeit eher dabei auf den Controller (so man ihn
selbst baut) eine ordentliche Eingabeoberfläche zur verfügung zu stellen
um das programmieren halbwegs einfach zu gestalten. Denn bei den
mittlerweile 1024CVs der Decoder und zig Eigenkreationen der
Decoderhersteller ist das alles andere als Einfach.