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Forum: Offtopic Fake - Produkte auf eBay


Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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Gibt es eigentlich eine Webseite wo man Fake-Produkte melden kann?

Ich wollte warmweiße 10W LEDs kaufen.

Bekommen habe ich kaltweiße LEDs denen ich eine maximale Leistung von 
höchstens 1W zutraue.

Der eBay-Händler nennt sich "bojan.rs", die Adresse ist in Serbien, aber 
der Umschlag kommt aus China/Shenzhen.


Ich habe eBay geschrieben.

"
Sie haben eine Rückgabe angefragt
Grund für Rückgabe
Der Artikel entspricht nicht der Beschreibung oder den Fotos
"

Ich bin mir unsicher, vielleicht hätte ich doch diese "Fake-Produkt" 
Option anklicken sollen.


zu den Bildern:
Die LED-Chips sind wirklich extrem klein, sehr genau ein Zehntel so groß 
wie die normalen LED-Chips die ich bisher von anderen Verkäufern 
bekommen habe, solche Chips finden sich sonst nur in normalen 20mA 5mm 
LEDs.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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1. Bei einem Preis von unter 5€ für 10 Stück wird die Rücksendung teurer 
als Versenken in den Mülleimer.
2. Ein Fake von WAS?
3. Du hast praktisch getestet, ob die LEDs die Parameter einhalten oder 
nicht?
4. Wir sollten vielleicht ein extra Unterforum einführen, wo sich jeder 
ausheulen kann, der aufgrund eigener Naivität Drei-Euro-Fuffzig bei Ebay 
eingebüßt hat...

Autor: Won K. (Firma: Outside the Asylum) (the_sane)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4363425:
> Bekommen habe ich kaltweiße LEDs denen ich eine maximale Leistung von
> höchstens 1W zutraue.

Und was hast Du gemessen?
Gefühlte Leistung kannst Du schlecht reklamieren, grad wenn man die wie 
bei LEDs einfach messen kann.

Autor: Stefan D. (reverse)
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Bestellen bei Ebay, dann noch aus China, ist Glücksspiel, damit sollte 
man rechnen. Wenn es irreparabler Schrott ist, dann Pech gehabt, wenn 
man es reparieren kann, ist es ok und wenn es tatsächlich so tut wie 
beschrieben, Glück gehabt.

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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Icke ®. schrieb:
> 1. Bei einem Preis von unter 5€ für 10 Stück wird die Rücksendung teurer
> als Versenken in den Mülleimer.
Das ist schon klar.

> 2. Ein Fake von WAS?
Von den normalen 10W LED Modulen.
Das Gehäuse war ja identisch mit den LEDs die ich von anderen Anbietern 
habe.
Die Chips hatten keine 30mil oder 45mil, so wie es üblich ist und man es 
auch auf den Fotos erkennen kann.

> 3. Du hast praktisch getestet, ob die LEDs die Parameter einhalten oder
> nicht?
Die Bonddrähte sind dünner und es ist nur ein Draht und nicht zwei wie 
üblich.
Die 9 Chips sind in Summe kleiner als der eine Chip in meinen 1W LEDs.
Wenn die Chips 1/10 der Größe haben kann auch nur 1/10 der Leistung 
rüber, die Physik lässt sich nicht überlisten.


> 4. Wir sollten vielleicht ein extra Unterforum einführen, wo sich jeder
> ausheulen kann, der aufgrund eigener Naivität Drei-Euro-Fuffzig bei Ebay
> eingebüßt hat...

Ich habe gefragt ob es so ein Forum bereits irgendwo gibt.



Ich hatte auch mal einen USB-Hub gekauft der ein Fake-Produkt war(ohne 
Chip oder überhaupt elektronische Bauteile), diesen Hub hatten vor mir 
tausende Menschen überall auf der Welt gekauft und nur zwei hatten 
erkannt das das Teil ein Fake war. Der eine Kommentar war auf Chinesisch 
und der andere sehr kurz und nicht aussagekräftig.

Der Händler hat mit diesen USB-Hubs wirklich viel Geld verdient und es 
gibt keine Anlaufstelle/Forum oder Webseite mit einer Liste in der man 
die Namen der Händler überprüfen kann um sicher zu gehen dass der 
Händler vertrauenswürdig ist.


Das Problem liegt bei Leuten wie dir, die Probleme anderen Menschen 
nicht mitteilen und lieber die Zeche zahlen und den Betrügern damit 
weiterhin ein einträgliches Geschäft ermöglichen.



Won K. schrieb:
> Und was hast Du gemessen?
Ich werde doch noch wissen wie warm-weißes Licht aussieht und das war 
keins!

Die Größe der Chips habe ich natürlich auch gemessen (indirekt über 
einen Größenvergleich), denn das sagt aus wie hoch die Leistung und der 
Wirkungsgrad der LEDs sein kann.

> Gefühlte Leistung kannst Du schlecht reklamieren, grad wenn man die wie
> bei LEDs einfach messen kann.

Wenn ich da die 900mA rüber schicke wie angegeben dann brennt erst eine 
LED durch, daraufhin läuft über den Strang kein Strom mehr, kurz darauf 
verteilen sich die 900mA dann nur noch auf zwei Stränge und dann nur 
noch auf einen und zum Schluss auf gar keinen mehr.

Ich hatte 120mA rüber geschickt, dabei ist aber eine unüblich hohe 
Spannung an den LEDs abgefallen. Das war aber abzusehen.

Eine LED fängt in etwa bei 2,4V an schwach zu leuchten und bei 2,8V bin 
ich bei 1/3 der Leistung.
Das waren aber schon 3V pro LED bei nur etwas mehr als 1/10 der 
Leistung.


Aber da muss man nicht rummessen, das sind subminiatur-LED-Chips die auf 
einem 10Watt Modul einfach nichts zu suchen haben da sie den Strom nicht 
aushalten können.

: Bearbeitet durch User
Autor: Won K. (Firma: Outside the Asylum) (the_sane)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4363568:
> Aber da muss man nicht rummessen, das sind subminiatur-LED-Chips die auf
> einem 10Watt Modul einfach nichts zu suchen haben da sie den Strom nicht
> aushalten können.

Ok, und diese Aussage von jemandem, der die Leistung an der Spannung die 
an einer LED abfällt festmacht ist jetzt wie ernst zu nehmen?


Hast Du denn den Strom und die Temperatur mal über längere Zeit 
gemessen? LEDs sterben nicht am Strom sondern an der Temperatur. Wenn 
die Wärme der Chips vernünftig abgeführt wird, kann die Größe durchaus 
ausreichen.
Ich will nicht behaupten, daß es so ist, ich hab die nicht gemessen aber 
solange Du das auch nicht gemacht hast ist es blöd sowas öffentlich zu 
behaupten.

Eine Bewertungsfunktion für Ebay-Händler hat Ebay eingebaut. Warum 
sollte ein externes Forum besser funktionieren wenn schon die vorhandene 
nicht genutzt oder verstanden wird?

: Bearbeitet durch User
Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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Won K. schrieb:
> Ok, und diese Aussage von jemandem, der die Leistung an der Spannung die
> an einer LED abfällt festmacht ist jetzt wie ernst zu nehmen?
Oh je ...

Hast du mal eine LED verwendet?
Dir ist doch dann bestimmt aufgefallen dass bei den LEDs eine Spannung 
abfällt wenn du einen Strom durch sie durch schickst?

Bei damaligen Technologien war es so dass man bis zu 4V an die LED 
anlegen musste damit der entsprechende Strom (in der Regel 20mA) 
geflossen ist.

> Hast Du denn den Strom und die Temperatur mal über längere Zeit
> gemessen?
Nein.
Ich habe ein Gerät welches einen definierten Strom liefert, also muss 
ich da nichts messen, sondern nur einstellen.

Es ist auch unsinnig die Temperatur zu messen, denn damit könnte ich nur 
beweisen dass die LED einen geringeren Wirkungsgrad besitzt als es 
normaler Weise der Fall ist.

Wenn ich 2,8V*3=8,4V und 300mA (=2,52W) durch eine normale 10W-LED 
schicke habe ich dort eine Verlustleistung von 60% und je nach 
Kühlkörper erhalte ich dann eine gewisse Temperatur.
Bei dieser LED würde ich keine 300mA über die LEDs rüber schicken 
können.

> LEDs sterben nicht am Strom sondern an der Temperatur. Wenn
> die Wärme der Chips vernünftig abgeführt wird, kann die Größe durchaus
> ausreichen.
Die Technologie der dort verwendeten LED-Chips müsste schon 10 Jahre aus 
der Zukunft kommen damit das funktioniert.
Glaub mir, die Chinesen haben einfach nur kleinere Chips (auf dem 
heutigen technologischen Stand) genommen die eigentlich nicht in solchen 
Lampen verbaut werden, sondern in kleinere LEDs.

> Ich will nicht behaupten, daß es so ist, ich hab die nicht gemessen aber
> solange Du das auch nicht gemacht hast ist es blöd sowas öffentlich zu
> behaupten.
Was soll ich denn messen?
Wenn ich 1W in die "gute" LED schicke und 1W in die Fake-LED, dann 
werden die beide nahezu identisch warm.
Die Fake-LED wird etwas wärmer weil die Bonddrähte dünner sind und die 
Chips nicht so effektiv arbeiten da ein zu hoher Strom über die Chips 
fließt.

> Eine Bewertungsfunktion für Ebay-Händler hat Ebay eingebaut. Warum
> sollte ein externes Forum besser funktionieren wenn schon die vorhandene
> nicht genutzt oder verstanden wird?
Sicher nutze ich diese Funktion.

Das Problem bei eBay ist einfach dass man da nur sehr wenig 
reinschreiben kann und der Grund deshalb überhaupt nicht vermittelt 
werden kann, deshalb findet man da nur komische Sätze wie "Fake" oder 
"Betrug", aber die Kunden können nicht erkennen was dahinter steckt.

Man könnte dort vielleicht einen Link posten der auf eine Webseite 
verweist die Bilder und eine genau Beschreibung des Sachverhalts 
beinhaltet.

Autor: Timm T. (Gast)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4363568:
> Das Problem liegt bei Leuten wie dir, die Probleme anderen Menschen
> nicht mitteilen

Au contraire! Das Problem liegt bei Leuten wie Dir, die alles möglichst 
billig haben wollen und dann rumjammern. Kaufs halt bei einem dten 
Händler mit dtem Shop, da hast Du problemlos Rückgaberecht und die 
Wahrscheinlichkeit für einen Fake ist wenn auch nicht Null so doch 
deutlich geringer.

Daß man bei Ebay unter Umständen beschissen wird, ist ja nun nichts, was 
man anderen extra mitteilen müßte.

Autor: Jeffrey L. (the_dude)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4363568:
> Icke ®. schrieb:
>> 2. Ein Fake von WAS?
> Von den normalen 10W LED Modulen.
> Das Gehäuse war ja identisch mit den LEDs die ich von anderen Anbietern
> habe.
> Die Chips hatten keine 30mil oder 45mil, so wie es üblich ist und man es
> auch auf den Fotos erkennen kann.


Sorry, aber das ist arg fadenscheinig!
ein FAKE ist ein optisch identischer Nachbau eines Produktes mit Label 
und/oder Herstellerangabe an welches Du, meistens aufgrund des 
Markennamen - oder aber aufgrund der Datenblattangabe, eine 
entsprechende Qualitätserwartung mit definierte Eigenschaften hast.

Abweichungen von "wie üblich" zählt nicht als Fake!
Hast Du ein Datenblatt? hast Du die Angabe dort mit den reell gemessenen 
Werten verglichen?

Bei der Aussage "wie üblich" wäre jeder Jaguar kein echtes Auto sondern 
ein Fake - den überlicher Weise haben Autos das Lenkrad links!

Autor: Uhu U. (uhu)
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Jeffrey L. schrieb:
> ein FAKE ist ein optisch identischer Nachbau

Oder eben ein Foto davon... eBay hat keine Schaufenster mit physikalisch 
vorhandenen Mustern.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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wie's der Zufall will - habe soeben auch einen Zehnerpack von 10W-LEDs 
aus dem Land der Morgenröte bekommen. Ich käme jetzt aber ehrlich gesagt 
nicht auf die Idee, irgendwelche Strukturen zu vermessen, um daraus dann 
irgendwelche Vermutungen abzuleiten. Ich werd' ein Exemplar auf einen 
Kühlkörper packen, bestromen, und schauen, ob ich 10W rausbekomme. 
Fettich.
Ok, eher 6-7W - mehr müssen's für mich nicht sein - bzw. mehr erwarte 
ich von "chinesischen 10W" nicht...

Autor: Robert L. (lrlr)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4363425:
> Der eBay-Händler nennt sich "bojan.rs", die Adresse ist in Serbien, aber
> der Umschlag kommt aus China/Shenzhen.

steht dabei (aber warum bestellt man in china über eine Serben??)

Ebay-Artikel Nr. 151878323157

alle anderen scheinen zufrieden zu sein..

http://feedback.ebay.com/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeed...


ich würde an testaufbau machen, vernünftigen kühlkörper, 900mA 
durchjagen,(vielleicht erstmal nur 500mA) das gangez filmen
dann reklamieren (geld zurück ) Fertig..

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4363425:
> Gibt es eigentlich eine Webseite wo man Fake-Produkte melden kann?

Ja, direkt in der Bucht, zB: Kundenbewertung

>
> Ich wollte warmweiße 10W LEDs kaufen.
>
> Bekommen habe ich kaltweiße LEDs denen ich eine maximale Leistung von
> höchstens 1W zutraue.
>
> Der eBay-Händler nennt sich "bojan.rs", die Adresse ist in Serbien, aber
> der Umschlag kommt aus China/Shenzhen.

Globalisierung eben.



> Ich habe eBay geschrieben.
>
> "
> Sie haben eine Rückgabe angefragt
> Grund für Rückgabe
> Der Artikel entspricht nicht der Beschreibung oder den Fotos
> "
>
> Ich bin mir unsicher, vielleicht hätte ich doch diese "Fake-Produkt"
> Option anklicken sollen.

Der Artikel entspricht ja nicht der Beschreibung.

>
> zu den Bildern:
> Die LED-Chips sind wirklich extrem klein, sehr genau ein Zehntel so groß
> wie die normalen LED-Chips die ich bisher von anderen Verkäufern
> bekommen habe, solche Chips finden sich sonst nur in normalen 20mA 5mm
> LEDs.

Wenn die Fotos extrem klein sind, das man fast nichts darauf erkennen 
kann, warum kaufst du dort ein?

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Timm T. schrieb:

> Kaufs halt bei einem dten Händler mit dtem Shop,

...und nicht bei einem ctem. :-)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Robert L. schrieb:

>> Der eBay-Händler nennt sich "bojan.rs", die Adresse ist in Serbien, aber
>> der Umschlag kommt aus China/Shenzhen.
>
> steht dabei (aber warum bestellt man in china über eine Serben??)

Vielleicht hat man in China nicht mitbekommen, das zwar Kroatien
zur EG gehört, nicht aber Serbien. :-)

Autor: K. L. (trollen) Benutzerseite
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Robert L. schrieb:
> Ebay-Artikel Nr. 151878323157

Am besten sind doch die "Features"→

Features:
1. Low Heating Generation To Reduce Electricity Consumption
2. Saving Money on Electricity fee
3. Great Reducing Carbon Emission
4. Minimizing Drastic Climate Change
5. Great Reducing Maintenance Cost
6. Long lifespan
7. Instant start, no flashing
8. Solid State, shockproof

Fehlt nur noch: "Mit dem Kauf dieser LED retten sie 100m² Regenwald."

Autor: Georg A. (georga)
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> alle anderen scheinen zufrieden zu sein..

Bei ebay scheint einem auch nicht viel übrig zu bleiben. Ein Bekannter 
wurde von ebay "abgemahnt", weil er innerhalb von 4 Wochen dreimal 
offensichtlich defekte Ware (Transportschaden) reklamiert hatte. Gibt da 
nichtmal eine offizielle Einspruchs/Antwortmöglichkeit.

Autor: Georg A. (georga)
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Klar ist das keine rechtswirksame Abmahnung, deswegen die "". Es ist 
eine Email, die nebulös rumschwafelt wegen Vertrauen in den Marktplatz 
und so und dass bei nochmaligen "Verstössen" der Account 
eingeschränkt/gesperrt wird.

Ergo: Ebay-Kunde, halt einfach dein Maul und nimm den Schrott, wie er 
dir geliefert wird, freudig entgegen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Georg A. schrieb:
> Klar ist das keine rechtswirksame Abmahnung, deswegen die "".

Hab ich verstanden. Darum habe auch ich Anführungszeichen verwendet.

> Es ist
> eine Email, die nebulös rumschwafelt wegen Vertrauen in den Marktplatz
> und so und dass bei nochmaligen "Verstössen" der Account
> eingeschränkt/gesperrt wird.
>
> Ergo: Ebay-Kunde, halt einfach dein Maul und nimm den Schrott, wie er
> dir geliefert wird, freudig entgegen.

Kannst du die Meldung hier mal posten?

Autor: Won K. (Firma: Outside the Asylum) (the_sane)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4363666:
> ...
> Bei dieser LED würde ich keine 300mA über die LEDs rüber schicken
> können.
> ...

Irgendwie lese ich in all Deinen Posts hier 'würde', 'hätte', 'könnte' 
... aber keinen einzigen Beleg dafür, daß die LEDs nicht das machen, was 
sie nach Angebotsbeschreibung machen sollen, außer der Farbtemperatur 
und die hast Du ja reklamiert.
Du hast billig gekauft und nicht das bekommen was Du Dir vorgestllt oder 
aus anderen Beschreibungen erhofft hast.

Leb damit, so ist es halt.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Ich verstehe eins nicht: Der beste Schutz gegen Betrüger, die 
Elektronikkomponenten-Fake verticken ist doch, wenn man die Ganoven hier 
beim Namen nennt und schildert, wie sie arbeiten.

Was ich stattdessen sehe, ist, dass diejenigen, die tatsächlich andere 
an ihren schlechten Erfahrungen teilhaben lassen, dafür niedergemacht 
und als Idioten hingestellt werden.

Das ist natürlich mal wieder eine äußerst billige(!!) Gelegenheit, sich 
als den großen Alleswisser und -könner zu präsentieren. Wer sie 
wahrnimmt, hats offensichtlich sehr nötig.

Sowas machen nur echte Super-Vollidioten, mit negativem IQ < als dem 
negativen Erddurchmesser in Nanometern...

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Won K. schrieb:
> Leb damit, so ist es halt.

Das kann ja nur die Aussage eines betrügerischen Verkäufers sein der mit 
meckernden Kunden sein Geschäftsmodell beschädigt sieht.

Autor: K. L. (trollen) Benutzerseite
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Uhu U. schrieb:
> Der beste Schutz gegen Betrüger, die
> Elektronikkomponenten-Fake verticken ist doch, wenn man die Ganoven hier
> beim Namen nennt und schildert, wie sie arbeiten.

Das ist natürlich richtig.

Uhu U. schrieb:
> Was ich stattdessen sehe, ist, dass diejenigen, die tatsächlich andere
> an ihren schlechten Erfahrungen teilhaben lassen, dafür niedergemacht
> und als Idioten hingestellt werden.

Wenn diese Leute hier nicht immer nur jammern würden, dann würden sie 
auch nicht immer so hingestellt werden. Stell dich doch nicht so an.

Das einzige was der Threadstarter bis jetzt geschafft hat:
* Er traut den LEDs die Leistung nicht zu.
* Er findet die Größe und die Bondingdrähte zu klein.
* Er jammert und beschwert sich über die Leute, die Beweise wollen.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Schau dir mal die gleichen 10W bei Amazone an, die sind gleich, nur aus 
China, Warmweiß ist auch keine feste Größe auf die Farbtemperatur kommt 
es drauf an, du kannst dir auch mal das DB besorgen dazu meine Wahren 
I/O und sehen optisch genau gleich aus

Autor: K. L. (trollen) Benutzerseite
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Nachtrag:
Schauen wir doch mal die letzten Threads dazu im Forum an:

Beitrag "Ebay-Verkäufer mit 0 Bewertungen, Vorkasse und Bank in Österreich seriös?"
→ Was billig bei einem neuen eBayer gekauft und anschließend mit den 
verfügbaren Zahlungsbedingungen nicht einverstanden.

Beitrag "Bauteile aus China über Ebay"
→ Nachfrage zu Zoll und Versand aus China. Keine Probleme.

Beitrag "Ebay-Verkäufer will nicht Barzahlung/Abholung"
→ Wieder ein Held der mit den Angaben überfordert war. Abholung, aber 
der Verkäufer soll ihm doch sämtliche mögliche Fahrpläne zusenden.

Beitrag "Werd ich zu alt für Ebay, oder was?"
→ Komischer Verkäufer, Threadersteller jammert nicht. Vernünftige 
Diskussion.

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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Rick M. schrieb:
>> Die LED-Chips sind wirklich extrem klein, sehr genau ein Zehntel so groß
>> wie die normalen LED-Chips die ich bisher von anderen Verkäufern
>> bekommen habe, solche Chips finden sich sonst nur in normalen 20mA 5mm
>> LEDs.
>
> Wenn die Fotos extrem klein sind, das man fast nichts darauf erkennen
> kann, warum kaufst du dort ein?

Die Fotos der LEDs waren gut, es geht hier um die LED-Chips die 
verwendet wurden.


Uhu U. schrieb:
> lektronikkomponenten-Fake verticken ist doch, wenn man die Ganoven hier
> beim Namen nennt und schildert, wie sie arbeiten.

Das Problem ist dass die Leute welche diese LEDs gekauft haben oft nur 
drauf sehen, meinen die sehen toll aus und dann eine gute Bewertung 
abgeben.

Bei den USB-Hubs war es ja genau so.
Wenn man ein Gerät ran steckt um den Hub zu testen merkt man nicht dass 
dort kein Chip drin ist, erst wenn man zwei Geräte an den selben Bus 
hängt gibt es Probleme.
Es gab Tausende positive Bewertungen ... 99,9%

Wenn 99,9% der Leute du doof sind um zu erkennen dass sie beschissen 
wurden und damit leben ist das wirklich ein Armutszeugnis.

Hier bei den LEDs ist es wieder das Gleiche, die meisten Leute scheinen 
zu dumm zu sein um zu erkennen dass sie betrogen worden sind und damit 
rechnet der Händler.

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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K. L. schrieb:
> Das einzige was der Threadstarter bis jetzt geschafft hat:
> * Er traut den LEDs die Leistung nicht zu.
Also wenn ich den Strom messe (mit einem Multimeter) und die LED dabei 
auch sichtbar ist und sie kaputt geht bei einer gewissen Strommenge, 
dann ist das für dich ein geeigneter Beweis?

> * Er findet die Größe und die Bondingdrähte zu klein.
Zum Vergleich mit den LEDs die ich bisher bekommen habe sind sie es 
eben.
Die anderen LEDs haben auch so viel gekostet.

> * Er jammert und beschwert sich über die Leute, die Beweise wollen.

Wo jammere ich?

Wie Soll denn der Test oder die Beweisführung aussehen damit du sie 
akzeptierst und nicht wieder in der Luft zerreißt?


K. J. schrieb:
> Schau dir mal die gleichen 10W bei Amazone an, die sind gleich, nur aus
> China, Warmweiß ist auch keine feste Größe auf die Farbtemperatur kommt
> es drauf an, du kannst dir auch mal das DB besorgen dazu meine Wahren
> I/O und sehen optisch genau gleich aus

Schau dir bitte noch mal deine LED-Chips an und vergleiche meine Bilder.
Es mag sein dass die Position der Chips und das Gehäuse/Heatspreader 
gleich sind, das ist aber nicht relevant.

Nein, warm-weiß ist keine relative Größe.
Diese LED ist eindeutig kalt-weiß.
Ich habe wirklich schon viele LEDs verbaut und es gab bei den 
warm-weißen geringe Unterschiede, manche waren gelblicher und die 
älteren LEDs waren rötlicher, aber das ... das ist ganz klar kalt-weißes 
Licht.

Mach mal ein Bild von deinen LEDs.
Wenn sie gleich aussehen wurdest du auch beschissen und hast es nicht 
gemerkt.
Ich wette aber dass sie 30mmil oder 45mil Chips bei deinen LEDs 
verwendet haben.

Autor: Uhu U. (uhu)
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K. L. schrieb:
> Wenn diese Leute hier nicht immer nur jammern würden, dann würden sie

Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4364474:
> Wo jammere ich?

In seiner Fantasie - mach dir nichts draus...

Autor: IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4364438:
> Es gab Tausende positive Bewertungen ... 99,9%
>
> Wenn 99,9% der Leute du doof sind um zu erkennen dass sie beschissen
> wurden und damit leben ist das wirklich ein Armutszeugnis.

Nun, die haben wohl das erwartet, was sie bezahlt haben. Du wohl aber 
nicht.

Unglaublich, was sich manche Leute für Erwartungsziele setzen. Die wird 
an 10W funzeln, und das lange genug.

Die chipgröße gibt auch nicht all zu viel von der Qualität preis. Aber 
sorg für genug Kühlung bei 10W, dein Miniaturkühlkörper wird das nicht 
packen. Ansonsten schiebst du den Hitzetod noch auf das "fake".

Wenn das ding die ersten 2h bei 10W packt, wird sie es auch für mehrere 
kh. Meine Erfahrung. Und mir ist noch nie so ein dingen gestorben.

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Nun, die haben wohl das erwartet, was sie bezahlt haben. Du wohl aber
> nicht.

Bist du dir sicher dass sie einen USB-Hub bestellt haben an dem man nur 
ein Gerät ran hängen kann?

Das sind 4 Buchsen, ein Kabel, das Gehäuse und die Platine.

Ich habe mein Geld zurück bekommen, die anderen tausende Menschen leben 
jetzt damit und bleiben auf immer die Verarschten.


Ich habe mir danach bei Pollin einen USB-Hub gekauft, der hat nicht viel 
mehr gekostet und funktioniert anstandslos.

IncreasingVoltage .. schrieb:
> Die chipgröße gibt auch nicht all zu viel von der Qualität preis.

Doch die LED-Chipgröße ist das entscheidende Kriterium.
Du kannst auch einen Fiat-Panda auf 250PS tunen, aber wenn dir das Ding 
beim ersten mal Gas geben um die Ohren fliegt musst du nicht rumheulen.

> sorg für genug Kühlung bei 10W, dein Miniaturkühlkörper wird das nicht
> packen. Ansonsten schiebst du den Hitzetod noch auf das "fake".

Das war nur ein Kühlkörper um das Ding mal kurz zu testen und er ist bei 
den 120mA für 10 Sekunden nicht mal warm geworden.

Die 10W sind die Maximalwerte und das gilt wahrscheinlich nur bei einer 
Temperatur des Kühlers von 25°C, also betreibt man eine LED niemals mit 
der Maximalleistung.

Meine LED-Lampen sind besser gekühlt als alles was man auf dem Markt 
findet, sie sind alle dimmbar, haben eine Strombegrenzung, einen 
Softstart von 1 bis 3 Sekunden damit das Licht nicht sofort an ist und 
sich das Auge an das Licht anpassen kann.

Du stellst mich hier scheinbar als dumm dar, hast aber scheinbar selbst 
keine Ahnung und nur eine stark beschränkte Erfahrung.

Was du und andere hier machen ist wirklich nur ihren Frust los zu 
werden, es wird nichts produktives beigesteuert und auch keine 
sinnvollen Hinweise gegeben.


Ich dachte echt dass es Menschen geben könnte die sich dafür vielleicht 
interessieren und es gut finden dass ich meine Erfahrung teile.


Ich bin Kritik gegenüber immer sehr offen, aber das was ihr hier macht 
ist stupides rumpöbeln.
Ihr verteidigt hier einen Verkäufer der andere bescheißt und das obwohl 
ihr von dem Thema wirklich keine Ahnung habt.

Es geht mir nicht um die 5 Euro, es geht darum dass ein Betrüger nicht 
einfach so weiter machen darf.

Vergleicht mal die Größe der LED-Chips bekannter Hersteller und die 
zugelassenen Ströme, das lässt sich in Relation zur Fläche des Chips 
setzen.

Der Hersteller dieser LED-Chips muss eine innovative Technologie aus der 
Zukunft bekommen haben damit das so funktionieren kann.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
Datum:

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> Schau dir bitte noch mal deine LED-Chips an und vergleiche meine Bilder.
> Es mag sein dass die Position der Chips und das Gehäuse/Heatspreader
> gleich sind, das ist aber nicht relevant.
>
> Nein, warm-weiß ist keine relative Größe.
> Diese LED ist eindeutig kalt-weiß.
> Ich habe wirklich schon viele LEDs verbaut und es gab bei den
> warm-weißen geringe Unterschiede, manche waren gelblicher und die
> älteren LEDs waren rötlicher, aber das ... das ist ganz klar kalt-weißes
> Licht.
>
> Mach mal ein Bild von deinen LEDs.
> Wenn sie gleich aussehen wurdest du auch beschissen und hast es nicht
> gemerkt.
> Ich wette aber dass sie 30mmil oder 45mil Chips bei deinen LEDs
> verwendet haben.

Ja hast wohl recht, hab die wie links auf dem Bild, die Größen sind 
schlecht zu unterscheiden vom bild zum Org., hab es jetzt noch mal genau 
angeschaut über das Raster unter den LEDs kann man es gut erkennen, 
hätte auch ehr damit gerechnet das die die ich hier habe fake sind die 
kosten bei der Amazone 8€ im 5er pack.

Bei dir auf dem bild sind es 4 Punkte des raster da unter bei mir ist es 
minimal weniger.

Da hab ich wohl glück in der Chinalotterie gehabt.

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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K. J. schrieb:
> Da hab ich wohl glück in der Chinalotterie gehabt.

Nein, du hast dann einfach die 30mil Chips in deinen LED-Modulen.

Die 45mil Chips haben eine doppelt so große Oberfläche, werden aber mit 
dem selben Strom betrieben, das bedeutet dass der Wirkungsgrad der LED 
höher ist.

Diese LEDs mit den 45mil Chips sind nur ein wenig teurer.

Hier mein normaler Verkäufer:
Ebay-Artikel Nr. 161348456581

Hier kosten 10 Stück der 10W LEDs mit 30mil Chips-Size:  9,20 Euro

Hier kosten 10 Stück der 10W LEDs mit 45mil Chips-Size: 11,74 Euro

Vor zwei Jahren hat man die 45mil ohne Aufpreis bekommen, damals habe 
ich um die 6 Euro für 10 LEDs bezahlt.


Wenn du eine LED mit 1/3 des Stroms betreibst hat sie 50% der möglichen 
Helligkeit, wenn du die Helligkeit auf 100% bringen willst (also 
verdoppeln möchtest), dann brauchst du drei mal so viel Strom, das 
bedeutet dass der Wirkungsgrad sinkt.
(bei schlecht gekühlten LEDs sinkt der Wirkungsgrad auch merklich)

Den besten Wirkungsgrad hat eine LED theoretisch wenn so gut wie kein 
Strom (<1µA) rüber fließen, aber in der Praxis leuchten die weißen LEDs 
erst ab einer gewissen Menge an Strom, das hängt mit der 
Leuchtstoffschicht zusammen für die man scheinbar eine gewisse Menge an 
Energie aufbringen muss um sie überhaupt zum leuchten anzuregen.


Bei dem Video (am Minute 1:11) sieht man eine beschädigte Ecke an der 
der Leuchtstoff fehlerhaft aufgetragen wurde:
Youtube-Video "LED 100W fehler"

Der Chip leuchtet selbst scheinbar nicht oder nur extrem schwach, aber 
an der beschädigten Stelle kommt aus dem Inneren ein helles, grünliches 
Licht.

Autor: Timm T. (Gast)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4364669:
> Es geht mir nicht um die 5 Euro, es geht darum dass ein Betrüger nicht
> einfach so weiter machen darf.

Kannst Du mal bitte ein Foto von Dir im Supermann-Kostüm posten? Wie Du 
gerade dabei bist, die Welt zu retten.

Junge, Du kannst Deine Meinung als Bewertung bei Ebay zurücklassen. Das 
wird ja wohl reichen.

Und selbst damit kannst Du falsch liegen. Rote LED von Luxeon hatten 
schon vor Jahren in der 350mA Variante diese kleinen Chips. Wer sagt 
denn, daß das nicht inzwischen auch für blaue Chips möglich ist?

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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@Atmega8 danke für die aufklärung

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Jan L. schrieb:
> Ich werd' ein Exemplar auf einen Kühlkörper packen, bestromen, und
> schauen, ob ich 10W rausbekomme. Fettich.
Wenn du 10W reinsteckst wirst du 10W "rausbekommen". Aber wenn die 
thermische Koppelfläche der LEDs nur 1/4 (oder noch weniger) des bisher 
"üblichen" ist, dann werden die Chips selber 4 mal heißer und 
entsprechend schneller kaputtgehen, denn Hitze bringt LEDs um...

Timm T. schrieb:
> Rote LED von Luxeon hatten schon vor Jahren in der 350mA Variante diese
> kleinen Chips.
Rote LEDs haben dank der geringeren Flussspannung auch eine geringere 
Verlustleistung bei gleichem Strom...

> Wer sagt denn, daß das nicht inzwischen auch für blaue Chips möglich
> ist?
Die Bilder dort im Beitrag "Re: Fake - Produkte auf eBay" 
sind für mich auf jeden Fall ein Alarmsignal, ich werde in Zukunft 
darauf achten.
Ich finde es übrigens erschreckend, dass den allermeisten Anderen dieser 
Sachverhalt offenbar schon geläufig ist, und ich der vorletzte bin, der 
das nicht weiß... (wer Ironie findet darf sie behalten und selber mal 
nutzen)

@ATmega8: Danke für die Info
(Wenngleich die Überschrift tatsächlich etwas unglücklich gewählt ist. 
Ich hätte da eher geschrieben: "LEDs mit kleinem Die: gleiche Leistung?" 
und das dann in "Analogtechnik" reingepackt)

Autor: Timm T. (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Rote LEDs haben dank der geringeren Flussspannung auch eine geringere
> Verlustleistung bei gleichem Strom...

DIESE roten LED hatten etwa 2.2V bei Nennstrom, die blauen etwa 3.3 bis 
3.6V. Selbst bei annähernd doppelter Verlustleistung erklärt Deine 
Vermutung eine etwa 10fache Fläche nur unzureichend.

DIESE roten LED habe eine Chip, der etwa die gleiche Größe hat wie rote 
20mA LED vor 20 Jahren.

Bei blauen LED hat die Einführung anderer Substratmaterialien wie Al2O3 
mit besserem Wärmeleitvermögen die Temperaturbelastbarkeit und die 
Entwicklung stabilerer Dotierungen die mögliche Stromdichte ständig 
verbessert.

Ergo: Ohne vergleichende Langzeitmessung der Degradation unter 
kontrollierten Meßbedingungen keine brauchbare Aussage möglich.

Pack das Ding auf einen ordentlichen KK, pack eine stabile KSQ dran, 
pack es mit Photosensor an eine Ulbrichtkugel (ein innen weiß 
ausgeklebter Pappkarton geht auch), monitore Strom, Spannung, Temperatur 
und Photostrom über eine längere Zeit und vergleiche die Ergebnisse.

Autor: Jan B. (fernostler)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4363425:
> Ich wollte warmweiße 10W LEDs kaufen.
>
> Bekommen habe ich kaltweiße LEDs denen ich eine maximale Leistung von
> höchstens 1W zutraue.

Einfach durchmessen und mit den Daten wieder bei eBay (oder hier) 
verkaufen, und jetzt mit echten vorgetesteten Daten, und schnellem 
Versand aus DE.

So einfach ist das.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Timm T. schrieb:
> Ergo: Ohne vergleichende Langzeitmessung der Degradation unter
> kontrollierten Meßbedingungen keine brauchbare Aussage möglich.
Korrekt. Aber letztlich muss doch nicht jeder selber drauf kommen, dass 
neuerdings ganz mikrige Chips in Mode kommen. Das kann man ruhig mal im 
Forum sagen...

Und ich traue den Chinesen tatsächlich zu, dass diese Chips schlechter 
sind. Denn es gibt nach meiner traurigen Erfahrung nichts, was diese 
Burschen für wenig Geld nicht noch schlechter hinbekommen haben.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Lothar M. schrieb:
> Jan L. schrieb:
>> Ich werd' ein Exemplar auf einen Kühlkörper packen, bestromen, und
>> schauen, ob ich 10W rausbekomme. Fettich.
> Wenn du 10W reinsteckst wirst du 10W "rausbekommen". Aber wenn die
> thermische Koppelfläche der LEDs nur 1/4 (oder noch weniger) des bisher
> "üblichen" ist, dann werden die Chips selber 4 mal heißer und
> entsprechend schneller kaputtgehen, denn Hitze bringt LEDs um...
>

jo, und das liefe dann wohl auf "10W nicht rausbekommen" hinaus, oder?
Ok, zur Sicherheit sollte ich vielleicht definieren "rausbekommen = mehr 
als ein paar Sekunden" und "Kühlkörper = im Rahmen des praktikablen".
Den Chinabonus von "6-7W" als Erwartungshorizont hatte ich ja zusätzlich 
angewendet :)

Autor: Karl H. (kbuchegg) (Moderator)
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Lothar M. schrieb:

> Und ich traue den Chinesen tatsächlich zu, dass diese Chips schlechter
> sind. Denn es gibt nach meiner traurigen Erfahrung nichts, was diese
> Burschen für wenig Geld nicht noch schlechter hinbekommen haben.

Ich finde allerdings auch die Erwartungshaltungen interessant.
Bei chinesischen Ebay-Händelern würde ich grundsätzlich nicht von einem 
regulärem Geschäft sondern von einem modernen Strassenhändler ausgehen. 
Die Frage ist nicht ob er mich bescheisst, sondern um wieviel er mich 
bescheisst. Willst du in der Shanghaier Nanjing Road auf der Strasse 
einen Selfie Stick kaufen, der Händler verlangt 70 RMB und du handelst 
ihn auf 20 runter, dann hast du kein SChnäppchen gemacht, sondern er hat 
dich immer noch um 15 beschissen. Ein türkischer Basar ist direkt 
vertrauenswürdig gegen China.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Karl H. schrieb:
> Ich finde allerdings auch die Erwartungshaltungen interessant.
"bojan.rs" ist jetzt nicht so der geläufige Name für einen Chinesen.

> Bei chinesischen Ebay-Händelern würde ich grundsätzlich nicht von einem
> regulärem Geschäft sondern von einem modernen Strassenhändler ausgehen.
Das allerdings.
Da fällt mir gleich "diese Flasche" aus "Das Leben des Brian" ein... ;-)

Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4363425:
> die Adresse ist in Serbien
Ich wills mal so sagen: das sage ich jetzt besser nichts.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Lothar M. schrieb:
> Karl H. schrieb:
>> Ich finde allerdings auch die Erwartungshaltungen interessant.
> "bojan.rs" ist jetzt nicht so der geläufige Name für einen Chinesen.

Naja der Händler war aus Serbien, wer weis ob der nicht in China nur 5W 
oder weniger geordert hat ist jetzt nicht zwangsläufig wegen den 
Chinesen, die neuerdings doch hin und wieder einigermaßen zuverlässig 
sind, oder den Chinamann hat sich gedacht oh cool Deutsche Adresse und 
Serbischer Verkäufer da kann ich ohne Probleme noch extra bescheißen.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Karl H. schrieb:

> Bei chinesischen Ebay-Händelern würde ich grundsätzlich nicht von einem
> regulärem Geschäft sondern von einem modernen Strassenhändler ausgehen.
> Die Frage ist nicht ob er mich bescheisst, sondern um wieviel er mich
> bescheisst. Willst du in der Shanghaier Nanjing Road auf der Strasse
> einen Selfie Stick kaufen, der Händler verlangt 70 RMB und du handelst
> ihn auf 20 runter, dann hast du kein SChnäppchen gemacht, sondern er hat
> dich immer noch um 15 beschissen. Ein türkischer Basar ist direkt
> vertrauenswürdig gegen China.

Und beim deutschen Händler desselben Selfie-Sticks in Deutschland ?

Zahlst du ohne zu murren 10 EUR, er verhandelt nicht, und du fühlst dich 
nicht betrogen...
Merkwürdige Einstellung.

Gehst du von der Touristen-Abockermeile jedoch auf die parallel liegende 
Ningbo Road, bekommst du anständige Ware zum anständigen Preis, egal ob 
du als Chinese oder Westler kaufst, bei nur geringem 
Verhandlungsspielraum denn so viele Prozente schlägt der Händler dort 
nicht drauf.

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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Weil vielen hier nicht klar ist was es mit der Chip-Fläche auf sich hat 
die ich immer wieder erwähne gibt es hier mal einen Vergleich zu dem was 
aktuell machbar ist.



10W LED-Modul von Osram: (0,95*0,61)  6 Chips  4 LEDs = 13,908mm²

1mm² Chip-Größe <=> (2,87V / 350mA) = 1W



Über einen Chip mit der Größe von 1mm² kann Osram mit der aktuellsten 
Technologie einen Strom von 350mA schicken.
Das entspricht einer Leistung von (2,87V * 350mA =) 1,0045 Watt.

Quelle: 
http://www.osram.de/osram_de/presse/pressemeldunge...


Also man kann sagen dass man pro Watt LED-Leistung eine Chipfläch von 
1mm² benötigt.

Die "10W" China-Fake-LEDs von borjan.rs besitzen eine "Die"-Fläche von 
in Summe: (0,3*0,5)*9 = 1,35mm²
Wenn die Chinesen genau so gute LEDs wie Osram herstellen würden, dann 
bedeutet das also dass ich 1,35Watt durch das LED-Modul schicken kann.

1,35W/(3*2,87V)=0,157A

Die aktuellen 10W Module von Osram haben 4 LEDs mit jeweils 6 "LED-Dies" 
die jeweils eine Größe von 0,95x0,61mm haben.
Für die 10W-Module nutzt man also eine Fläche von:
(0,95*0,61)*6 Chips*4 LEDs = 13,908mm².

Da wurde also eine Leistung von 0,72Watt auf die Chipfläche von 1mm² 
verteilt.


Bei einem Chinesischen LED-Modul mit 30mil Chips sind das: 
(0,726mm*0,726mm*9 =  4,744mm²)
Bei einem Chinesischen LED-Modul mit 45mil Chips sind das: 
(1,143mm*1,143mm*9 = 11,758mm²)

Bei den 30mil Chips würde man also 4,744mm²*0,72W = 3,41W (max.4,744W) 
rüber schicken können
und bei den 45mil Chips sogar 11,758mm²*0,72W = 8,46W (max.11,758W).

Da der Wirkungsgrad der LED immer weiter sinkt je mehr Strom man über 
die LED schickt ist es aber sinnvoll diese max-Werte nicht auszunutzen,
sondern immer unter diesen Werten zu bleiben.



Im Anhang ist ein Foto der LED von Osram.
Das Modul mit Alu-Heatspreader und vier dieser LEDs war in einer Lampe, 
aber weder das Modul, noch die einzelnen LEDs konnte ich irgendwo 
bekommen.

Der Kühlkörper dieser 10Watt Lampe ist im übrigen wirklich winzig.

Autor: Georg W. (gaestle)
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Danke für die Meldung.

Die Versandmethode nennt sich dropshipping. Seltsam ist dass ich ein 
Mitglied namens bojan.rs gefunden habe, dort aber 100% positive 
Bewertungen verzeichnet sind bei einer Basis von 153 Bewertungen seit 
2012. Das erscheint mir arg wenig.

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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Georg W. schrieb:
> dort aber 100% positive
> Bewertungen verzeichnet sind bei einer Basis von 153 Bewertungen seit
> 2012

Ja genau, das ist der Händler bei eBay.

Die Käufer haben ja keine Ahnung dass sie da nur 1,35W durch schicken 
können, denn das Ding sieht aus wie die normalen 10W LEDs, nur dass es 
eben winzige Chips hat welche die Hufe hoch reißen wenn man versucht 
dort die (10/1,35=) 7,4-fache Menge an Strom durch zu schicken als 
eigentlich für solche Chips vorgesehen.

Daher klicken alle Käufer auf "Positive Bewertung" und schreiben dazu 
"Top, super, 5 Sterne".

Das machen sie wahrscheinlich gleich nachdem die LEDs angekommen sind 
ohne sie zu testen.

Mit ein bisschen Überstrom werden sie noch funktionieren, nur ist der 
Wirkungsgrad dann sehr schlecht und sie degenerieren viel schneller, 
aber die 7,4-fache Menge an Strom halten sie mit Sicherheit nicht aus.

Autor: Robert L. (lrlr)
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ich bin ja deiner Meinung (also dass du betrogen wurdest usw, dass man 
andere warnen soll)

aber was ich beim besten willen nicht verstehe:

>7,4-fache Menge an Strom halten sie mit Sicherheit nicht aus.

MACH es doch einfach!
jag 10Watt durch, filme es wie es in die "luft fliegt"...
der youtube link wäre dann auch kurt genug dass er in der e-bay 
bewertung platz hat..(oder darf manin e-bay bewertungen keine links 
posten??)

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael B. (laberkopp)
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Robert L. schrieb:
> MACH es doch einfach!

Hat er doch:

Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4363568:
> Wenn ich da die 900mA rüber schicke wie angegeben dann brennt erst eine
> LED durch, daraufhin läuft über den Strang kein Strom mehr, kurz darauf
> verteilen sich die 900mA dann nur noch auf zwei Stränge und dann nur
> noch auf einen und zum Schluss auf gar keinen mehr.
>
> Ich hatte 120mA rüber geschickt, dabei ist aber eine unüblich hohe
> Spannung an den LEDs abgefallen.

Robert L. schrieb:
> filme es

Für Leute, die nicht mehr lesen können, sondern alles nur noch aus dem 
YT Fernsehen vorerzählt bekommen müssen ?

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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Robert L. schrieb:
> (oder darf manin e-bay bewertungen keine links
> posten??)

Doch und ich habe das auch schon ein mal gemacht da man bei eBay einfach 
nicht genug Platz hat um den Fehler so zu beschreiben dass andere ihn 
verstehen.

Siehe: Dieser Thread hier.

Die Leute verstehen einfach nicht weshalb sie dieses Produkt nicht 
kaufen sollten oder bei ihrem nächsten Einkauf etwas darauf achten.

Das bedeutet nicht dass sie keine 10W LEDs mehr aus China kaufen sollen, 
denn die sind eigentlich gar nicht so schlecht und man kann sie ganz gut 
auf ALU-Kühler schrauben.

Ich konnte damals schon 100W LEDs für 20 Euro in China (über eBay) 
kaufen als sie versucht haben die selben LEDs bei Reichelt (und auch 
anders wo) für ca. 100 bis knapp 200 Euro zu verkaufen.

Firmen wie Osram scheinen ihre leistungsstarken Module mit 
Alu-Heatspreader auch nur an andere Lampenhersteller verkaufen zu 
wollen, da kommt man nicht gerade einfach ran.


zu Youtube: Es widerstrebt mir eigentlich etwas absichtlich kaputt zu 
machen, aber vielleicht mache ich doch noch ein Video davon.
Ich würde die Strom-Spannungskennlinie dann aber gleich mit aufzeichnen, 
den Strom nur extrem langsam erhöhen und die LED auf einen 
CPU-Kühlkörper (mit NTC nahe am Heatspreader) befestigen damit kein 
Zweifel aufkommen kann.

Autor: Georg W. (gaestle)
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Ich warte mit der Bewertung grundsätzlich bis die Bauteile getestet 
sind, also gut dimensionierter Kühlkürper, 0.9A Strom drauf und 
Flussspannung gemessen. Falls du Luxmeter oder Belichtungsmesser hast 
kannst du auch den Lichtstrom abschätzen.  Denn mit der vorschnellen 
Bewertung gibt man ein wirksames Druckmittel aus der Hand.

Was auch nicht genannt wird ist der Wärmewiderstand 
Sperrschicht-Gehäuse. Wer bei der Chipgröße bescheißt tut das vielleicht 
auch bei der AVT. Dann kannst du trotz überdimensioniertem Kühlkörper 
eine ungesund hohe Sperrschichttemperatur und somit eine vorschnelle 
Alterung haben. Lt. Angebot sind 60°C Arbeitstemperatur zulässig. Bei 
sehr optimistischen 25°C Umgebungstemperatur komme ich auf 5 K/W 
insgesamt, Rth JC schätze ich auf ca. 1,5 K/W im Idealfall, also 
bräuchte der Kühlkörper mindestens 3 K/W, ein ordentlicher Klotz! (Und 
wir fahren direkt am Limit.)

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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Georg W. schrieb:
> Was auch nicht genannt wird ist der Wärmewiderstand
> Sperrschicht-Gehäuse.

Ja, ich hatte auch das Fach Thermodynamik im Studium und wir hatten 
genau sowas mit einem Programm virtuell aufgebaut, Parameter für die 
Materialien eingegeben und dann den Verlauf, Wärmeströmung usw. 
simuliert.

Die Wärme muss ja von der Oberseite des Chips durch ihn durch dringen 
und dann über den Kleber auf den Heatspreader.
Wenn dort 7,4 mal mehr Energie von der gleichen Fläche abgegeben werden 
muss, dann ist auch die Temperaturdifferenz in dem Bereich 7,4 mal 
höher.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4368234:
> Georg W. schrieb:
>> Was auch nicht genannt wird ist der Wärmewiderstand
>> Sperrschicht-Gehäuse.
>
> Ja, ich hatte auch das Fach Thermodynamik im Studium und wir hatten
> genau sowas mit einem Programm virtuell aufgebaut, Parameter für die
> Materialien eingegeben und dann den Verlauf, Wärmeströmung usw.
> simuliert.
>
> Die Wärme muss ja von der Oberseite des Chips durch ihn durch dringen
> und dann über den Kleber auf den Heatspreader.
> Wenn dort 7,4 mal mehr Energie von der gleichen Fläche abgegeben werden
> muss, dann ist auch die Temperaturdifferenz in dem Bereich 7,4 mal
> höher.

Dazu braucht man kein Simulationsprogramm. Das kann man zumindest
überschlägig auch noch im Kopf rechnen. Oder sind "moderne Köpfe"
dafür nicht mehr geeignet?

Autor: Michael L. (michaelx)
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Harald W. schrieb:
> Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4368234:
>> Georg W. schrieb:
>>> Was auch nicht genannt wird ist der Wärmewiderstand
>>> Sperrschicht-Gehäuse.
>>
>> ... im Studium ... Programm ... simuliert. ...
>
> Dazu braucht man kein Simulationsprogramm. Das kann man zumindest
> überschlägig auch noch im Kopf rechnen. Oder sind "moderne Köpfe"
> dafür nicht mehr geeignet?

Full ACK. Langsam aber sicher zeigt sich, wohin der in meinen Augen oft 
völlig unüberlegte Einsatz von Taschenrechnern in der Schule führt. 
Davon, dass Kopfrechnen seit gut 20 Jahren in der Schule weitgehend 
fakultativ ist, will ich gar nicht erst anfangen, hab da schon genug mit 
Grundschullehrerinnen diskutiert. Als Elternvertreter am Gymnasium hab 
ich dann bissel mitbekommen, was im Hintergrund läuft. Und so war dann 
im Matheunterricht plötzlich das Erlernen der Bedienung des teuren 
programmierbaren Taschenrechners ein viel wichtigerer 
Unterrichtsbaustein als die eigentlichen Inhalte. >:-(

Wehmütig denke ich an meinen Matheprof. zurück. Der hat jeden 
Taschenrechner zugelassen, aber die Aufgaben so genial gestellt, dass 
die praktisch keinen Vorteil boten, und nur anwendbares Wissen zählte. 
Sein Lieblingstipp bei Übungen und vor Arbeiten war: "Wenn beim Rechnen 
mehr als 2 Kommastellen raus kommen, dann ham' 'se sich sehr 
wahrscheinlich vertan."

Noch einen schönen 1. Advent.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael L. schrieb:
> Sein Lieblingstipp bei Übungen und vor Arbeiten war...
Was, der hat euch die Lösung gesagt?!

Autor: Timm T. (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Das kann man zumindest
> überschlägig auch noch im Kopf rechnen.

Das kannste eben nicht mehr im Kopf überschlagen, wenn Du nicht weißt, 
ob die Übertragung durch eine Aluplatte, eine Kupferplatte oder 
thermisch optimierte Keramik erfolgt. Da kann ganz schnell die Keramik 
bei kleinerer Fläche mehr Wärme übertragen. Daß Dein Kühlkörper deswegen 
nicht signifikant kleiner werden kann, ist wieder was anderes.

Autor: Michael L. (michaelx)
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Lothar M. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>> Sein Lieblingstipp bei Übungen und vor Arbeiten war...
> Was, der hat euch die Lösung gesagt?!

Wo habe ich denn das geschrieben? Ich glaube, einer von uns beiden 
braucht 'ne neue Brille. ;-)

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael L. schrieb:
>> Was, der hat euch die Lösung gesagt?!
> Wo habe ich denn das geschrieben?
Nirgends. Ich habe das aus deinen Ausagen hergeleitet: weil er ja gesagt 
hat, was nicht rauskommen kann, hat er ja eine unendliche Menge von 
falschen Lösungen ausgeschlossen. Und damit die möglichen richtigen 
Lösungen quasi auf dem Tablett serviert...   ;-)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Michael L. schrieb:

> Und so war dann
> im Matheunterricht plötzlich das Erlernen der Bedienung des teuren
> programmierbaren Taschenrechners ein viel wichtigerer
> Unterrichtsbaustein als die eigentlichen Inhalte. >:-(

Lehrer an Schüler: "Also liebe Kinder, heute rechnen wir mal
mit Taschenrechnern. Wieviel sind fünf Taschenrechner minus
drei Taschenrechner?"

Autor: Paul B. (paul_baumann)
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Harald W. schrieb:
> Lehrer an Schüler: "Also liebe Kinder, heute rechnen wir mal
> mit Taschenrechnern. Wieviel sind fünf Taschenrechner minus
> drei Taschenrechner?"

:-))
Jawoll -/das/ ist Praxisbezug!

MfG Paul

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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Harald W. schrieb:
> Dazu braucht man kein Simulationsprogramm.

Er hat uns bei der Prüfung einem Teil der Aufgaben Werte im Kopf 
ausrechnen lassen und zum Schluss mussten wir die Computer an machen und 
dort eine Simulation ausführen.

Der Grund weshalb wir den Umgang mit den Simulationsprogrammen lernen 
ist doch klar, heutzutage wird erst mal simuliert bevor man es in der 
Realität umsetzt, das geht schneller und ist billiger.

Ihr nutzt ja auch LTSpice oder irgend welche CAD-Programme um Platinen 
zu designen. Ihr simuliert damit ja auch erst mal wie eure Leiterplatte 
aussehen wird und zeigt sie euren Chef oder Teamleiter.

Wenn man die beste Wärmeabfuhr oder Wärmeverteilung einer Platine 
ermitteln möchte, dann ist solch ein Hilfsmittel sehr praktisch.
Man kann dann auch die Hotspots erkennen oder wie gut sich die Wärme 
durch die Platine verteilt.

Es gibt da ja auch noch die Simulation mit verschiedenen Luftströmungen 
und der Verwirbelung der Luft usw.

Also wenn man Kindern/Jugendlichen/Studenten gar nicht zeigt welche 
Techniken heutzutage eingesetzt werden, dann stehen sie nach der Schule 
oder dem Studium ganz schön blöd da.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael L. (michaelx)
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Lothar M. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>>> Was, der hat euch die Lösung gesagt?!
>> Wo habe ich denn das geschrieben?
> Nirgends. Ich habe das aus deinen Ausagen hergeleitet: weil er ja gesagt
> hat, was nicht rauskommen kann, hat er ja eine unendliche Menge von
> falschen Lösungen ausgeschlossen. Und damit die möglichen richtigen
> Lösungen quasi auf dem Tablett serviert...   ;-)

Reine Spekulation. - Nö, da wurde nix serviert. Ich kann dir auch 
versichern, dass es genug gab, die das gnadenlos durchgerasselt sind. 
Auswendig lernen brachte nix, nur verstehen ;-)

Es ging nicht um möglichst präzises Ausrechen tausender Nachkommastellen 
unter allen möglichen und unmöglichen Umständen, sondern darum konkrete 
Aufgabenstellungen und Problemlösungen abzuarbeiten. Die 
Grundrechenarten waren dabei in etwa so wichtig wie das ABC - notwendig, 
aber nicht die Kernaufgabe. Sprich: Gut addieren und dividieren können, 
oder meinentwegen auch virtuose Bedienung des Taschenrechners waren ohne 
Problemverständnis und anwendbares Wissen nachweislich nutzlos. Und ganz 
nebenbei wollte sich der geniale Mann beim Korrigieren auch nicht mehr 
Arbeit als nötig machen, zumal es nicht so selten mehrere Lösungswege 
gab, was die Aufgaben keineswegs leichter machte. Einfach genial, der 
Mensch.

Autor: Michael L. (michaelx)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4369353:
> Also wenn man Kindern/Jugendlichen/Studenten gar nicht zeigt welche
> Techniken heutzutage eingesetzt werden, dann stehen sie nach der Schule
> oder dem Studium ganz schön blöd da.

Du hast sicher Recht. Nur läuft es nicht selten so ab wie der Versuch, 
Autofahren zu lernen, ohne Verkehrszeichen zu verstehen und Karten lesen 
zu können. Du kannst die dann motorisiert bewegen, womöglich auch ganz 
ganz schnell, kommst aber nicht wirklich zum Ziel (höchstens zufällig).

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
Datum:

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Jan B. schrieb:
> Einfach durchmessen und mit den Daten wieder bei eBay (oder hier)
> verkaufen,

Ich glaube nicht dass er die 10 LEDs ... oder 9 LEDs hier los wird.

Hier gibt es 20x 1W LEDs für 1,84€:
Ebay-Artikel Nr. 301749456195

Ich habe nachgemessen, also LED mit großem Vorwiderstand betrieben, so 
dass sie nur ganz schwach leuchtet und der Chip ist ein wenig größer als 
1mmx1mm.
Also 92Cent für 10 Stück und mehr Leistung haben seine LEDs ja auch 
nicht.

Da die neun Chips in der LED sind ja auch irgendwie unregelmäßig, nicht 
selektiert und sie leuchten scheinbar nicht gleichmäßig also ist die 
Haltbarkeit auch geringer als bei einem einzigen, großen LED-Chip.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4364669:

>
> Es geht mir nicht um die 5 Euro, es geht darum dass ein Betrüger nicht
> einfach so weiter machen darf.
>
Je nach Produktart: Den Hersteller/Importeur/Händler bei der 
Marktüberwachungsbehörde deines Bundeslandes anzeigen.
Entweder nach Produktsicherheitsgesetz oder BauPG (harmonisierte 
Bauprodukte).

Der lange Arm des Gesetzgebers reicht nur bis an die EU/EFTA Grenzen.

Wenn du von ausserhalb der EU/EFTA einkaufst bist du rechlich gesehen 
Importeur (deutsch: "Einführer") und selbst für die Produktsicherheit 
verantwortlich - das käme einer Selbstanzeige gleich.

Das ist halt der Unterschied zwischen einem eBay Händler in Serbien mit 
Versand aus P.R.C. und einem Kauf bei Pollin/Reichelt/rs. Die Europäer 
müssen für ihre Produkte geradestehen.

Autor: Robert L. (lrlr)
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>müssen für ihre Produkte geradestehen.

wobei das der Chinese in einem gewissen Rahmen auch macht (die sind ja 
teilweise extrem allergisch auf schlechte Bewertungen)

im konkreten Fall würde man vermutlich 2€ zurückerstattet bekommen, wenn 
man denn mal beim Händler nachfragen würde oder alternativ "Alles", wenn 
man die Wahre zurückschickt (was sich natürlich nicht Rechnet)

auch bei einem Europäischen Händler scheint es nicht so einfach zu sein 
wie du schreibst (weil z.b. "china Taschenlampen mit 50000 Lumen" 
bekommt man auch aus der EU, .. scheint keinen "Gesetzeshüter" so recht 
zu interessieren..)

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Robert L. schrieb:
> scheint keinen "Gesetzeshüter" so recht
> zu interessieren

Wo kein Kläger, da kein Richter.

Gegen schlechte Verkäufer oder Leute die versuchen einen Müll anzudrehen 
hilft im allgemeinen eine Aufklärung und Informationsverbreitung.

Wenn ich den Leuten in Europa Playstation4 anbiete, sie kaufen das Zeug 
und wenn sie nicht merken dass sie betrogen wurden dann ist alles okay.
Wenn sie es doch merken, aber nichts dagegen tun können weil der Händler 
aus dem Ausland stammt, dann kann man das eindämmen indem man den 
Händler öfentlich als Verkäufer von Müll identifiziert.
Wenn es nur das eine Produkt sein sollte, dann eben nur für das eine 
Produkt.

Eine Sammel-webseite wäre gut, denn dann muss man nicht alle Bewertungen 
duchsuchen um herauszufinden dass es da ein paar Probleme gibt.
Durch die kutzen Texte bei eBay kann man es aber auch recht schlecht 
herausfinden ob das Produkt wirklich schlecht ist oder ob der Käufer mit 
dem Produkt nur nicht umgehen konnte und selbst einen Fehler bei der 
Nutzung gemacht hat.

Autor: Georg W. (gaestle)
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Atmega8 A. schrieb im Beitrag #4368234:
> Georg W. schrieb:
>> Was auch nicht genannt wird ist der Wärmewiderstand
>> Sperrschicht-Gehäuse.
>
> Ja, ich hatte auch das Fach Thermodynamik im Studium und wir hatten
> genau sowas mit einem Programm virtuell aufgebaut, Parameter für die
> Materialien eingegeben und dann den Verlauf, Wärmeströmung usw.
> simuliert.

Und bei den Parametern liegt der Hase im Pfeffer. Mein Schlüsselerlebnis 
war als ich Labormuster für die "Simulanten" aufbauen musste da sie 
keine Ahnung hatten ob ihre Randbedingungen passen. Sie taten es nicht, 
aber nach kurzer Zeit stimmten Simulation und Muster gut überein...
Und hier kennen wir die Randbedingungen auch nicht. Wir wissen weder wie 
dick der Heatspreader ist, ob er ev. im Innern aus billigerem Material 
besteht, wie dick Klebeschicht und Substrat sind usw. Damit gerät die 
Simulation trotz hohem Aufwand und hoher Rechengenauigkeit zur 
Kaffesatzleserei. Es gibt dafür schön bunte Bilder, mit denen sich 
fachfremde besser überzeugen lassen als mit einer trockenen Rechnung.
>
> Die Wärme muss ja von der Oberseite des Chips durch ihn durch dringen
> und dann über den Kleber auf den Heatspreader.
> Wenn dort 7,4 mal mehr Energie von der gleichen Fläche abgegeben werden
> muss, dann ist auch die Temperaturdifferenz in dem Bereich 7,4 mal
> höher.
Ich wollte nur durch eine überschlägige Rechnung zeigen wo wir in etwa 
stehen und ob 10 Watt Leistung überhaupt sinnvoll machbar sind. Die 1,5 
K/W sind aus einer vergleichenden Betrachtung mit Leistungstransistoren 
geschätzt, wobei dort eine größere Bondfläche zur Verfügung steht 
(Gauner bauen dort aber auch gerne mal kleinere Chips ein). Genau das 
fehlt den Taschenrechnerkiddies. Sie kommen irgendwie auf ein Ergebnis, 
das alleine aufgrund seiner Nachkommastellenzahl über jeden Zweifel 
erhaben ist. Wie man eine Plausibilitätsprüfung durchführt und wie 
wichtig diese ist bringt ihnen kaum ein Lehrer (auch an Hochschulen) 
bei.

Begründen kann man es auch so: Weshalb schafft es ein unbekannter 
Mitbewerber aus der selben Waferfläche viel mehr Profit heraus zu 
schneiden als die etablierten? Und weshalb lassen sie sich dieses Geld 
durch die Finger rinnen?

Autor: Atmega8 A. (atmega8) Benutzerseite
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Es interessiert vielleicht den ein oder anderen was jetzt in meinem Fall 
dabei raus gekommen ist.

Ich habe heute drei eMails von eBay und PayPal erhalten.

In der einen Mail von eBay stand:
"Weil Sie uns als Käufer sehr wichtig sind, werde ich in diesem 
speziellen Fall von der Rücksendung des Artikels
oder der Anforderung eines Gutachtens absehen.

Ihren Antrag auf Käuferschutz habe ich bereits zu Ihren Gunsten 
entschieden und die Rückerstattung des Kaufpreises inklusive der 
Versandkosten auf Ihr PayPal Konto veranlasst."

Der Typ verkauft aber immer noch solche LEDs und ich glaube nicht dass 
er plötzlich hochwertigere LEDs unters Volk bringt.


Ich hätte einfach vor Ende der 60 Tage nach dem Kauf eine negative 
Bewertung abgeben müssen.
Wenn er nicht antwortet und eBay dann doch länger braucht, dann ist dies 
das einzig richtige.

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