Hallo,
für Projekte in der Abteilung verwenden wir Referenzspannungs-IC vom
Typ LM336 5,0V in TO92 Gehäuse. Bei Untersuchungen haben wir aber
festgestellt, dass diese aber eine Spannung von 6,7 V als Referenz
liefern und nicht die im Datenblatt angegeben 5 V. Dabei halten wir uns
an die Spezifikationen. Und wir sind mehrere, die Elektronikerfahrung
haben.
Kann das sein? Bestellt sind diese bei Reichelt. Ist das ein bekanntes
Problem? Hat das jemand schon mal durchgemacht und kann uns sagen, auf
welchem Holzweg wir sind?
Danke und Grüße
Steffen
In vier verschiedenen Varianten:
1) ohne Anschluss
2) mit Mittelabgriff 10 kOhm-Poti (die anderen beiden auf + und -)
3) wie zwei und zusätzlich mit Dioden zwischen +/- und Poti
(Temperaturausgleich)
4) auf Ground gelegt
Bei 2-4 erschien das beschriebene Problem, bei 1 war keine Stabilität
der Spannung erreichbar.
Hatte ein analoges Problem mit TL431.
Am Ende wars eine schlechte Lötstelle.
Bei den Experimenten habe ich festgestellt dass sich bei Verwechslung
der Pins zwischen Adj und Kathode ca 6,xyz Volt einstellen, die quasis
stabil scheint aber bei Belastung einbricht.
Der Chip hat das ganze ohne Folgeschäden überstanden.
Ich vermute ihr habt eines der beiden Probleme bei euch.
Viel Glück
Remo
Mit dem Poti läßt es sich nicht auf 5 Volt abgleichen, sondern nur in
einem Spannungsbereich von 5,9-7,8 Volt. Kalte Lötstellen gibt es
nicht, da wir nur den IC untersuchen. Auf dem IC steht im Übrigen auch
das drauf, was wir wollten. "Zwanzig" Mann haben drübergeschaut, die
Anschlüsse stimmen...
Wer weiß...
LOL, vielleicht ist euer Messgerät im A.... Hatte das mal bei einem
Multimeter, dessen Batterie am Ende war. Die angezeigten Spannungen
waren alle höher als real.
VOn dem Lieferanten hatte ich mal 78L18 bezogen, bei den die Pins 1 und
3 vertauscht waren. Wenn man es dann wußte, konnte man erkennen, daß
die '1' von der 18 spiegelverkehrt gedruckt war. Alle bestückten
Platinen umzulöten hatte richtig 'Spaß' gemacht.
1 und 3 sind auch hier vertauscht. Geil was, aber gut zu wissen. Danke
an alle und besonders an Remo, das war der entscheidente Trick.
Grüße und Vielen Dank
Steffen