Ausführlich ist das bei Wikipedia - Schwingkreis (realer).
Beispiele:
Eine DCF77-Uhr empfängt auf 77,5 kHz. An der kurzen Ferritantenne sind
6,8 nF parallel. Rückwärts gerechnet ergibt sich eine Induktivität von
0,62 mH.
Für 5 kHz Resonanz muß der Kondensator auf 1635 nF vergrößert werden.
Parallelschalten von GUTEN Folienkondensatoren - keine Elkos verwenden!
Ferritantenne eines Kofferradios mit Langwelle (Kreuzwickelspulen mit
HF-Litze). Resonanz für 200 kHz mit etwa 300 pF parallel. Die
Induktivität errechnet sich dann zu 2,1 mH, wegen der HF-Litze mit
höherer Güte als bei der Uhr, durch die größere Länge des Ferrits auch
empfindlicher.
(Die Mittelwellenspule muß auch in Reihe geschaltet werden!)
Der Parallelkondensator für 5 kHz wird dann 482 nF, also viel günstiger
als oben.
Wenn Du eine ausbaust, nicht abzwicken, sondern auslöten! Bei der
HF-Litze müssen ALLE Drähte an den Enden zusammengelötet sein, sonst
sinkt die Güte stark. Beim Auslöten ist das kein Problem. Nachträglich
zu verzinnen ist bei altem Lack sehr mühsam und trickreich, viele der
alten Drähte hatten keinen lötbaren Lack, der wurde erst später
eingeführt.
Gruß - Werner